DE60107884T2 - Zahnkette mit Führungslasche mit einziger Öffnung für einem Gelenkbolzen - Google Patents

Zahnkette mit Führungslasche mit einziger Öffnung für einem Gelenkbolzen Download PDF

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine geräuscharme Kette, insbesondere die Konstruktion einer Führungslasche für eine geräuscharme Kette.
  • In herkömmlicher Weise findet eine geräuscharme Kette als Kraftübertragungskette Verwendung. Die 6 und 7 zeigen ein Beispiel einer typischen geräuscharmen Kette.
  • Wie in den Figuren gezeigt, besitzt eine geräuscharme Kette 100 eine Mehrfachgliederplatte 102 mit einem Paar von Zähnen 121. Die Glieder sind in Querrichtung und Längsrichtung miteinander verschachtelt. Die Gliederplatte 102 ist über einen Verbindungsbolzen 103, der aus einem Paar von langen und kurzen Gelenkbolzen 131 und Schwenkbolzen 132 besteht, die in das Bolzenloch 122 der Gliederplatte 102 eingesetzt sind, schwenkbar verbunden. Ein Führungsglied 104 ist auf der Außenseite der äußersten Gliederplatte 102 angeordnet. Beide Enden des Gelenkbolzens 131 sind an Bolzenlöchern befestigt, die im Führungsglied 104 ausgebildet sind.
  • Wenn die Kette während ihres Betriebes auf einem Kettenrad läuft, verbiegen sich die Gliederplatten und stellt der Gelenkbolzen 131 einen Rollkontakt mit der Gleitfläche des Schwenkbolzens 132 her.
  • In neuerer Zeit finden Getriebe mit geräuscharmen Ketten unter Bedingungen einer hohen Belastung Verwendung, so dass hierfür eine geräuscharme Kette mit einem hohen Verschleißwiderstand erforderlich ist. Wenn jedoch eine herkömmliche geräuscharme Kette unter hoher Belastung verwendet wird, wird ein sehr hoher Kontaktflächendruck in den Kontaktflächen des Gelenkbolzens und Schwenkbolzens aufgrund ihres konvex-konvexen Kontaktes erzeugt, so dass in diesen Bolzen ein Lochverschleiß auftritt. Daher kann mit einer derartigen herkömmlichen geräuscharmen Kette die Anforderung nach einer hohen Verschleißfestigkeit nicht in angemessener Weise erfüllt werden.
  • Der erhöhte Krümmungsradius der Abrollfläche eines jeden Bolzens kann zu einer Abnahme des Kontaktflächendrucks zwischen dem Gelenkbolzen und Schwenkbolzen führen. Ein großer Krümmungsradius reduziert jedoch das Biegevermögen der Gliederplatten und das der gesamten Kette. Infolgedessen wird es schwierig, die Kette um ein Kettenrad mit geringem Durchmesser zu winden oder zu führen. Daher ist der Anstieg des Krümmungsradius der Abrollfläche zur Sicherung des Biegevermögens der gesamten Kette begrenzt.
  • Bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette sind beide Enden des Gelenkbolzens an einem Führungsglied fixiert, das generell eine höhere Steifigkeit besitzt als die Gliederplatten, so dass bei Aufbringung einer übermäßig großen Zugbelastung, wie einer Vorspannungsbelastung, auf die Kette die Scherbelastung von der Gliederplatte auf den Mittelteil des Gelenkbolzens wirkt, während eine Ausdehnung des Abstandes der Löcher in der Führungsreihe unterdrückt wird, so dass infolgedessen die Biegebelastung auf den Gelenkbolzen einwirkt und sich die Mitte des Gelenkbolzens und Schwenkbolzens verwerfen kann.
