DE601797C - Verfahren zum Behandeln der dichten Aussenhaut bei Elementkohlen - Google Patents
Verfahren zum Behandeln der dichten Aussenhaut bei ElementkohlenInfo
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Description
- Verfahren zum Behandeln der dichten Außenhaut bei Elementkohlen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln der dichten Außenhaut bei- Elementkohlen, Elektrodenkohlen und ähnlichen geformten Kohlekörpern. Die Behandlung dient zur Erzielung einer großen, gut benetzenden Oberfläche. Die Herstellung von Elementkohlen erfolgt auf der Strangpresse. Hierbei erhalten die - Kohlestifte eine glatte, dichte Ziehhaut (Harnisch). Diese Haut erhöht zwar die Festigkeit der Stifte, sie wirkt aber ungünstig auf die mechanische und elektrische Verbindung der Stifte mit der zu umpressenden Depolarisationsmasse. Es lassen sich nämlich erstens ganz glatte Elementkohlen leicht aus der Puppe herausziehen, und zweitens ist die Kontaktoberfläche verhältnismäßig klein. Es besteht daher schon lange das Bestreben, die Oberfläche der Elementkohlen aufzurauhen bzw. die die Poren des Kohlekörpers verstopfenden Außenhautteilchen zu entfernen. Dies geschah bisher mittels mechanischer Aufraühungsverfahren. Diese haben jedoch den Nachteil, daß durch sie der Durchmesser der Kohlekörper stark vermindert wird, daß sie viel Zeit und Arbeit beanspruchen und daß durch sie viel Elektrodenmasse verlorengeht.
- Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die geformten Kohlekörper in Sauerstoff abgebenden oder in Sauerstoff enthaltenden Medien vorteilhaft bei erhöhter Temperatur derart behandelt werden, daß die die Poren des Kohlekörpers verstopfenden Außenhatitteilchen entfernt werden und so die Außenfläche der Kohlekörper aufgerauht wird. Die oxydierende Behandlung kann z. B. in einer Flüssigkeit (chemisch oder elektrochemisch) unter Bildung höherer, die Depolarisation bei der Verwendung solcher Kohlen für Trockenbatterien fördernder Kohlenoxydverbindungen erfolgen. Es empfiehlt sich, die die Stromanschlüsse vermittelnden Teile der Kohlekörper gegen die chemisch angreifenden Stoffe zu schützen, um einen guten Kontakt mit der Stromzuführung zu gewähren. -Dies kann nur dadurch geschehen, daß die Aufrauhung erst nach dem Aufsetzen der Kontaktkappe vorgenommen wird; die Kontaktkappe bildet dann während der Behandlung durch die Sauerstoff abgebenden oder Sauerstoff enthaltenden Medien den Schutz für die die Stromanschlüsse vermittelnden Teile; diese werden sodann von den Medien nicht angegriffen.
- Bei Anwendung der erwähnten neuen Verfahren ergibt sich der Vorteil, daß die Aufrauhung vollkommen gleichmäßig über die ganze Oberfläche verteilt erfolgt, ohne daß der Durchmesser der Stäbchen irgendwelche Veränderungen, die sich in elektrischer oder mechanischer Hinsicht nachteilig auswirken können, erleidet.
Claims (1)
- PATUN TANSI'RÜCIIE z. Verfahren zum Behandeln der dichten Außenhaut bei Elementkohlen, Elektrodenkohlen und ähnlichen geformten Kohlekörpern auf chemischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß die geformten Kohlekörper in .Sauerstoff abgebenden oder Sauerstoff enthaltenden Medien vorteilhaft bei erhöhter Temperatur derart behandelt werden, daß die die Poren des Kohlekörpers verstopfenden Außenhautteilchen entfernt und so die Außenfläche der Kohlekörper aufgerauht wird. ->. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlekörper in einer Flüssigkeit (chemisch oder elektrochemisch) oxydierend behandelt werden unter Bildung höherer, die Depolarisation bei der Verwendung solcher Kohlen für Trockenbatterien fördernder Kohlenoxydverbindungen. 3. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet,, daß die die Stromanschlüsse vermittelnden Teile der Kohlekörper während der Behandlung durch die Sauerstoff abgebenden oder Sauerstoff@enthaltenden Medien geschützt werden, damit sie von diesen Medien nicht angegriffen werden.
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