DE60202075T2 - Verfahren zur ortung von auf ein fahrzeugrad angebrachten sensoren - Google Patents

Verfahren zur ortung von auf ein fahrzeugrad angebrachten sensoren Download PDF

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/02Signalling devices actuated by tyre pressure
    • B60C23/04Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre
    • B60C23/0408Signalling devices actuated by tyre pressure mounted on the wheel or tyre transmitting the signals by non-mechanical means from the wheel or tyre to a vehicle body mounted receiver
    • B60C23/0415Automatically identifying wheel mounted units, e.g. after replacement or exchange of wheels
    • B60C23/0416Automatically identifying wheel mounted units, e.g. after replacement or exchange of wheels allocating a corresponding wheel position on vehicle, e.g. front/left or rear/right
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Orten eines Aufnehmers, der einem Fahrzeugrad zugeordnet ist. Dieses Verfahren erlaubt beispielsweise eine Bestimmung des Ortes (vorne, hinten, rechts, links, ...) eines Druckaufnehmers, der in einem Reifen eines Kraftfahrzeuges angebracht ist.
  • An einem Fahrzeug, das mit einem Überwachungssystem für den Reifendruck ausgestattet ist, muss es möglich sein, den Ort eines Druckaufnehmers automatisch zu identifizieren. Wenn somit eine den Druck eines Reifens betreffende Information an eine zentrale Einheit geschickt wird, muss diese wissen, welchem Rad diese empfangene Druckinformation entspricht.
  • Die den Reifendruck betreffenden Informationen in einem Überwachungssystem für den Reifendruck werden von Aufnehmern, die sich im Bereich der Räder befinden, zu der zentralen Einheit über Radiofrequenzwellen geschickt. Eine bezüglich des Fahrzeugkörpers fest angeordnete Antenne empfängt die Information und überträgt sie. Bestimmte Reifendruck-Überwachungssysteme sehen eine Antenne pro Rad und somit pro Druckaufnehmer vor. In diesem Fall erfolgt die Identifikation des Rades durch eine Filterung. Für eine vorgegebene Antenne entspricht das stärkste empfangene Signal dem Druckaufnehmer, der sich am nächsten zu der Antenne befindet. Die Ortung des Rades und des zugehörigen Aufnehmers erfolgt somit auf diese Weise.
  • Um jedoch das System zu vereinfachen und wirtschaftlicher zu machen, wird vorzugsweise nur ein einziger Empfänger vorgesehen. Wenn der Druckaufnehmer dann eine Information abgibt, muss sich feststellen lassen, welchem Rad dieser Aufnehmer zugeordnet ist. Für ein Kraftfahrzeug mit vier Rädern muss sich feststellen lassen, ob der Aufnehmer einem Vorderrad oder einem Hinterrad zugeordnet ist, und außerdem, ob die Information von einem auf der rechten oder linken Seite des Fahrzeuges angeordneten Rad kommt.
  • Das Dokument FR 2 774 178 offenbart ein Verfahren zum Orten und Erkennen des Ortes der Räder an einem Fahrzeug. Dort sind die Räder jeweils mit einem Aufnehmer ausgestattet, der ein Detektionssignal abgibt, welches einen Zustand des entsprechenden Rades darstellt. Das Fahrzeug ist seinerseits mit einer Vorrichtung zum Verarbeiten des Detektionssignals ausgestattet. Das in diesem Dokument beschriebene Verfahren besteht darin, eine Signatur eines Detektionssisgnals zu bestimmen, das von einem von einem Rad getragenen Aufnehmer abgegeben wird, und diese Signatur sowie den entsprechenden Ort des Rades in der Verarbeitungsvorrichtung zu speichern. Die Erkennung des Ortes eines Rades erhält man, indem die Signatur eines Detektionssignals analysiert und diese Signatur mit den gespeicherten Signaturen verglichen wird.
  • Die WO 0034062 offenbart ein Verfahren zum Orten von Aufnehmern, die an den Rädern eines Fahrzeuges angebracht sind, wobei jeder Aufnehmer mit einem Sender ausgestattet ist, welches Verfahren die Verwendung eines Empfängers und einer oder zweier Antennen umfasst. Die Ortung der Aufnehmer erfolgt dadurch, dass die Stärke des in den Antennen empfangenen Feldes gemessen wird. Zu diesem Zweck ist die Antenne oder sind die Antennen so angeordnet, dass sich keine im gleichen Abstand zu den Aufnehmern befindet.
