DE601644C - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Blechen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von BlechenInfo
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- DE601644C DE601644C DEA67862D DEA0067862D DE601644C DE 601644 C DE601644 C DE 601644C DE A67862 D DEA67862 D DE A67862D DE A0067862 D DEA0067862 D DE A0067862D DE 601644 C DE601644 C DE 601644C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von- Blechen Bei den bekannten Bauarten ununterbrochen arbeitender Blechglühöfen verwendet man für die Förderung der Bleche durch den Ofenraum quer zur Ofenlängsachse angeordnete, von außen angetriebene Rollen. Um mit dieser Vorrichtung vergleichsweise dünne Bleche befördern zu können, müssen die Rollen entweder sehr dicht nebeneinander gelegt werden, oder man versieht die Rollen im Ofenraum mit Tragscheiben größeren Durchinessers, wobei die Tragscheiben je zwei nebeneinanderliegender Rollen gegenseitig versetzt angeordnet werden. In dem einen Falle erhält man neben einem starken Kraftaufwand einen Ofen mit sehr großen Wärmeverlusten an den Stellen, an denen die zahlreichen Rollen durch die Ofenwand treten; in dem anderen Falle ist der von Zeit zu Zeit unumgängliche Ausbau der Rollen nur durch große Öffnungen in der Ofenwand möglich. Beide Bauarten sind zudem wegen der großen Anzahl von Bauteilen, die im Ofen liegen und die aus hochtemperaturbeständigem Baustoff ausgeführt werden müssen, sehr teuer und gestatten trotzdem nicht, ohne Hilfsvorrichtungen dünne Bleche von etwa o,r bis o,q.mm Stärke einzeln durch den Ofen zu schicken. Vielmehr müssen diese Bleche in kleinen Stapeln auf hochtemperaturbeständigen und daher teueren Tragblechen o. dgl. in den Ofen eingebracht werden. Man hat auch bereits vorgeschlagen, Bleche in Gewölbeform zu biegen und die Ränder dieser Bleche in besonderen Spannteilen, welche bei der Bewegung der Bleche mitwandern, festzuhalten. Da, die Bleche über ihre ganze Länge unterstützt sind, so besteht eine Gefahr des Durchsackens der Bleche nicht. Die Spannorgane besitzen aber im Verhältnis zu den zu glühenden Blechen eine große Masse, so daß die bei einem solchen Ofen auftretenden Wärmeverluste beträchtlich sind.
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb ununterbrochen arbeitender Blechglühöfen, das die geschilderten Nachteile beseitigt, und eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. Die glatten Bleche werden vor dem Eintritt in die Glühzone vornehmlich durch Walzen einmal oder mehrfach winkelförmig geknickt oder nach Art des Wellbleches verformt. Sie greifen bei der Förderung durch den Ofen mit den Winkelschenkeln über die Tragscheiben, deren Scheibenebene parallel zur Ofenlängsschnittebene liegt. Durch diese Verformung erhalten die Bleche eine große Steifigkeit, wodurch die Zahl der Förderrollen verhältnismäßig gering gehalten werden kann. Weiterhin ergibt die Wellenform der Bleche zwangsläufig eine Führung derselben auf dem Wege durch den Ofen, so daß sich die Bleche weder übereck stellen noch an den Ofenwänden verfangen können. Es wird durch das erfindungsgemäße Verfahren auch möglich, einzelne Bleche durch den- Ofen zu schicken, was bei Öfen, die mit Wärmerückgewinnung arbeiten, wegen der schnelleren Wärmeabgabe der einzelnen im Ofen erkaltenden Bleche mit besonderem Vorteil verbunden ist.
- Für die Ausführung des Verfahrens werden am Guteintrittsende des Ofens, vorzugsweise unmittelbar vor der Eintrittsöffnung, Profilwalzen zur Verformung der glatten Bleche auf die geeignete Winkel- oder Wellenform angeordnet. Wenn man es nicht vorzieht, die geglühten Bleche in Wellenform zu stapeln, werden am Gutaustrittsende des Ofens ebenfalls Walzenpaare vorgesehen, mit denen die behandelten Bleche wieder flächenglatt gedrückt werden.
