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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die Erfindung betrifft eine Indexierungsvorrichtung
für eine
NC-Werkzeugmaschine.
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STAND DER
TECHNIK
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Eine Indexierungsvorrichtung für eine NC-Werkzeugmaschine
ist in den US-Patenten No. 4,884,474 und No. 4,991,463 an den Erfinder
der Anmeldung offenbart. Die NC-Werkzeugmaschine umfasst eine Spindel,
einen Haupttisch und ein NC-Gerät
zur Bewerkstelligung einer Bearbeitungsrelativbewegung zwischen
der Spindel und dem Haupttisch. Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse, das
auf dem Haupttisch montiert ist. Die Vorrichtung umfasst weiter
einen Indexierungstisch, auf dem ein Werkstück gehalten wird, wobei der
Indexierungstisch auf dem Gehäuse
drehbar gelagert ist. Die Vorrichtung ist ein Schubstangentyp, der
eine einzelne Schubstange, die sich in das Gehäuse und auswärts von
dem Gehäuse
erstreckt, zur Längsbewegung
umfasst, wobei das NC-Gerät
angeordnet ist, um eine von der Arbeitsrelativbewegung verschiedene
Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel und dem Haupttisch zu bewerkstelligen,
so dass die einzelne Schubstange durch die Zusatzrelativbewegung
zwischen der Spindel und dem Haupttisch in ihrer Längsrichtung
geschoben und bewegt werden kann, um den Indexierungstisch in einer
Richtung zu drehen, wenn das Werkstück indexiert wird.
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Die Vorrichtung ist insofern vorteilhaft,
als sie das Werkstück
in Übereinstimmung
mit der Programmierung des NC-Geräts indexieren kann, wobei eine hohe
Produktivität
erhalten wird. Anders als ein elektrischer, hydraulischer oder pneumatischer
Indexierungsvorrichtungstyp beinhaltet die Vorrichtung keine elektrischen,
hydraulischen oder pneumatischen Antriebseinrichtungen zum Drehen
des Indexierungstisches, so dass sie in der Struktur einfach und
in den Kosten gering ist. Es ist nicht erforderlich, eine elektrische
Verdrahtung, hydraulische Rohrverlegung oder pneumatische Rohrverlegung
auf dem Haupttisch vorzunehmen. Zubehörteile, wie z. B. ein Palettenwechsler,
können
deshalb ohne Raumprobleme nach Belieben angebracht werden. Infolgedessen hat
die Vorrichtung auf dem Markt von NC-Werkzeugmaschinen bis zur Gegenwart
eine hohe Anerkennung gefunden.
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Jedoch ist die Vorrichtung insofern
fragwürdig,
als sie den Indexierungstisch bloß in einer Richtung drehen
kann. Die Vorrichtung kann den Indexierungstisch nicht in der umgekehrten
Richtung drehen, um das Werkstück
zu indexieren, wodurch der Betriebswirkungsgrad beeinträchtigt wird.
Es ist deshalb erwünscht,
den Indexierungstisch nicht nur in einer Richtung sondern auch in
der umgekehrten Richtung zu drehen, um das Werkstück zu indexieren, wobei
der Betriebswirkungsgrad verbessert wird.
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Es ist deshalb ein Ziel der Erfindung,
einen neuen Schubstangen-Indexierungsvorrichtungstyp bereitzustellen,
der einen Indexierungstisch nicht nur in einer Richtung sondern
auch in der umgekehrten Richtung drehen kann, um das obige Problem
zu überwinden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der Erfindung wird eine Indexierungsvorrichtung
für eine
NC-Werkzeugmaschine bereitgestellt, wobei die NC-Werkzeugmaschine
eine Spindel, einen Haupttisch und ein NC-Gerät zur Bewerkstelligung einer
Bearbeitungsrelativbewegung zwischen der Spindel und dem Haupttisch
umfasst.
