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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
neue Pyrimidin-Derivate, eine Herbizidzusammensetzung, die sie als wirksame
Inhaltsstoffe enthält,
die Verwendung der Herbizidzusammensetzung zur Bekämpfung oder
Kontrolle von Unkraut oder Unkräutern,
und die Verwendung von Pyrimidin-Derivaten für die Herstellung einer Herbizidzusammensetzung.
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ALLGEMEINER STAND DER
TECHNIK
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Pyrimidin-Derivate sind bekannt z.
B. durch die Beschreibung der internationalen Anmeldung WO 95/12582,
die Beschreibung der internationalen Anmeldung WO 96/22980 und die
Beschreibung der internationalen Anmeldung WO 97/12877.
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T. M. Bargar et al. "A comparative molecular
field analysis study of obtusiofoliol 14α-methyl demethylase inhibitors", Pestic. Sci. 55:
1059–1069,
1999, offenbart Pyrimidin-Derivate,
die einen Sulfonamid-Substituenten umfassen.
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Die JP 42-012906 B offenbart 2-Methyl-4-amino-5-(2-chlor-2-phenylacetamido)-methylpyrimidin.
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Beaman, Alden G. et al. "Studies in the nitroimidazole
series. III. 2-Nitroimidazole derivatives substituted in the 1-position", Antimicrob. Agents
Chemother. (1968), Band-Datum 1967 520–30, offenbart 2-Nitroimidazol-Derivate,
die wirksam sind gegen Trichomonas vaginalis in Mäusen, z.
B. CAS-RN 22903-68-0.
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Bovy, Phillipe R. et al. "Synthesis of heterocyclic
beta-amino acids. A convenient preparation of beta-amino-5-pyrimidinepropanoic
acid and derivatives",
Tetrahedron Lett. (1993), 34(50), 8015–18, offenbart die Synthese
von Betaamino-5-pyrimidinpropansäure
und Derivaten davon, z. B. CAS-RN 154844-42-5 und 154844-43-6.
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A. Takamizawa und H. Harada "Studies on Pyrimidine
Derivatives and Related Compounds. LXXVII. Reaction of Thiamine
Analogues with Diethyl Benzoylphosphonate", Chem. Pharm. Bull. 21(4), 770–784, 1973,
offenbart die Synthese von Pyrimidinverbindungen.
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Die Pyrimidin-Derivate der vorliegenden
Erfindung waren jedoch nicht bekannt.
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Von einem Herbizid, das für Ernte-
oder Nutz- oder Kulturpflanzen verwendet wird, wird gewünscht, dass
es eine Chemikalie ist, die einen ausreichenden herbiziden Effekt
bei einer geringen Dosis aufweist und doch Selektivität bereitstellt
zwischen Ernte- oder Nutzpflanzen und Unkräutern, wenn sie auf ein Hochlandfeld oder
ein Reisfeld angewendet wird. Demzufolge ist es eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, eine Verbindung bereitzustellen, die eine
hervorragende herbizide Aktivität
und Selektivität
zwischen Ernte- oder Nutzpflanzen und Unkräutern aufweist.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Unter diesen Umständen synthetisierten die Erfinder
der vorliegenden Erfindung verschiedene substituierte Pyrimidin-Derivate
und untersuchten deren physiologische Aktivitäten. Als Ergebnis wurde gefunden, dass
neue substituierte Pyrimidin-Derivate, wie die Verbindungen der
vorliegenden Erfindung, hervorragende herbizide Aktivitäten und
Selektivität
zwischen Erntepflanzen und Unkräutern
aufweisen, und die vorliegende Erfindung wurde vollendet oder fertiggestellt.
Denn die vorliegende Erfindung stellt ein Pyrimidin-Derivat bereit, das
durch die folgende Formel (I) dargestellt wird
wobei
R
1 für
ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
1-C
6 Alkylcarbonyl-C
1-C
6-alkylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine
C
2-C
6-Alkenylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe (diese Gruppe kann durch
ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe
oder eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe
substituiert sein), eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine C
1-C
4-Halogenalkoxygruppe,
eine C
2-C
6-Alkenyloxygruppe,
eine C
2-C
6-Alkinyloxygruppe,
eine C
3-C
6-Cycloalkyloxygruppe, eine Phenylgruppe
(diese Gruppe kann durch ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
1-C
6-Alkoxygruppe, eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe, eine C
1-C
4-Halogenalkoxygruppe,
eine Cyanogruppe, eine Cyano-C
1-C
6-alkylgruppe, eine Nitrogruppe, eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfinylgruppe
oder eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe
substituiert sein), eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe, eine
C
2-C
6-Alkenylthiogruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylthiogruppe,
eine C
3-C
6-Cycloalkylthiogruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfinylgruppe, eine C
2-C
6-Alkenylsulfinylgruppe, eine C
2-C
6-Alkinylsulfinylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkylsulfinylgruppe, eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkenylsulfonylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylsulfonylgruppe,
eine C
3-C
6-Cycloalkylsulfonylgruppe,
eine C
1-C
6-Hydroxyalkylgruppe,
eine C
2-C
4-Acylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylkgruppe, eine Cyanogruppe, eine C
1-C
6-Alkoxycarbonylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxycarbonyl-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxycarbonyl-C
2-C
6-alkenylgruppe,
eine Carboxylgruppe, eine Carboxyl-C
1-C
6-alkylgruppe, eine Di-C
1-C
6-alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxyimino-C
1-C
6-alkylgruppe, eine
Hydroxyimino-C
1-C
6-alkylgruppe, eine
Dioxolanylgruppe (diese Gruppe kann durch eine C
1-C
6-Alkylgruppe substituiert sein), eine Aldehydgruppe,
eine Oxiranylgruppe, eine NR
9R
10-Gruppe
oder eine CONR
9R
10-Gruppe
steht, R
9 für ein Wasserstoffatom, eine
C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkenylgruppe, eine C
2-C
6-Alkinylgruppe,
eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
1-C
6-Alkylthio-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe,
eine C
2-C
7-Acylgruppe
oder eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe
steht, R
10 für eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
2-C
6-Alkenylgruppe, eine C
2-C
6-Alkinylgruppe, eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthio-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe,
eine C
2-C
7-Acylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxycarbonylgruppe
oder eine Benzyloxycarbonylgruppe steht, hierbei R
9 und
R
10 zusammen mit dem Kohlenstoffatom, an das
sie gebunden sind, einen 5- bis 7-gliedrigen gesättigten Ring bilden können, R
2 für
ein Wasserstoffatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkenylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe,
einen C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
1-C
6-Alkylthio-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe
(diese Gruppe kann durch ein Halogenaotm, eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
1-C
6-Alkoxygruppe oder eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe substituiert sein),
eine C
2-C
7-Acylgruppe, eine
Cyanogruppe, eine Di-C
1-C
6-alkoxy-C
1-C
6-alkylkgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxyimino-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine Hydroxyimino-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine Dioxolanylgruppe (diese Gruppe kann durch eine C
1-C
6-Alkylgruppe substituiert sein), eine Cyano-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
1-C
6-Hydroxyalkylgruppe, eine C
1-C
6-Alkoxycarbonylgruppe, eine C
1-C
6-Alkoxycarbonyl-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine CR
11R
12NR
9R
10-Gruppe, eine CONR
9R
10-Gruppe, eine CR
11R
12CONR
9R
10-Gruppe oder
eine Gruppe steht, die durch irgendeine der Formeln R
2-1
bis R
2-13 dargestellt wird:
(wobei
X für ein
Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
2-C
6-Alkenylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe, eine NR
9R
10-Gruppe, eine CONR
9R
10-Gruppe, eine C
1-C
4-Halogenalkoxygruppe,
eine C
2-C
6-Alkenyloxygruppe,
eine C
3-C
6-Cycloalkyloxygruppe,
eine C
2-C
7-Acylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxycarbonylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfinylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe,
eine Cyanogruppe, eine Nitrogruppe oder eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe steht, n für eine ganze
Zahl von 1 bis 3 steht, wenn n für
eine ganze Zahl von 2 oder 3 steht, die Vielzahl der X gleich oder
