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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft ein Farbband mit Sensormarkierungen, das so ausgebildet
ist, dass es für
Thermotransferaufzeichnung geeignet ist. Genauer gesagt, betrifft
sie ein Farbband mit Sensormarkierungen, die im Gebrauch zuverlässig gelesen
werden können.
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Es
sind Thermotransferaufzeichnungsverfahren vom Sublimationstyp zum
Erzeugen eines Bilds durch Übereinanderlegen
eines Farbbands mit Farbschichten, die sublimierende oder thermisch
diffundierende Farbstoffe und Druckpapier mit einer Farbstoff-Aufnahmeschicht
enthalten, Erwärmen
der Farbschichten typischerweise durch einen Thermokopf entsprechend
ihm zugeführter
Bildinformation und Übertragen
der Farbstoffe der Farbschichten auf die Farbstoff-Aufnahmeschicht des
Druckpapiers, bekannt. Derartige Thermotransferaufzeichnungsverfahren
vom Sublimationstyp zeihen Aufmerksamkeit auf sich, da sie ein Vollfarbenbild
mit sich kontinuierlich ändernden
Farbtönen
erzeugen können,
insbesondere beim Herstellen einer Kopie eines Bilds von einem Videoband.
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Das
Thermotransferaufzeichnungsverfahren vom Sublimationstyp wird bei
einem Drucker verwendet, der dazu ausgebildet ist, ein Farbband
zu verwenden, das typischerweise mit Sensormarkierungen versehen ist,
um es zu positionieren. Da die Sensormarkierungen und die Farbschichten
jeweils voneinander verschiedene optische Durchscheindichten zeigen,
kann ein Drucker unter Verwendung des Farbbands eine Sensormarkierung
durch eine Änderung
der Durchscheindichte des Farbbands erfassen, um das letztere zu
positionieren. Die Sensormarkierungen müssen vom Sensor des Druckers
zuverlässig
gelesen werden.
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Der
Sensor des Druckers kann vom Transmissionstyp oder vom Transmissions/Reflexions-Typ
sein.
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Gemäß den 1 und 2 der
beigefügten
Zeichnungen verfügt
ein Sensor vom Transmissionstyp über
einen Lichtemissionsabschnitt 12, der so angeordnet ist,
dass er der Seite eines Sensormarkierungen 11 tragenden
Farbbands 10 zugewandt ist, und einen Lichtempfangsabschnitt 13,
der dem Lichtemissionsabschnitt 12 gegenüberstehend
so angeordnet ist, dass das Farbband 10 dazwischen durchlaufen
kann.
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Der
Lichtemissionsabschnitt 12 des Sensors vom Transmissionstyp
empfängt
Licht, das vom Lichtempfangsabschnitt 13 empfangen wird.
Wie es in der 1 dargestellt ist, läuft vom
Lichtemissionsabschnitt 12 emittiertes Licht in anderen
Gebieten als denen der Sensormarkierungen 11 durch das
Farbband 10, und es wird durch den Lichtempfangsabschnitt 13 empfangen.
Jedoch sperren die Sensormarkierungen 11 Licht, so dass
vom Lichtemissionsabschnitt 12 emittiertes Licht nicht
durch sie laufen kann. Auf diese Weise erfasst der Sensor vom Transmissionstyp
jede Sensormarkierung 11.
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Beim
in den 3 und 4 dargestellten Sensor vom Transmissions/Reflexions-Typ ist eine Reflektortafel 14 an
derjenigen Seite des Farbbands 10 angeordnet, die von der
die Sensormarkierungen 11 tragenden Seite abgewandt ist.
Der Reflektortafel 14 gegenüberstehend sind sowohl ein
Lichtemissionsabschnitt 12 als auch ein Lichtempfangsabschnitt 13 so
angeordnet, dass das Farbband 10 dazwischen durch laufen
kann. Der Lichtemissionsabschnitt 12 und der Lichtempfangsabschnitt 13 sind
an jeweiligen Positionen positioniert, die zueinander konjugiert
sind.