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Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse, das auf
dem Haupttisch montiert ist. Ein Indexierungstisch ist auf dem Gehäuse drehbar
gelagert. Die Vorrichtung umfasst weiter eine erste und zweite Schubstange,
die sich in das Gehäuse
und auswärts
von dem Gehäuse
erstrecken, zur Längsbewegung,
wobei das NC-Gerät
angeordnet ist, um eine von der Bearbeitungsrelativbewegung verschiedene
Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel und dem Haupttisch zu
bewerkstelligen, so dass jegliche von der ersten und zweiten Schubstange
durch die Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel und dem Haupttisch
in ihrer Längsrichtung
geschoben und bewegt werden kann. Die Vorrichtung umfasst weiter eine
Getriebeeinrichtung, die in dem Gehäuse aufgenommen und zwischen
der ersten und zweiten Schubstange und dem Indexierungstisch angeordnet ist,
um den Indexierungstisch als Reaktion auf die Längsbewegung der ersten Schubstange
in einer Richtung und als Reaktion auf die Längsbewegung der zweiten Schubstange
in der umgekehrten Richtung zu drehen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst die NC-Werkzeugmaschine ein Bearbeitungszentrum, in dem
ein Werkstück
auf dem Indexierungstisch gehalten wird, wobei ein Werkzeug auf
der Spindel gehalten wird. Das NC-Gerät bewerkstelligt die Bearbeitungsrelativbewegung
zwischen der Spindel und dem Haupttisch, so dass das Werkstück durch
das Werkzeug bearbeitet werden kann.
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Ein Werkstück mag nicht auf dem Indexierungstisch
gehalten werden, sondern auf der Spindel, um durch ein Werkzeug
bearbeitet zu werden, das auf dem Indexierungstisch gehalten wird.
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Die NC-Werkzeugmaschine kann eine
Funkenerosionsmaschine umfassen, in der ein Werkstück auf dem
Indexierungstisch gehalten wird, wobei eine Funkenerosionseinrichtung
auf der Spindel gehalten wird. Das NC-Gerät bewerkstelligt die Bearbeitungsrelativbewegung
zwischen der Spindel und dem Haupttisch, so dass das Werkstück durch
die Funkenerosionseinrichtung bearbeitet werden kann.
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Die erste und zweite Schubstange
sind in einer ersten und zweiten Hülse eingepasst, um sich zur Längsbewegung
parallel zueinander zu erstrecken. Die erste und zweite Hülse sind
im Gehäuse
angeordnet und befestigt.
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Die Vorrichtung umfasst weiter Federeinrichtungen,
um die erste und zweite Schubstange elastisch zu treiben, so dass
die erste und zweite Schubstange durch die Federeinrichtungen nach
der Längsbewegung
zur Hin- und Herbewegung rückgeführt werden
können.
Die Getriebeeinrichtung dreht den Indexierungstisch für eine Hin-
und Herbewegung der ersten oder zweiten Schubstange um einen Winkel.
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Der Indexierungstisch umfasst eine
Welle, die sich in das Gehäuse
erstreckt, wobei die erste und zweite Schubstange auf den entgegengesetzten Seiten
der Welle angeordnet sind. Die Getriebeeinrichtung umfasst eine
erste und zweite Rastklinke, die sich umgekehrt zueinander erstrecken
und auf der ersten und zweiten Schubstange montiert sind. Die Getriebeeinrichtung
umfasst weiter ein Klinkenrad einschließlich Zähne und das auf der Welle montiert
ist. Die erste oder zweite Rastklinke tritt mit einem von den Zähnen des
Klinkenrades in Eingriff, um das Klinkenrad und den Indexierungstisch
als Reaktion auf die Längsbewegung
der ersten oder zweiten Schubstange zu drehen.
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Die Vorrichtung umfasst weiter ein
Arretierelement zum Arretieren des Indexierungstisches gegen eine
Drehung. Die Vorrichtung umfasst weiter eine Entarretiereinrichtung,
durch die das Arretierelement bewegt wird, um den Indexierungstisch
zur Drehung zu entarretieren, in Übereinstimmung mit der Langsbewegung
der ersten Schubstange, wenn sie in ihrer Längsrichtung zu einer vorbestimmten
Position bewegt wird. Ein Hilfselement ist zwischen der ersten und
zweiten Schubstange angeordnet, so dass die erste Schubstange in Übereinstimmung
mit der Längsbewegung
der zweiten Schubstange in ihrer Längsrichtung durch das Hilfselement
zu der vorbestimmten Position bewegt werden kann.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
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2 ist
eine Querschnittsansicht der Vorrichtung von 1.
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3 ist
eine Perspektivansicht, die das Arretierelement zur Arretierung
des Indexierungstisches gegen Drehung in der Vorrichtung von 1 darstellt.
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4 ist
eine Querschnittsansicht, die die erste Schubstange in der Vorrichtung
von 1 in ihrer Längsrichtung
bewegt darstellt.