  • Die vorliegende Erfindung hat somit zum Ziel, ein neues Verfahren zum automatischen Orten anzugeben, das erlaubt, anzuzeigen, welchem Rad ein mit einem einzigen Empfänger empfangenes Signal entspricht. Dieses Verfahren kann vorzugsweise mit Mitteln eines geringen Herstellungspreises durchgeführt werden. Zu diesem Zweck schlägt sie ein Verfahren zum Orten von Aufnehmern vor, die jeweils an einem Fahrzeugrad angebracht sind, wobei jeder Aufnehmer mit einem Sender versehen ist und das Fahrzeug mit einem entsprechenden Empfänger zum Empfangen der von jedem Aufnehmer abgegebenen Signale versehen ist.
  • Gemäß der Erfindung ist der Empfänger mit einer Antenne versehen, die so angeordnet ist, dass sie nicht im wesentlichen den gleichen Abstand zu zwei beliebigen Aufnehmern hat, und die Ortung der Aufnehmer erfolgt, indem die Stärke des von dem Empfänger empfangenen Feldes mittels der Antenne für jeden Aufnehmer analysiert wird, wobei die Stärke des von der Antenne empfangenen Feldes umso größer ist, je näher der Aufnehmer, der das entsprechende Signal abgegeben hat, sich an der Antenne befindet.
  • Dieses Ortungsverfahren basiert auf dem bekannten physikalischen Prinzip der Dämpfung eines elektromagnetischen Feldes in Abhängigkeit von der Entfernung. Diese Dämpfung ist umgekehrt proportional zum Quadrat der Entfernung. Das Verfahren gemäß der Erfindung verwendet dieses physikalische Prinzip. So entspricht für eine gegebene Antenne das empfangene stärkste Signal dem nächstliegenden Sender, hier jeweils einem Aufnehmer zugeordnet, und die Empfangsstärke verringert sich in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen dem Sender und dem Empfänger.
  • Es ist nicht erforderlich, die Stärke des empfangenen Signals exakt zu kennen. Es genügt, die relative Stärke der Signale entsprechend den verschiedenen Aufnehmern zu kennen. Es ist möglich, zum Schätzen dieser Stärke sie elektronisch mit Hilfe beispielsweise einer Signalstärke-Anzeigevorrichtung vom Typ RSSI (Receiver Signal Strength Indicator zum Anzeigen der Stärke des Signals des Empfängers) elektronisch zu messen. Eine Variante dieses Verfahrens kann darin bestehen, die Empfindlichkeit des Empfängers zu variieren. In dem Maße, in dem diese Empfindlichkeit abnimmt, nimmt die Anzahl der empfangenen Signale ebenfalls ab. Hieraus wird dann die relative Entfernung der Aufnehmer abgeleitet, wobei die am weitesten entfernten Aufnehmer diejenigen sind, deren Signale man als erste nicht mehr wahrnimmt.
  • Um die Zuverlässigkeit der durch dieses Verfahren erhaltenen Ergebnisse zu vergrößern, schlägt die Erfindung ferner ein Verfahren vor, das mindestens zwei Antennen verwendet. Es handelt sich um ein Verfahren zum Orten von Aufnehmern, die jeweils an einem Fahrzeugrad angebracht sind, wobei jeder Aufnehmer mit einem Sender versehen ist und das Fahrzeug mit einem entsprechenden Empfänger zum Empfangen der von jedem Aufnehmer abgegebenen Signale versehen ist. Bei diesem Verfahren ist der Empfänger mit zwei getrennten Antennen versehen, die zueinander beabstandet und so angeordnet sind, dass keine Antenne im wesentlichen den gleichen Abstand von den Aufnehmern hat, wobei sich die beiden Antenne auf derselben Seite des Fahrzeuges befinden, und die Ortung der Aufnehmer durchgeführt wird, indem die Stärke des von dem Empfänger empfangenen Feldes mittels jeder Antenne für jeden Aufnehmer analysiert wird; die Stärke des von einer Antenne empfangenen Feldes ist umso größer, je näher der Aufnehmer, der das entsprechende Signal abgegeben hat, sich bei der Antenne befindet.
  • Für ein Fahrzeug mit vier Rädern weist das Verfahren gemäß der Erfindung beispielsweise die folgenden Schritte auf
    • a) Analyse der Stärke der von den beiden Antennen empfangenen Signale, um die beiden Aufnehmer, die sich auf der Seite der Antennen befinden, von den beiden anderen Aufnehmern zu unterscheiden, wobei die von diesen beiden Aufnehmern kommenden empfangenen Signale die am wenigsten gedämpften Signale sind,
    • b) Analyse, bei einer inaktiven Antenne und der anderen aktivierten Antenne, der Stärke der empfangenen Signale der beiden Aufnehmer, die sich auf derselben Seite wie die Antennen befinden, um zu bestimmen, welcher Aufnehmer der zu der noch aktivierten Antenne am nächsten liegende Aufnehmer ist,
    • c) Analyse, bei einer inaktiven Antenne und der anderen aktivierten Antenne, der Stärke der empfangenen Signale der beiden Aufnehmer, die sich auf der zu den Antennen gegenüberliegenden Seite befinden, um zu bestimmen, welcher Aufnehmer der zu der noch aktivierten Antenne am nächsten liegende Aufnehmer ist.