  • In der US-A-1887137 ist eine geräuscharme Kette beschrieben, bei der die Gliederplatten über Bolzenelemente miteinander verbunden sind, die einen zentralen Bolzen, der als Schwimmer bezeichnet wird, und zwei Seitenbolzen, die als Buchsenteile bezeichnet werden, aufweisen, wobei die beiden Seitenbolzen konkave Flächen besitzen, die gleitend mit konvexen Flächen am Schwimmerbolzen zusammenwirken.
  • Mit dieser Erfindung wird das Problem einer vorstehend beschriebenen herkömmlichen Kette gelöst, und es wird eine geräuscharme Kette zur Verfügung gestellt, bei der das Biegevermögen der gesamten Kette aufrechterhalten wird, der auf den Verbindungsbolzen einwirkende Flächendruck reduziert wird und das Verbiegen des Verbindungsbolzens verhindert oder minimiert wird.
  • Erfindungsgemäß wird eine geräuscharme Kette zur Verfügung gestellt, die eine Vielzahl von sich überlappenden Reihen von Gliederplatten und Bolzenteile aufweist, die benachbarte Reihen von Gliederplatten miteinander verbinden, wobei jede Gliederplatte ein Paar von Öffnungen zur Aufnahme der Bolzenteile besitzt, jede Gliederplatte ein Paar von Zähnen aufweist, die sich hiervon erstrecken, jedes Bolzenteil einen zentralen Bolzen, der in der Mitte einer Öffnung einer Gliederplatte angeordnet ist, und ein Paar von Schwenkbolzen aufweist, die auf beiden Seiten des zentralen Bolzens angeordnet sind, und die Schwenkbolzen eine kürzere Länge als der zentrale Bolzen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Bolzen und die Schwenkbolzen konvex gekrümmte Flächen haben, die einander berühren.
  • Bei einer Ausführungsform ist der Verbindungsbolzen der erfindungsgemäß ausgebildeten Kette so ausgebildet, wie in 3 gezeigt. Wie man der Figur entnehmen kann, sind die Gliederplatten 2a, 2b gegenseitig verbogen. Der Biegewinkel ist dabei mit α bezeichnet. Der Verbindungsbolzen 3, der die Gliederplatten 2a, 2b verschwenkbar lagert, ist in eine Öffnung 22 eingesetzt, die in jeder Gliederplatte 2a, 2b ausgebildet ist.
  • Der Verbindungsbolzen 3 besteht aus einem zentralen Bolzen 31, der in der Mitte des Bolzenloches 22 angeordnet ist, und einem gegenüberliegenden Paar von Schwenkbolzen 32 auf beiden Seiten des zentralen Bolzens. Beide Seitenflächen des zentralen Bolzens 31 sind konvex gekrümmt, und eine konvex gekrümmte Fläche 32a, die der Seitenfläche 31a des zentralen Bolzens entspricht, ist im Schwenkbolzen 32 ausgebildet.
  • Bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette vom Schwenkverbindungstyp (6 und 7) ist ein Rollkontakt mit einem Winkel α am Kontakt zwischen dem Schwenkbolzen 132 und dem Gelenkbolzen 131 erforderlich, um einen Biegewinkel α zu erzeugen.
  • Demgegenüber sind bei der vorliegenden Erfindung die Schwenkbolzen 32 auf beiden Seiten des zentralen Bolzens 31 angeordnet, wie in 3 gezeigt. Wenn daher ein Rollkontakt mit einem Winkel α/2 für jeden Schwenkbolzen 32 verwirklicht wird, kann ein Biegewinkel α zwischen benachbarten Gliederplatten 2a, 2b realisiert werden.
  • Daher reicht bei der vorliegenden Erfindung ein Rollkontakt des Schwenkbolzens mit einer Hälfte des erforderlichen Rollkontaktwinkels aus, so dass der Krümmungsradius eines jeden Bolzens auf diese Weise stark vergrößert werden kann. Daher kann der Flächendruck der Kontaktfläche des Bolzens reduziert werden, während das Biegevermögen der gesamten Kette aufrechterhalten und die Verschleißfestigkeit verbessert wird.