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So
emittiert der Lichtemissionsabschnitt 12 des Sensors vom
Transmissions/Reflexions-Typ Licht, das durch die Reflektortafel 14 reflektiert
wird und durch den Lichtempfangsabschnitt 13 empfangen
wird. Wie es in der 3 dargestellt ist, läuft vom
Lichtemissionsabschnitt 12 emittiertes Licht durch andere
Gebiete als die der Sensormarkierungen 11 durch das Farbband 10,
und es wird durch die Reflektortafel 14 reflektiert, bevor es
vom Lichtempfangsabschnitt 13 empfangen wird. Jedoch sperren
die Sensormarkierungen 11 Licht, so dass vom Lichtemissionsabschnitt 12 emittiertes
Licht nicht durch sie laufen kann. Auf diese Weise erfasst der Sensor
vom Transmissions/Reflexions-Typ jede Sensormarkierung 11.
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Die
Zuverlässigkeit
beim Erfassen von Sensormarkierungen 11 beim Sensor vom
Transmissionstyp kann unter Verwendung dicker Sensormarkierungen 11 verbessert
werden.
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Wenn
jedoch die Sensormarkierungen 11 zu dick sind, können sie
sich verformen, wenn das Farbband 10 für eine lange Zeitperiode gelagert
wird, da durch sie ein hoher Druck auf diejenigen Teile des Farbbands 10 ausgeübt wird,
die mit ihnen in Kontakt gehalten werden.
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Angesichts
dieses Problems ist es wünschenswert,
dass die Sensormarkierungen 11 über dieselbe Dicke wie die
Farbschichten verfügen,
die normalerweise ungefähr
2 μm oder
weniger beträgt.
Anders gesagt, müssen
die Sensormarkierungen 11 sowohl dem Erfordernis geringer
Dicke als auch demjenigen einer hohen Durchscheindichte genügen.
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Außerdem kann
bei einem Sensor vom Transmissions/Reflexions-Typ, wenn die Sensormarkierungen 11 eine
hohe Oberflächenreflexion
zeigen, der Lichtempfangsabschnitt 13 Licht empfangen,
das nicht von der Reflektortafel 14 sondern von der benachbarten
Fläche
einer Sensormarkierung 11 reflektiert wird, und die Sensormarkierung 11 kann
irrtümlicherweise
für ein
anderes Gebiet als das einer Sensormarkierung 11 gehalten
werden. Dann wird die Sensormarkierung 11 nicht korrekt
erkannt, was zu einer Fehlausrichtung des Farbbands 10 und
einem Fehler hinsichtlich des Druckers führt.
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Es
wurden Anstrengungen unternommen, um die chemische Zusammensetzung
und die Dicke von Sensormarkierungen 11 zu optimieren,
und die Durchscheindichte und die Oberflächenreflexion von Sensormarkierungen 11 zu
optimieren. Jedoch wurde bisher das Problem fehlender Sensormarkierungen
für den Sensor
nicht vollständig
beseitigt.
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Betreffend
den Stand der Technik offenbart
EP
0956 972 ein Transferblatt mit einem Trägerblatt, einer Thermotransferschicht
mit mehreren YMC-Transferbereichsgruppen, von denen jede über mehrere
Transferbereiche mit voneinander verschiedenen Funktionen sowie
jeweils in einer YMC-Transferbereichsgruppe ausgebildeten Kennungsmarkierungen
verfügt.
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Eine
weitere bekannte Technik ist aus dem Dokument
US 4,558,329 bekannt, das ein Farbträgerband für Thermotransferdruck
offenbart, wobei ein Ausdruck eines Stehbilds verschiedener Bildinhalte
ausgedruckt werden kann, wie der Bildinhalt eines Bilds, das beispielsweise
durch eine Videokamera aufgenommen wurde, der Bildinhalt eines Fernsehbilds
oder dergleichen.
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Noch
eine weitere bekannte Technik ist aus dem Dokument
EP 0 673 786 bekannt, das eine Farbfolie für einen
Thermotransfer-Farbdrucker offenbart.
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Noch
eine weitere bekannte Technik ist aus
JP 01202491 bzw.
JP 60008089 bekannt.
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Angesichts
der oben beschriebenen Umstände
ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein zur Thermotransferaufzeichnung
verwendbares Farbband zu schaffen, das verbesserte Zuverlässigkeit
hinsichtlich des Erkennens von Sensormarkierungen zeigt und das
gelagert werden kann, ohne dass die verbesserte Zuverlässigkeit
verloren geht.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Gemäß der Erfindung
ist die obige Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Farbband geschaffen
ist, das zur Verwendung bei einem Sublimations-Thermotransferdrucker geeignet ist und
mit Folgendem versehen ist:
einem bandförmigen Träger (2);
Farbschichten
die auf einer Fläche
des Trägers
ausgebildet sind und Farbstoffe enthalten; und
Sensormarkierungen,
die auf der die Farbschichten tragen Fläche des Trägers ausgebildet sind;
wobei
die Sensormarkierungen für
Licht mit einer Wellenlänge
von 950 nm ein 45°-Reflexionsvermögen von 30%
oder weniger aufweisen.
