DE60133C - Stückfettschmiervorrichtung für offene Walzenzapfen - Google Patents
Stückfettschmiervorrichtung für offene WalzenzapfenInfo
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- DE60133C DE60133C DENDAT60133D DE60133DA DE60133C DE 60133 C DE60133 C DE 60133C DE NDAT60133 D DENDAT60133 D DE NDAT60133D DE 60133D A DE60133D A DE 60133DA DE 60133 C DE60133 C DE 60133C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N11/00—Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
- F16N11/04—Spring-loaded devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar i8gi ab.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, Fig. ι eine
Seitenansicht und Fig. 3 eine Oberansicht eines Apparates, welcher bei der oberen Walze
eines Duo-Walzenwerkes zum Schmieren eines abgesetzten Laufzapfens mittelst Stückfetts und
dergleichen zur Anwendung kommt. Die Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen den zum
Schmieren des abgesetzten Laufzapfens der unteren Walze dienenden Apparat in Vorder-,
Seiten- und Oberansicht, während aus Fig. 7 (Seitenansicht in kleinerem Mafsstab) zu entnehmen
ist, in welcher Weise die beiden gleichzeitig wirkenden Apparate in dem Walzengerüst
angebracht sind.
Der Schmierapparat für Laufzapfen der Oberwalze, Fig. 1, 2, 3 und 7, besteht aus der
Hauptplatte α mit Rückwand b und Seitenwand c, dem Schlitten d, den beiden Spiralfedern
ff und dem Untersatz u mit den beiden verstellbaren Schiebern s s. Die aus
Eisenblech bestehende Rückwand und Seitenwand der Hauptplatte stehen senkrecht zu einander;
zwischen der Rückwand b der Hauptplatte und der Rückwand des Schlittens d sind
die beiden Federn ff eingeschaltet, welche das Bestreben haben, den in der Hauptplatte geführten
Schlitten stets vorwärts zu treiben. Der Untersatz u besteht aus einem an beiden
Seiten zweimal rechtwinklig umgebogenen Blech und ist an der Hauptplatte α befestigt. In den
Seitenwänden m1 ul des Untersatzes befinden
sich je zwei Oeffhungen mit Muttergewinde
zur Aufnahme der Flügelschrauben e e, mittelst welcher die mit je zwei Schlitzen / / versehenen
Schieber ss sich in passender Höhe auf den Untersatz-Seitenwänden feststellen lassen.
Der dargestellte Apparat ist für einen abgesetzten Zapfen eingerichtet. Für gerade
Zapfen ist die vordere Linie der Hauptplatte auch eine Gerade, wie in Fig. 3 durch punktirte
Linien angedeutet ist.
Der Schmierapparat für den Laufzapfen der Unterwalze, Fig. 4, 5, 6 und 7, besteht aus der
Hauptplatte h, den beiden Führungen i i, dem
Druckgewicht q und den Verbindungsschrauben ν v. Die Hauptplatte h ist oben rechtwinklig
umgebogen; die rechtwinklig abgebogene, nach unten gerichtete Seitenwand ist etwas ausgeschweift,
Fig. 5, damit dieselbe den Zapfen nicht berühren kann, Fig. 7. Die Platte ist dem abgesetzten Zapfen entsprechend ausgebogen,
bei geraden Zapfen dagegen flach. Auf dem oberen umgebogenen, an seiner vorderen Seite wieder abwärts gebogenen Theil
der Hauptplatte befindet sich das aus einem Flacheisenstück bestehende Druckgewicht q.
Nach Bedarf kann man auch mehrere solcher Stücke auf einander legen. Auf dem Druckgewicht
liegt die an beiden Enden gabelförmige Führung i. Diese, das Druckgewicht
und die Platte sind durch die Schrauben ν ν fest mit einander verbunden, etwa in halber
Höhe der Hauptplatte ist auf derselben eine zweite, aber einfache Führungsgabel il befestigt.