verschieden sein kann, und zwei benachbarte niedere Alkoxygruppe
aneinander gebunden sein können,
um eine C
1-C
3-Alkylendioxygruppe
zu bilden), jedes der R
11 und R
12 für ein Wasserstoffatom,
eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkenylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkinylgruppe oder
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe
steht, R
3 für ein Wasserstoffatom, eine
C
1-C
6-Alkylgruppe, eine C
2-C
6-Alkenylgruppe, eine C
2-C
6-Alkinylgruppe, eine C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine Di-C
1-C
6-alkylaminogruppe,
C
3-C
6-Cycloalkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe, eine Cyano-C
1-C
6-alkylgruppe, eine C
3-C
6-Cycloalkyl-C
1-C
6-alkylgruppe,
eine Oxiranyl-C
1-C
6-alkylgruppe
oder eine C
1-C
6-Alkoxycarbonyl-C
1-C
6-alkylgruppe steht,
W für eine
-C(=Q)Z-Gruppe steht, Q für
ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom steht, Z für eine Sauerstoffatom,
ein Schwefelatom, eine -NR
6-Gruppe, eine
-CH
2CH
2-Gruppe,
eine -CH=CH-Gruppe, eine -C(R
4)R
5-Gruppe, eine -C(R
4)R
5-Q-Gruppe,
eine -C(=Q)-Gruppe, eine -NR
6NR
6a-Gruppe
oder eine NR
6C(R
4)R
5-Gruppe steht, jedes der R
4 und
R
5 für
ein Wasserstoffatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkoxygruppe oder
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe
steht, jedes der R
6 und R
6a für ein Wasserstoffatom,
eine C
1-C
6-Alkylgruppe, eine
C
2-C
6-Alkenylgruppe
oder eine C
2-C
6-Alkinylgruppe
steht, hierbei R
3 und R
6 zusammen
mit dem Kohlenstoffatom, an das sie gebunden sind, einen 5- bis
7-gliedrigen cyclischen Harnstoff bilden können, Ar für eine Gruppe steht, die durch
irgendeine der Formeln Ar-1 bis Ar-17 dargestellt wird:
(wobei
X' für ein Wasserstoffatom,
ein Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
2-C
6-Alkenylgruppe, eine C
2-C
6-Alkinylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxy-C
1-C
6-alkylgruppe, eine NR
9R
10-Gruppe, eine CONR
9R
10-Gruppe, eine C
1-C
4- Halogenalkoxygruppe,
eine C
2-C
6-Alkenyloxygruppe,
eine C
3-C
6-Cycloalkyloxygruppe,
eine C
2-C
7-Acylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxycarbonylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
6-Alkylsulfinylgruppe, eine C
1-C
6-Alkylsulfonylgruppe, eine Cyanogruppe,
eine Nitrogruppe oder eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe
steht, n' für eine ganze
Zahl von 1 bis 3 steht, m für
eine ganze Zahl von 0 bis 3 steht, wenn n' für
eine ganze Zahl von 2 oder 3 steht, die Vielzahl der X' gleich oder verschieden
sein kann, und zwei benachbarte niedere Alkoxygruppen aneinander
gebunden sein können,
um eine C
1-C
3-Alkylendioxygruppe
zu bilden), R
7 für ein Wasserstoffatom, ein
Halogenatom, eine C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkoxygruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe
oder eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe
steht, und R
8 für ein Wasserstoffatom, eine
C
1-C
6-Alkylgruppe,
eine C
1-C
6-Alkylthiogruppe,
eine C
1-C
4-Halogenalkylgruppe
oder eine C
3-C
6-Cycloalkylgruppe
steht; und ein Herbizid, das es als einen wirksamen Bestandteil
enthält.
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Nun werden die Definitionen der Begriffe,
die in dieser Beschreibung verwendet werden, angegeben.
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Das Halogenatom steht für ein Floratom,
ein Chloratom, ein Bromatom oder ein Iodatom.
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Die C1-C6-Alkylgruppe bedeutet eine geradkettige
oder verzweigtkettige Alkylgruppe, die eine Kohlenstoffzahl von
1 bis 6 aufweist, sofern es nicht anderweitig spezifiziert oder
definiert ist, und kann z. B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe,
eine n-Propylgruppe, eine Isopropylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine
Isobutylgruppe, eine sek.-Butylgruppe oder eine tert.-Butylgruppe
sein.
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Die C3-C6-Cycloalkylgruppe steht für eine Cycloalkylgruppe,
die eine Kohlenstoffzahl von 3 bis 6 aufweist, und kann z. B. eine
Cyclopropylgruppe, eine Cyclopentylgruppe oder eine Cyclohexylgruppe
sein.
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Die C2-C6-Alkenylgruppe steht für eine geradkettige oder verzweigtkettige
Alkenylgruppe, die eine Kohlenstoffzahl von 2 bis 6 aufweist, und
sie kann z. B. eine Ethenylgruppe oder eine 2-Propenylgruppe sein.
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Die C2-C6-Alkinylgruppe steht für eine geradkettige oder verzweigtkettige
Alkinylgruppe, die eine Kohlenstoffzahl von 2 bis 6 aufweist, und
sie kann z. B. eine Ethinylgruppe oder eine 2-Propinylgruppe sein.
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Die C1-C4-Halogenalkylgruppe steht für eine geradkettige
oder verzweigtkettige Alkylgruppe, die eine Kohlenstoffzahl von
1 bis 4 aufweist, die durch von 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen
Halogenatomen substituiert sein kann, sofern es nicht anders spezifiziert
oder definiert ist, und sie kann z. B. eine Chlormethylgruppe, eine
Trifluormethylgruppe oder eine Tetrafluorethylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkoxygruppe steht für eine (Alkyl)-O-Gruppe, bei
der die Alkylgruppe die Bedeutung von oben aufweist, und sie kann
z. B. eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe oder eine Propoxygruppe
sein.
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Die C2-C6-Alkenyloxygruppe steht für eine (Alkenyl)-O-Gruppe,
bei der die Alkenylgruppe die Bedeutung von oben aufweist, und sie
kann z. B. eine Ethenyloxygruppe oder eine 2-Propenyloxygruppe sein.
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Die C2-C6-Alkinyloxygruppe steht für eine (Alkinyl)-O-Gruppe,
bei der die Alkinylgruppe die Bedeutung von oben aufweist, und sie
kann z. B. eine Ethinyloxygruppe oder eine 2-Propinyloxygruppe sein.
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Die C3-C6-Cycloalkyoxygruppe steht für eine (Cycloalkyl)-O-Gruppe,
bei der die Cycloalkylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und sie
kann z. B. eine Cyclopropyloxygruppe, eine Cyclopentyloxygruppe
oder eine Cyclohexyloxygruppe sein.
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Die C1-C6-Alkoxy-C1-C6-alkylgruppe steht für eine (Alkyl)-O-(alkylen)-Gruppe,
bei der die Alkylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und sie kann
z. B. eine Methoxymethylgruppe oder eine Ethoxymethylgruppe sein.
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Die C3-C6-Cycloalkyl-C1-C6-alkylgruppe steht für eine (Cycloalkyl)-( C1-C6-alkylen)-Gruppe, bei der die Cycloalkylgruppe
die obige Bedeutung aufweist, und sie kann z. B. eine Cyclopropylmethylgruppe,
eine Cyclopentylmethylgruppe, eine Cyclohexylmethylgruppe oder eine
Cyclohexylethylgruppe sein.
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Die C1-C4-Halogenalkoxygruppe steht für eine (Halogenalkyl)-O-Gruppe,
bei der die Halogenalkylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und
sie kann z. B. eine Trifluormethoxygruppe oder eine 2,2,2-Trifluorethoxygruppe
sein.
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Die C1-C6-Alkylthiogruppe, die C1-C6-Alkylsulfinylgruppe und die C1-C6-Alkylsulfonylgruppe
stehen für eine
(Alkyl)-S-Gruppe, eine (Alkyl)-SO-Gruppe und eine (Alkyl)-SO2-Gruppe, wobei die Alkylgruppe die obige Bedeutung
aufweist, und sie können
z. B. eine Methylthiogruppe, eine Ethylthiogruppe, eine Methylsulfinylgruppe,
eine Ethylsulfinylgruppe, eine Methylsulfonylgruppe oder eine Ethylsulfonylgruppe
sein.
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Die C2-C6-Alkenylthiogruppe, die C2-C6-Alkenylsulfinylgruppe und die C2-C6-Alkenylsulfonylgruppe stehen
für eine
(Alkenyl)-S-Gruppe, eine (Alkenyl)-SO-Gruppe und eine (Alkenyl)-SO-Gruppe,
wobei die Alkenylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und sie können z.
B. eine Propenylthiogruppe, eine Butenylthiogruppe, eine Propenylsulfinylgruppe,
eine Butenylsulfinylgruppe, eine Propenylsulfonylgruppe oder eine
Butenylsulfonylgruppe sein.
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Die C2-C6-Alkinylthiogruppe, die C2-C6-Alkinylsulfinylgruppe und die C2-C6-Alkinylsulfonylgruppe
stehen für
eine (Alkinyl)-S-Gruppe, eine (Alkinyl)-SO-Gruppe und eine (Alkinyl)-SO2-Gruppe, wobei die Alkinylgruppe die obige
Bedeutung aufweist, und sie können
z. B. eine Ethinylthiogruppe, eine 2-Propinylthiogruppe, eine Ethinylsulfinylgruppe,
eine 2-Propinylsulfinylgruppe, eine Ethinylsulfonylgruppe oder eine
2-Propinylsulfonylgruppe sein.
