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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft die Papierherstellung und insbesondere ein Naßgewebetransferband
in einer Papierherstellungsmaschine, wobei ein Naßgewebe
in einem geschlossenen Zug transferiert wird.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
einer herkömmlichen
Papierherstellungsmaschine, bei welcher ein Naßgewebe in einem offenen Zug
transferiert wird, d.h., das Naßgewebe
wird ohne einen Träger
transferiert, ist das Gewebe empfänglich für einen Bruch an den Transferpunkten.
Die Möglichkeit
eines Bruches stellt eine Begrenzung für die Geschwindigkeit dar,
mit welcher die Papierherstellungsmaschine betrieben werden kann.
Folglich werden Papierherstellungsmaschinen mit geschlossenem Zug,
d.h. Maschinen, bei denen das Gewebe mit einem Träger transferiert
wird, vorherrschender. Maschinen mit geschlossenem Zug können stabil
bei höheren
Geschwindigkeiten betrieben werden.
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In
einer herkömmlichen
Papierherstellungsmaschine mit geschlossenem Zug nimmt ein Aufnahmefilz
ein Naßgewebe
aus einer vorangehenden Sektion der Maschine auf, hält das Gewebe
unter der Bodenfläche
des Filzes und transferiert es zu einem Transferband der nächsten Stufe.
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Das
Naßgewebe
wird dann zwischen dem Aufnahmefilz und einem Transferband an einer
ersten Klemmstelle zusammengedrückt,
die zwischen einem Paar von Preßrollen
gebildet wird. Wasser wird aus dem Naßgewebe an der ersten Klemmstelle herausgedrückt. Das
Naßgewebe
wird dann aus dem Aufnahmefilz freigegeben und zu dem Transferband transferiert.
Das Transferband trägt
das Naßgewebe zu
einer zweiten Klemmstelle, die zwischen einer dritten Preßrolle und
einer Schuhpresse gebildet wird, wo weiteres Wasser aus dem Gewebe
abgetropft wird, und es wird durch einen Preßfilz aufgenommen.
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Das
Naßgewebe
verbleibt auf dem Transferband bis es eine Vakuumrolle erreicht,
wo das Gewebe zu einem Segeltuchband zum Erwärmen und Trocknen transferiert
wird.
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Die
Papierherstellungsvorrichtung mit geschlossenem Zug verwendet eine
Anzahl von Transferpunkten. Daher ist es wichtig für das Naßgewebe, leicht
freigegeben zu werden, um einen Fehlbetrieb zu vermeiden. Es ist
insbesondere wichtig für
das Naßgewebe,
leicht an der Stelle freigegeben zu werden, welche der Schuhpresse
unmittelbar folgt, da, wenn das Transferband glatt ist, sich ein
kontinuierlicher Wasserfilm wahrscheinlich zwischen dem Naßgewebe
und dem Transferband bilden wird. Der Wasserfilm kann bewirken,
daß das
Naßgewebe
so fest an dem Transferband anhaftet, daß es nicht freigegeben werden
kann, sogar nicht durch die Kraft, die durch die Vakuumrolle beaufschlagt
wird.
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Dem
Problem der Gewebefreigebbarkeit ist begegnet worden unter Verwendung
der Technologie, die in den japanischen, veröffentlichten, nicht geprüften Patentanmeldungen
57678/1994 und 88193/1985 offenbart wird.
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In
dem Fall der Anmeldung 57678/1994 wird ein Füllstoff in eine synthetische
Harzschicht eingemischt, die auf der Oberfläche einer Basisschicht gebildet
wird. Die synthetische Harzschicht wird, nachdem das Harz gehärtet worden
ist, geschliffen, und der Füllstoff
bildet Projektionen auf ihrer Oberfläche. Diese Projektionen verleihen
der Oberfläche
eine Rauhigkeit und sind sehr effektiv beim Aufbrechen des Wasserfilms,
der zwischen dem Gewebe und dem Transferband gebildet wird.
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Im
Falle der Anmeldung 88193/1985 wird eine synthetische Harzschicht 32 auf
die Oberfläche einer
Basisschicht 31 durch Aufsprühen auf eine solche Art und
Weise aufgetragen, daß zahlreiche
Luftblasen in der synthetischen Harzschicht gebildet werden. Beim
Schleifen der synthetischen Harzschicht, nachdem sie gehärtet worden
ist, bilden die Luftblasen an der Oberfläche eine Vielzahl an Austiefungen. Diese
Austiefungen verleihen der Oberfläche des Bandes eine Rauhigkeit,
welche effektiv ist, um den Wasserfilm zwischen dem Transferband
und einem dadurch getragenen Naßgewebe
aufzubrechen.
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Die
Projektionen und Austiefungen auf den Oberflächen aus dem Stand der Technik
können
lediglich durch Schleifen der Oberfläche der synthetischen Harzschicht,
nachdem sie gehärtet
worden ist, gebildet werden. Insbesondere in dem Falle des Bandes
aus dem Stand der Technik nach der japanischen Anmeldung 57678/1994
muß ein
Schleifen mit einem Schleifwerkzeug durchgeführt werden, das gegen ein sich
drehendes Band unter einer bestimmten Spannung betrieben wird. Bei
dem Schleifen gibt es eine Wahrscheinlichkeit, daß Füllstoffe
versehentlich herausgelöst
werden, und folglich ist es schwierig, ein Naßgewebetransferband mit den
gewünschten
Qualitäten
zu erhalten.