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Bei
einem Farbband gemäß der Erfindung,
wie es oben angegeben ist, kann der Sensor des Druckers die Sensormarkierungen
zuverlässig
erkennen, da die Oberflächenreflexion
derselben ausreichend niedrig ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Darstellung eines Sensors vom Transmissionstyp,
der eine Sensormarkierung erfasst.
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2 ist
eine andere schematische Darstellung eines Sensors vom Transmissionstyp,
der eine Sensormarkierung erfasst.
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3 ist
eine schematische Darstellung eines Sensors vom Transmissions/Reflexions-Typ,
der eine Sensormarkierung erfasst.
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4 ist
eine andere schematische Darstellung eines Sensors vom Transmissions/Reflexions-Typ, der
eine Sensormarkierung erfasst.
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5 ist
eine andere schematische Darstellung eines Sensors vom Transmissions/Reflexions-Typ, der
einen Sensor erfasst, wobei Licht durch die Oberfläche der
Sensormarkierung reflektiert wird.
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6 ist
eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform eines Farbbands
gemäß der Erfindung.
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7 ist
eine schematische Draufsicht der Ausführungsform eines Farbbands
der 6.
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8 ist
eine schematische Draufsicht einer anderen Ausführungsform eines Farbbands
gemäß der Erfindung.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen,
die bevorzugte Ausführungsformen
derselben veranschaulichen, detaillierter beschrieben.
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Die 6 und 7 sind
schematische Darstellungen einer ersten Ausführungsform eines Farbbands gemäß der Erfindung,
wobei sie dessen Konfiguration zeigen. Diese erste Ausführungsform
stellt hier hintergrundbildende Technik dar, die für das Verständnis der
Erfindung von Nutzen sein kann.
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Das
Farbband 1 verfügt über einen
bandförmigen
Träger 2,
eine gelbe Farbschicht 3Y, eine magentafarbige Farbschicht 3M und
eine zyanfarbige Farbschicht 3C, wobei die gelbe Farbschicht 3Y,
die magentafarbige Farbschicht 3M und die zyanfarbige Farbschicht 3C auf
einer Fläche
des Trägers 2 ausgebildet
sind, Sensormarkierungen 4, die auf derselben Fläche des
Trägers 2 ausgebildet
sind und in den Lücken
angeordnet sind, die die gelbe Farbschicht 3Y, die magentafarbige
Farbschicht 3M und die zyanfarbige Farbschicht 3C trennen,
und eine hintere Überzugsschicht 5,
die auf der anderen Fläche
des Trägers 2 ausgebildet
ist.
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Der
Träger 2 kann
aus einer Folie irgendeines bekannten geeigneten Materials bestehen,
das für
den Träger
eines Farbbands vom betrachteten Typ verwendbar ist. Zu speziellen
Beispielen von Materialien, die für den Träger 2 verwendet werden
können,
gehören
Polyesterfilme, Polystyrenfilme, Polypropylenfilme, Polysulfonfilme,
Polycarbonatfilme, Polyimidfilme und Aramidfilme. Der Träger 2 verfügt über eine
Dicke vorzugsweise zwischen 1 μm
und 3 μm,
bevorzugter zwischen 2 μm
und 10 μm.
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Betreffend
die gelbe Farbschicht 3Y, die magentafarbige Farbschicht 3M und
die zyanfarbige Farbschicht 3C enthält jede einen Farbstoff und
ein Bindemittel.
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Für die gelbe
Farbschicht 3Y kann jeder bekannte gelbe Farbstoff verwendet
werden, der vom Azotyp, vom Disazotyp, vom Anthrachinontyp, vom
Styryltyp oder vom Pyridon-Azo-Typ sein kann. Ein spezielles Beispiel
des gelben Farbstoffs ist der von Sumitomo Chemical Co., Ltd. erhältliche
Farbstoff "ESC-155" (Handelsbezeichnung).
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Für die magentafarbige
Farbschicht 3M kann jeder bekannte magentafarbige Farbstoff
verwendet werden, der vom Azotyp, vom Anthrachinontyp, vom Styryltyp
oder vom heterozyklischen Typ sein kann. Ein spezielles Beispiel
des magentafarbigen Farbstoffs ist der von Sumitomo Chemical Co.,
Ltd. erhältliche
Farbstoff "ESC-451" (Handelsbezeichnung).