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5 ist
eine Querschnittsansicht, die die zweite Schubstange in der Vorrichtung
von 1 in ihrer Längsrichtung
bewegt darstellt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORM
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Mit Bezug nun auf die Zeichnungen
veranschaulicht 1 eine
Indexierungsvorrichtung für eine
NC-Werkzeugmaschine gemäß der Erfindung. Die
NC-Werkzeugmaschine umfasst eine Spindel 2, einen Haupttisch 4 und
ein NC-Gerät 6.
Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse 8,
das auf dem Haupttisch 4 montiert ist. Die Vorrichtung
umfasst weiter einen Indexierungstisch 10, der auf dem
Gehäuse 8 drehbar
gelagert ist. In der Ausführungsform
umfasst die NC-Werkzeugmaschine ein Bearbeitungszentrum, in dem
ein Werkstück 12 auf
dem Indexierungstisch 10 befestigt ist und gehalten wird,
wobei ein Werkzeug, wie z. B. ein Planschneider 14, auf
der Spindel 2 montiert ist und gehalten wird. Das NC-Gerät 6 soll eine
Bearbeitungsrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und
dem Haupttisch 4 bewerkstelligen, so dass das Werkstück 12 durch
das Werkzeug 14 bearbeitet werden kann.
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Außerdem ist das NC-Gerät 6 so
angeordnet, dass es eine von der Bearbeitungsrelativbewegung verschiedene
Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und dem Haupttisch 4 bewerkstelligt, wie
im Fall der obigen US-Patente. In diesem Zusammenhang umfasst die
Vorrichtung eine erste und zweite Schubstange 16a und 16b,
die sich in das Gehäuse 8 und
auswärts
von dem Gehäuse 8 erstrecken,
zur Längsbewegung,
so dass jegliche von der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b durch die
Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und dem Haupttisch 4 in
ihrer Längsrichtung
geschoben und bewegt werden kann. Die Vorrichtung umfasst weiter
eine Getriebeeinrichtung, die im Gehäuse 8 aufgenommen
ist und zwischen der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b und
dem Indexierungstisch 10 angeordnet ist, um den Indexierungstisch 10 als
Reaktion auf die Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a in einer Richtung und als Reaktion
auf die Längsbewegung
der zweiten Schubstange 16b in der umgekehrten Richtung
zu drehen, wie später
in Einzelheit beschrieben.
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In der Ausführungsform sind die erste und zweite
Schubstange 16a und 16b in eine erste und eine
zweite Hülse 18a und 18b eingepasst,
so dass sie sich zur Längsbewegung
vertikal und parallel zueinander erstrecken, wie in 2 dargestellt. Die erste und zweite Hülse 18a und 18b sind
im Gehäuse 8 so
angeordnet und befestigt, dass sich die erste und zweite Schubstange 16a und 16b auswärts und aufwärts von
der ersten und zweiten Hülse 18a und 18b und
dem Gehäuse 8 erstrecken.
Die Vorrichtung umfasst weiter Federeinrichtungen, umfassend Federn 20,
die in der ersten und zweiten Hülse 18a und 18b aufgenommen
sind, um die erste und zweite Schubstange 16a und 16b elastisch
und aufwärts
zu treiben.
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Der Indexierungstisch 10 umfasst
eine Welle 22, die sich horizontal und in das Gehäuse 8 erstreckt,
wobei die erste und zweite Schubstange 16a und 16b auf
den entgegengesetzten Seiten der Welle 22 angeordnet sind.
Die Getriebeeinrichtung umfasst eine erste und zweite Rastklinke 24a und 24b,
die sich umgekehrt zueinander erstrecken und auf der ersten und
zweiten Schubstange 16a und 16b montiert sind.
In der Ausführungsform
umfassen die erste und zweite Schubstange 16a und 16b einen
ersten und zweiten Trägerarm 26a und 26b,
die daran befestigt sind. Der erste und zweite Trägerarm 26a und 26b weisen
darauf ausgebildete Stifte 28 auf, wobei die erste und
zweite Rastklinke 24a und 24b auf den Stiften 28 zur
Schwenkbewegung getragen werden, so dass sie auf der ersten und
zweiten Schubstange 16a und 16b montiert sind.