- Ein Beispiel dieser Vorrichtung zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der Zeichnung im Bild i im Längsschnitt und in den Bildern 2, 3 und q. in verschiedenen OOuerschnitten zu Bild i dargestellt. Es kennzeichnen die Ziffern i den Ofen, 2 die Glühzone, 3 die Vorwärmezone und q die Abkühlzone desselben. Die über das Getriebe 5 angetriebenen Förderrollen 6 sind mit Tragscheiben 7 versehen, auf denen das durch die Profilwalzen 8 des vor der Eintrittsöffnung g des Ofens i aufgestellten Walzenstuhles io mehrfach winkelförmig geknickte, nach Art des Wellbleches verformte Gut i i durch den Ofen bewegt wird. Gegenüber der Gutaustrittsöffnung 12 des Ofens i ist der Walzenstuhl 13 mit den flächenglatten Walzen 1q. aufgestellt, durch die das behandelte Gut i i wieder eben gedrückt wird. Den Blechen kann in Anpassung an die Werkstoffeigenschaften derselben auch eine beliebige andere Form gegeben werden, die geeignet ist, die genügende Steifigkeit zu verleihen. Unter Umständen genügt es, dem Blech ii nur einen einzigen winkelförmigen Knick einzuwalzen, wie es beispielsweise im Bild 5 der Zeichnung dargestellt wird.
- Bei Ofen, die zwecks Verminderung des Zunderns der zu behandelnden Bleche mit Schutzgasatmosphäre betrieben werden, sind Walzen als Dichtungen an den Öffnungen bekanntgeworden. Derartige Walzen können bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung entweder unmittelbar zur Verformung der Bleche ausgebildet werden, oder sie dienen in an sich bekannter Weise zum Ofenahschluß, wobei ihr Profil der Wellenform des durch ein oder mehrere Walzenpaare außerhalb des Ofens verformten Bleches angepaßt wird. In manchen Fällen wird man es vorziehen, die Verformung zwischen den Dichtwalzen, d. h. im Ofen, derart vorzunehmen, daß die wellenförmig profilierten Walzen - bezogen auf die Bewegungsrichtung der Bleche durch den Ofen - unmittelbar hinter den Dichtwalzen an der Eintrittsöffnung und die Walzen zum Glätten der Bleche unmittelbar vor den Dichtwalzen an der Austrittsöffnung zu liegen kommen. Diese Bauart hat den Vorteil, daß die Dichtwalzen an beiden Ofenöffnungen flächenglatt ausgeführt werden können, wodurch ihre Herstellung gegenüber den sonst profiliert zu haltenden Dichtwalzen billiger wird.
Claims (5)
- PATENT ANSi'lttiCHE: i. Verfahren zum Behandeln von Blechen, welche mittels einer ununterbrochen arbeitenden Scheibenfördervorrichtung durch einen Ofen bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche vor dem Eintritt in die Glühzone parallel zu ihrer Förderrichtung so stark winkelförmig geknickt oder nach Art des Wellbleches verformt werden, daß sie diese Form während ihrer Wanderung durch den Ofen behalten.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche bei ihrer Förderung durch den Ofen mit den Winkelschenkeln über die Tragscheiben greifen (Bilde).
- 3. Verfahren nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche am Ende des Ofens durch flächenglatte Walzenpaare geführt werden. q..
- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei mit Schutzgas betriebenen Öfen zwischen den profilierten bzw. flächenglatten Walzen und dem Ofen je ein Profilwalzenpaar in der Ein- und Austrittsöffnung des Ofens derart vorgesehen ist, daß der Ofenraum nach außen abgedichtet ist.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei mit Schutzgas betriebenen Öfen unmittelbar vor den profilierten und hinter den flächenglatten Walzen flächenglatte Dichtungswalzen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA67862D DE601644C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA67862D DE601644C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601644C true DE601644C (de) | 1934-08-21 |
Family
ID=6944527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA67862D Expired DE601644C (de) | 1932-11-29 | 1932-11-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601644C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2687769A1 (fr) * | 1992-02-06 | 1993-08-27 | Didier Ofu Eng | Procede de chauffage d'un objet chaud metallique, en particulier de brames minces, toles et bandes en acier, dans des fours a rouleaux a haute temperature. |
| EP1266972A1 (de) * | 2001-06-11 | 2002-12-18 | Benteler Automobiltechnik GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung eines gehärteten Blechprofils |
-
1932
- 1932-11-29 DE DEA67862D patent/DE601644C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2687769A1 (fr) * | 1992-02-06 | 1993-08-27 | Didier Ofu Eng | Procede de chauffage d'un objet chaud metallique, en particulier de brames minces, toles et bandes en acier, dans des fours a rouleaux a haute temperature. |
| EP1266972A1 (de) * | 2001-06-11 | 2002-12-18 | Benteler Automobiltechnik GmbH & Co. KG | Verfahren zur Herstellung eines gehärteten Blechprofils |
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