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Für die zyanfarbige
Farbschicht 3C kann jeder bekannte zyanfarbige Farbstoff
verwendet werden, der vom Anthrachinontyp, vom Naphtochinontyp,
vom heterozyklischen Azotyp oder Indoanilintyp sein kann. Ein spezielles
Beispiel des zyanfarbigen Farbstoffs ist der von Sandoz erhältliche
Farbstoff "Foron
Blue SR-PI" (Handelsbezeichnung).
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Das
Bindemittel kann aus einem beliebigen bekannten Harzmaterial bestehen,
wie es aktuell als solches für
die Farbschichten von Farbbändern
des betrachteten Typs verwendet wird. Zu speziellen Materialien, wie
sie für
das Bindemittel der Farbschichten dieser Ausführungsform verwendbar sind,
gehören
Harzmaterialien vom Cellulosetyp, wie Methylcellulose, Ethylcellulose,
Hydro xycellulose, Hydroxy-Propyl-Cellulose sowie Celluloseacetat,
und Harzmaterialien vom Vinyltyp wie Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyral,
Polyvinylacetoacetal, Polyvinylacetat und Polystyren, gemeinsam
mit Urethan verschiedener Typen.
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Die
Sensormarkierungen 4 enthalten ersten Ruß mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 30 nm oder weniger, zweiten Ruß mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 270 nm oder mehr sowie ein Bindemittel
zum Dispergieren des ersten Rußes
und des zweiten Rußes.
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Der
Begriff "mittlerer
Teilchendurchmesser",
wie er hier verwendet wird, bezeichnet den Wert, der dadurch erhalten
wird, dass 100 Rußteilchen
oder mehr aus einem durch ein Transmissionselektronenmikroskop (TEM)
aufgenommenen Fotografiebild der Rußprobe ausgewählt werden
und der Mittelwert der Durchmesser der ausgewählten Teilchen berechnet wird.
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Der
erste Ruß mit
einem mittleren Teilchendurchmesser von 30 nm oder weniger erhöht die Durchscheindichte
der Sensormarkierungen 4, wohingegen der zweite Ruß mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 270 nm oder mehr für einen
geeigneten Grobheitsgrad und einen gewünschten Reflexionsgrad für die Oberfläche der
Sensormarkierungen sorgt. Anders gesagt, können dadurch, dass dafür gesorgt
wird, dass die Sensormarkierungen 4 den ersten Ruß mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von 30 nm oder weniger und den zweiten
Ruß mit
einem mittleren Teilchendurchmesser von 270 nm oder mehr enthalten,
sowohl die Durchscheindichte als auch die Oberflächenreflexion der Sensormarkierungen 4 optimiert
werden.
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Für den ersten
Ruß kann
jeder beliebige bekannte geeignete Ruß verwendet werden. Zu speziellen Beispielen
von Ruß,
die für
den ersten Ruß der
Sensormarkierungen 4 verwendbar sind, gehören #850B, #980B,
MCF88B und #44B (Handelsbezeichnungen), die von Mitsubishi Chemical
Corp. erhältlich
sind, BP-800, BP-L, REGAL-660 und REGAL-330 (Handelsbezeichnungen),
die von CABOT erhältlich
sind, RAVEN-1255, RAVEN-1250, RAVEN-1020, RAVEN-780 und RAVEN-760
(Handelsbezeichnungen), die von Columbian Chemicals Company erhältlich sind,
und Printex-55, Printex-45 und SB-550 (Handelsbezeichnungen), die
von Degussa erhältlich
sind.
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Vorzugsweise
verfügt
der erste Ruß über einen
mittleren Teilchendurchmesser von 25 nm oder weniger. Wenn der mittlere
Teilchendurchmesser des ersten Rußes verringert wird, werden
die Teilchen weniger sichtbar, und die Durchscheindichte der Sensormarkierungen 4 nimmt
zu. Wenn jedoch der mittlere Teilchendurchmesser zu klein ist, werden
die Rußteilchen
weniger dispergierbar und im dispergierten Zustand weniger stabil.
Daher ist es auch bevorzugt, dass der erste Ruß einen mittleren Teilchendurchmesser
von 15 nm oder mehr aufweist.