  • Die Tatsache, dass das Ortungsverfahren in mehrere aufeinanderfolgende Schritte unterteilt wird, ermöglicht eine Erhöhung der Zuverlässigkeit der erhaltenen Ergebnisse.
  • Der Schritt a) des obigen Verfahrens wird beispielsweise wie folgt durchgeführt:
    • – Einstellen des Empfängers auf eine vorgegebene Empfindlichkeit, um die von den vier Aufnehmern abgegebenen sämtlichen Signale mit den beiden Antennen zu empfangen, und
    • – Einstellen des Empfängers auf eine geringere Empfindlichkeit derart, dass für die beiden Antennen die Signale, die von den Aufnehmern abgegeben wurden, welche sich auf der gleichen Seite wie die Antennen befinden, empfangen werden, während die Signale, die von den anderen Aufnehmern abgegeben wurden, nicht empfangen werden.
  • Bei diesem Ortungsverfahren ist vorgesehen, dass bei dem Schritt b) und/oder dem Schritt c) die Analyse der Signalstärke durchgeführt wird, indem die Empfindlichkeit des Empfängers derart verstellt wird, dass die Stärke des empfangenen Signals des Aufnehmers, welcher zu identifizieren ist und der inaktiven Antenne am nächsten ist, schwach ist, während die Stärke des empfangenen Signals des Aufnehmers, der zu identifizieren ist und der aktiven Antenne am nächsten ist, wesentlich stärker ist. Die Empfindlichkeit des Empfängers kann dann verringert werden, bis nur noch ein einziges Signal empfangen wird. Dieses Signal entspricht dann dem Signal, das von dem am nächsten liegenden Aufnehmer abgegeben wurde. Es ist somit möglich, den Ort der beiden Aufnehmer, deren Signale analysiert werden, zu bestimmen.
  • Im Fall des Schrittes b) sind die zu identifizierenden Aufnehmer diejenigen Aufnehmer, die auf der Seite der Antennen angeordnet sind, während bei dem Schritt c) die zu identifizierenden Aufnehmer die Aufnehmer sind, die auf der den Antennen gegenüberliegenden Seite angeordnet sind.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform des Verfahrens ist vorgesehen, dass bei dem Schritt b) und/oder bei dem Schritt c) die Analyse der Signalstärke durchgeführt wird, indem die Empfindlichkeit des Empfängers verringert wird, bis nur ein einziges Signal, das von den zu identifizierenden Aufnehmern abgegeben wurde, noch von dem Empfänger empfangen wird, und dass eine Ableitung des Ortes der beiden zu identifizierenden Aufnehmer anschließend erfolgt.
  • Bei dem Schritt c) empfängt man die Signale sämtlicher Aufnehmer einschließlich derjenigen, die auf der Seite der Antennen angeordnet sind. Indessen wurden diese Signale bereits durch den Schritt a) als diejenigen identifiziert, die auf der Seite der Antennen angeordnet sind, und es sind dann allein diejenigen Signale von Interesse, die von den anderen Aufnehmern empfangen wurden, d. h. diejenigen, die auf der den Antennen gegenüberliegenden Seite angeordnet sind.
  • Um die Zuverlässigkeit des oben beschriebenen Ortungsverfahrens zu erhöhen, wird vorgesehen, dass der Schritt b) und/oder c) zweimal in Folge durchgeführt wird, einmal mit einer aktiven ersten Antenne und einer inaktiven zweiten Antenne, und das zweite Mal mit der inaktiven ersten Antenne und der aktiven zweiten Antenne, und dass ein Korrelationsschritt vorgesehen ist, um die bei den beiden Analysen erhaltenen Ergebnisse zu vergleichen.
  • Außerdem ist, immer im Interesse einer Erhöhung der Zuverlässigkeit des Verfahrens vorgesehen, dass der Schritt c) mehrmals auf iterative Weise durchgeführt wird und dass eine statistische Analyse der Ergebnisse vorgenommen wird. Dies lässt sich für das gesamte Verfahren (mit einer oder mehreren Antennen) verallgemeinern, welches dann vorteilhafterweise auf interaktive Weise durchgeführt wird, und eine statistische Analyse der dann erhaltenen Ergebnisse wird dann vorgenommen.
  • Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die beiden Antennen in das Armaturenbrett eines Fahrzeugs integriert sind, wobei sich eine Antenne im rechten Teil und die andere Antenne im linken Teil des Armaturenbrettes befindet. Auf diese Weise befinden sich die beiden Antennen im vorderen Teil des Fahrzeuges, und zwar eine rechts, die andere links. Bei dieser Variante kann vorgesehen werden, dass eine Antenne in eine den Empfänger enthaltende Elektronikbox integriert ist, während die andere Antenne eine außerhalb dieser Elektronikbox angeordnete Antenne ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Ortungsvorrichtung zum Durchführen eines Verfahrens, wie es oben beschrieben wurde, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aufweist: einen Empfänger, zwei Antennen, einen Schalter mit zwei Eingangspfaden, die gegeneinander isoliert sind, und einem Ausgang, der so angeordnet ist, dass der Empfänger mit der einen oder anderen der Antennen verbunden ist, sowie einen Rechner zur Steuerung und Regelung der Vorrichtung.
  • Bei einer Ausführungsform dieser Vorrichtung ist der Empfänger in den Rechner integriert. Man kann ferner vorsehen, dass eine Antenne in den Rechner integriert ist und dass die andere Antenne eine externe Antenne ist.
  • Die Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen besser aus der folgenden Beschreibung hervor, die auf die beigefügte schematische Zeichnung Bezug nimmt, in der:
  • Die einzige Figur in schematischer Weise ein Fahrzeug von oben darstellt, das mit einer Vorrichtung zur automatischen Aufnehmer-Ortung gemäß der Erfindung versehen ist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist an einem Kraftfahrzeug durchzuführen, das mit vier Rädern versehen ist, wobei jedes dieser Räder seinerseits mit einem Druckaufnehmer versehen ist. In an sich bekannter Weise enthält jeder Druckaufnehmer einen RF-Sender (Radiofrequenz-Sender). Das Fahrzeug ist seinerseits mit einem entsprechenden Empfänger versehen. Auf diese Weise können die von dem Druckaufnehmer ausgeführten Messungen an einen Rechner übertragen werden, der die empfangenen Daten analysiert und interpretiert. Herkömmlicherweise erfolgt die Kommunikation zwischen den Aufnehmern und dem Empfänger mit Hilfe von Signalen einer Frequenz von 433 MHz.
  • Mit Hilfe des nachstehend beschriebenen Verfahrens gemäß der Erfindung kann der Empfänger bei Empfang eines Signals eines Aufnehmers erkennen, wo sich dieser Aufnehmer befindet, und er kann somit bestimmen, welchem Rad er die empfangene Information zuordnen muss. Tatsächlich sendet jeder Aufnehmer, wenn er ein Signal an den Empfänger abgibt, einen ihn identifizierenden Kode sowie die zu übertragende Information. Da jedoch die Räder vertauscht (Wechsel zwischen rechts und links oder zwischen vorn und hinten) werden können, reicht das Erkennen des den Aufnehmer identifizierenden Kodes nicht aus, um zu wissen, wo sich dieser Aufnehmer befindet.
  • Auf neuartige Weise schlägt das Verfahren gemäß der Erfindung vor, eine automatische Ortung der an den Fahrzeugrädern angebrachten Druckaufnehmer durch Ausnutzen der Dämpfungseigenschaft der Stärke der elektromagnetischen Wellen bei ihrer Fortpflanzung durchzuführen.
  • Das System, das zum Durchführen dieses Verfahrens verwendet wird, ist in schematischer Weise in der der vorliegenden Beschreibung beigefügten einzigen Figur dargestellt.
  • Damit dieses System funktioniert, muss ein Fahrzeug 2, das mit vier Rädern 4 versehen ist, im Bereich jedes Reifens der Räder 4 jeweils mit einem Aufnehmer ausgestattet sein. In der folgenden Beschreibung wird davon ausgegangen, dass es sich hier um Druckaufnehmer handelt; es können jedoch auch Aufnehmer eines anderen Typs, beispielsweise Temperaturaufnehmer sein. Das Fahrzeug 2 ist dann mit vier Aufnehmern ausgestattet: einem vorderen linken Aufnehmer, der das Bezugszeichen 100 trägt, einem vorderen rechten Aufnehmer, der das Bezugszeichen 101 trägt, einem hinteren linken Aufnehmer, der das Bezugszeichen 110 trägt, und einem rechten hinteren Aufnehmer, der das Bezugszeichen 111 trägt. Wie bereits oben gesagt, ist jeder der Aufnehmer mit einem RF-Sender ausgestattet.