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Beide
Bänder
aus dem zuvor genannten Stand der Technik, welche aus einer Basisschicht und
einer synthetischen Harzschicht zusammengesetzt sind, tendieren
dazu, schwer und schwierig in einer Papierherstellungsmaschine installierbar
zu sein, abhängig
von der Struktur und der Umgebung der Maschine.
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Diese
Erfindung ist beabsichtigt, um die oben erwähnten Probleme alle auf einmal
zu lösen.
Eine wichtige Aufgabe der Erfindung ist es, ein Naßgewebetransferband
bereitzustellen, von welchem das Naßgewebe leicht an Transferpunkten
in einer Papierherstellungsmaschine mit geschlossenem Zug freigegeben
werden kann, und ein Naßgewebetransferband
bereitzustellen, welches einfach installiert werden kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung erreicht die obengenannten Aufgaben in einem Naßgewebetransferband
für eine Papierherstellungsmaschine,
wobei ein Naßgewebe in
einem geschlossenen Zug transferiert wird, wobei das Band eine Basisschicht
und eine Bogenschicht umfaßt,
wobei die Bogenschicht eine Oberfläche aufweist, auf welcher ein
Naßgewebe
angeordnet ist, wobei die Oberfläche
der Bogenschicht aus Faser gebildet ist, umfassend eine verschweißte Schicht aus
schmelzbarer Faser, wobei die verschweißte Schicht einen Füllstoff
einschließt,
welcher sich wenigstens zu der Oberfläche erstreckt. Die obige Wandstruktur
macht es möglich,
eine gewünschte Oberflächenrauhigkeit
von überlegener
Qualität
einfach und verläßlich zu
erhalten.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform,
um ein Wiedernaßwerden
zu verhindern, indem Wasser davon abgehalten wird, tief in das Band
zu migrieren, weist die verschweißte Schicht eine Luftpermeabilität von 2
cc/cm2/Sek. oder weniger auf.
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Die
bevorzugte Oberflächenrauhigkeit
der verschweißten
Schicht ist in dem Bereich von Rz 5 – 80 μm, damit der Wasserfilm, der
zwischen dem Naßgewebe
und dem Band gebildet wird, leicht aufgebrochen werden kann.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Härte
des Füllstoffs
größer als diejenige
der verschweißten
Schicht, wodurch es dem Füllstoff
ermöglicht
wird, in die verhältnismäßig weiche
verschweißte
Schicht der schmelzbaren Fasern, wenn sie kompressiert ist, einzufassen.
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Andere
Aufgaben, Details und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
detaillierten Beschreibung offensichtlich, wenn sie in Verbindung
mit den Zeichnungen gelesen wird.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Naßgewebetransferbandes
gemäß einer ersten
Ausführungsform,
in welcher eine schmelzbare Faser lediglich in der Oberflächenschicht
der Seite verwendet wird, auf welcher ein Naßgewebe angeordnet wird;
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2 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Naßgewebetransferbandes
gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der Erfindung, in welcher eine schmelzbare Faser in dem gesamten
Teil der Seite des Bandes verwendet, auf welcher ein Naßgewebe
angeordnet wird;
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3 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Naßgewebetransferbandes
gemäß einer dritten
Ausführungsform
der Verbindung, in welcher die gesamte Bogenschicht aus einer schmelzbaren Faser
zusammengesetzt ist;
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4 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Naßgewebetransferbandes
gemäß einer vierten
Ausführungsform
der Erfindung, in welcher eine schmelzbare Faser in unterschiedlichen
Anteilen in jeder Schicht eingemischt wird, welche die Bogenschicht
bilden;
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5(a) ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
Bandes gemäß der Erfindung,
welche ein Naßgewebe
veranschaulicht, das auf dem Band angeordnet ist;
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5(b) ist eine ähnliche
Ansicht, welche die Beaufschlagung von Druck auf das Naßgewebe veranschaulicht;
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5(c) ist eine ähnliche
Ansicht, welche den Zustand des Naßgewebes, nachdem der Druck aufgehoben
worden ist, veranschaulicht;
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6 ist
eine schematische Querschnittsansicht einer Basisform eines Bandes
zur Bezugnahme in der Beschreibung der Arbeitsbeispiele und Vergleichsbeispiele;
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7 ist
eine Tabelle, welche die Leistung der Arbeitsbeispiele 1 – 8 zusammenfaßt;
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8 ist
eine Tabelle, welche die Leistung der Vergleichsbeispiele 9 – 11 zusammenfaßt;
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9(a) ist eine schematische Ansicht einer Papierherstellungsmaschine
mit geschlossenem Zug;
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9(b) ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
herkömmlichen
Bandes, in welchem ein Füllstoff
in eine synthetische Harzschicht eingemischt ist; und
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9(c) ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
herkömmlichen
Bandes, in welchem Luftblasen in eine synthetische Harzschicht eingemischt
sind.
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Detaillierte
Beschreibung
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9(a) zeigt den Hauptteil einer Papierherstellungsmaschine
mit geschlossenem Zug. Ein Aufnahmefilz 10 nimmt ein Naßgewebe
P aus einer vorangehenden Sektion der Maschine auf, beispielsweise
der Drahtsektion (nicht gezeigt), hält das Gewebe unter der Bodenfläche des
Filzes und transferiert es zu einem Transferband 11 einer
nächsten
Stufe. Der Aufnahmefilz fungiert daher als ein Träger für das Naßgewebe
P.