Die Anbringung und Wirkungsweise des Apparates zum Schmieren des Laufzapfens
der Oberwalze ist folgende. Der Untersatz u wird auf dem durch die Gewichtsausgleichung
der Oberwalze verstellbaren und das Lager der Walze tragenden Joche j befestigt. Hierzu
dienen die Schieber s s, welche an beiden Seiten des Joches übergreifen und durch
Anziehen der Flügelschrauben e e ein Festklemmen des Apparates herbeiführen. Bei
diesem Feststellen ist zu beachten, dafs die Hauptplatte etwas höher steht als das Lager,
jedoch den Walzenzapfen nicht berührt. Zu diesem Zweck schiebt man zwischen Untersatz u
und Jochy eine passend dicke Zwischenlage aus Holz oder dergleichen ein. Um ein Stückfett, der Form und Länge des Zapfens entsprechend,
in den Apparat einzulegen, befestigt man in den Oesen dl d1 des Schlittens d
die beiden Enden einer Kette, welche um den Walzenständer herumgeführt ist. Man kann
dann durch die Kette ein Zurückziehen des Schlittens d von aufsen mittelst einer Hand
vornehmen, während mit der anderen Hand das Stückfett eingelegt wird. Nach innen verhindert
der Walzenbund ein Ausrutschen desselben, nach aufsen steht die Seitenwand c der
Hauptplatte α als Widerhalt da, und der umgebogene Rand der Schlittenrückwand hält es
fest, wenn der Zapfen bei seiner Umdrehung dasselbe herausreifsen wollte.
Mittelst der Federn// wird der im Schlitten befindliche Schmierkörper fest gegen den
Zapfen gedrückt, und ist somit ein festes Schmieren gesichert. Wenn das Schmierstück
so weit abgenutzt ist, dafs der Schlitten in die Nähe des Zapfens gelangt, wird mittelst der
Kette .der Schlitten wieder zurückgezogen und ein neues Stück eingeschoben.
Die Anbringung und Wirkungsweise des Apparates zum Schmieren des Laufzapfens der
Unterwalze ist folgende: Es wird die Oberwalze hochgezogen, um für das Anbringen des
Apparates Platz zu gewinnen, sodann schiebt man die Hauptplatte h allein zwischen Gleitstange
τη und Zapfen senkrecht ein, legt das Flacheisen q oben auf, bringt die Führung
derart in den Ständer ein, dafs auf beiden Seiten die Gleitstangen m m1 durch die Gabeln
gehen, steckt noch die Schrauben ν ν durch
und schraubt sämmtliche Theile zusammen. Das lange Ende der oberen Gabel i verhütet
das Umkippen des Apparates, und die beiden über einander liegenden Führungen i i1 verhindern
ein Herausrutschen aus seiner Stellung. Um den Schmierkörper anzubringen, wird der
Apparat mit der einen Hand hochgehoben, das Schmiermittel in zwei Stücken — dem abgesetzten
Zapfen entsprechend — eingeschoben und fest gegen die Hauptplatte beim Herunterlassen
des Apparates angedrückt.
Die Stücke sitzen nun zwischen Seitenwand und Walzenbund, und ein Mitnehmen derselben
durch den Zapfen wird durch den abwärts gebogenen Theil der Hauptplatte h verhindert.
Das ganze Gewicht des Apparates drückt das Schmiermittel nach unten fest auf den Zapfen und bewirkt das Schmieren.
Claims (2)
- Patent-Anspruch:
Zum Schmieren offener Walzenzapfen mitStückfett folgende beiden Einrichtungen in Verbindung mit einander:ι. für die Oberwalze die Anordnung einer aus Untersatz u, Hauptplatte a mit Rückwand, Schlitten<ί und Federn// bestehenden, durch die beiden Schieber ss festklemmbaren Vorrichtung, bei welcher der das Stückfett tragende Schlitten d durch die Federn// gegen den Walzenzapfen gedrückt wird und das Einlegen eines neuen Fettkörpers nach dem Zurückziehen des Schlittens erfolgen kann; - 2. für die Unterwalze die Anordnung einer aus Hauptplatte h, Druckgewicht q und Führungen i i1 bestehenden, auf den Stangen m m α stets senkrecht verschiebbar gehaltenen Vorrichtung, bei welcher das Stückfett durch das Gewicht gegen den Walzenzapfen gedrückt wird, und das Einlegen eines neuen Fettstückes nach dem Emporheben der Vorrichtung erfolgen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60133C true DE60133C (de) |
Family
ID=334293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60133D Expired - Lifetime DE60133C (de) | Stückfettschmiervorrichtung für offene Walzenzapfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60133C (de) |
-
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- DE DENDAT60133D patent/DE60133C/de not_active Expired - Lifetime
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