Die Hülsen 18a und 18b umfassen
Schlitze 30, die darin ausgebildet sind und sich in axialer
Richtung von den Hülsen 18a und 18b erstrecken,
wobei die erste und zweite Rastklinke 24a und 24b und
der erste und zweite Trägerarm 26a und 26b in
die Schlitze 30 eingeführt
sind, um die Längsbewegung
der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b zu
ermöglichen.
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Die Getriebeeinrichtung umfasst weiter
ein Klinkenrad 32 einschließlich Zähne 34 und das auf der
Welle 22 des Indexierungstisches 10 montiert ist, wobei
sich die erste und zweite Rastklinke 24a und 24b in
Richtung auf die Mitte zwischen der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b erstrecken,
so dass sie über
dem Klinkenrad 32 und gegenüberliegend zu den Zähnen 34 angeordnet
sind. Zusätzlich sind
der erste und zweite Trägerarm 26a und 26b mit Federn 36 versehen,
um die erste Rastklinke 24a im Uhrzeigersinn um den in 2 dargestellten Stift 28 und
die zweite Rastklinke 24b gegen den Uhrzeigersinn um den
Stift 28 elastisch zu treiben. Anschläge 38 sind auf der
ersten und zweiten Rastklinke 24a und 24b ausgebildet,
um mit Schultern, die auf dem ersten und zweiten Trägerarm 26a und 26b ausgebildet
sind, durch die Federn 36 in Eingriff zu treten, so dass
die erste und zweite Rastklinke 24a und 24b an Positionen
gehalten werden, die in 2 dargestellt sind.
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Die Vorrichtung umfasst weiter ein
Arretierelement 40, umfassend eine Stange und die einen
Eingriffsteil 42 aufweist, der zahnförmig ist, um mit einem Zahnrad
in Eingriff zu treten, das auf dem Indexierungstisch 10 montiert
ist, um den Indexierungstisch 10 gegen Drehung zu arretieren,
wie in 3 dargestellt
und in den obigen US-Patenten offenbart. Die Vorrichtung umfasst
weiter eine Entarretiereinrichtung, die einen Stift 43 umfasst,
der auf dem Arretierelement 40 ausgebildet ist und in eine
Nockenaussparung 44 eingeführt ist, die in der ersten
Schubstange 16a ausgebildet ist. Die Nockenaussparung 44 erstreckt
sich so in axialer Richtung von der ersten Schubstange 16a,
dass sie schräg
geneigt ist, so dass das Arretierelement 40 durch den Stift 43 und die
Nockenaussparung 44 in seiner axialen Richtung geschoben
und bewegt werden kann, wobei in Übereinstimmung mit der Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a der zahnförmige Eingriffsteil 42 aus
dem Zahnrad des Indexierungstisches 10 ausgerückt wird,
um den Indexierungstisch 10 zur Drehung zu entarretieren,
wenn sie zu einer vorbestimmten Position in ihrer Längsrichtung
bewegt wird, wie auch in den obigen US-Patenten offenbart.
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Zusätzlich umfasst die Vorrichtung
weiter ein Hilfselement 46, das zwischen der ersten und
zweiten Schubstange 16a und 16b angeordnet ist.
Das Hilfs element 46 ist hebelförmig und wird auf einem Stift 48 zur
Schwenkbewegung getragen. Eine Feder 50 erstreckt sich
zwischen dem Gehäuse 8 und
dem Hilfselement 46, um das Hilfselement 46 im
Uhrzeigersinn um den in 2 dargestellten
Stift 48 elastisch zu treiben, so dass das Hilfselement 46 mit
einer Kugel 52 in Eingriff kommt und gegen sie gepresst
wird, die in einem radialen Loch aufgenommen ist, das in der zweiten
Hülse 18b ausgebildet
ist. Die Kugel 52 wird durch das Hilfselement 46 in
eine Nockenaussparung 54, die in der zweiten Schubstange 16b ausgebildet
ist, geschoben. Das Hilfselement 46 erstreckt sich so in
Richtung auf die erste Schubstange 16a, dass es dem oberen
Rand des ersten Trägerarms 26a gegenüberliegt.