  • Das Fahrzeug 2 seinerseits ist mit einem einzigen RF-Empfänger 6 für den Empfang der von den vier Aufnehmern 100, 101, 110, 111 gesendeten Signale versehen. Der Empfänger 6 ist in einen steuerbaren Rechner 8 integriert. Die am Empfänger 6 ankommenden Signale werden über zwei Antennen empfangen. Eine erste Antenne 12 ist eine Antenne, die in den Rechner 8 integriert ist. Es handelt sich beispielsweise um eine Antenne, die in eine Schaltung dieses Rechners eingedruckt ist. Die zweite Antenne ist eine externe Antenne 14, beispielsweise eine Antenne vom Viertelwellentyp. Ein Schalter mit zwei Eingängen und einem Ausgang ist in den Rechner 8 integriert. Er ermöglicht eine Verbindung des Empfängers 6 entweder mit der internen Antenne 12 oder der externen Antenne 14. Die beiden Eingangspfade dieses Schalters sind gegeneinander isoliert mit einer Mindestisolierung von 30 dB. Die Steuerung des Schalters ist durch den Rechner 8 sichergestellt.
  • Der Empfänger besitzt eine Empfindlichkeit, die über eine Verstärkungs-Steuervorrichtung einstellbar ist. Er besitzt ferner einen Ausgang vom Typ RSSI (Receiver Signal Strength Indicator bzw. Anzeigevorrichtung für die Stärke des Signals des Empfängers). Dieser Ausgang ermöglicht die Analyse des Pegels des Feldes, das von den den Aufnehmern 100, 101, 110, 111 zugeordneten Sendern empfangen wurde. Die Funktionen der Verstärkungssteuerung und der Analyse des Pegels des empfangenen Feldes werden ferner von dem Rechner 8 mit Hilfe eines Analog/Digital-Ports für den Ausgang RSSI und eines Logik-Ports für die Verstärkungssteuerung geregelt.
  • Es sei hier angenommen, dass die vier Aufnehmer 100, 101, 110, 111 alle identisch sind. Wie bereits oben erläutert wurde, gibt der jedem der Aufnehmer zugeordnete Sender bei der Abgabe eines RF-Signals zunächst einen jedem Aufnehmer eigenen Identifikationskode ab. Die von den Aufnehmern 100, 101, 110, 111 abgegebenen Identifikationskodes sind aus dem Rechner 8 bekannt. Man kann beispielsweise annehmen, dass die Identifikationskodes für diese Aufnehmer die Zahlen 100, 101, 110 bzw. 111 sind. Der Rechner 8 kennt diese Kodes, aber er weiß nicht, wo sich die entsprechenden Aufnehmer geographisch befinden. Da alle Aufnehmer identisch sind, wird dann angenommen, dass die von jedem der Aufnehmer abgegebene Signalstärke gewissermaßen in der gleichen Größenordnung liegt. Man lässt beispielsweise eine Toleranz in der Signalstärke von mehr als ±1 dB zu.
  • Es sei daran erinnert, dass die Dämpfung der Stärke einer übertragenen elektromagnetischen Welle einem Gesetz unterliegt, wonach sie proportional zum Quadrat der Entfernung der Abgabestelle abnimmt.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel befinden sich der Rechner 8 und somit die interne Antenne 12 in dem linken Teil des Armaturenbrettes des Fahrzeuges 2. Die externe Antenne 14 ist ebenfalls im Bereich des Armaturenbrettes dieses Fahrzeuges angeordnet, jedoch in dem rechten Teil. Es ist hier wichtig, dass keine der beiden Antennen den im wesentlichen gleichen Abstand von den vier Rädern 4 bzw. den zugehörigen Aufnehmern hat. Die beiden Antennen 12, 14 sind im vorderen Teil des Fahrzeuges angeordnet. Das nachstehend beschriebene Verfahren würde auf ähnliche Weise funktionieren, wenn sich die beiden Antennen im hinteren Teil des Fahr zeuges auf der rechten Seite oder linken Seite befinden würden. Der Einfachheit halber bezieht sich die folgende Beschreibung lediglich auf die beigefügte Zeichnung, ohne andere mögliche Orte der Antennen 12 und 14 zu berücksichtigen.
  • Drei aufeinanderfolgende Schritte werden vorgeschlagen, um die Ortung der Aufnehmer 100, 101, 110 und 111 zu ermöglichen. In einem ersten Schritt werden die vorderen Aufnehmer und die hinteren Aufnehmer geortet. Im folgenden Schritt wird der vordere rechte Aufnehmer von dem vorderen linken Aufnehmer unterschieden und im dritten Schritt schließlich wird vorgeschlagen, den hinteren rechten Aufnehmer vom hinteren linken Aufnehmer zu unterscheiden. Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung wird im folgenden beschrieben.
  • Zunächst erfolgt eine Bilanz der Signalstärke der vier Aufnehmer. Der Empfänger 6 wird dann auf eine maximale Empfindlichkeit mit der internen Antenne 12 und dann mit der externen Antenne 14 eingestellt. Der Pegel des empfangenen Feldes wird dann analysiert und gespeichert. Die folgende Tabelle fasst das Ergebnis der durchgeführten Bilanz der Signalstärke zusammen.