  • Führungslaschen, die jedem Verbindungsbolzen entsprechen, sind an der erfindungsgemäß ausgebildeten Kette vorgesehen, und das Ende des zentralen Bolzens ist durch Presspassung oder in anderer Weise am Bolzenloch der Führungslasche fixiert. Daher wird selbst dann eine Vergrößerung des Lochabstandes der Führungsreihe nicht behindert, wenn eine übermäßig große Zugbelastung, wie eine Vorspannbelastung, auf eine Kette aufgebracht wird und die Scherbelastung von der Gliederplatte auf den Gelenkbolzen wirkt, so dass keine Biegebelastung auf den Gelenkbolzen einwirkt und ein Ver biegen des Gelenkbolzens und Schwenkbolzens verhindert wird.
  • Der bevorzugte Querschnitt des zentralen Bolzens besitzt die Form einer japanischen Trommel oder generell die einer Ellipse. Hierbei handelt es sich um eine Form, bei der die Mitte beider Seiten auf konvex gekrümmte Weise nach außen weist.
  • Die konvexen gegenüberliegenden Flächen des Schwenkbolzens sind konkav oder konvex gekrümmt. Die Gesamtlänge des Schwenkbolzens entspricht der Gesamtbreite der laminierten Gliederplatten oder ist geringfügig größer als diese und ist kürzer als der Abstand zwischen gegenüberliegenden Führungslaschen in Breitenrichtung der Kette.
  • Mit anderen Worten, in diesem Fall sind Führungslaschen unabhängig voneinander an jedem Verbindungsbolzen angeordnet, so dass selbst dann, wenn die Gesamtlänge des Schwenkbolzens etwas größer ist als die Gesamtbreite der laminierten Gliederplatten, die Befestigung der Führungslasche nicht störend beeinflusst wird. Auf diese Weise besitzt die Länge des Schwenkbolzens eine große Toleranz zur Vereinfachung der Dimensionskontrolle.
  • Demgegenüber besitzt bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette das Führungsglied ein Paar von Bolzenlöchern an beiden Enden (siehe 6 und 7), so dass vorzugsweise die Gesamtlänge des Schwenkbolzens kürzer ist als die Gesamtbreite der überlappenden Gliederplatten. In einem solchen Fall dürfen beide Enden des Schwenkbolzens nicht zu tief in den Bolzenlöchern der äußersten Gliederplatte angeordnet sein, so dass die Gesamtlänge des Schwenkbolzens nahe bei der Gesamtbreite der Gliederplatten liegen muss. Aus diesem Grund ist die Toleranz der Schwenkbolzenlänge einer herkömmlichen geräuscharmen Kette gering und die Dimensionssteuerung nicht einfach.
  • Bei der vorliegenden Erfindung ist die Gesamtlänge des Schwenkbolzens größer als die Gesamtbreite der Gliederplatten, so dass der wirksame Querschnittsbereich des Verbindungsbolzens über die Gesamtbreite der Gliederplatten gleichmäßig sein kann.
  • Die Führungslasche kann ferner einen Blattfederabschnitt aufweisen. In einem solchen Fall wirkt die elastische Kraft der Blattfeder in Kettenbreitenrichtung, und es wird eine Reibkraft zwischen benachbarten Gliederplatten in Kettenbreitenrichtung erzeugt, um eine hohe Biegefestigkeit der Kette und eine reduzierte Chordalvibration derselben zu erreichen.
  • Es folgt nunmehr eine Kurzbeschreibung der Zeichnungen. Hiervon zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines praktischen Ausführungsbeispieles einer geräuscharmen Kette dieser Erfindung;
  • 2 eine Vorderansicht der geräuscharmen Kette der 1;
  • 3 eine Vergrößerung des Verbindungsbolzens der geräuscharmen Kette der 1;
  • 4 eine teilweise Vergrößerung von 1;
  • 5 eine Modifikation der Führungslasche, wobei 5(a) eine Draufsicht und 5(b) eine Vorderansicht sind;
  • 6 eine Draufsicht einer herkömmlichen geräuscharmen Kette; und
  • 7 eine Vorderansicht einer herkömmlichen geräuscharmen Kette.