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Die C3-C6-Cycloalkylthiogruppe, die C3-C6-Cycloalkylsulfinylgruppe und die C3-C6-Cycloalkylsulfonylgruppe
stehen für
ein (Cycloalkyl)-S-Gruppe, einen (Cycloalkyl)-SO-Gruppe und eine (Cycloalkyl)-SO2-Gruppe, wobei die Cycloalkylgruppe die
obige Bedeutung aufweist, und sie können z. B. eine Cyclopropylthiogruppe,
eine Cyclobutylthiogruppe, eine Cyclopentylthiogruppe, eine Cyclohexylthiogruppe,
eine Cyclopropylsulfinylgruppe, eine Cyclobutylsulfinylgruppe, eine
Cyclopentylsulfinylgruppe, eine Cyclohexylsulfinylgruppe, eine Cyclopropylsulfonylgruppe,
eine Cyclobutylsulfonylgruppe, eine Cyclopentylsulfonylgruppe oder
eine Cyclohexylsulfonylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkylthio-C1-C6-alkylgruppe steht für eine (Alkyl)-S-(alkylen)-Gruppe,
wobei die Alkylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und sie kann
z. B. eine Methylthiomethylgruppe, eine Ethylthiomethylgruppe, eine
Propylthiomethylgruppe oder eine Methylthioethylgruppe sein.
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Die C2-C7-Acylgruppe steht für eine C1-C6-Alkylcarbonylgruppe, eine C2-C6-Alkenylcarbonylgruppe, eine
C2-C6-Alkinylcarbonylgruppe,
eine C3-C6-Cycloalkylcarbonylgruppe
oder eine Benzoylgruppe, und sie kann z. B. eine Acetylgruppe, eine
Propionylgruppe, eine n-Butyrylgruppe, eine Isobutyrylgruppe, eine
Cyclopropylcarbonylgruppe oder eine Benzoylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkylcarbonyl-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Methylcarbonylmethylgruppe,
eine Ethylcarbonylmethylgruppe oder eine Propylcarbonylmethylgruppe
sein.
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Die Di-C1-C6-alkoxy-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Dimethoxymethylgruppe
oder eine Diethoxymethylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkoxyimino-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Methoxyiminomethylgruppe
oder eine Ethoxyiminomethylgruppe sein.
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Die Hydroxyimino-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Hydroxyiminomethylgruppe
oder eine Hydroxyiminoethylgruppe sein.
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Die Cyano-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Cyanomethylgruppe
oder eine Cyanoethylgruppe ein.
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Die C1-C6-Hydroxyalkylgruppe kann z. B. eine Hydroxymethylgruppe
oder eine Hydroxyethylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkoxycarbonylgruppe kann z. B. eine Methoxycarbonylgruppe
oder eine Ethoxycarbonylgruppe sein.
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Die C1-C6-Alkoxycarbonyl-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Methoxycarbonylmethylgruppe
oder eine Ethoxycarbonylmethylgruppe sein.
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Die Carboxyl-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Carboxymethylgruppe
oder eine Carboxyethylgruppe sein.
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Die Di-C1-C6-alkoxy-C1-C6-alkylgruppe kann z. B. eine Diethoxymethylgruppe
oder eine 2-Dimethoxyethylgruppe sein.
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Die Di-C1-C6-alkylaminogruppe steht für eine Dialkylaminogruppe,
bei der die Alkylalkylgruppe die obige Bedeutung aufweist, und sie
kann z. B. eine Dimethylaminogruppe oder eine Diethylaminogruppe
sein.
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BESTE AUSFÜHRUNGSFORM
ZUR AUSFÜHRUNG
DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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Nun werden typische spezielle Beispiele
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
(I) dargestellt wird, und Referenzverbindungen in den Tabellen 1
bis 39 beispielhaft aufgeführt.
Die Verbindung der vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf solche
Verbindungen beschränkt.
Auf die Verbindungsnummer wird in der nachfolgenden Beschreibung
Bezug genommen. Bei einem Fall, bei dem die Verbindung der vorliegenden
Erfindung oder die offenbarte Verbindung mindestens ein asymmetrisches
Kohlenstoffatom aufweist, sind alle Stereoisomere oder sterischen
Isomere bei der Verbindung der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
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In den Tabellen in dieser Beschreibung
stehen S-Isomer und R-Isomer für
das S-Isomer bzw.
R-Isomer von optischen Isomeren, und in einem Fall, bei dem es keine
spezielle Darstellung oder Bezugnahme gibt, selbst wenn die Verbindung
ein asymmetrisches Kohlenstoffatom aufweist, steht dies für ein Racemat.
Ferner stehen in den Tabellen A-Isomer und B-Isomer für Diastereomere, der Art, dass
wenn sie durch eine Kieselgel-Säulenchromatographie
getrennt werden, dasjenige, das zuerst eluiert wird als das A-Isomer
bezeichnet wird, und dasjenige, das später eluiert wird als das B-Isomer
bezeichnet wird. Bei einem Fall, bei dem keine Bezugnahme oder Angabe
gemacht wird, selbst wenn Diastereomere vorliegen, steht dies für eine Mischung von
Diastereomeren.
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Die folgenden Darstellungen oder
Abkürzungen
in den Tabellen in dieser Beschreibung stehen für die jeweiligen entsprechenden
Gruppen, wie sie unten gezeigt sind.
Me: Methylgruppe
Pr:
n-Propylgruppe
Pr-c: Cyclopropylgruppe
Bu-i: Isobutylgruppe
Bu-t:
tert.-Butylgruppe
Pen: n-Pentylgruppe
Pen-c: Cyclopentylgruppe
Et:
Ethylgruppe
Pr-i: Isopropylgruppe
Bu: n-Butylgruppe
Bu-s:
sek.-Butylgruppe
Bu-c: Cyclobutylgruppe
Pen-i: Isopentylgruppe
Hex-c:
Cyclohexylgruppe
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Die Verbindung der vorliegenden Erfindung
und Referenzverbindungen können
z. B. nach den folgenden Verfahren hergestellt werden, ist aber
nicht auf solche Verfahren beschränkt. Ferner werden auch Synthesen
der Zwischenverbindungen oder Zwischenstufen beschrieben.
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In den Formeln weisen R1,
R2, R7 und R8 die gleichen Bedeutungen auf, wie sie oben
jeweils definiert sind, und R13 steht für eine C1-C6-Alkylgruppe.
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In der Stufe (1-1) wird nämlich ein Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [II-1] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [II-2] dargestellt wird,
in Essigsäureanhydrid
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[II-4] dargestellt wird. Hier können von
0,01 bis 1,0 Äquivalente
eines Katalysators (wie z. B. Zinkchlorid) zugegeben werden, sofern
es notwendig ist.
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Die Reaktion oder Umsetzung wird
in einem Stickstoffstrom durchgeführt, sofern es notwendig ist.
Die Reaktion oder Umsetzung wird bei einer frei wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zur Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann durch ein herkömmliches
Verfahren aus der Reaktionslösung
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Dann wird in der Stufe (1-2) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [II-4] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Lewis-Säure-Salzes
einer Verbindung, die durch die Formel [II-6] dargestellt wird,
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Base in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[II-7] dargestellt wird. Durch diese Reaktion wird in einigen Fällen auch
eine Verbindung, die durch die Formel [II-8] dargestellt wird, als
ein Nebenprodukt erhalten.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Ether sein, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol.
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Die Base kann z. B. ein Alkalimetall,
wie z. B. Natrium oder Kalium, ein Alkalimetallalkoxid, wie z. B. Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid, oder ein Alkalimetallhydrid, wie z. B.
Natriumhydrid oder Kaliumhydrid, sein.
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Die Lewis-Säure kann z. B. Essigsäure oder
Chlorwassersäure
sein.
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Die Reaktion oder Umsetzung kann
in einem Stickstoffstrom ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zur
Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 Stunde bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden sein kann in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in der Stufe (1-3) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [II-1] dargestellt wird, mit
von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [II-3] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
oder ohne Verwendung irgendeines Lösungsmittels umgesetzt, um
eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [II-5] dargestellt
wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann z. B. ein
Kohlenwasserstoff sein, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
isoliert werden nach einem herkömmlichen
Verfahren und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie gereinigt
werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in der Stufe (1-4) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [II-5] dargestellt wird, mit
1 bis 5 Äquivalenten
eines Lewis-Säure-Salzes
einer Verbindung, die durch die Formel [II-6] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Base umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch
die Formel [II-7] dargestellt wird. Bei dieser Reaktion wird manchmal
eine Verbindung, die durch die Formel [II-8] dargestellt wird, als
ein Nebenprodukt erhalten.