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Im Betrieb bewerkstelligt das NC-Gerät 6 die von
der Bearbeitungsrelativbewegung verschiedene Zusatzrelativbewegung
zwischen der Spindel 2 und dem Haupttisch 4, so
dass jegliche von der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b durch
die Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und dem
Haupttisch 4 in ihrer Längsrichtung
geschoben und bewegt werden kann, wie oben beschrieben. In der Ausführungsform
wird das Werkzeug 14 durch die Zusatzrelativbewegung zwischen
der Spindel 2 und dem Haupttisch 4 abwärts bewegt,
um mit jeglicher der ersten und zweiten Schubstange 16a und 16b in
Eingriff zu treten. Die erste oder zweite Schubstange 16a oder 16b kann
deshalb durch das Werkzeug 14 abwärts geschoben und bewegt werden.
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Was die erste Schubstange 16a anbetrifft, wird
das Arretierelement 40 durch den Stift 43 und die
Nockenaussparung 44 in Übereinstimmung
mit der Abwärts-
oder Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a in seiner axialen Richtung geschoben
oder bewegt, wenn sie zu einer vorbestimmten Position abwärts bewegt
wird, wie auch oben beschrieben. Der zahnförmige Eingriffsteil 42 wird
deshalb aus dem Zahnrad des Indexierungstisches 10 ausgerückt, um
den Indexierungstisch 10 zur Drehung zu entarretieren.
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Die erste Schubstange 16a wird
weiter abwärts
bewegt, so dass die erste Rastklinke 24a mit einem von
den Zähnen 34 des
Klinkenrades 32 in Eingriff tritt, wie in 4 dargestellt. Der Zahn 34 wird deshalb
durch die erste Rastklinke 24a abwärts gezogen, die gegen den
Uhrzeigersinn um den Stift 28 gegen die Feder 36 schwenkend
bewegt wird, um das Klinkenrad 32 und den Indexierungstisch 10 als Reaktion
auf die Abwärts-
oder Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a gegen den Uhrzeigersinn um die
Welle 22 zu bewegen. Demgemäß kann die Vorrichtung den
Indexierungstisch 10 in einer Richtung als Reaktion auf
die Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a drehen.
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Das Werkzeug 14 wird dann
durch die Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und dem
Haupttisch 4 aufwärts
bewegt. Die erste Schubstange 16a wird deshalb aufwärts bewegt,
um durch die Feder 20 nach der Längsbewegung zur Hin- und Herbewegung
rückgeführt zu werden.
Demgemäß wird die
erste Rastklinke 24a aus dem Zahn 34 des Klinkenrades 32 ausgerückt und
dann im Uhrzeigersinn schwenkend bewegt, um durch die Feder 36 um den
Stift 28 rückgeführt zu werden.
Andererseits wird das Arretierelement 40 durch den Stift 43 und
die Nockenaussparung 44 in seiner axialen Richtung geschoben
und bewegt, so dass der zahnförmige
Eingriffsteil 42 mit dem Zahnrad des Indexierungstisches 10 in
Eingriff tritt, um den Tisch 10 gegen eine Drehung zu arretieren,
wenn die erste Schubstange 16a durch die Feder 20 rückgeführt wird.
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Die erste Schubstange 16a wird
immer wieder abwärts
und aufwärts
bewegt. Die erste Rastklinke 24a dreht den Indexierungstisch 10 um
einen Winkel für
eine Hin- und Herbewegung der ersten Schubstange 16a, um
dadurch das Werkstück 12 in Übereinstimmung
mit der Programmierung des NC-Geräts 6 zu indexieren.
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Was die zweite Schubstange 16b anbetrifft, wird
die Kugel 52 durch die zweite Schubstange 16b, die
abwärts
bewegt wird, aus der Nockenaussparung 54 heraus geschoben
und gegen das Hilfselement 46 gepresst, wie in 5 dargestellt. Das Hilfselement 46 wird
deshalb durch die Kugel 52 gegen den Uhrzeigersinn um den
Stift 48 gegen die Feder 50 schwenkend bewegt,
um mit dem ersten Trägerarm 26a in
Eingriff zu treten, so dass der erste Trägerarm 26a und die
erste Schubstange 16a durch das Hilfselement 46 abwärts oder
in ihrer Längsrichtung
zu der vorbestimmten Position geschoben oder bewegt werden können. Das
Arretierelement 40 wird deshalb durch den Stift 43 und
die Nockenaussparung 44 in seiner axialen Richtung geschoben
und bewegt, wobei der zahnförmige
Eingriffsteil 42 aus dem Zahnrad des Indexierungstisches 10 ausgerückt wird,
um den Indexierungstisch 10 zur Drehung zu entarretieren.