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Zu
speziellen Beispielen von Ruß,
der für
den zweiten Ruß der
Sensormarkierungen 4 verwendbar ist, gehören von
Columbian Chemicals Company erhältliches
Sevacarb-MT (Handelsbezeichnung) und von Cancarb erhältliches
Thermax MT (Handelsbezeichnung).
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Das
Mischungsverhältnis
des ersten Rußes
zum zweiten Ruß in
den Sensormarkierungen 4 liegt gewichtsbezogen zwischen
70:30 und 30:70. Wenn der Anteil des ersten Rußes größer als 70 Gewichtsanteile ist,
ist derjenige des zweiten Rußes
entsprechend verringert, wodurch die Oberflächenreflexion der Sensormarkierungen 4 verschlechtert
ist. Wenn dagegen der Anteil des zweiten Rußes über 70 Gewichtsanteile ausmacht,
ist der des ersten Rußes
entsprechend verringert, wodurch die Durchscheindichte der Sensormarkierungen 4 verschlechtert
ist. Anders gesagt, kann die Durchscheindichte der Sensormarkierungen 4 verbessert werden,
wobei ihre Reflexion abnimmt, wenn sich das Mischungsverhältnis des
ersten Rußes
zum zweiten Ruß gewichtsbezogen
zwischen 70:30 und 30:70 zeigt.
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Zu
Materialien, die für
das Bindemittel zum Dispergieren des ersten und zweiten Rußes verwendbar sind,
gehören
Vinylchloridharz, Polyurethanharz, Phenoxyharz und Polyesterharz,
die denaturiert sein können, was
jedoch nicht der Fall sein muss, sowie Celluloseether, wie Celluloseacetatbutylat.
Außerdem
können
für das
Bindemittel auch thermoplastische Harze, wärmehärtende Harze, reagierende Harze
und Harze, die bei Bestrahlung mit Elektronenstrahlen aushärten, verwendet
werden.
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In
den Sensormarkierungen 4 beträgt das Verhältnis des Bindemittels zum
ersten und zweiten Ruß (PB-Verhältnis) vorzugsweise
zwischen 0,5 und 3. Der erste und der zweite Ruß verbleiben hochstabil, und
sie arbeiten effizient, wenn sich das PB-Verhältnis innerhalb dieses Bereiches
ergibt.
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Vorzugsweise
verfügen
die Sensormarkierungen 4 über eine Dicke zwischen 0,5 μm und 1,5 μm. Die Sensormarkierungen 4 zeigen
keine zufriedenstellende Durchscheindichte, wenn ihre Dicke kleiner
als 0,5 μm ist,
wohingegen sie zu einer gewellten Oberfläche führen können, wenn sie eine Dicke über 1,5 μm aufweisen und
das Farbband für
eine längere
Zeitperiode gelagert wird.
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Falls
erforderlich, kann den Sensormarkierungen 4 ein Härter zugesetzt
werden, um ihre Beständigkeit zu
verbessern. Als den Sensormarkierungen 4 zusetzbarer Härter kann
ein Multifunktionsisocyanat verwendet werden. Insbesondere ist die
Verwendung von Tolylendiisocyanat (TD) bevorzugt. Ein derartiger
Härter
wird vorzugsweise mit 20 bis 100 Gewichtsteilen auf 100 Teile des
gesamten, für
die Sensormarkierungen 4 verwendeten Harzes zugesetzt.
Neben dem Härter
können,
wann immer es erforderlich ist, den Sensormarkierungen 4 ein
organisches Pigment, ein anorganisches Pigment und/oder ein Schmiermittel
zugesetzt werden.
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Die
hintere Überzugsschicht 5 enthält ein Harz.
Die hintere Überzugsschicht 5,
die auf der anderen Fläche
des Trägers 2 ausgebildet
ist, dient dazu, dass das Farbband 1 auf stabile Weise
reibungsmäßig auf dem
Druckkopf gleitet.