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Das inerte Lösungsmittel kann z. B. ein
Ether sein, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, oder
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol.
Die Base kann z. B. ein Alkalimetall sein, wie z. B. Natrium oder
Kalium, ein Alkalimetallalkoxid, wie z. B. Natriummethoxid oder
Kalium-tert.-butoxid, oder ein Alkalimetallhydrid, wie z. B. Natriumhydrid
oder Kaliumhydrid.
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Die Lewis-Säure kann z. B. Essigsäure oder
Chlorwasserstoffsäure
sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist, in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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L1 steht
für ein
Halogenatom, und R1, R2,
R7 und R8 in den
Formeln weisen die gleichen Bedeutungen auf, wie sie oben jeweils
definiert sind.
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In der Stufe (2-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [II-7] dargestellt wird,
mit von 0,5 bis 10 Äquivalenten
eines Reduktionsmittels (wie z. B. Boran-tert.-butylamin-Komplex
oder Natriumborhydrid) in einem inerten Lösungsmittel reduziert, um eine
Verbindung zu erhalten, die durch Formel [III-3] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann z. B. ein
Alkohol sein, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol, tert.-Buylalkohol
oder Methylalkohol.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Die gewünschte
Verbindung kann aus der Reaktionslösung isoliert werden nach einem
herkömmlichen
Verfahren und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie gereinigt
werden, sofern es notwendig ist.
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In der Stufe (2-2) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [III-1] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [III-2] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
Magnesium oder einem Alkyllithium, wie z. B. Methyllithium, Ethyllithium
oder n-Butyllithium, umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten,
die durch die Formel [III-3] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Ether sein, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –100°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden sein kann in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner kann die Verbindung, die durch
die Formel [III-1] dargestellt wird, als Zwischenverbindung, die in
dem übrigen
Herstellungsverfahren verwendet wird, hergestellt werden, z. B.
nach einem Verfahren, wie es z. B. in der Veröffentlichung der internationalen
Anmeldung WO 97/37978 offenbart ist.
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In der Stufe (2-3) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [III-4] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [III-5] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
Magnesium oder einem Alkyllithium, wie z. B. Methyllithium, Ethyllithium
oder n-Butyllithium, umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten,
die durch die Formel [III-3] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
Ether sein, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –100°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In den Formeln steht L2 für eine C1-C6-Alkylgruppe
oder eine Phenylgruppe, die durch eine C1-C6-Alkylgruppe substituiert sein kann, und
R1, R2, R3, R7, R8 und
L1 haben die gleichen Bedeutungen wie sie
oben jeweils definiert sind.
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In Stufe (3-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [III-3] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Chlorierungsmittels (wie z. B. Thionylchlorid oder Wasserstoffchlorid)
in einem inerten Lösungsmittel
chloriert, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[IV-1] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol, sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In der Stufe (3-2) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-1] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-3] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[IV-4] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol sein, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder Wasser.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in der Stufe (3-3) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [III-3] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-8] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [IV-2] dargestellt
wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, sein.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in der Stufe (3-4) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-2] dargestellt wird,
mit von 2 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-3] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[IV-4] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückfluss temperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in der Stufe (3-5) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [III-3] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Azidierungsmittels, wie z. B. Tosylazid, Diphenylphosphorylazid,
Natriumazid, Lithiumazid oder Wasserstoffazid, in Gegenwart oder
Abwesenheit von Bortrifluoriddiethylether-Komplex, Triphenylphospin
und Trifluoressigsäure
in einem inerten Lösungsmittel
azidiert, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [IV-5]
dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol, sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In der Stufe (3-6) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-5] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Reduktionsmittels, wie z. B. Magnesium, Lithiumaluminiumhydrid,
Natriumborhydrid, Triphenylphosphin oder Eisen, oder einer katalytischen
Hydrierungsreduktion mit einem Katalysator, wie z. B. Palladium-Kohlenstoff,
Platin-Kohlenstoff oder Raney-Nickel, unterworfen, um eine Verbindung, die
durch die Formel [IV-6] dargestellt wird, in einem inerten Lösungsmittel
zu erhalten.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Alkohol, wie z. B. Methylalkohol, Ethylallcohol, oder ein Kohlenwasserstoff,
wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol, sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
In der Stufe (3-7) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-6] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-7] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [IV-4] dargestellt
wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Alkohol, wie z. B. Methylalkohol oder Ethylalkohol, oder ein
Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid, sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In den Formeln weisen R1,
R2, R3, R7, R8, Z und Ar die
gleichen Bedeutungen auf wie sie jeweils oben definiert sind.
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In Stufe (4-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-4] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [V-1] dargestellt wird, in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
oder 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-4] dargestellt wird,
wird mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [V-2] dargestellt wird, in
einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Kondensationsmittels (wie z. B. 1-Ethyl-3-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimidhydrochlorid
oder 1,1'-Carbonylbis-1H-imidazol)
umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [V]
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran
oder Dioxan, ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol
oder Xylol, oder ein aprotisches polares Lösungsmittel, wie z. B. Acetonitril,
N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid, sein.
-
Die Base kann z. B. eine anorganische
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, oder
eine organische Base, wie z. B. Pyridin oder Triethylamin, sein.
-
Jede Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem durchgeführt
und kann innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt werden,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
-
In den Formeln weisen R1,
R2, R3, R7, R8, Z und Ar die
gleichen Bedeutungen auf wie sie jeweils oben definiert sind.
-
In Stufe (5-1) wird nämlich 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[V] dargestellt wird, mit von 0,3 bis 10 Äquivalenten Diphosphorpentasulfid
oder einem Lawson-Reagenz in einem inerten Lösungsmittel umgesetzt, um die
gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [VI]
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Kohlenwasserstoff sein, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol, oder ein Pyridin, wie z. B. Pyridin.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
-
In den Formeln weisen R1,
R2, R3, R4, R5, R6,
R6a, R7, R8, Ar und L1 die
gleichen Bedeutungen auf wie sie jeweils oben definiert sind.
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In Stufe (6-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung der Formel [IV-4] mit von 0.5 bis 5 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [VII-1] dargestellt wird,
oder einer Verbindung, die durch die Formel [VII-2] dargestellt
wird, in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung zu erhalten, die durch die
Formel [VII-3] dargestellt wird.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Alkohol, wie z. B. Methylalkohol, Isopropylalkohol oder Ethylalkohol,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein aprotisches polares Lösungs mittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (6-2) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [VII-3]
dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Verbindung,
die durch die Formel [VII-4] dargestellt wird, in einem inerten
Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um das gewünschte
Produkt der vorliegenden Erfindung, das durch die Formel [VII] dargestellt wird,
zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder Wasser sein.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
In der Stufe (6-3) wird 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-4] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [VII-5] dargestellt wird, in einem inerten
Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [VII-6] dargestellt
wird.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Alkohol, wie z. B. Methylalkohol oder Ethylalkohol, ein Kohlenwasserstoff,
wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol, ein aprotisches polares
Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in der Stufe (6-4), der
Stufe (6-5) und der Stufe (6-6) 1 Äquivalent einer Verbindung,
die durch die Formel [VII-6] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [VII-7] dargestellt wird,
einer Verbindung, die durch die Formel [VII-8] dargestellt wird,
und einer Verbindung, die durch die Formel [VII-9] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[VII] dargestellt wird, eine Verbindung, die durch die Formel [VII'] dargestellt wird,
und eine Verbindung, die durch die Formel [VII'']
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
-
In den Formeln weisen R1,
R2, R7, R8, Z und Ar die gleichen Bedeutungen auf
wie sie jeweils oben definiert sind, und R13a steht
für eine
C1-C6-Alkylgruppe.
-
In Stufe (7-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [VIII-1] dargestellt wird, mit
von 1 bis 10 Äquivalenten
Paraformaldehyd in einem inerten Lösungsmittel (in Abhängigkeit
von den Bedingungen, unter Verwendung einer Dean-Stark (Apparatur)
oder einer Zugabe eines Katalysators) umgesetzt, um eine Verbindung
zu erhalten, die durch die Formel [VIII-2] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Kohlenwasserstoff sein, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol.
-
Der Katalysator kann z. B. ein organische
Base sein, wie z. B. Triethylamin.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (7-2) 1 Äquivalent
der Verbindung die durch die Formel [VIII-2] dargestellt wird, mit von
1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [V-1] dargestellt wird, in
einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[VIII-3] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Ferner wird in der Stufe (7-3) wird
1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [VIII-3] dargestellt wird,
mit von 1 bis 4 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [VIII-4] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[VIII] dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
sein.