  • Ein praktisches Ausführungsbeispiel dieser Erfindung wird nunmehr anhand der beigefügten Figuren erläutert.
  • 1 ist eine Seitenansicht eines praktischen Ausführungsbeispieles der geräuscharmen Kette dieser Erfindung. 2 ist eine Vorderansicht der geräuscharmen Kette der 1. 3 ist eine Vergrößerung des Verbindungsbolzens der geräuscharmen Kette der 1. 4 ist eine teilweise Vergrößerung von 1, und 5 ist zeigt eine modifizierte Führungslasche, wobei 5(a) eine Draufsicht und 5(b) eine Vorderansicht sind.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt, besteht die geräuscharme Kette 1 aus einer Vielzahl von Gliederplatten 2, die jeweils ein Paar von Zähnen 21 und ein Paar von Bolzenlöchern 22 aufweisen. Die Glieder sind in Querrichtung und Längsrichtung miteinander verschachtelt, und ein Verbindungsbolzen 3 ist in ein Verbindungsloch 22 der Gliederplatten eingesetzt und lagert die Gliederplatten 2 schwenkbar.
  • Wie aus 3 deutlich wird, besteht der Verbindungsbolzen 3 aus einem zentralen Bolzen 31 in der Mitte des Bolzenloches 22 und einem Paar von gegenüberliegenden Schwenkbolzen 32 an beiden Seiten des zentralen Bolzens. Der zentrale Bolzen 31 besitzt konvex gekrümmte Seitenflächen 31a und hat im Querschnitt die Form einer japanischen Trommel oder einer generellen Ellipse. Der Schwenkbolzen 32 besitzt eine konvex gekrümmte Fläche 32a, die die Seitenfläche 31a des zentralen Bolzens 31 kontaktiert. Eine konkav gekrümmte Fläche 32b ist gegenüber der konvex gekrümmten Fläche 32a des Schwenkbolzens 32 ausgebildet. Die konkav gekrümmte Fläche 32b eines Schwenkbolzens 32 kontaktiert die konvex gekrümmte Fläche 22a, die im Bolzenloch 22 der Gliederplatte 2 ausgebildet ist, und der zentrale Bolzen 31 ist länger als der Schwenkbolzen 32 (siehe 1).
  • Eine Führungslasche 4 ist außerhalb der äußersten Gliederplatte 2 angeordnet. Die Führungslasche 4 ist an jedem Verbindungsbolzen 3 vorgesehen. Wie in 2 gezeigt, besitzt die Führungslasche 4 ein Paar von Führungsteilen 41, die sich auf beiden Seiten von Zähnen 21 der Gliederplatte 2 erstrecken. Der Führungsteil 41 ist so vorgesehen, dass die geräuscharme Kette in einer eingestellten Position auf einem Kettenrad (nicht gezeigt) gehalten wird. Das Bolzenloch 42 ist in der Mitte der Führungslasche 4 ausgebildet, und das Ende des zentralen Bolzens 31 ist in das Bolzenloch 42 eingesetzt und darin durch Vernieten etc. fixiert.
  • Als nächstes wird die Länge des Schwenkbolzens 32 mit Hilfe von 4 im Detail beschrieben. 4 ist eine teilweise Vergrößerung von 1, wobei der Spalt zwischen der äußersten Gliederplatte 2 und der Führungslasche 4 zu Erläuterungszwecken übertrieben dargestellt ist.