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Das
Naßgewebe
P wird zwischen dem Aufnahmefilz 10 und dem Transferband 11 an
einer ersten Klemmstelle N1 zusammengedrückt, die zwischen ersten und
zweiten Preßrollen 12 und 13 gebildet
wird. Druck wird auf das Naßgewebe
an der Klemmstelle N1 beaufschlagt, wodurch Wasser aus dem Naßgewebe
herausgedrückt
wird. Nach dem Passieren durch die erste Klemmstelle N1 wird das Naßgewebe
P aus dem Aufnahmefilz 10 freigegeben und zu dem Gewebetransferband 11 transferiert.
Das Band 11 trägt
wiederum das Naßgewebe
zu einer zweiten Klemmstelle N2, die zwischen einer dritten Preßrolle 15 und
einer Schuhpresse 16 gebildet wird. Der Druck, der auf
das Naßgewebe
P an Klemmstelle N2 beaufschlagt wird, tropft weiteres Wasser aus dem
Gewebe ab. Das Wasser, das aus dem Naßgewebe bei Klemmstelle N2
herausgedrückt
wird, bewegt sich zu einem Preßfilz 17.
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Wenn
der Druck aus dem Naßgewebe
P, nachdem es durch Klemmstelle N2 gelangt ist, freigegeben wird,
verbleibt das Naßgewebe
auf dem Transferband 11, bis es Vakuumrolle 18' erreicht. Bei der
Vakuumrolle wird das Gewebe durch ein Vakuum, das innerhalb der
Vakuumrolle beaufschlagt wird, zu einem Segeltuchband 18 transferiert,
welches um die Vakuumrolle führt.
Während
es auf dem Segeltuchband ist, wird das Gewebe erwärmt und durch
einen Erhitzungszylinder 19 getrocknet.
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Insbesondere
an der Stelle, welche unmittelbar der Schuhpresse folgt, d.h. die
Stelle, welche der zweiten Klemmstelle N2 folgt, wenn das Transferband 11 glatt
ist, wird ein kontinuierlicher Wasserfilm wahrscheinlich zwischen
dem Naßgewebe
P und dem Transferband gebildet. Der Wasserfilm kann bewirken, daß das Naßgewebe
P so fest an dem Band 11 anhaftet, daß es nicht vom Band 11 freigegeben werden
kann, sogar nicht durch die Kraft, die durch die Vakuumrolle 18' beaufschlagt
wird.
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Ein
Band, das in der japanischen veröffentlichten
Anmeldung 57678/1994 offenbart ist, wird in 9(b) als
Band 20 gezeigt. In diesem Band wird ein Füllstoff 23 in
eine synthetische Harzschicht 22 eingemischt, die auf der
Oberfläche
einer Basisschicht 21 gebildet ist. Der Füllstoff
weist eine Härte auf,
welche größer ist
als diejenige des synthetischen Harzes. Wenn die Schicht 22,
nachdem das synthetische Harz gehärtet worden ist geschliffen
wird, bildet der Füllstoff
Projektionen auf der Oberfläche
der Schicht 22. Diese Projektionen verleihen der Oberfläche der
Schicht 22 eine Rauhigkeit und sind sehr effektiv beim
Aufbrechen des Wasserfilms, der sich zwischen dem Gewebe und dem
Transferband gebildet hat.
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Ein
Band, das in der japanischen veröffentlichten
Anmeldung 88193/1985 offenbart ist, wird in 9(c) als
Band 30 gezeigt. Eine synthetische Harzschicht 32 wird
auf die Oberfläche
einer Basisschicht 31 durch Aufsprühen auf eine solche Art und Weise
aufgetragen, daß zahlreiche
Luftblasen 33 in der synthetischen Harzschicht gebildet
werden. Beim Schleifen der synthetischen Harzschicht, nachdem sie
gehärtet
worden ist, erzeugen die Luftblasen an der Oberfläche eine
Vielzahl von Austiefungen. Diese Austiefungen verleihen der Oberfläche des
Bandes eine Rauhigkeit, welche effektiv ist, um den Wasserfilm zwischen
dem Transferband und einem dadurch getragenen Naßgewebe aufzubrechen.
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Wie
zuvor erwähnt,
können
die Projektionen und Austiefungen auf den Oberflächen der Bänder aus dem Stand der Technik
lediglich durch Schleifen der Oberfläche der synthetischen Harzschicht
gebildet werden, nachdem sie gehärtet
worden ist. Die Notwendigkeit zum Härten und Schleifen resultiert
in hohen Herstellungskosten. Insbesondere in dem Falle des Bandes 20 aus
dem Stand der Technik nach 9(b) muß ein Schleifen
unter Verwendung eines Schleifwerkzeugs durchgeführt werden, das gegen ein sich
drehendes Band, das unter einer bestimmten Spannung läuft, gesetzt
werden muß.
Daher gibt es eine Wahrscheinlichkeit, daß Füllstoff versehentlich herausgelöst wird,
was es schwierig macht, ein Naßgewebetransferband
mit der gewünschten
Qualität zu
erhalten.
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Ferner
sind die Bänder 20 (9(a)) und 30 (9(b))
aus dem Stand der Technik aus einer Basisschicht und einer synthetischen
Harzschicht zusammengesetzt und tendieren dazu schwer zu werden,
was es schwierig macht, diese in einer Papierherstellungsmaschine
zu installieren, abhängig
von der Struktur und der Umgebung der Maschine.