  • TABELLE 1
    Figure 00090001
  • Ai und Bi mit i = 0 bis 3 entsprechen dem Pegel der Signalstärke für jedes empfangene Signal. Diese Tabelle bzw. sämtliche der sie enthaltenden Werte werden im Speicher des Rechners 8 gespeichert.
  • Die Verstärkungssteuerung des Empfängers 6 wird anschließend auf einen Verstärkungswert eingestellt, bei dem die interne Antenne 12 und die externe Antenne 14 die von den vorderen Aufnehmern 100, 101 gesendeten Signale empfangen, nicht jedoch die von den hinteren Aufnehmern 110, 111 gesendeten Signale. Der Pegel der Stärke der empfangenen Signale wird in der folgenden Tabelle zusammengefasst.
  • TABELLE 2
    Figure 00100001
  • Die Pegel Ci, Di mit i = 0 bis 3 entsprechen dem Pegel der Stärke des Feldes entsprechend dem von dem Empfänger empfangenen Signal. Die Werte C2, C3, D2, D3 werden in Klammern gesetzt, um anzuzeigen, dass sie einem Signal entsprechen, das von dem Empfänger 6 nicht oder nicht mehr detektiert wird. Die in der Tabelle zusammengefassten Ergebnisse werden ebenfalls in dem Rechner 8 gespeichert.
  • Auf diese Weise bestimmt man die Aufnehmer, die im vorderen Teil des Fahrzeuges und die im hinteren Teil des Fahrzeuges angeordnet sind. Es ist offensichtlich, dass die im vorderen Teil des Fahrzeugs angeordneten Aufnehmer diejenigen sind, für die ein Signal bei der Messung mit einer verringerten Empfindlichkeit erfasst wurde.
  • Indessen zeigen die in den obigen Tabellen enthaltenen Messergebnisse, dass man nicht nur die im vorderen und hinteren Teil des Fahrzeugs angebrachten Aufnehmer orten kann, sondern auch die rechten Aufnehmer von den linken Aufnehmern unterscheiden kann, indem die gemessenen Werte Ai, Bi, Ci und Di analysiert werden.
  • Durch eine Analyse des Pegels der empfangenen Signale ist es dann theoretisch möglich, die Aufnehmer zu orten. Für eine gegebene Antenne entspricht das Signal mit dem höchsten Pegel des Feldes dem Signal, das von dem zur Antenne nächsten Aufnehmer gesendet wurde. Die mit den beiden Antennen durchgeführten Messungen erlauben eine Korrelation der erhaltenen Ergebnisse. Allerdings sind die erhaltenen Ergebnisse nicht immer zufriedenstellend, da es manchmal schwierig ist, insbesondere für die von den Antennen entfernten Aufnehmer, Signale zu unterscheiden, die gedämpft sind, d. h. von einem relativ entfernten Aufnehmer kommen und relativ schwach sind. Wie bereits oben ausgeführt, werden drei Schritte zum durchführen der Ortung vorgesehen.
  • Der erste Schritt besteht darin, die in den obigen Tabellen zusammengefassten Messungen durchzuführen. Auf diese Weise erhält man eine Unterscheidung zwischen den vorderen Aufnehmern 100, 101 und den hinteren Aufnehmern 110, 111.
  • Der zweite Schritt besteht dann darin, den vorderen linken Aufnehmer 100 vom rechten vorderen Aufnehmer 101 zu unterscheiden. Man stellt fest, dass der Abstand zwischen dem im vorderen linken Rad angebrachten Aufnehmer 100 und der im Rechner 8 angeordneten empfangenden internen Antenne 12 relativ klein bezüglich des Abstandes zwischen dieser internen Antenne 12 und dem im vorderen rechten Rad angeordneten Aufnehmer 101 ist. In der gleichen Weise ist der Abstand zwischen dem im vorderen rechten Rad angebrachten Aufnehmer 101 und der externen Antenne 14 relativ klein bezüglich des Abstandes zwischen dieser externen Antenne 14 und dem im vorderen linken Rad angebrachten Aufnehmer 100.
  • Um diese beiden Aufnehmer zu unterscheiden, wird beispielweise zunächst die interne Antenne 12 aktiviert. Die Empfindlichkeit des Empfängers 6 wird dann so verringert, dass man die Signale, die von dem im vorderen rechten Rad angebrachten Aufnehmer 101 abgegeben werden, nur schwach empfängt, während die Stärke der Signale, die von dem im vorderen linken Rad angebrachten Aufnehmer 100 empfangen werden, deutlich größer ist. Die Analyse der Pegel der Stärke der Felder entsprechend den empfangenen Signalen ermöglicht in ausreichend einfacher Weise eine Bestimmung des Ortes jedes Aufnehmers (100 und 101). Eine mit nur einer Antenne durchgeführte Messung ist ausreichend; vorzugsweise erfolgt jedoch eine Korrelation unter Verwendung der beiden Antennen.