  • Die Gesamtlänge des Schwenkbolzens 32, die Gesamtbreite der verschachtelten Gliederplatte 2, die Maximallänge des Schwenkbolzens 32, der als Schwenkbolzen in das Schwenkloch der äußersten Gliederplatte 2 eingesetzt ist, und der Abstand zwischen den beiden Führungslaschen 4, 4 sind in 4 mit L, W, w' (.=. w) und W bezeichnet. Zwischen diesen existiert die folgende Beziehung: w' ≤ L < W, vorzugsweise w ≤ L < W.
  • w' .=. w zeigt an, dass w' kleiner ist als W und in diesem Fall nahe bei w liegt.
  • Mit anderen Worten, die Gesamtlänge L des Schwenkbolzens 32 entspricht der Maximallänge w' des Schwenkbolzens 32 oder ist länger als diese, wenn sich der Schwenkbolzen 32 innerhalb des Bolzenloches der äußersten Gliederplatte 2 befindet, und ist gleichzeitig kürzer als der Abstand W zwischen den beiden Führungslaschen, die sich in Kettenbreitenrichtung gegenüberliegen. Vorzugsweise entspricht die Gesamtlänge L des Schwenkbolzens 32 der Gesamtbreite w der laminierten Gliederplatte 2 oder ist größer als diese und ist kürzer als der Abstand W zwischen beiden Führungslaschen 4, 4.
  • Da die Führungslasche 4 unabhängig von jedem Verbindungsbolzen 3 vorgesehen ist, wird die Befestigung der Führungslasche 4 nicht behindert, selbst wenn die Gesamtlänge L des Schwenkbolzens 32 geringfügig größer ist als die Gesamtbreite w der laminierten Gliederplatte 2. Auf diese Weise ist die Toleranz der Länge des Schwenkbolzens 32 groß, um eine einfache Dimensionskontrolle zu ermöglichen.
  • Bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette besitzt das Führungsglied ein Paar von Bolzenlöchern an beiden Enden (siehe die 6 und 7). Es wird bevorzugt, die Gesamtlänge L des Schwenkbolzens geringer auszubilden als die Gesamtbreite w der laminierten Gliederplatte, um eine kraftfreie Befestigung des Führungsgliedes an beiden Bolzenlöchern zu ermöglichen, selbst wenn die Länge des Schwenkbolzens in einem Bolzenloch und die im anderen Bolzenloch voneinander verschieden sind.
  • In einem solchen Fall dürfen beide Enden des Schwenkbolzens nicht zu tief im Bolzenloch der äußersten Gliederplatte angeordnet sein, so dass die Gesamtlänge des Schwenkbolzens nahe an der Gesamtbreite der Gliederplatten liegen muss. Mit anderen Worten, bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette muss die Beziehung w' ≤ L < w gelten.
  • Wir vorstehend erläutert, ist bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette die Toleranz in bezug auf die Länge des Schwenkbolzens gering und eine Dimensionskontrolle schwierig, da w' und w sehr nahe beieinander liegen.
  • Wie man 3 entnehmen kann, die die Einzelheiten des Verbindungsbolzens der geräuscharmen Kette 1 zeigt, sind die Gliederplatten 2a, 2b, die rechtwinklig zur Papierebene angeordnet sind, relativ zueinander gebogen. Wenn der Biegewinkel der Gliederplatten mit α bezeichnet wird, kann er für benachbarte Gliederplatten 2a, 2b erhalten werden, wenn der Rollkontakt mit Winkel α/2 von jedem Schwenkbolzen 32 realisiert wird, da die Schwenkbolzen 32 auf beiden Seiten eines jeden zentralen Bolzens 31 angeordnet sind.
  • Bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette vom Schwenkverbindungstyp (6 und 7) ist ein Rollkontakt mit einem Winkel α am Kontaktteil zwischen dem Schwenkbolzen 132 und dem Gelenkbolzen 132 erforderlich, um den Biegewinkel α zu erzielen.