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Mehrere
Ausführungsformen
der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf 1 – 5 beschrieben.
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In 1 umfaßt das Transferband
der Erfindung, welches im allgemeinen durch das Bezugszeichen 1 bezeichnet
wird, eine Basisschicht 2 und eine Bogenschicht 3.
Die Bogenschicht 3 ist mit der Basisschicht 2 durch
Vernadeln verwebt und darin integriert, und ein Füllstoff
F ist in der Bogenschicht 3 bereitgestellt, jedoch lediglich
in der Oberflächenschicht A
derselben. Ein Teil des Füllstoffs
ist exponiert, hervorstehend von der Oberfläche, welche angepaßt ist, um
ein Naßgewebe
zu tragen.
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Die
Basisschicht 2 besteht aus einer geschliffenen Faser mit
einer gewebten Struktur, hergestellt aus einem Kettgarn 2a und
einem Schußgarn 2b.
Monofilamenteinzelgarne, Monofilamentdrehgarne und Multifilamentgarne
können
als die Kettgarne und die Schußgarne
verwendet werden. Die gewebte Struktur kann eine Einzelwebung, eine
Doppelwebung oder eine Dreifachwebung sein, einzeln ausgewählt oder
in einer gestapelten Kombination bereitgestellt. Die Basisschicht
weist bevorzugt ein Basisflächengewicht
von 300 – 800
g/m2 auf.
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Die
Bogenschicht 3 ist aus zwei Seiten zusammengesetzt: einer
Seite 3a, auf welcher ein Naßgewebe angeordnet ist und
einer Rollenkontaktseite 3b, welche durch die Preßrolle einer
Papierherstellungsmaschine berührt
wird. Bevorzugt ist das gesamte Basisgewicht der Bogenschicht 3
600 – 1200 g/m2. Es ist bevorzugt, daß das Basisgewicht und die Rohdichte
eines vollständigen
Bandes gemäß der Erfindung
auf 900 – 2000
g/m2 bzw. 0,40 – 0,99 g/cm3 eingestellt
werden.
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In
dem Transferband 1, das in 1 gezeigt ist,
ist wenigstens die Oberflächenschicht
A (der querschraffierte Teil von Seite 3a, auf welcher
das Naßgewebe
angeordnet wird) entweder im wesentlichen vollständig aus einer schmelzbaren
Faser oder einer Mischung einer schmelzbaren Faser und einer nicht
schmelzbaren Faser gebildet. Die Mittelschicht B (der nicht schraffierte
Teil) ebenso wie die Rollenkontaktseite 3b sind aus einer
nicht schmelzbaren Faser zusammengesetzt.
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Der
Begriff „schmelzbare
Faser", wie er hierin
verwendet wird, bezieht sich auf eine Faser, von der das ganze oder
ein Teil bei einer Temperatur in dem Bereich von 120°C – 180°C geschmolzen
wird. Beispielsweise kann ein copolymerisiertes Nylon, welches Nylon 11,
Nylon 12, Nylon 6 und Nylon 66, etc.
einschließt,
verwendet werden. Auf der anderen Seite bezieht sich der Begriff „nicht
schmelzbare Faser" auf
eine Faser, welche in dem Temperaturbereich, in welchem die schmelzbare
Faser geschmolzen wird, nicht schmelzbar ist. Beispielsweise sind Universalfasern
und wärmeresistente
Fasern, welche im allgemeinen in herkömmlichen Preßfilzen
verwendet werden, „nicht
schmelzbare Fasern".
Es ist bevorzugt, daß die
wärmeresistenten
Fasern einen Schmelzpunkt aufweisen, der um 20°C oder mehr höher ist
als derjenige von Universalfasern. Spezifischerweise können PPS,
PEEK, PEK, alle aromatischen Polyester und aromatischen Polyamide,
etc, welche Schmelzpunkte von 280°C
oder höher
aufweisen, entweder allein oder in Mischungen, verwendet werden.
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Der
Füllstoff
F ist in der Oberflächenschicht
A eingeschlossen, und ein Teil des Füllstoffs F steht aus der Oberfläche hervor.
Der Füllstoff
F umfaßt
organische oder anorganische Partikel oder eine Mischung aus organischen
und anorganischen Partikeln. Die anorganischen Partikel können mineralische
Produkte, wie Kaolin, aktivierten Ton, Silicasand, Silica, Diatmeenerde,
Talk, Pearlit, Bentonit und so weiter einschließen. Die organischen Partikel können wärmehärtbare Harze,
wie Epoxyharze, Xylolharz, Phenolharz, ungesättigtes Polyesterharz, Polyimidharz,
Polyurethanharz, Melaminharz, Harnstoffharz und so weiter einschließen.
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Beim
Integrieren des Füllstoffs
F in die Oberflächenschicht
A ist es notwendig, die schmelzbare Faser mit dem Füllstoff
F zu kombinieren, bevor das Verschweißen der schmelzbaren Faser
stattfindet. Es gibt keine Begrenzungen der Wege, auf welchen dies
durchgeführt
werden kann, jedoch kann im allgemeinen entweder ein Naßtyp- oder
Trockentypverfahren verwendet werden. In dem Naßtypverfahren wird der Füllstoff
in Wasser dispergiert, und die Dispersion wird auf den Bogen, der
die Oberflächenschicht
A bildet, aufgetragen. In dem Trockentypverfahren kann eine statische
Elektrizität
oder ein Sieb verwendet werden. Das Verfahren zum Integrieren des
Füllstoffs
F in den Bogen kann entweder vor oder nachdem die Bogenfaser und
die Basisschicht miteinander verwebt und integriert worden sind
durchgeführt
werden.