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Die erste Schubstange 16a wird
an der vorbestimmten Position gehalten. Die zweite Schubstange 16b wird
weiter abwärts
bewegt, so dass die zweite Rastklinke 24b mit einem von
den Zähnen 34 des
Klinkenrades 32 in Eingriff tritt. Der Zahn 34 wird deshalb
durch die zweite Rastklinke 24b abwärts gezogen, die im Uhrzeigersinn
um den Stift 28 gegen die Feder 36 schwenkend
bewegt wird, um das Klinkenrad 32 und den Indexierungstisch 10 als
Reaktion auf die Abwärts-
oder Längsbewegung
der zweiten Schubstange 16b im Uhrzeigersinn um die Welle 22 zu
drehen. Demgemäß kann die
Vorrichtung den Indexierungstisch 10 als Reaktion auf die
Längsbewegung
der zweiten Schubstange 16b in der umgekehrten Richtung
drehen.
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Das Werkzeug 14 wird dann
durch die Zusatzrelativbewegung zwischen der Spindel 2 und dem
Haupttisch 4 aufwärts
bewegt. Die zweite Schubstange 16b wird deshalb aufwärts bewegt,
um durch die Feder 20 nach der Längsbewegung zur Hin- und Herbewegung
rückgeführt zu werden.
Demgemäß wird die
zweite Rastklinke 24b aus dem Zahn 34 des Klinkenrads 32 ausgerückt und
dann gegen den Uhrzeigersinn schwenkend bewegt, um durch die Feder 36 um
den Stift 28 rückgeführt zu werden. Die
Kugel 52 wird durch das Hilfselement 46, das durch
die Feder 50 im Uhr zeigersinn um den Stift 48 schwenkend
bewegt wird, in die Nockenaussparung 54 geschoben. Die
erste Schubstange 16a wird deshalb durch die Feder 20 aufwärts bewegt,
so dass das Arretierelement 40 durch den Stift 43 und
die Nockenaussparung 44 in seiner axialen Richtung geschoben
und bewegt wird, so dass der zahnförmige Eingriffsteil 42 mit
dem Zahnrad des Indexierungstisches 10 in Eingriff tritt,
um den Tisch 10 gegen eine Drehung zu arretieren.
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Die zweite Schubstange 16b wird
immer wieder abwärts
und aufwärts
bewegt. Die zweite Rastklinke 24b dreht den Indexierungstisch 10 und
das Werkstück 12 um
einen Winkel für
eine Hin- und Herbewegung der zweiten Schubstange 16b,
um dadurch das Werkstück 12 zu
indexieren, wie im Fall der ersten Rastklinke 24a.
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Demgemäß kann die Vorrichtung den
Indexierungstisch 10 in einer Richtung als Reaktion auf die
Längsbewegung
der ersten Schubstange 16a drehen, um das Werkstück 12 zu
indexieren. Außerdem
kann die Vorrichtung den Indexierungstisch 10 in der umgekehrten
Richtung als Reaktion auf die Längsbewegung
der zweiten Schubstange 16b drehen, um das Werkstück 12 zu
indexieren. Die Vorrichtung ist deshalb bequem, um das Werkstück 12 zu
indexieren, wobei der Betriebswirkungsgrad verbessert wird.
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Es versteht sich, dass ein Werkstück nicht auf
dem Indexierungstisch 10 sondern auf der Spindel 2 gehalten
werden kann, um durch ein Werkzeug bearbeitet zu werden, das auf
dem Indexierungstisch 10 gehalten wird. In dem Fall kann
die Vorrichtung den Indexierungstisch 10 nicht nur in einer
Richtung sondern auch in der umgekehrten Richtung drehen, um das
Werkzeug zu indexieren.
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Die NC-Maschine kann eine Funkenerosionsmaschine
umfassen, in der ein Werkstück
auf dem Indexierungstisch gehalten wird, wobei die Funkenerosionseinrichtung
auf der Spindel gehalten wird. Das NC-Gerät bewerkstelligt die Bearbeitungsrelativbewegung
zwischen der Spindel und dem Haupttisch, so dass das Werkstück durch
die Funkenerosionseinrichtung bearbeitet werden kann. In dem Fall
kann die Vorrichtung den Indexierungstisch nicht nur in einer Richtung
sondern auch in der umgekehrten Richtung drehen, um das Werkstück zu indexieren,
wie im Fall der Ausführungsform
von 1.