DE601472C - Anordnung an elektrischen Reglern mit intermittierend kontaktschliessenden Teilen - Google Patents

Anordnung an elektrischen Reglern mit intermittierend kontaktschliessenden Teilen

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DE601472C
DE601472C DEA67167D DEA0067167D DE601472C DE 601472 C DE601472 C DE 601472C DE A67167 D DEA67167 D DE A67167D DE A0067167 D DEA0067167 D DE A0067167D DE 601472 C DE601472 C DE 601472C
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DEA67167D
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/011Automatic controllers electric details of the correcting means

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  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

Elektrische Regler der Art, bei welcher ein Teil mit festem Drehpunkt um eine Gleichgewichtslage schwingt, die von einer von der zu regelnden Größe erzeugten Kraft und einer S dieser entgegenwirkenden, im Mittel konstanten Federspannung bestimmt wird und dabei einen oder mehrere bewegliche Kontakte derart beeinflußt, daß sie sich intermittierend gegen entsprechende feste Kontakte legen, sollen im allgemeinen so empfindlich sein, daß die kleinste Abweichung vom Sollwert der zu regelnden Größe ein Anhalten der Kontakte in der einen oder anderen Endlage zur Folge hat, bis oder beinahe bis der Sollwert wiederhergestellt ist.
Solange dieser Wert aufrechterhalten bleibt, schwingt dagegen der wirksame Teil regelmäßig, so daß er die Kontakte abwechselnd offen und geschlossen hält. Je nach der Art der vom Regler unmittelbar beeinflußten Größe,
ao z. B. der Spannung einer Erregermaschine, kann dann die Mittellage, um die der wirksame Teil schwingt, fest oder veränderlich sein. Ist die Erregermaschine selbsterregt und arbeitet sie auf dem geraden Teil ihrer Sättigungskurve, so zeigt eine nähere Untersuchung, daß die Mittellage der Schwingungen bei konstanter Erregerspannung unverändert bleiben soll, wobei die Erregerspannung den von Anfang der regelmäßigen Schwingung ab angenommenen Wert beibehält. Ist dagegen die Erregermaschine fremderregt oder arbeitet sie bei Selbsterregung auf dem gekrümmten Teil ihrer Sättigungskurve, so muß das Verhältnis zwischen Schließzeit und Offenzeit der Reglerkontakte sich mit der Erregerspannung ändern, damit die letztere konstant bleibt. Diese Änderung, die praktisch einer Änderung der Schwingungsmittellage des wirksamen schwingenden Teiles gleichkommt, soll sich immer ohne Änderung der zu regelnden Größe, z. B. Spannung der Hauptmaschine, durchführen lassen, und deshalb soll sie auch ohne Änderung der mittleren Spannung der dieser Größe entgegenwirkenden Feder erfolgen. Um eine derartige Änderung der Schwingungsmittellage ohne Änderung der Spannung zu ermöglichen, ist die Anordnung erfindungsgemäß derart, daß die den schwingenden Teil beeinflussende, der zu regelnden Größe entgegenwirkende Feder an einem beweglichen Widerlager befestigt ist, welches die Feder mit einer von seiner Lage innerhalb gewisser Grenzen im wesentlichen unabhängigen Kraft beeinflußt. Diese Kraft kann in verschiedener Weise geschaffen werden, beispielsweise durch eine sehr lange und stark gedämpfte Feder oder mittels einer durch konstanten Strom beeinflußten Induktionsscheibe vom Ferraristyp, aber in der Praxis verwendet man gewöhnlich am besten ein Gewicht, auf welches vorzugsweise eine Dämpfervorrichtung wirkt.
Eine in der letzterwähnten Weise angeordnete Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung teilweise schematisch dargestellt, wo Abb. I eine Seitenansicht der Anordnung, Abb. 2 eine entsprechende Endansicht mit teilweisem Schnitt und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Abb. 2 darstellt.
In Abb. ι bezeichnet 1 den ganz schematisch angedeuteten schwingenden Teil, welcher um ein Schneidenlager 2 schwingt und an seinem einen Ende eine elektrische, durch die zu regelnde Größe beeinflußte Wicklung 3 trägt, während das andere Ende eine Wicklung 4 hat, welche durch eine wechselnde elektrodynamische Kraft beeinflußt wird, die den Teil in Schwingung hält, alles in hauptsächlich bekannter Weise. Der auf die Spule 3 wirkenden Kraft wirkt ebenfalls in bekannter Weise eine Feder 5 entgegen. Nach der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das untere Ende dieser Feder an einem mit Dämpfervorrichtung versehenen Gewicht befestigt, dessen Einzelheiten im Schnitt in Abb. 2 und 3 dargestellt sind. Die Feder ist also an einem Dämpferkolben 6 befestigt, welcher sich in einem festen Zylinder 7 bewegt. Der Kolben ist mit einem den Zylinder umgebenden, ziemlich dicht