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Der
schwarzen Überzugsschicht 5 kann
ebenfalls ein Schmiermittel und/oder ein Härter zugesetzt werden. Das
der schwarzen Überzugsschicht 5 zugesetzte
Schmiermittel verringert die Reibung zwischen dem Farbband 1 und
dem Druckkopf, wodurch die Bewegung des Farbbands 1 auf
dem Druckkopf verbessert ist. Zu für das Schmiermittel verwendbaren
Materialien gehören
Calciumcarbonat und Phosphate. Der der schwarzen Überzugsschicht 5 zugesetzte
Härter
verbessert die Beständigkeit
des Farbbands 1, wenn dieses so angetrieben wird, dass
es sich auf dem Druckkopf bewegt. Als Härter wird vorzugsweise Polyisocyanat
verwendet.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
eines Farbbands 1 gemäß der Erfindung
verfügen
die Sensormarkierungen 4 über ein 45°-Reflexionsermögen von
30% oder weniger bei Licht mit einer Wellenlänge von 950 nm. Sensormarkierungen 4 mit
einem 45°-Reflexionsvermögen von
30% oder weniger bei Licht mit einer Wellenlänge von 950 nm zeigen eine
zufriedenstellend niedrige Oberflächenreflexion, und demgemäß kann der Sensor
des Druckers derartige Sensormarkierungen zuverlässig erkennen. Anders gesagt,
kann ein Farbband 1 mit derartigen Sen sormarkierungen 4 Erkennungsfehler
verringern, und demgemäß arbeitet
es hervorragend.
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Ein
45°-Reflexionsvermögen von
30% oder weniger bei Licht mit einer Wellenlänge von 950 nm der Sensormarkierungen 4 kann
in geeigneter Weise dadurch realisiert werden, dass der Teilchendurchmesser und
das Mischungsverhältnis
des in den Sensormarkierungen 4 enthaltenen Rußes geeignet
festgelegt werden. Genauer gesagt, kann ein derartiges Reflexionsvermögen für die Sensormarkierungen 4 dadurch
realisiert werden, dass dafür
gesorgt wird, dass die letzteren ersten Ruß mit einem mittleren Teilchendurchmesser von
30 nm oder weniger sowie zweiten Ruß mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 270 nm oder weniger enthalten.
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[Beispiele]
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Es
wurde eine Anzahl von Farbbandproben gemäß der Erfindung hergestellt,
und das Funktionsverhalten derselben wurde auf die unten beschriebene
Weise bewertet.
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<Beispiel
1>
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Die
unten aufgelisteten Anstrichmittel wurden für die Sensormarkierungen, die
Rückseitenüberzugsschicht,
die gelbe Farbschicht, die Magentafarbschicht und die Cyanfarbschicht
einer Farbbandprobe gemäß der Erfindung
hergestellt.
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--Anstrichmittel für Sensormarkierungen--
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Das
Anstrichmittel für
die Sensormarkierungen wurde dadurch hergestellt, dass die unten
angegebenen Materialien zusammengebracht wurden und für mehrere
Minuten in einer Kugelmühle
gemischt und zerstoßen
wurden, und dafür
gesorgt wurde, dass das Gemisch durch einen Filter mit einem Porendurchmesser von
5 μm lief. [Ruß]
| Erster Ruß: | 20 Gewichtsanteile |
| (RAVEN-1255, erhältlich von
Columbian Chemicals Company |
| | :mittlerer Teilchendurchmesser
23 μm) |
| Zweiter
Ruß: | 80
Gewichtsanteile |
| (Sevacarb
MT, erhältlich
von Columbian Chemicals Company |
| | :mittlerer
Teilchendurchmesser 350 μm) |
[Harz]
| Polyester-Polyurethan
(enthält
polare SO3Na-Gruppen): | 100
Gewichtsanteile |
| (UR-8300,
erhältlich
von Toyobo Co., Ltd.) | |
[Lösungsmittel]
| Methylethylketon: | 500
Gewichtsanteile |
| Toluen | 500
Gewichtsanteile |
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--Anstrichmittel für die Rückseitenüberzugsschicht--
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Das
Anstrichmittel für
die Rückseitenüberzugsschicht
wurde dadurch bergestellt, dass die unten aufgelisteten Materialien
zusammengebracht wurden und sie in einem Desolver für zwei Stunden
gemischt und gerührt
wurden und dafür
gesorgt wurde, dass das Gemisch durch einen Filter mit einem Porendurchmesser von
500 μm lief,
jedoch mit Ausnahme eines Härtungsmittels,