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Wenn
die verschweißte
Schicht gebildet wird, nachdem die schmelzbare Faser an Oberfläche A durch
Wärme verschweißt worden
ist, wird die Luftpermeabilität
der Seite 3a vermindert. Daher permeiert weniger Wasser
in das Band 1, was effektiv das Phänomen des Wiedernaßwerdens
verhindert.
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Wenn
die schmelzbare Faser vollständig
geschmolzen wird, geht die faserartige Konfiguration verloren, und
die Luftpermeabilität
der Seite 3a wird 0. Dies verhindert ein Wiedernaßwerden
und macht ebenfalls die Oberfläche
des Bandes glatt, was zur Herstellung von Hochqualitätspapier
geeignet ist. Jedoch ist ein vollständiges Schmelzen nicht bevorzugt,
da es das Naßgewebe
davon abhält,
leicht freigegeben zu werden. Es ist wichtig, nicht die schmelzbare
Faser vollständig
zu schmelzen, so daß die
faserartige Konfiguration zu einem gewissen Ausmaß erhalten
bleibt und Projektionen und Austiefungen auf der Seite 3a gebildet
werden, auf welcher das Naßgewebe
angeordnet wird.
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Wenn
die Oberflächenschicht
A auf Seite 3a aus einer Mischung einer schmelzbaren und
einer nicht schmelzbaren Faser hergestellt wird, verbleibt die nicht
schmelzbare Faser als eine Faser ohne Schmelzen, sogar wenn die
Wärme so
ist, daß die schmelzbare
Faser vollständig
schmilzt. Daher können
in dem Falle einer Mischung aus schmelzbaren und nicht schmelzbaren
Fasern Projektionen und Austiefungen leicht auf der Seite des Bandes
gebildet werden, auf dem das Naßgewebe
angeordnet wird. Das Band kann durch die Verwendung einer Mischung
aus Fasern flexibel und beständiger
gemacht werden.
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In
der Erfindung steht der Füllstoff
F von der Oberflächenschicht
A hervor, um die Bildung von Projektionen und Austiefungen zu gewährleisten.
Jedoch wird, wie oben erwähnt,
eine faserartige Struktur bevorzugt innerhalb der Oberflächenschicht
A beibehalten. Dies gibt den Füllstoffpartikeln
in der Oberflächenschicht
einen größeren Freiheitsgrad
als in dem Falle der Struktur aus 9(b) aus
dem Stand der Technik. Somit wird die Flexibilität des Bandes aufrecht erhalten
und sein Gewicht wird nicht beträchtlich
gesteigert. Die Flexibilität
und das leichte Gewicht machen das Band einfach in einer Papierherstellungsmaschine
zu installieren.
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Ferner
wird gemäß der Erfindung
der Füllstoff
F durch die verschweißte
Schicht einer schmelzbaren Faser gehalten, so daß der Füllstoff F mit einer größeren Härte als
diejenige der verschweißten Schicht
in die weichere, faserartige verschweißte Schicht einfassen kann.
Im Gegensatz dazu wird im Stand der Technik, wie in 9(b) veranschaulicht ist, der Füllstoff
fest innerhalb der synthetischen Harzschicht gehalten. Daher können in
dem Falle der Erfindung Markierungen, die dem Naßgewebe durch den Füllstoff
verliehen werden, vermieden werden. Zudem umgeht die Erfindung jede
Bedenken, daß die Füllstoffpartikel
aus der Oberflächenschicht
durch Schleifen herausfallen können,
da die Notwendigkeit zum Schleifen eliminiert ist.
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In
dem Band, das in 2 veranschaulicht ist, wird
die gesamte Seite 3a, die durch Querschraffierung gezeigt
ist, einschließlich
nicht nur der Oberflächenschicht
A, sondern ebenfalls der Mittelschicht B der Bogenschicht 3,
auf welcher ein Naßgewebe angeordnet
wird, im wesentlichen durch eine schmelzbare Faser selbst oder eine
Mischung aus schmelzbaren oder nicht schmelzbaren Fasern gemacht.
Die Rollenkontaktseite 3b wird lediglich aus nicht schmelzbaren
Fasern gemacht. In diesem Falle, wie in dem Falle des Bandes aus 1,
werden Projektionen und Austiefungen auf der Oberfläche gebildet,
wenn die schmelzbare Faser in der Oberflächenschicht A durch Wärme verschweißt wird,
ausbildend eine verschweißte
Schicht 4, und der Füllstoff F
innerhalb der Oberflächenschicht
A wird gedrängt, aus
der Oberfläche
hervorzustehen.
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In
dem Band, das in 3 veranschaulicht ist, werden
die gesamte Seite 3a, auf welcher das Naßgewebe
angeordnet wird, ebenso wie die Rollenkontaktseite 3b aus
einer schmelzbaren Faser oder einer Mischung einer schmelzbaren
und einer nicht schmelzbaren Faser zusammengesetzt. In diesem Falle,
wie in dem Fall der Bänder
aus 1 und 2, werden Projektionen und Austiefungen
auf der Oberfläche
gebildet, wenn die schmelzbare Faser in der Oberflächenschicht
A der Seite 3a durch Wärme
verschweißt
wird, um eine verschweißte Schicht 4 zu
bilden, und der Füllstoff
F innerhalb der Oberflächenschicht
wird gedrängt,
aus der Oberfläche
hervorzustehen. Ferner kann eine verschweißte Schicht 4' auf der Rollenkontaktseite 3b gebildet
werden, so daß die
Luftpermeabilität
der Rollenkontaktseite ebenfalls reguliert werden kann.
