DE601675C - Spannvorrichtung fuer eine kombinierte Schienen-Bohr- und -Fraesmaschine - Google Patents
Spannvorrichtung fuer eine kombinierte Schienen-Bohr- und -FraesmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q16/00—Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
- B23Q16/001—Stops, cams, or holders therefor
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Description
- Spannvorrichtung für eine kombinierte Schienen-Bohr- und Fräsmaschine Die bekannten kombinierten Schienen-Bohr-und -Fräsmaschinen sind mit einer Spannvorrichtung ausgestattet, welche nach Art eines Bügels ,ausgebildet ist und die Schiene gleichzeitig an zwei Stellen festhält. Um die hohen Spanndrücke aufnehmen zu können, ist diese bügelartige Spannvorrichtung noch durch schwere Verstrebungen sowohl mit der Fräsmaschine als auch mit der Bohrmaschine verbunden. Dadurch wird die Übersicht naturgemäß sehr stark beeinträchtigt. Insbesondere läßt sich bei den bekannten Maschinen das Heranbringen der Schienen und das Arbeiten der Bohrspindelstöcke sehr schwer beobachten. Diese Erschwerung der Übersicht hat sich als eine äußerst starke Hemmung gegenüber der Einführung des mechanisierten Transportes der Schienen in Walzwerken erwiesen, zumal der Bedienungsmann der kombinierten Schienen-Bohr- und -Fräsmaschinen die Schleppanlage und den Rollengang bedienen muß. Ein weiterer Nachteil der bekannten Maschinen ist der, daß - der Ausbau von Maschinenteilen bei Störungen usw. nur unter Schwierigkeiten vorgenommen werden kann. So ist beispielsweise der Ausbau der Bohrspindelstöcke von der Durchbildung der Spannvorrichtung abhängig, und diese hindert bei den bekannten Maschinen das Ausbauen ganz bedeutend.
- Durch die Erfindung sollen die genannten Nachteile beseitigt werden. Erfindungsgemäß ist deshalb die Spannvorrichtung mit ihrem das Hauptlager der Fräswelle aufnehmenden Ständer auf der das Fräswerkzeug aufnehmenden Seite der kombinierten Fräs- und Bohrmaschine aufgebaut und drückt die zu bearbeitende Schiene mit nur einem und nur in der Nähe des Fräswerkzeuges einwirkenden Stempel von oben auf ihre Unterlage, Somit ergibt sich eine,einfache, übersichtliche, billig herzustellende und leicht zu bedienende Bauart. Der Spannstempel -wird zweckmäßig gesondert angetrieben, und zwar kann als Antrieb ein elektrischer, mechanischer, pneumatischer oder hydraulischer Antrieb gewählt werden. Die Bohrspindelstöcke usw. lassen sich, da nur ein einziger Stempel vorhanden ist, leicht auswechseln, und vor allem ist die Zuführung und Einspanmnig der zu bearbeitenden Schiene wesentlich besser zu beobachten und durchzuführen. Um die Bedienung weiterhin zu erleichtern und eine sichere Wirkung der Maschine zu erhalten, wird zweckmäßig auch der. Antrieb der Bohrmaschine und der Fräsmaschine gesondert ausgeführt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung -wiedergegeben und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen: Abb. i eine Seitenansicht der Maschine gemäß der Erfindung, Abb. z eine Draufsicht auf die Maschine. i ist der einzige Spannstempel, der durch den Motor 2 betätigt wird, und zwar zweckmäßig mit Hilfe von Druckknopfsteuerung. Der Spannstempel wird, wie die Abbildung erkennen läßt, mit seinem das Hauptlager der Fräswelle aufnehmenden Ständer auf der das Fräswerkzeug enthaltenden Maschinenseite aufgebaut und drückt die Schiene in unmittelbarer Nähe der Fräserarbeitsfläche von oben her auf ihre Unterlage. Zur Sicherung gegen übermäßigen Spanndruck wird vorteilhaft eine Alarmkupplungseinrichtung vorgesehen.
- Wie die Abbildungen erkennen lassen, nimmt der Spannstempel mit dem dazugehörigen Antrieb nur geringen Raum ein, so da.ß die Bohrspindelstöcke 3 leicht zugänglich sind und gut beobachtet werden können. Die elektrornotorische Antriebseinrichtung q. für die Bohrspindelstöcke ist seitlich angeordnet. Für den Antrieb des Fräskopfes 5 dient eine Antriebseinrichtung 6, die sich an der anderen Seite der Gesamtmaschine befindet.
- Die Schiene 7 nimmt in bezug auf die Maschine die in Abb. z gestrichelt dargestellte Lage ein.
Claims (1)
- hA7!'liNI'AP4 SP1tUCJ .: Spannvorrichtung für eine kombinierte Schienen-Bohr- und -Fräsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Fräsmaschinenseite aufgebaute, mit ihrem Ständer das Hauptlager der Fräsivelle aufnehmende Spannvorrichtung die zu bearbeitende Schiene nur mit einem und nur in unmittelbarer Nähe des Fräswerkzeuges auf sie einwirkenden Stempel von oben auf ihre Unterlage drückt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM113703D DE601675C (de) | 1931-01-23 | Spannvorrichtung fuer eine kombinierte Schienen-Bohr- und -Fraesmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM113703D DE601675C (de) | 1931-01-23 | Spannvorrichtung fuer eine kombinierte Schienen-Bohr- und -Fraesmaschine | |
| DE1915708X | 1931-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601675C true DE601675C (de) | 1934-08-22 |
Family
ID=25988355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM113703D Expired DE601675C (de) | 1931-01-23 | Spannvorrichtung fuer eine kombinierte Schienen-Bohr- und -Fraesmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601675C (de) |
-
0
- DE DEM113703D patent/DE601675C/de not_active Expired
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