  • Wie vorstehend beschrieben, reicht ein Rollkontakt eines jeden Schwenkbolzens 32 mit einer Hälfte des erforderlichen Rollkontaktwinkels bei diesem praktischen Beispiel aus, so dass der Krümmungsradius der Bolzen 31, 32 um so viel erhöht werden kann und der Flächendruck am Kontakt des Bolzens reduziert werden kann, während das Biegevermögen der gesamten Kette aufrechterhalten und die Verschleißfestigkeit verbessert wird.
  • Ferner ist in diesem Fall die Führungslasche 4 an jedem Verbindungsbolzen 3 vorgesehen, und das Ende des zentralen Bolzens 31 ist am Bolzenloch 42 der Führungslasche 4 fi xiert. Daher wird eine Streckung des Lochabstandes der Führungsreihe nicht behindert, selbst wenn eine übermäßig große Zugbelastung, wie beispielsweise eine Vorspannbelastung, auf die Kette aufgebracht wird und die Scherbelastung von den Gliederplatten 2 auf den Gelenkbolzen 32 einwirkt, während keine Biegebelastung auf den Gelenkbolzen einwirkt, so dass eine Verbiegung des Gelenkbolzens 32 und Schwenkbolzens 31 verhindert wird.
  • Bei einer herkömmlichen geräuscharmen Kette findet eine Abstandsstreckung infolge von Reibung hauptsächlich in den Gliederplatten der Gliederplattenreihe und nicht in den Gliederplatten der Führungsreihe statt, da der Gelenkbolzen am Führungsglied fixiert ist. Dies führt zu einer ungleichmäßigen Abstandsvergrößerung. Demgegenüber unterscheiden sich bei diesem praktischen Ausführungsbeispiel die Führungsreihe und die Gliederplattenreihe aufgrund der Verwendung der Führungslasche nicht voneinander, so dass die Abstandsverlängerung gleichmäßig über die gesamte Kette ist.
  • Das vorstehend beschriebene praktische Beispiel besitzt eine konvex gekrümmte Sitzfläche 22a, die im Bolzenloch 22 der Gliederplatte 2 ausgebildet ist. Die Sitzfläche kann jedoch auch konkav gekrümmt ausgebildet sein. In einem solchen Fall sind konkav gekrümmte Flächen auf beiden Seiten des Schwenkbolzens 32 ausgebildet und besitzt jeder Schwenkbolzen 32 einen Querschnitt in der Form einer japanischen Trommel, der dem des zentralen Bolzens 31 entspricht.
  • Das obige praktische Beispiel besitzt eine ebene plattenförmige Führungslasche. Es kann jedoch auch eine blattfederähnliche Führungslasche 4' Verwendung finden, wie in 5 gezeigt. Daher kennzeichnen die gleichen Bezugszeichen wie bei dem praktischen Beispiel die entsprechenden Teile.
  • Die Führungslasche 4' in 5 besitzt ein Paar von nahen rechteckigen Führungsteilen 41' sowie eine Blattfeder 43, die sich in Richtung auf beide Seiten erstreckt und darin ausgebildet ist sowie nach oben oder unten gebogen ist. In diesem Fall wirkt die elastische Kraft der Blattfeder 43 in Kettenbreitenrichtung, um benachbarte Gliederplatten mit einer zusätzlichen Reibkraft zu beaufschlagen. Auf diese Weise steigt die Biegefestigkeit der Kette an, werden chordale Vibrationen der Kette unterdrückt und werden die durch chordale Vibrationen erzeugten Geräusche reduziert.
  • Wie vorstehend im Detail ausgeführt, setzt sich der Verbindungsbolzen der geräuscharmen Kette dieser Erfindung aus einem zentralen Bolzen in der Mitte eines Bolzenloches und einem Paar von gegenüberliegenden Schwenkbolzen auf beiden Seiten des zentralen Bolzens zusammen. Daher reicht ein Rollkontakt des Schwenkbolzens mit dem zentralen Bolzen über eine Hälfte des erforderlichen Biegewinkels aus, um den erforderlichen Biegewinkel der Kette zu erzeugen, so dass der Krümmungsradius eines jeden Bolzens um so viel vergrößert werden kann und infolgedessen der Flächendruck des Kontaktbereiches eines jeden Bolzens reduziert sowie die Verschleißfestigkeit verbessert wird.