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In
dem Band, das in 4 veranschaulicht ist, werden
schmelzbare Faser und nicht schmelzbare Faser in unterschiedlichen
Anteilen in der Oberflächenschicht
A, der Mittelschicht B der Seite 3a bzw. der Schicht auf
der Rollenkontaktseite 3b gemischt. Diese drei Schichten
unterscheiden sich voneinander in der Zeichnung durch Querschraffierung
in unterschiedlichen Richtungen. Beispielsweise kann die Oberflächenschicht
A, auf welcher das Naßgewebe angeordnet
wird, aus 100% schmelzbaren Fasern zusammengesetzt sein, während in
der Rollenkontaktseite schmelzbare und nicht schmelzbare Fasern in
einer Mischung vorhanden sein können,
die aus 50% schmelzbaren Fasern und 50% nicht schmelzbaren Fasern
besteht. In einem weiteren Beispiel können schmelzbare Fasern und
nicht schmelzbare Fasern in dem Verhältnis von 50% jeweils in der Oberflächenschicht
A und der Mittelschicht B vorhanden sein, während in der Rollenkontaktseite 3b die Mischung
aus 80% schmelzbaren Fasern und 20% nicht schmelzbaren Fasern bestehen
kann. In diesem Fall bilden die schmelzbaren Fasern in der Oberflächenschicht
der Rollenkontaktseite 3a eine verschweißte Schicht 4 mit
Projektionen und Austiefungen, und ein Teil des Füllstoffs
F innerhalb der Oberflächenschicht 4 wird
ebenfalls gedrängt,
aus der Oberfläche
dieser Schicht hervorzustehen.
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Wenn
ein größerer Anteil
an schmelzbarer Faser in einer Mischung aus schmelzbaren und nicht schmelzbaren
Fasern vorhanden ist, wird das Band härter und beständiger,
wenn die Fasern verschweißt werden.
Auf der anderen Seite kann, mit einem kleineren Anteil an schmelzbarer
Faser in der Mischung, das Band flexibler nach dem Schweißen gemacht werden
und daher leichter installiert werden. Der Anteil an schmelzbaren
und nicht schmelzbaren Fasern kann unter Berücksichtigung dieser Faktoren
bestimmt werden.
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Der
Anteil des Füllstoffs
F, der in die Oberflächenschicht
A des Bandes 1, das in 2 bis 4 gezeigt
ist, integriert wird, sollte bevorzugt bestimmt werden abhängig von
dem Flächengewicht
des Faserbogens. Beispielsweise, wenn das Flächengewicht der schmelzbaren
Fasern innerhalb der Oberflächenschicht
A 210 g/m2 ist, ist die Menge des Füllstoffs
F bevorzugt 15% derselben (d.h., 210 × 15% = 32 g/m2).
Der Anteil des Füllstoffs
F sollte geeignet bestimmt werden unter Berücksichtigung der benötigten Eigenschaften
des Bandes, welche wiederum von der erforderlichen Qualität des herzustellenden Papiers
abhängen.
Der Anteil des Füllstoffs
sollte in dem Bereich von 5% bis 50 Gew.-% der Menge der schmelzbaren
Fasern sein.
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In
den Ausführungsformen
des Bandes gemäß der Erfindung,
die oben veranschaulicht sind, werden Projektionen und Austiefungen
in der das Naßgewebe
berührenden
Oberfläche
des Bandes gebildet, wenn die schmelzbaren Fasern der das Gewebe
berührenden
Schicht durch Wärme
verschweißt
werden, um eine verschweißte
Schicht zu bilden, und werden ebenfalls gebildet als ein Ergebnis
der Exposition eines Teils des Füllstoffs
F innerhalb der Oberflächenschicht
A. Die Luftpermeabilität der
verschweißten
Schicht wird bevorzugt reguliert, so daß sie nicht größer als
2 cc/cm2/Sek. ist. Da ferner die Projektionen
und Austiefungen der verschweißten
Schicht die Leichtigkeit stark beeinflussen, mit welcher ein Naßgewebe
nach dem Passieren durch einen Klemmstellendruck freigegeben wird,
sollte die Oberflächenrauhigkeit
der verschweißten
Schicht auf Rz 5 – 80 μm reguliert
werden.
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Die
Luftpermeabilität
wurde durch das A-Verfahren (Testmaschine des fragilen Typs), standardisiert
in „JIS
L 1096 (Testverfahren für
Gewebe)" gemessen
und die Oberflächenrauhigkeit
wurde durch ein Verfahren gemessen, das in „JIS B0601-1982" gezeigt ist.
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Die
Wirkung des Bandes gemäß der Erfindung
ist in 5(a) – 5(c) gezeigt.
Wie in 5(a) gezeigt ist, wird ein Naßgewebe
P auf der Oberfläche
der Seite 3a des Bandes 1 mit Oberflächenprojektionen 5 und
Oberflächenaustiefungen 6 angeordnet,
ein Wasserfilm W wird zwischen der Oberfläche des Bandes und dem Naßgewebe
P durch Wasser gebildet, das von dem Naßgewebe abtropft.