das eine Stunde vor dem Aufbringen des Anstrichmittels für die Rückseitenüberzugsschicht
zugesetzt wurde. [Harz]
| Polyvinylbutyral: | 100
Gewichtsanteile |
| (S-LEC BX-55z,
erhältlich
von Sekisui Chemical Co., Ltd.) |
[Schmiermittel]
| Calciumcarbonat: | 10
Gewichtsanteile |
| (Hakuenka
DD, erhältlich
von Shiraishi Kogyo Co., Ltd.) |
| Phosphat: | 10
Gewichtsanteile |
| (Phosphanol
RD-720, erhältlich
von Toho Chemical Industry Co., Ltd.) |
| Phosphat: | 20
Gewichtsanteile |
| (Prisurf
A208S, erhältlich
von Dai-ichi Kogyo Seiyaku Co., Ltd.) |
[Auflösungsmittel]
| Methylethylketon: | 800
Gewichtsanteile |
| Toluen: | 800
Gewichtsanteile |
[Härtungsmittel]
| Polyisocyanat: | 50
Gewichtsanteile |
| (Coronate
L-50E, erhältlich
von Nippon Polyurethane Co., Ltd.) |
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--Anstrichmittel für die gelbe
Farbschicht--
-
Das
Anstrichmittel für
die gelbe Farbschicht wurde dadurch hergestellt, dass die unten
aufgelisteten Materialien zusammengebracht wurden und sie in einem
Desolver für
zwei Stunden gemischt und gerührt
wurden und dafür
gesorgt wurde, dass das Gemisch durch einen Filter mit einem Porendurchmesser
von 50 μm lief. [Farbstoff]
| Gelber
Farbstoff: | 100
Gewichtsanteile |
| (ESC-155,
erhältlich
von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) |
[Harz]
| Polyvinylbutyral: | 100
Gewichtsanteile |
| (3000K,
erhältlich
von Denki Kagaku Kogyo K. K.) |
[Lösungsmittel]
| Methylethylketon: | 900
Gewichtsanteile |
| Toluen: | 900
Gewichtsanteile |
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--Anstrichmittel für die Magentafarbschicht--
-
Das
Anstrichmittel für
die Magentafarbschicht wurde dadurch hergestellt, dass die unten
aufgelisteten Materialien zusammengebracht wurden und sie in einem
Desolver für
zwei Stunden gemischt und gerührt
wurden und dafür
gesorgt wurde, dass das Gemisch durch einen Filter mit einem Porendurchmesser
von 50 μm lief. [Farbstoff]
| Magentafarbstoff: | 50
Gewichtsanteile |
| (ESC-451,
erhältlich
von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) |
[Harz]
| Polyvinylbutyral: | 50
Gewichtsanteile |
| (3000K,
erhältlich
von Denki Kagaku Kogyo K. K.) |
[Lösungsmittel]
| Methylethylketon: | 900
Gewichtsanteile |
| Toluen: | 900
Gewichtsanteile |
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--Anstrichmittel für die Cyanfarbschicht--
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Das
Anstrichmittel für
die Cyanfarbschicht wurde dadurch hergestellt, dass die unten aufgelisteten
Materialien zusammengebracht wurden und sie in einem Desolver für zwei Stunden
gemischt und gerührt
wurden und dafür
gesorgt wurde, dass das Gemisch durch einen Filter mit einem Porendurchmesser
von 50 μm
lief. [Farbstoff]
| Cyanfarbstoff: | 100
Gewichtsanteile |
| (Foron Blue
SR-PI, erhältlich
von Sandoz) |
[Harz]
| Polyvinylbutyral: | 100
Gewichtsanteile |
| (3000K,
erhältlich
von Denki Kagaku Kogyo K. K.) |
[Lösungsmittel]
| Methylethylketon: | 900
Gewichtsanteile |
| Toluen: | 900
Gewichtsanteile |
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Dann
wurde das auf die oben beschriebene Weise hergestellt Anstrichmittel
für die
Rückseitenüberzugsschicht
auf eine der Oberflächen
eines 6 μm
dicken Polyesterfilms (LUMILER, erhältlich von Toray Industries,
Inc.) mit einer Dicke von 1 μm
im getrockneten Zustand aufgetragen, wobei für eine Härtung bei 60°C für 48 Stunden
gesorgt wurde, um die Rückseitenüberzugsschicht
herzustellen.
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Anschließend wurden
das Anstrichmittel für
die Sensormarkierungen, das Anstrichmittel für die gelbe Farbschicht und
das Anstrichmittel für
die Magentafarbschicht und das Anstrichmittel für die Cyanfarbschicht auf die
andere Oberfläche
des bandförmigen
Trägers
für eine
Dicke von 1 μm
der Sensormarkierungen im getrockneten Zustand und eine Dicke von
1,0 μm für alle Farbschichten
im getrockneten Zustand aufgetragen, um ein Farbband herzustellen,
das auf dieser Oberfläche
Sensormarkierungen, eine gelbe Farbschicht, eine Magentafarbschicht
und eine Cyanfarbschicht trug.