  • Des weiteren ist bei dieser Erfindung eine Führungslasche an jedem Verbindungsbolzen vorgesehen, so dass eine Streckung des Lochabstandes in der Führungsreihe nicht behindert wird, selbst wenn eine übermäßig große Zugbelastung, wie eine Vorspannungsbelastung, auf die Kette aufgebracht wird, eine Scherbelastung von den Gliederplatten auf den Gelenkbolzen und keine Biegebelastung auf denselben einwirkt. Auf diese Weise wird ein Verbiegen des Gelenkbolzens und Schwenkbolzens verhindert.

Claims (11)

  1. Geräuscharme Kette mit mehreren sich überlappenden Gliederplaten (2), Bolzenteilen (3), die benachbarte Reihen der Gliederplatten verbinden, wobei jede Gliederplatte ein Paar Öffnungen (22) zur Aufnahme der Bolzenteile hat, jede Gliederplatte ein Paar von ihr abgehender Zähne (21) hat, jedes Bolzenteil (3) einen zentralen Bolzen (31), der in der Mitte einer Öffnung (22) einer Gliederplatte; angeordnet ist, und ein Paar Schwenkbolzen (32) umfasst, die beidseitig zu dem zentralen Bolzen angeordnet sind, und wobei die Schwenkbolzen (32) eine geringere Länge als der zentrale Bolzen (31) hat, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Bolzen (31) und die Schwenkbolzen (32) konvex gekrümmte Flächen (31, 32a) haben, die einander berühren.
  2. Geräuscharme Kette nach Anspruch 1, bei der der zentrale Bolzen (31) im Querschnitt eine allgemeine Ellipsenform hat.
  3. Geräuscharme Kette nach Anspruch 1 oder 2, bei der die den konvex gekrümmten Flächen (32a) der Schwenkbolzen (32) gegenüberliegenden Flächen konvex gekrümmt sind.
  4. Geräuscharme Kette nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die gesamte Länge jedes Schwenkbolzens (32) gleich wie oder größer als die gesamte Breite der Reihe der Gliederplatten (2) ist.
  5. Geräuscharme Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die mehrere Führungslaschen (4) umfasst, wobei jede der Führungslaschen jeweils einem Bolzenteil (3) entspricht und auf dem Ende eines zentralen Bolzens (31) sitzt, wobei jede Führungslasche (4) einen seitlich sich erstreckenden Führungsabschnitt und eine Öffnung zur Aufnahme des zentralen Bolzens (31) hat.
  6. Geräuscharme Kette nach Anspruch 5, bei der die gesamte Länge jedes Schwenkbolzens (32) kleiner als der Abstand zwischen der gegenüberliegenden Führungslasche (4) in Richtung der Kettenbreite ist.
  7. Geräuscharme Kette nach Anspruch 5 oder 6, bei der jede Führungslasche (4) einen nach unten ragenden Schürzenabschnitt hat, der unter die Laschenöffnung verläuft.
  8. Geräuscharme Kette nach Anspruch 5, 6 oder 7, bei der jede Führungslasche (4) nur eine einzige Öffnung (42) zur Aufnahme des zentralen Bolzens (31) hat.
  9. Geräuscharme Kette nach einem der Ansprüche 5 bis 9; bei der jede Führungslasche (4') in der Längsrichtung im wesentlichen eben ist.
  10. Geräuscharme Kette nach einem der Ansprüche 5 bis 9, bei der die Führungslasche (4') einen Blattfederabschnitt (43) aufweist, der die Gliederplatte in Richtung der Kettenbreite vorspannt.
  11. Geräuscharme Kette nach Anspruch 10, bei der die Führungslasche (4') in der Längsrichtung geringfügig gekrümmt ist.
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