schließenden Rohr 8 verbunden, welches als Staubschutz für die im Zylinder eingeschlossene Bremsflüssigkeit dient und gleichzeitig das eigentliche Gewicht 9 trägt. Letzteres ist vorzugsweise in mehreren Teilen ausgeführt, welche aufgelegt und abgenommen werden können, um eine Grobregelung der Spannung der Feder 5 in einfacher Weise zu ermöglichen. Diese Teile sind aufgeschnitten, um das Auflegen zu ermöglichen. Eine Feinregelung der Federspannung kann durch eine unten näher beschriebene Vorrichtung erfolgen. Der Dämpferkolben besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, dem eben genannten Kolben 6, welcher hauptsächlich der Führung dient, und dem eigentlichen, in die Flüssigkeit eintauchenden Dämpferkolben 10. Beide Teile haben etwas kleineren Durchmesser als der Zylinder 7 und sind derart ausgeführt, daß ein ringförmiger Zwischenraum gleicher Breite am Umfang entsteht, und zwar durch sternförmige Teile 11 bzw. 12, welche an je drei Punkten gegen den umgebenden Zylinder anliegen, wie beispielsweise aus Abb. 3 hervorgeht, die den Dämpferkolben 10 mit zugehörigem Zentrierungsteil 12 zeigt.
Das Rohr 8 trägt außen zwei Zapfen 13, mittels welcher es in einem vorzugsweise gabelförmigen Hebel 14 aufgehängt ist, an welchem eine Feder 15 angreift, die an einem mittels einer Schraube 16 in der Höhenlage verstellbaren Arm 17 befestigt ist. Diese Feder 15 hält einem geringen Teil des Gewichtes des Systemes 6, 8, 9 das Gleichgewicht, und durch Verstellung der Schraube 16 kann die vorher genannte Feineinstellung der die Feder 15 nach unten ziehenden Kraft bewirkt werden.
Am Kolben 6 ist eine Stange 18 befestigt, welche in einer Führung im oberen Teil des Rahmens gleitet, um den Kolben noch genauer zu führen. An dieser Stange sind zwei Anschläge 19, 20 befestigt, zwischen welchen eine mit dem schwingenden Teil 1 fest verbundene Feder 21 sich bewegt. Im normalen Fall sind die Schwingungen des Teils 1 nicht so groß, daß die Feder 21 mit irgendeinem der Anschläge 19, 20 in Berührung kommt, sondern die Schwingung ist ganz frei, aber falls sie aus irgendeinem Grunde den normalen Wert überschreiten sollte, wird durch die Feder 21 eine sanfte Pufferwirkung erhalten. Wenn die Mittellage des Teils 1 aufwärts oder abwärts verschoben wird, werden gleichzeitig die Anschlage 19, 20 im gleichen Maße verschoben, so daß sie sich immer in der gleichen Entfernung von der Mittellage der Feder 21 befinden. Selbstverständlich können die Feder 21 und die Anschläge 19, 20 ihre Plätze gegenseitig vertauschen, oder die Anschläge können federnd und der zwischen ihnen bewegliche Teil steif sein. Der vom Teil 1 beeinflußte bewegliche Kontakt ist bei 22 und der entsprechende feste Kontakt bei 23 angedeutet.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anordnung an elektrischen Reglern, bei welchen ein steifer Teil mit festem Drehpunkt um eine Mittellage schwingt, welche durch die zu regelnde Größe und eine dieser entgegenwirkende Feder bestimmt wird und dabei Kontakte intermittierend schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die der zu regelnden Größe entgegenwirkende Feder an einem beweglichen Widerlager befestigt ist, welches die Feder mit einer von seiner Lage innerhalb gewisser Grenzen im wesentlichen unabhängigen Kraft beeinflußt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager aus einem an der Feder aufgehängten Gewicht besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager mit einer seine Bewegungen dämpfenden Bremse versehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager mit Anschlägen versehen ist, welche die Beweglichkeit des schwingenden Teiles federnd begrenzen.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des
Gewichtes durch eine einstellbare Feder getragen wird.
6. Anordnung nach Anspruch ι und 3, bei welcher die Bremse aus einem in einem Flüssigkeitszylinder beweglichen Kolben besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit sternförmigen Teilen verbunden ist, welche nur in wenigen Punkten an der umgebenden Zylinderwand anliegen und den Kolben zentrieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA67167D 1931-09-21 1932-09-21 Anordnung an elektrischen Reglern mit intermittierend kontaktschliessenden Teilen Expired DE601472C (de)

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DE601472C true DE601472C (de) 1934-08-18

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DEA67167D Expired DE601472C (de) 1931-09-21 1932-09-21 Anordnung an elektrischen Reglern mit intermittierend kontaktschliessenden Teilen

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