-
Die Base kann z. B. eine anorganische
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, oder
eine organische Base, wie z. B. Pyridin oder Triethylamin, sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
-
In den Formeln weisen R1,
R2, R3, R7, R8 und Ar die
gleichen Bedeutungen auf wie sie jeweils oben definiert sind.
-
In Stufe (8-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-4] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung zu, die durch die Formel [IX-1] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die gewünschte
Referenzverbindung, die durch die Formel [IX] dargestellt wird,
zu erhalten.
-
Die Base kann z. B. eine anorganische
Base, wie z. B. Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, oder
eine organische Base, wie z. B. Pyridin oder Triethylamin, sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
Pyridin oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird einer frei wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
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In den Formeln weisen R1,
R7, R8 und L1 die gleichen Bedeutungen auf wie sie jeweils
oben definiert sind, und jedes der R21 und
R22 steht für ein Wasserstoffatom oder
eine C1-C6-Alkylgruppe, R23 steht für eine C1-C6-Alkoxygruppe, eine C2-C6-Alkenylgruppe, eine C2-C6-Alkinylgruppe,
eine C1-C6-Alkylthiogruppe,
eine Cyanogruppe oder NR9R10,
und R9 und R10 weisen
die gleichen Bedeutungen auf, wie sie jeweils oben definiert sind.
-
In Stufe (9-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [X-1] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Chlorierungsmittels (wie z. B. Sulfurylchlorid, N-Chlorsuccinimid
oder Chlor) in einem inerten Lösungsmittel
halogeniert, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[X-2] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Chloroform oder Dichlormethan,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol, sein.
-
Die Reaktion kann in einer Stickstoffatmosphäre ausgeführt werden,
sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (9-2) 1 Äquivalent
der Verbindung die durch die Formel [X-2] dargestellt wird, mit von
1 bis 10 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [X-3] dargestellt wird, in
einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [X-4] dargestellt
wird.
-
Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid, sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
-
In den Formeln weisen R2,
R3, R7, R8, R9, R10,
L1 und Ar die gleichen Bedeutungen auf wie
sie jeweils oben definiert sind, R13b steht
für eine
C1-C6-Alkylgruppe
oder eine C1-C4-gesättigte Kohlenwasserstoffgruppe, von
der zwei aneinander gebunden sein können, R13c steht
für eine
C1-C6-Alkylgruppe,
jedes der R14 und R15 steht
für ein
Wasserstoffatom, eine C1-C6-Alkylgruppe,
eine C2-C6-Alkenylgruppe,
eine C2-C6-Alkinylgruppe oder
eine C3-C6-Cycloalkylgruppe,
und s steht für
0 oder 1.
-
In Stufe (10-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [XI-1] dargestellt wird, mit
von 0,9 bis 20 Äquivalenten
einer Säure,
wie z. B. Chlorwasserstoffsäure
oder Schwefelsäure,
in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-2]
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Keton, wie z. B. Aceton oder Methylethylketon, Wasser oder eine
gemischte Lösung
davon sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-2) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-2] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten Hydroxylaminhydrochlorid
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von Natriumacetat, Kaliumacetat, Natriumcarbonat oder
Kaliumcarbonat umgesetzt, um die gewünschte Verbindung der vorliegenden
Erfindung, die durch die Formel [XI-3] dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder ein Diethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. ein Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-3) 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [XI-3] dargestellt wird, mit
von 1 bis 10 Äquivalenten
eines Dehydratisierungsmittels in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um die Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch
die Formel [XI-4] dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das Dehydratisierungsmittel kann
z. B. 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid, 1,1'-Carbonyldiimidazol,
Thionylchlorid, Phosphorpentachlorid, Methansulfonylchlorid, Diphosgen,
p-Toluolsulfonylchlorid oder Essigsäureanhydrid sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halgonierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform
oder Kohlenstofftetrachlorid, ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol,
Isopropylalkohol oder Methylalkohol, ein Ether, wie z. B. Diethylether,
Tetrahydrofuran, Dioxan, ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-4) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-4] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Verbindung,
die durch die Formel [XI-5] dargestellt wird, und mit von 1 bis
10 Äquivalenten
eines Alkyllithiums, wie z. B. Methyllithium, Ethyllithium oder
n-Butyllithium, oder Magnesium in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[XI-6] dargestellt
wird.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, ein
Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
oder Wasser sein.
-
Ferner wird in Stufe (10-5) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-9] dargestellt wird, mit von 0,9 bis 20 Äquivalenten einer Säure, wie
z. B. Chlorwasserstoffsäure
oder Schwefelsäure,
in einem inerten Lösungsmittel
umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-6]
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Keton, wie z. B. Aceton oder Methylethyllceton, Wasser, oder
eine gemischte Lösung
davon sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-6) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-6] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Verbindung, die
durch die Formel [XI-7] dargestellt wird, in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart von 1 bis 10 Äquivalenten
Natriumacetat, Kaliumacetat, Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat
umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung zu erhalten, die durch die
Formel [XI-8] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann z. B. ein
Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel, wie
z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid, ein
Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-7) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-2] dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten eines Oxidationsmittels,
wie z. B. Kaliumpermanganat, Peressigsäure, Wasserstoffperoxid, m-Chlorperbenzoesäure oder
Natriumhypochlorit, in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart von
1 bis 10 Äquivalenten
einer Base, wie z. B. Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid, umgesetzt,
um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung zu erhalten, die durch die
Formel [XI-10] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Keton, wie z. B. Aceton oder Methylethylketon, ein Alkohol, wie
z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol, ein Ether,
wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, Wasser oder
eine gemischte Lösung
davon sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-8) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-10] dargestellt wird, mit von 1 bis 50 Äquivalenten einer Verbindung,
die durch die Formel [XI-11] dargestellt wird, in einem inerten
Lösungsmittel
oder ohne Verwendung irgendeines Lösungsmittels in Gegenwart von
z. B. Schwefelsäure
oder p-Toluolsulfonsäure, umgesetzt,
um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung zu erhalten, die durch die
Formel [XI-12] dargestellt wird.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z.B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
oder ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder
Xylol, sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
In Stufe (10-9) wird 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-10]
dargestellt wird, mit von 1 bis 10 Äquivalenten eines Chlorierungsmittels,
wie z. B. Thionylchlorid, in einem inerten Lösungsmittel umgesetzt, um eine
Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [XI-13] dargestellt
wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein chlorierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform
oder Kohlenstofftetrachlorid, ein Ether, wie z. B. Diethylether,
Tetrahydrofuran oder Dioxan, oder ein Kohlenwasserstoff, wie z.
B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol, sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Dann wird in Stufe (10-10) 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XI-13] dargestellt wird, mit von 1 bis
3 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [XI-11] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 6 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-12]
dargestellt wird, zu erhalten.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
-
Ferner wird in Stufe (10-11) 1 Äquivalent
der Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel
[XI-10] dargestellt wird, mit von 1 bis 3 Äquivalenten einer Verbindung,
die durch die Formel [XI-15] dargestellt wird, in einem inerten
Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 6 Äquivalenten einer Base unter
Verwendung eines peptidisierenden Mittels, wie z. B. 1,1'-Carbonylbis-1H-imidazol
oder N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid,
umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-14]
dargestellt wird, zu erhalten.
-
Die Base kann hier z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen,
Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid,
Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat,
Natriummethoxid oder Kalium-tert.-butoxid sein.
-
Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform
oder Kohlenstofftetrachlorid, ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol,
Isopropylalkohol oder Methylalkohol, ein Ether, wie z. B. Diethylether,
Tetrahydrofuran oder Dioxan, ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
-
Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In Stufe (10-12) wird 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XI-13] dargestellt wird, mit von
1 bis 3 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [XI-15] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, die durch die Formel [XI-14]
dargestellt wird, zu erhalten.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natri umcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. ein Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von Raumtemperatur bis zu der Rückflusstemperatur in dem Reaktionssystem
umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 100 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen
Verfahren isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In den Formeln weisen R1,
R2, R7, R8, Q und Ar die gleichen Bedeutungen auf
wie sie jeweils oben definiert sind, Ms steht für eine Methansulfonylgruppe,
p steht für
2, 3 oder 4, und q steht für
1 oder 0.