  • In dem in der Tabelle 2 gegebenen Beispiel, wenn CO << C1 und D1 << D0, leitet der Rechner 8 hieraus ab, dass der Aufnehmer 100 links vorne und der Aufnehmer 101 rechts vorne angeordnet ist.
  • Man kann dann das hintere rechte Rad von dem hinteren linken Rad unterscheiden. Was die vorderen Räder betrifft, stellt man fest, dass der Abstand zwischen dem im hinteren linken Rad angebrachten Aufnehmer 110 und der im Rechner 8 angeordneten internen Antenne 12 kleiner ist als der Abstand zwischen dem im hinteren rechten Rad angebrachten Aufnehmer 111 und derselben Antenne. In der gleichen Weise ist die externe Antenne 14 näher an dem hinteren rechten Rad und somit näher am Aufnehmer 111 als das hintere linke Rad und somit als der Aufnehmer 110 angeord net. Es wird dann die interne Antenne 12 aktiviert, während die externe Antenne 14 inaktiv ist. Wenn die Empfindlichkeit des Empfängers 6 den Nennwert hat oder verringert ist, wird das Signal des im hinteren linken Rad angebrachten Aufnehmers 110 mit einer größeren Leistung als das Signal des im hinteren rechten Rad angebrachten Aufnehmers 111 empfangen. Umgekehrt, wenn die externe Antenne 14 aktiviert und die interne Antenne 12 inaktiv ist, wird das Signal des im hinteren rechten Rad angebrachten Aufnehmers 111 mit einer größeren Stärke als das Signal des im hinteren linken Rad angebrachten Aufnehmers 110 empfangen. In der Tabelle 1 hat man dann A2 << A3 und B3 << B2. In der Tabelle 2 hat man in gleicher Weise C2 << C3 und D3 << D2. Hieraus wird geschlossen, dass der Aufnehmer 110 links hinten ist, während der Aufnehmer 111 rechts hinten ist.
  • Um die Informationen der Ortung der an den Rädern 4 des Fahrzeuges 2 angebrachten Aufnehmer 100, 101, 110, 111 zu sichern, kann das vorstehend beschriebene Verfahren mehrmals durchgeführt werden. Es lässt sich dann eine statistische Analyse der erhaltenen Ergebnisse vornehmen. Dies erlaubt es, Unsicherheiten, wie sie mit dem Einsatz der Sendetechnik von RF-Signalen verbunden sind, zu vermeiden. Diese statistische Analyse lässt sich durchführen für die Ortung der vier Aufnehmer oder auch nur für die Ortung der hinteren Aufnehmer, die von den Antennen weiter entfernt sind und für die somit die Unsicherheit bei den Messungen größer ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf die lediglich beispielhaft und nicht beschränkend gegebenen Verfahren sowie das zum Durchführen dieser Verfahren beschriebene System. Sie umfasst vielmehr alle im Zugriffsbereich des Fachmannes liegende Abwandlungen im Rahmen der folgenden Ansprüche.
  • So kann man für die Analyse der Stärke der empfangenen Signale statt einer Messung der Stärke eines empfangenen Signals auch die Empfindlichkeit des Empfängers variieren. Man kann beispielsweise von der Nennempfindlichkeit dieses Empfängers ausgehen. Die von den vier Aufnehmern abgegebenen Signale werden dann von dem Empfänger empfangen. Durch progressives Verringern dieser Empfindlichkeit erhält man, statt eines Empfangs der Signale der vier Aufnehmer, nur noch die Signale von drei Aufnehmern, dann von zwei und schließlich von einem. Man kann dann hieraus ableiten, dass der erste Aufnehmer, dessen Signale nicht mehr empfangen wurden, der Aufnehmer ist, der von der betreffenden Antenne am weitesten entfernt ist, und dass der Aufnehmer, dessen Signal noch empfangen wurde, obwohl die Empfindlichkeit bereits sehr gering war, der Aufnehmer ist, der der betreffenden Antenne am nächsten ist. Auf diese Weise lässt sich der Ort der vier Aufnehmer ableiten.