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<Beispiel
2>
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Eine
Farbbandprobe gemäß der Erfindung
wurde wie beim Beispiel 9 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme,
dass 50 Gewichtsanteile des ersten Rußes und auch 50 Gewichtsanteile
des zweiten Rußes
dazu verwendet wurden, das Anstrichmittel für die Sensormarkierungen herzustellen.
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<Vergleichsbeispiel
3>
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Eine
Farbbandprobe gemäß der Erfindung
wurde wie beim Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme,
dass 60 Gewichtsanteile des ersten Rußes und auch 40 Gewichtsanteile
des zweiten Rußes
dazu verwendet wurden, das Anstrichmittel für die Sensormarkierungen herzustellen.
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<Vergleichsbeispiel
4>
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Eine
Farbbandprobe gemäß der Erfindung
wurde wie beim Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit der Ausnahme,
dass 70 Gewichtsanteile des ersten Rußes und auch 30 Gewichtsanteile
des zweiten Rußes
dazu verwendet wurden, das Anstrichmittel für die Sensormarkierungen herzustellen.
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Die
hergestellten Proben wurden betreffend das 45°-Reflexionsvermögen bei
Licht mit einer Wellenlänge
von 950 nm und die Erkennungsgenauigkeit bewertet.
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Zur
Bewertung wurde ein Drucker P-300, d. h. ein Drucker mit einem Sensor
vom Reflexionstyp, wie von Olympus Optical Co., Ltd. erhältlich,
mit Druckpapier, wie es von Sony Corp. für VPM-P50STB geliefert wurde,
verwendet.
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Das
45°-Reflexionsvermögen bei
Licht mit einer Wellenlänge
von 950 nm wurde durch ein von Otsuka Denshi Co., Ltd. erhältliches
Spektralphotometer MCD-2000
bewertet. Das 45°-Reflexionsvermögen bei
Licht mit einer Wellenlänge
von 950 nm einer weißen
Standardplatte gemäß der Definition
JIS-P-8148 wurde zu 100% angesetzt, und es wurde das entsprechende
Reflexionsvermögen
der Sensormarkierungen jeder der Proben bewertet.
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Betreffend
die Erkennungsgenauigkeit wurde durch einen Drucker P-300 von Olympus
Optical Co., Ltd. ein Druckvorgang kontinuierlich für 100 Blätter ausgeführt, und
es wurde die Anzahl der Sensormarkierungen gezählt, die der Sensor des Druckers
aufgrund des Farbbands nicht erkennen konnte. Proben ohne nicht erkannte
Sensormarkierungen wurden als gut bewertet. Wenn die Erkennungsgenauigkeit
bewertet wurde, wurde der optische Sensor des Druckers so eingestellt,
dass er Fehlschläge
beim Erkennen von Sensormarkierungen erleiden konnte.
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Die
folgende Tabelle 1 zeigt die Bewertungsergebnisse für die Proben
der Beispiele 1 und 2 sowie der Vergleichsbeispiele 3 und 4 gemeinsam
mit den Rußzusammensetzungen
der Sensormarkierungen.
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Aus
der Tabelle 1 ist es erkennbar, dass ein Farbband mit einem 45°-Reflexionsvermögen bei
Licht mit einer Wellenlänge
von 950 nm von 30% oder weniger nicht erkannte Sensormarkierungen
vollständig
beseitigen kann. Tabelle 1
| | Erster Ruß | Zweiter
Ruß | 45°-Reflexionsvermögen bei
Licht einer Wellenlänge
von 950 nm [%] | Anzahl nicht erkannter Sensormarkierungen |
| Mittlerer
Teilchendurchmesser [nm] | Gehalt [Gewichtsanteil] | Mittlerer Teilchendurchmesser
[nm] | Gehalt [Gewichtsanteil] |
| Beispiel
1 | 23 | 30 | 350 | 70 | 28 | 0/100 |
| Beispiel
2 | 23 | 50 | 350 | 50 | 14 | 0/100 |
| Vergleichsbeispiel
3 | 23 | 60 | 350 | 40 | 36 | 1/100 |
| Vergleichsbeispiel
4 | 23 | 70 | 350 | 30 | 43 | 36/100 |