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In den Stufen (11-1) und (11-2) wird
nämlich
1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [IV-1], oder eine Verbindung,
die durch die Formel [IV-2] dargestellt wird, mit von 0,9 bis 3 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [XII-1] dargestellt wird,
in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [XII-2] dargestellt
wird.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natri umcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Dann wird in Stufe (11-3) 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XII-2] dargestellt wird, mit von
1 bis 10 Äquivalenten
Phosgen oder Thiophosgen, in einem inerten Lösungsmittel in Gegenwart von
1 bis 10 Äquivalenten
einer Base umgesetzt, um die gewünschte
Verbindung der vorliegenden Erfindung, wie sie durch die Formel
[XII] dargestellt wird, zu erhalten.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, ein
halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform
oder Kohlenstofftetrachlorid, ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan,
Benzol, Toluol oder Xylol, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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In den Formeln steht R1a für ein Wasserstoffatom,
eine C1-C6-Alkylgruppe,
eine C2-C6-Alkenylgruppe, eine C2-C6-Alkinylgruppe, eine C1-C6-Alkoxy-C1-C6-alkylgruppe, eine C3-C6-Cycloalkylgruppe,
eine Phenylgruppe oder eine C1-C4-Halogenalkylgruppe, R16 steht
für ein
Wasserstoffatom, eine C1-C6-Alkylgruppe,
eine C2-C6-Alkenylgruppe,
eine C2-C6-Alkinylgruppe, eine
C1-C6-Alkoxy-C1-C6-alkylgruppe,
eine C3-C6-Cycloalkylgruppe
oder eine Phenylgruppe, Y steht für ein Sauerstoffatom, ein Schwefelsatom
oder NR9, R9 hat
die gleiche Bedeutung wie sie oben definiert ist, und r steht für 1 oder
2.
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In Stufe (12-1) wird nämlich 1 Äquivalent
einer Verbindung, die durch die Formel [XIII-1] dargestellt wird,
mit von 1 bis 10 Äquivalenten
N-Methylformanilid oder N,N-Dimethylformamid
und von 1 bis 20 Äquivalenten
Phosphoroxychlorid in einem inerten Lösungsmittel oder ohne Verwendung
irgendeines Lösungsmittels umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [XIII-2] dargestellt
wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan, ein
halogenierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform,
Kohlenstofftetrachlorid, Chlorbenzol oder Dichlorbenzol, ein Kohlenwasserstoff,
wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem ausgeführt
und wird innerhalb von 1 bis 24 Stunden vervollständigt, obwohl
dies verschieden ist in Abhängigkeit
von der Verbindung. Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
durch ein herkömmliches Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation und Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Dann wird in Stufe (12-2) 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XIII-2] dargestellt wird, mit
von 1 bis 3 Äquivalenten
einer Verbindung, die durch die Formel [XIII-3] dargestellt wird, in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart oder Abwesenheit von 1 bis 10 Äquivalenten einer Base umgesetzt,
um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel [XIII-4] dargestellt
wird.
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Die Base kann z. B. Natriumhydrid,
Pyridin, Triethylamin, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid,
Calciumhydroxid, Magnesiumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriummethoxid
oder Kalium-tert.-butoxid sein.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Ferner wird in Stufe (12-3) 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XIII-2] dargestellt wird, einer Hydrierung
unterworfen und in einem inerten Lösungsmittel unter Verwendung
von 1 bis 8 Äquivalenten Manganoxid
und 0,01 bis 4 Äquivalenten
eines Katalysators, wie z. B. Palladium-Kohlenstoff oder Raney-Nickel,
umgesetzt, um eine Verbindung zu erhalten, die durch die Formel
[XIII-5] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann hier z. B.
ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol, Isopropylalkohol oder Methylalkohol,
ein Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran oder Dioxan,
ein Kohlenwasserstoff wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –10°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Dann wird in Stufe (12-4) 1 Äquivalent
der Verbindung, die durch die Formel [XIII-5] dargestellt wird, einer
Oxidationsreaktion in einem inerten Lösungsmittel unter Verwendung
von 1 bis 10 Äquivalenten
Oxalylchlorid, von 1 bis 10 Äquivalenten
Dimethylsulfoxid und von 1 bis 10 Äquivalenten Triethylamin oder
dergleichen unterworfen, um eine Verbindung zu erhalten, die durch
die Formel [XIII-6] dargestellt wird.
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Das inerte Lösungsmittel kann z. B. ein
chlorierter Kohlenwasserstoff, wie z. B. Dichlormethan, Chloroform
oder Kohlenstofftetrachlorid, ein Alkohol, wie z. B. Ethylalkohol,
Isopropylalkohol oder Methylalkohol, ein Ether, wie z. B. Diethylether,
Tetrahydrofuran oder Dioxan, ein aprotisches polares Lösungsmittel,
wie z. B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid,
ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. n-Hexan, Benzol, Toluol oder Xylol,
ein Pyridin, wie z. B. Pyridin, oder Wasser sein.
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Die Reaktion kann in einem Stickstoffstrom
ausgeführt
werden, sofern es notwendig ist. Die Reaktion wird bei einer frei
wählbaren
Temperatur von –80°C bis zu
der Rückflusstemperatur
in dem Reaktionssystem umgesetzt und wird innerhalb von 1 bis 24
Stunden vervollständigt,
obwohl dies verschieden ist in Abhängigkeit von der Verbindung.
Das gewünschte
Produkt kann aus der Reaktionslösung
nach einem herkömmlichen Verfahren
isoliert werden und kann durch Destillation oder Säulenchromatographie
gereinigt werden, sofern es notwendig ist.
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Die Verfahren zur Herstellung, ein
Formulierungsverfahren und die Anwendung der Verbindung der vorliegenden
Erfindung werden nun in weiteren Einzelheiten anhand von Beispielen
beschrieben. Ferner werden die Verfahren zur Herstellung der Zwischenverbindungen
bei der Synthese der vorliegenden Erfindung ebenfalls beschrieben.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 1
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Herstellung von N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]phenylacetamid
(Verbindung Nr. 1–8
der vorliegenden Erfindung)
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6 g (26 mmol) 4-Trifluormethyl-5-[1-(N-methylamino)-2-methylpropyl]pyrimidin
und 3,6 g (26 mmol) Kaliumcarbonat wurden in 150 ml Acetonitril
gelöst,
und 4 g (26 mmol) Phenylacetylchlorid wurden tropfenweise dazugegeben,
gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 3 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 200 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und die erhaltenen rohen Kristalle wurden mit n-Hexan gewaschen,
um 7,7 g (Ausbeute: 85%) N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]phenylacetamid
als farblose transparente Kristalle (Schmp.: 106–109°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 2
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Herstellung von N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-2-pyridylacetamid
(Verbindung Nr. 2–3
der vorliegenden Erfindung)
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0,3 g (1,7 mmol) 2-Pyrimidinylacetathydrochlorid
und 0,18 g (1,8 mmol) Triethylamin wurden in 30 ml Tetrahydrofuran
gelöst,
und 0,28 g (1,7 mmol) 1,1'-Carbonylbis-1H-imidazol
wurden zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 1 Stunde. Dann wurden 0,4 g (1,7 mmol) 4-Trifluormethyl-5-[1-(N-methylamino)-2-methylpropyl]pyrimidin
zugegeben, gefolgt von einem Erwärmen
und Refluxieren für
weitere 3 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 100 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und das erhaltene rohe Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Elutions-
oder Entwicklungslösungsmittel/n-Hexan : Ethylacetat
: Methanol = 4,5 : 4,5 : 1) gereinigt, um 0,2 g (Ausbeute: 33%)
N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-2-pyridylacetamid
als farblose transparente Kristalle (Schmp.: 99–100°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 3
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Herstellung von N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]phenylthioacetamid
(Verbindung Nr. 1–142
der vorliegenden Erfindung)
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0,45 g (1,3 mmol) N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]phenylthioacetamid und
0,52 g (1,3 mmol) von einem Lawson-Reagenz wurden in 30 ml Toluol
gelöst,
gefolgt von einem Erwärmen und
Refluxieren über
einen Zeitraum von 30 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 100 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion von Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und das erhaltene Rohprodukt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie gereinigt
(Elutions- oder Entwicklungslösungsmittel/n-Hexan : Ethylacetat
= 3 : 1) gereinigt, um 0,12 g (Ausbeute: 26%) N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]phenylthioacetamid
als schwach gelbe Kristalle (Schmp.: 93–94°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 4
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Herstellung von N-Methoxymethyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-4-chlorphenylacetamid (Verbindung
Nr. 1–105
der vorliegenden Erfindung)
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1,0 g (4,6 mmol) 4-Trifluormethyl-5-[1-amino-2-methylpropyl]pyrimidin,
0,23 g (6,9 mmol) Paraformaldehyd und 0,1 g (9,9 mmol) Triethylamin
wurden in 50 ml Toluol gelöst.