Claims (9)

  1. Verfahren zum Orten von Aufnehmern (100, 101, 110, 111), die jeweils an einem Fahrzeugrad (4) angebracht sind, wobei jeder Aufnehmer mit einem Sender versehen ist und das Fahrzeug (2) mit einem entsprechenden Empfänger (6) für den Empfang der von jedem Aufnehmer (100, 101, 110, 111) abgegebenen Signale versehen ist, der Empfänger (6) mit zwei getrennten Antennen (12, 14) versehen ist, die zueinander beabstandet und so angeordnet sind, dass die Antennen nicht im wesentlichen den gleichen Abstand zu den Aufnehmern (100, 101, 110, 111) haben, die beiden Antennen (12, 14) sich auf einer gleichen Seite des Fahrzeugs befinden, die Ortung der Aufnehmer (100, 101, 110, 111) durchgeführt wird, indem die Stärke des Feldes analysiert wird, das von dem Empfänger (6) über jede Antenne (12, 14) für jeden Aufnehmer empfangen wird, die Stärke des von einer Antenne empfangenen Feldes umso stärker ist, je näher der Aufnehmer, der das entsprechende Signal abgegeben hat, sich zu der Antenne befindet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es die folgenden drei Schritte aufweist: a) Analyse der Stärke der von den beiden Antennen (12, 14) empfangenen Signale, um die beiden Aufnehmer (100, 101), die sich auf der Seite der Antennen befinden, von den beiden anderen Aufnehmern (110, 111) zu unterscheiden, wobei die von diesen beiden Aufnehmern kommenden empfangenen Signale die am wenigsten gedämpften Signale sind, b) Analyse, bei einer inaktiven Antenne und der anderen aktivierten Antenne, der Stärke der empfangenen Signale der beiden Aufnehmer (100, 101), die sich auf derselben Seite wie die Antennen befinden, um zu bestimmen, welcher Aufnehmer der zu der noch aktivierten Antenne am nächsten liegende Aufnehmer ist, c) Analyse, bei einer inaktiven Antenne und der anderen aktivierten Antenne, der Stärke der empfangenen Signale der beiden Aufnehmer (110, 111), die sich auf der zu den Antennen (12, 14) gegenüberliegenden Seite befinden, um zu bestimmen, welcher Aufnehmer der zu der noch aktivierten Antenne am nächsten liegende Aufnehmer ist.
  2. Verfahren zum Orten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt a) wie folgt durchgeführt wird: – Einstellen des Empfängers (6) auf eine vorgegebene Empfindlichkeit, um die von den vier Aufnehmern (100, 101, 110, 111) abgegebenen sämtlichen Signale mit den beiden Antennen (12, 14) zu empfangen, und – Einstellen des Empfängers (6) auf eine geringere Empfindlichkeit derart, dass für die beiden Antennen (12, 14) die Signale, die von den Aufnehmern (100, 101) abgegeben wurden, welche sich auf der gleichen Seite wie die Antennen befinden, empfangen werden, während die Signale, die von den anderen Aufnehmern (110, 111) abgegeben wurden, nicht empfangen werden.
  3. Verfahren zum Orten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Schritt b) und/oder dem Schritt c) die Analyse der Signalstärke durchgeführt wird, indem die Empfindlichkeit des Empfängers (6) derart verstellt wird, dass die Stärke des empfangenen Signals des Aufnehmers, welcher zu identifizieren ist und der inaktiven Antenne am nächsten ist, schwach ist, während die Stärke des empfangenen Signals des Aufnehmers, der zu identifizieren ist und der aktiven Antenne am nächsten ist, wesentlich stärker ist, und dass die Analyse der Pegel der empfangenen Signalstärken durchgeführt wird, um den Ort der beiden Aufnehmer, deren Signale analysiert werden, zu bestimmen.
  4. Verfahren zum Orten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Schritt b) und/oder bei dem Schritt c) die Analyse der Signalstärke durchgeführt wird, indem die Empfindlichkeit des Empfängers (6) verringert wird, bis nur ein einziges Signal, das von den zu identifizierenden Aufnehmern abgegeben wurde, noch von dem Empfänger (6) empfangen wird, und dass eine Ableitung des Ortes der beiden zu identifizierenden Aufnehmer anschließend erfolgt.
  5. Verfahren zum Orten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt b) und/oder c) zweimal in Folge durchgeführt wird, einmal mit einer aktiven ersten Antenne und einer inaktiven zweiten Antenne, und das zweite Mal mit der inaktiven ersten Antenne und der aktiven zweiten Antenne, und dass ein Korrelationsschritt vorgesehen ist, um die bei den beiden Analysen erhaltenen Ergebnisse zu vergleichen.
  6. Verfahren zum Orten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt c) mehrmals auf iterative Weise durchgeführt wird und dass eine statistische Analyse der Ergebnisse vorgenommen wird.
  7. Verfahren zum Orten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Antennen (12, 14) in das Armaturenbrett eines Fahrzeugs integriert sind, wobei sich eine Antenne im rechten Teil und die andere Antenne im linken Teil des Armaturenbrettes befindet.
  8. Verfahren zum Orten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antenne (12) in eine den Empfänger (6) enthaltende Elektronikbox integriert ist, während die andere Antenne (14) eine außerhalb dieser Elektronikbox angeordnete Antenne ist.
  9. Verfahren zum Orten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrmals auf iterative Weise durchgeführt wird und dass eine statistische Analyse der Ergebnisse vorgenommen wird.
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