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Wie
in 5(b) gezeigt ist, werden, wenn Druck
auf dem Band durch einen Klemmstellendruck, bestehend aus einer
Preßrolle
und einer Schuhpresse (z.B. bei Spaltenanordnung N2 in 9(a)), beaufschlagt wird, die Projektionen 5 und
Austiefungen 6 abgeflacht aufgrund der Flexibiltät des Materials. Daher
werden dem Naßgewebe
P durch die Projektionen und Austiefungen keine Markierungen vermittelt.
Wie durch Pfeil S gezeigt wird, wird Wasser, welche aus dem Naßgewebe
P durch den Klemmstellendruck herausgedrückt wird, gedrängt, sich
in einen Preßfilz 17 zu
bewegen.
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Da
die Luftpermeabilität
des Bandes bei 2 cc/cm2/Sek. oder weniger
reguliert wird, bewegt sich wenig Wasser, welche aus dem Naßgewebe
P herausgedrückt
wird, in das Band in die Richtung des Pfeils S'. Daher wird ein Wiedernaßwerden
des Gewebes, wenn es aus dem Klemmstellendruck freigegeben wird,
verhindert.
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Nach
Aufhebung des Drucks, der durch den Klemmstellendruck beaufschlagt
wurde, werden Projektionen 5 und Austiefungen 6 auf
der Oberfläche des
Bandes wieder hergestellt. Der Wasserfilm W (veranschaulicht durch
Querschraffierug in 5(c)) ist
aufgebrochen. Daher wird das Naßgewebe
P nicht auf der Oberfläche
des Bandes 1 anhaften und kann leicht durch Absaugung an
einer Vakuumrolle 18' (9(a)) freigegeben werden, so daß es an
Segeltuchband 18 anhaftet.
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Wenn
der Füllstoff
F auf der Oberfläche
des Bandes exponiert ist, können
die Unterschiede der Höhe
der Projektionen und die Unterschiede in der Tiefe der Austiefungen
beträchtlich
größer gemacht werden
als in dem Falle aus dem Stand der Technik. Somit kann das Aufbrechen
des Wasserfilms reibungsloser durchgeführt werden.
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Sich
beziehend auf 6 ist ein spezifisches Beispiel
eines Naßgewebetransferbandes
wie folgt konstruiert. Eine Basisschicht 2 (600 g/m2) wurde durch Stapeln eines zweiten (oberen)
Grundgewebes (200 g/m2) 2" auf einem ersten
(unteren) Grundgewebe (400 g/m2) 2' gebildet. In
dem oberen Grundgewebe wurden gedrehte Garne, hergestellt durch Drehen
von drei Monofilamenten aus Nylon 6 (0,2 mm im Durchmesser)
in eine einzelne Weblage als Kettgarne und Schußgarne gewebt. In dem unteren Grundgewebe
wurden die gleichen Garne in ein endloses 3/1-aufgebrochenes Gewebe
gewebt. Die Rollenkontaktseite 3b wurde durch Vernadeln
von Bogenfasern (300 g/m2), aufgestapelt
auf dem ersten Grundgewebe 2' der
Basisschicht 2 gebildet. Dann wurde die Basisschicht umgedreht
und die Seite 3a, auf welcher ein Naßgewebe angeordnet wird, wurde durch
Aufeinanderstapeln und Vernadeln der Bogenfasern der Mittelschicht
B (300 g/m2) und der Oberflächenschicht
A (300 g/m2) auf dem zweiten Grundgewebe 2" gebildet. Wie
später
beschrieben wird, ist die Seite 3a, auf welcher ein Naßgewebe
angeordnet wird, im wesentlichen vollständig aus schmelzbaren Fasern
oder einer Mischung aus schmelzbaren Fasern und Universal- oder
wärmeresistenten
Fasern zusammengesetzt.
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Anschließend wurde
die Seite 3a mit einer Dispersion des Füllstoffs F in Flüssigkeit
besprüht,
so daß der
Füllstoff
in einem dispergierten Zustand innerhalb der Oberflächenschicht
A eingeschlossen wurde. Dann wurde die Seite 3a, d.h. die
das Naßgewebe
berührende
Seite, in Kontakt mit einer Preßrolle,
die auf 170°C
erwärmt
war, angeordnet, und Wärme
wurde tief in das Band geführt.
(Als eine Alternative kann die Seite 3a durch Aufblasen
von heißer Luft
auf diese erwärmt
werden). Die schmelzbare Faser wurde geschmolzen und durch die Wärme verschweißt und wurde
filmartig, um eine verschweißte Schicht
zu bilden. Die Luftpermeabilität
der verschweißten
Schicht wurde auf 2 cc/cm2/sek. oder weniger
reguliert.
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Beispiele
sind in 7 uns 8 verglichen. Die
Tabelle aus 7 veranschaulicht acht Beispiele,
in denen die schmelzbare Faser mit unterschiedlichen Verhältnissen
in der Oberflächenschicht
A, der Mitteschicht B der das Gewebe berührenden Seite 3a der
Bogenschicht bzw. in der Rollenkontaktseite 3b eingemischt
wurde. In diesen acht Beispielen wurde die Dichte, Luftpermeabilität und Oberflächenrauhigkeit,
wie in der Tabelle gezeigt, reguliert. Die Tabelle aus 8 veranschaulicht
Vergleichsbeispiele. Ein Vergleichsbeispiel, Beispiel 9, ist ein
Band, bei dem schmelzbare Faser nicht in der das Gewebe berührenden
Seite verwendet wurde. Vergleichsbeispiele 10 und 11 sind Bänder, in
denen die Luftpermeabilität größer als
2 cc/cm2/sek. war. Vergleichsbeispiel 12
ist ein herkömmliches
Band einer Papierherstellungsmaschine mit geschlossenem Zug.
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Die
Tabellen vergleichen die Leistung des Bandes in drei Aspekten: Gewicht
(welches die Leichtigkeit der Installation beeinflußt); Wiedernaßwerden;
und Freigabeleichtigkeit. Das Symbol X bezeichnet eine schlechte
Leistung, Δ bezeichnet
eine durchschnittliche Leistung, O bezeichnet eine gute Leistung
und ⌾ bezeichnet
eine ausgezeichnete Leistung. Es sollte erwähnt werden, daß ein Füllstoff
nicht in den Oberflächenschichten
der Vergleichsbeispiele 9 – 11
verwendet wurde, noch wurde es in dem herkömmlichen Band aus Beispiel
12 eingesetzt.
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Gemäß den Tabellen
werden Beispiele 1 und 2, wobei die Oberfläche der das Gewebe berührenden
Seite 3a aus 100% schmelzbaren Fasern zusammengesetzt war,
als Δ (Durchschnitt)
im Gewicht eingestuft, was das gleiche ist wie in Beispiel 7, schlechter
als in Beispielen 3 – 8
und den Vergleichsbeispielen 9 – 11,
jedoch nicht so schlecht wie für
das herkömmliche
Band nach Beispiel 12, welches als X (schlecht) eingestuft wird.
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Beispiele
1 – 3
werden als ⌾ (ausgezeichnet) in
Bezug auf die Verhinderung des Wiedernaßwerdens eingestuft, was besser
ist als für
Beispiel 4 – 8. Insoweit
die Verhinderung des Wiedernaßwerdens betroffen
ist, wurden die Vergleichsbänder
der Beispiele 9 – 11
als X (schlecht) eingestuft, jedoch zeigte das herkömmliche
Band eine ausgezeichnete (⌾) Leistung.
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Soweit
die Freigebbarkeit betroffen ist, zeigten Beispiel 4 – 8 und
die Vergleichsbänder
9 – 11 ausgezeichnete
Leistungen (⌾).
Beispiele 1 – 3
und das herkömmliche
Band aus Beispiel 12 funktionierten gut (O).
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In
der Zusammenfassung aus den Tabellen wird offensichtlich, daß Beispiele
1 – 8
keine schlechten (X) Einstufungen bezüglich Gewicht, Wiedernaßwerden
und Freigebbarkeit aufweisen. Auf der anderen Seite weist jedes
der Vergleichsbänder
eine schlechte (X) Einstufung in einer der drei Kategorien auf.
Somit sind Bänder
der Beispiele 1 bis 8 gegenüber
den anderen als Ganzes überlegen.
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Wie
oben beschrieben, erzeugt das Naßgewebetransferband der Erfindung,
in welchem wenigstens eine Oberfläche der Seite der Bogenschicht,
auf welcher ein Naßgewebe
angeordnet wird, durch eine schmelzbare Faser gebildet wird, eine
ausgezeichnet Wirkung, indem eine rauhe Oberfläche auf dem Band mit verläßlicher
Qualität
durch Regulierung von beaufschlagter Wärme beim Verschweißen der schmelzbaren
Faser oder durch Regulieren des Anteils an schmelzbaren und nicht
schmelzbaren Fasern gebildet werden kann. Mit einer Oberflächenrauhigkeit
von Rz 5–80 μm kann der
Wasserfilm, der zwischen dem Naßgewebe
und dem Band gebildet wird, leicht aufgebrochen werden, so daß das Naßgewebe leicht
aus dem Band folgend einer Passage durch die Klemmstellenpresse
freigegeben werden kann. Ferner kann aufgrund der Gegenwart des
Füllstoffs
die Bildung von Projektionen und Austiefungen auf der Oberfläche des
Bandes erleichtert werden. Ferner kann das Band im Gewicht leicht
gemacht werden, und es ist überlegen,
indem es ermöglicht,
ein Naßgewebe
leicht in einer Papierherstellungsmaschine mit geschlossenem Zug
freizugeben. Ferner kann das Band durch Regulieren der Luftpermeabilität, so daß sie 2
cc/cm2/sek. oder weniger ist, gebildet werden,
so daß Wasser,
das aus dem Naßgewebe
herausgedrückt
wird, davon abgehalten werden kann, sich tief in das Band zu bewegen,
und auf diesem Wege wird ein Wiedernaßwerden des Bandes wirksam
verhindert.
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Schließlich ist
die Härte
des Füllstoffs
größer als
diejenige der Oberflächenschicht
des Naßgewebetransferbandes.
Daher kann der Füllstoff,
der durch die verschweißte
Schicht gehalten wird, in die verhältnismäßig weiche verschweißte Schicht
einfassen, und folglich können
Markierungen, die dem Naßgewebe
durch den Füllstoff
vermittelt werden, vermieden werden, und der Füllstoff wird nicht aus der
Oberfläche
des Bandes herausfallen, wie es in der Vergangenheit der Fall war.