Erwärmen
und Refluxieren wurde 1 Stunde lang durchgeführt, während Wasser aus dem Reaktionssystem
mit Hilfe einer Dean Stark (Apparatur) entfernt wurde. Die Reaktionslösung ließ man auf
Raumtemperatur abkühlen,
und 0,86 g (4,6 mmol) von 4-Chlorphenylacetylchlorid
wurden tropfenweise zugegeben, gefolgt von einem Rühren während weiterer
2 Stunden. Zu dieser Lösung
wurden tropfenweise 10 ml einer Toluollösung, die 0,2 g (6,2 mmol)
Methanol und 0,5 g (4,9 mmol) Triethylamin enthielt, zugegeben,
gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 1 Stunde. Zu der Reaktionslösung wurden 100 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und das erhaltene rohe Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Elutions- oder Entwicklungslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat = 3 : 1) gereinigt, um 0,5 g (Ausbeute: 26%) N-Methoxymethyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-4-chlorphenylacetamid
als farblose transparente Kristalle (Schmp.: 142–145°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 5
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Herstellung von N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-chlordifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-N'-[4-methylphenyl)harnstoff
(Verbindung Nr. 1–37
der vorliegenden Erfindung)
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0,50 g (2,1 mmol) 4-Chlordifluormethyl-5-[1-(N-methylamino)-2-methylpropyl]pyrimidin
und 0,28 g (2,1 mmol) 4-Methylphenylisocyanat wurden in 30 ml Isopropylether
gelöst,
gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 1 Stunde. Auskristallisierte oder präzipitierte
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, um 0,65 g (Ausbeute:
84%) von N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-chlordifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-N'-(4-methylphenyl)harnstoff
als farblose transparente Kristalle (Schmp.: 135– 137°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 6
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Herstellung von 1,3-Dimethyl-1-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylharnstoff (Verbindung
Nr. 1–424
der vorliegenden Erfindung)
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0,8 g (3,4 mmol) 4-Trifluormethyl-5-[1-(N-methylamino)-2-methylpropyl]pyridin
wurden in 30 ml Chloroform gelöst,
und 5 ml einer Chloroformlösung
von 0,45 g (3,8 mmol) Phenylisocyanat wurden tropfenweise zugegeben,
gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 10 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 50 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde in Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und die erhaltenen rohen Kristalle wurden mit n-Hexan gewaschen, um 1,0 g (Ausbeute:
83%) 1-Methyl-1-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylharnstoff
zu erhalten. 0,5 g (1,4 mmol) des erhaltenen 1-Methyl-1-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylharnstoffs
wurden in 30 ml Tetrahydrofuran gelöst, und 0,06 g (2,5 mmol) Natriumhydrid
wurden zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 0,5 Stunden. Dann wurden 0,22 g (1,6 mmol) Methyliodid
tropfenweise zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 4 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 50 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und
das erhaltene rohe Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Elutions- Entwicklungslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat 9 : 1 bis 3 : 1) gereinigt, um 0,28 g (Ausbeute: 53,8%)
1,3-Dimethyl-1-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylharnstoff
als farblose Kristalle (Schmp.: 104–105°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 7
(Referenz)
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Herstellung von N-[1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-4-fluor-N-methylbenzolsulfonamid
(Verbindung Nr. 4–3
der vorliegenden Erfindung)
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0,4 g (0,2 mmol) von [1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)propyl]methylamin
wurden in 20 ml Pyridin gelöst
und 0,43 g (0,22 mmol) p-Fluorbenzolsulfonylchlorid wurden tropfenweise
zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei
Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 10 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 50 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Diethylether. Die erhaltene organische
Phase wurde zweimal mit 30 ml einer verdünnten wässerigen Zitronensäurelösung gewaschen
und dann über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Diethylether wurde bei
vermindertem Druck abdestilliert, und das erhaltene rohe Produkt
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Elutions- oder Entwicklungslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat 4 : 1 bis 1 : 1) gereinigt, um 0,4 g (Ausbeute: 56%)
von (N-[1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-4-fluor-N-methylbenzolsulfonamid
als farbloses Öl
(nD
20 = 1,5399)
zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 8
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Herstellung von 1-(4-Chlorbenzyl)-1,3-dimethyl-3-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]harnstoff (Verbindung
Nr. 1–532
der vorliegenden Erfindung)
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0,16 g (1,0 mmol) von (4-Chlorbenzyl)methylamin
wurden in 30 ml Pyridin gelöst,
und 0,3 g (1,0 mmol) N-Methyl-N-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]carbamoylchlorid
wurden tropfenweise zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei
Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 10 Stunden. Zu der Reaktionslösung wurden 50 ml Wasser gegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Diethylether. Die erhaltene organische Phase
wurde zweimal mit 30 ml einer verdünnten wässerigen Zitronensäurelösung gewaschen,
gefolgt von einem Trocknen mit wasserfreiem Magnesiumsulfat. Diethylether
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und das erhaltene rohe
Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Elutionslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat = 8 : 1 bis 3 : 1) gereinigt, um 0,22 g (Ausbeute:
52%) von 1-(4-Chlorbenzyl)-1,3-dimethyl-3-[2-methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]harnstoff
als farblose Kristalle (Schmp.: 95–98°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 9
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Herstellung von N-[1-(4-Diethoxymethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methyl-2-phenylacetamid (Verbindung
Nr. 1–453
der vorliegenden Erfindung)
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8,3 g (0,031 mol) von [1-(4-Diethoxymethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]methylamin
und 6,4 g (46 mmol) von Kaliumcarbonat wurden zu 100 ml Acetonitril
gegeben, und dann wurden 5,8 g (0,038 mol) Phenylacetylchlorid tropfenweise
bei Raumtemperatur zugegeben und 2 Stunden lang umgesetzt. Nach
Vervollständigung
der Reaktion oder Umsetzung wurde das Produkt in Wasser gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer
wässerigen
Zitronensäurelösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 5 bis zu Ethylacetat) gereinigt, um
8,4 g (Ausbeute: 70%) von N-[1-(4-Diethoxymethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methyl-2-phenylacetamid
als farblose viskose Flüssigkeit
(nD
20 = 1,5253)
zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 10
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Herstellung von N-[1-(4-Formylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methyl-4-fluorphenylacetamid
(Verbindung Nr. 1–523
der vorliegenden Erfindung)
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8,4 g (2,1 mmol) von N-[1-(4-Diethoxymethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methyl-4-fluorphenylacetamid
wurden in 100 ml Aceton gelöst,
und 13 ml 6N Chlorwasserstoffsäure
wurde zugegeben und bei Raumtemperatur 5 Stunden lang umgesetzt.
Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde die Reaktionslösung konzentriert, und eine
wässerige
Natriumhydrogencarbonatlösung
wurde zugegeben, bis zu einem alkalischen Milieu, gefolgt von einer
Extraktion mit Ethylacetat. Die organische Phase wurde mit wässeriger
Zitronensäurelösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 5 bis Ethylacetat) gereinigt, um 5,3
g (Ausbeute: 77%) von N-[1-(4-Formylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methyl-4-fluorphenylacetamid
als farblose viskose Flüssigkeit
(nD
20 = 1,5466)
zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 11
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Herstellung von N-[1-(4-Hydroxyiminomethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
(Verbindung Nr. 1–500
der vorliegenden Erfindung)
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1,0 g (3,2 mmol) von N-[1-(4-Formylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
wurden in 30 ml Methanol gelöst,
und 0,45 g (6,5 mmol) Hydroxylaminhydrochlorid und 0,63 g (6,4 mmol)
Kaliumacetat wurden zugegeben und 1 Stunde lang bei Raumtemperatur
umgesetzt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Produkt in Wasser gegossen und mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer wässerigen
Natriumhydrogencarbonatlösung,
einer wässerigen
Zitronensäurelösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 1 bis Ethylacetat) gereinigt, um 0,45
g (Ausbeute: 43%) von N-[1-(4-Hydroxyiminomethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
als farblose Kristalle (Schmp.: 171–172°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 12
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Herstellung von N-[1-(4-Cyanopyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
(Verbindung Nr. 1–504
der vorliegenden Erfindung)
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0,25 g (0,77 mmol) N-[1-(4-Hydroxyiminomethylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
wurden in 30 ml Chloroform gelöst,
und 0,16 g (0,83 mmol) von 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodümidhydrochlorid
wurden zugegeben und 8 Stunden lang bei Raumtemperatur umgesetzt.
Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Lösungsmittel
abdestilliert, und Wasser wurde zugegeben, gefolgt von einer Extraktion
mit Ethylacetat. Die organische Phase wurde mit Wasser und einer
wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 1 bis Ethylacetat) gereinigt, um 0,19
g (Ausbeute: 88%) von N-[1-(4-Cyanopyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
als farblose Kristalle (Schmp.: 80–81°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 13
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Herstellung von 2-(4-Chlorphenyl)-N-[1-(4,6-dimethoxypyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylacetamid (Verbindung
Nr. 3–41
der vorliegenden Erfindung)
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0,80 g (3,8 mmol) 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-2-methylpropylamin,
0,59 g (4,2 mmol) Methyliodid und 0,46 g (4,6 mmol) Triethylamin
wurden zu 10 ml N,N-Dimethylacetamid
gegeben und bei 80°C
1 Stunde lang umgesetzt. Nach Vervollständigung der Umsetzung wurde
das Produkt in Wasser gegossen und mit Toluol extrahiert. Die organische
Phase wurde mit Wasser und einer wässerigen Natriumchloridlösung in
dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und das
erhaltene ölige
Produkt wurde der nachfolgenden Reaktion ohne Reinigung zugeführt. 0,20
g (0,89 mmol) dieses öligen
Produkts und 0,22 g (1,6 mmol) Kaliumcarbonat wurden zu 20 ml Acetonitril
gegeben, und dann wurden 0,30 g (1,6 mmol) 4-Chlorphenylacetylchlorid
bei Raumtemperatur zugegeben und über Nacht umgesetzt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Produkt in Wasser gegossen und mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer wässerigen
Zitronensäurelösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch präparative
HPLC (Ethylacetat : n-Hexan: 1 : 1) gereinigt, um 0,21 g (Ausbeute:
15%, 2 Stufen) von 2-(4-Chlorphenyl)-N-[ 1-(4,6-dimethoxypyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylacetamid als
farblose Kristalle (Schmp.: 107–109°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 14
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Herstellung von 1-[2-Methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylimidazolin-2-on (Verbindung Nr. 5–1 der vorliegenden
Erfindung)
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1,05 g (4,2 mol) von 5-(1-Chlor-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
und 0,61 (4,2 mol) von N-Phenylethylendiamin wurden zu 10 ml Isopropylalkohol
gegeben, gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 6 Stunden. Nach Vervollständigung der Umsetzung wurde
die Reaktionslösung
konzentriert, in Wasser gegossen und mit Ethylacetat extrahiert,
und durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 1 bis Ethylacetat) gereinigt, um 0,38
g von N-[2-Methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-N'-phenylethan-1,2-diamin zu erhalten.
Dann wurden 0,38 g (1 mmol) N-[2-Methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-N'-phenylethan-1,2-diamin
und 0,5 g (5 mmol) Triethylamin zu 10 ml Dichlormethan gegeben,
und eine Dichlormethanlösung,
die 0,2 g (2 mmol) Phosgen enthielt, wurde tropfenweise unter Eiskühlung zugegeben.
Nach der tropfenweisen Zugabe wurde Rühren weiter fortgesetzt bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 1 Stunde, um die Reaktion zu beenden. Nach Beendigung
der Reaktion oder Umsetzung wurde das Produkt in Wasser gegossen,
mit einer wässerigen
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, und das erhaltene ölige Produkt
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 1 bis Ethylacetat) gereinigt, um 0,25
g (Ausbeute: 61%) von 1-[2-Methyl-1-(4-trifluormethylpyrimidin-5-yl)propyl]-3-phenylimidazolin-2-on
als farblose Kristalle (Schmp.: 126–128°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 15
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Herstellung von 5-(1-{[2-(4-Chlorphenyl)propionyl]methylamino}-2-methylpropyl)pyrimidin-4-carbonsäure (Verbindung
Nr. 1–718
der vorliegenden Erfindung)
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Eine Lösung, die 1,0 g (3,2 mmol)
von N-[1-(4-Formylpyrimidin-5-yl)-2-methylpropyl]-N-methylphenylacetamid
und 10 ml Tetrahydrofuran enthielt, wurde zu einer Lösung gegeben,
die 0,23 g (4,1 mmol) von Kaliumhydroxid und 10 ml Wasser umfasste.
Dann wurden ferner 0,88 g (5,56 mmol) Kaliumpermanganat zugegeben.
Dann wurde die Mischung bei 80°C
3 Stunden lang erwärmt.
Nach Vervollständigung
der Umsetzung wurde Natriumsulfit zugegeben, gefolgt von einer Filtration.
Das Filtrat wurde mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert und dann mit Ethylacetat
extrahiert, und der Extrakt wurde mit einer wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert, um ein rohes Produkt
zu erhalten. Dieses rohe Produkt wurde in einer gemischten Lösung aus
Toluol, Ether und Aceton gelöst,
gefolgt von einer Extraktion mit einer wässerigen Kaliumhydroxidlösung. Dann
wurde der Extrakt mit verdünnter
Chlorwasserstoffsäure
angesäuert
und mit Ethylacetat extrahiert. Der Extrakt wurde über Magnesiumsulfat
getrocknet, konzentriert und ferner mit Isopropylether gewaschen,
um 0,33 g (Ausbeute: 32%) von 5-(1-{[2-(4-Chlorphenyl)propionyl]methylamino}-2-methylpropyl)pyrimidin-4-carbonsäure (Diastereomer
A-Isomer) als schwach braune Kristalle (Schmp.: 168–170°C) zu erhalten.
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HERSTELLUNGSBEISPIEL 16
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Herstellung von 5-(1-{[2-(4-Chlorphenyl)propionyl]methylamino}-2-methylpropyl)pyrimidin-4-carbonsäuremethylester
(Diastereomer A-Isomer)
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(Verbindung Nr. 1–592 der
vorliegenden Erfindung)
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Einige wenige Tropfen konzentrierter
Schwefelsäure
wurden zu einer Methanollösung
von 2,00 g (5,32 mmol) von 5-(1-{[2-(4-Chlorphenyl)propionyl]methylamino}-2-methylpropyl)pyrimidin-4-carbonsäure gegeben, gefolgt
von einem Erwärmen
und Refluxieren über
einen Zeitraum von 5 Stunden. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
Wasser zugegeben, gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat,
und der Extrakt wurde mit einer wässerigen Natriumchloridlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet und konzentriert, und das erhaltene ölige Produkt wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 1 bis Ethylacetat) gereinigt, um 0,59
g (Ausbeute: 28%) von 5-(1-{[2-(4-Chlorphenyl)propionyl]methylamino}-2-methylpropyl)pyrimidin-4-carbonsäuremethylester
(Diastereomer A-Isomer) als farbloses öliges Produkt zu erhalten.
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Beispiele zur Herstellung
von Zwischenverbindungen
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REFERENZBEISPIEL 1
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Herstellung von 3-Ethoxymethylen-1,1,1-trifluor-5-methyl-2,4-hexandion
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Eine Mischung, die 213 g (1,17 mol)
von 1,1,1-Triuor-5-methyl-2,4-hexandion, 242 g (1,64 mol) von Ethylorthoformiat
und 166 g (1,63 mol) Essigsäureanhydrid
umfasste, wurde erwärmt
und 6 Stunden lang refluxiert. Das Lösungsmittel wurde bei vermindertem
Druck abdestelliert, um 146 g (Ausbeute: 67%) von 3-Ethoxymethylen-1,1,1-trifluor-5-methyl-2,4-hexandion zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 2
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Herstellung von 5-Isopropylcarbonyl-4-trifluormethylpyrimidin
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46 g (0,85 mol) Natriummethoxid wurden
in 700 ml Methanol gelöst,
und 76 g (0,73 mol) Formamidinacetat wurden zugegeben, gefolgt von
einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 15 Minuten. Dann wurden 146 g (0,61 mol) von
3-Ethoxyrnethylen-1,1,1-trifluor-5-methyl-2,4-hexandion
unter Eiskühlung
zugegeben, gefolgt von einem Erwärmen
und Refluxieren über
einen Zeitraum von weiteren 2 Stunden. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem
Druck abdestilliert, und 1.000 ml Eiswasser wurden zugegeben, gefolgt
von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische Phase
wurde mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem
Druck abdestilliert, und das erhaltene rohe Produkt wurde durch
Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat = 6 : 1) gereinigt, um 89 g (Ausbeute: 67%) von 5-Isopropylcarbonyl-4-trifluormethylpyrimidin
als schwach gelbe Flüssigkeit
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 3
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Herstellung von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
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25 g (115 mmol) von 5-Isopropylcarbonyl-4-trifluormethylpyrimidin
wurden in 100 ml Ethanol gelöst, und
unter Eiskühlung
wurden 6 g (69 mmol) eines Boran-tert.-butylamin-Komplexes zugegeben, gefolgt von einem
Rühren über einen
Zeitraum von 2 Stunden. Ferner wurden 20 ml Aceton zugegeben, gefolgt
von einem Rühren über einen
Zeitraum von 0,5 Stunden. Das Lösungsmittel
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmitte/n-Hexan : Ethylacetat
= 1 : 1) gereinigt, um 22 g (Ausbeute: 87%) von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
als schwach gelbe Flüssigkeit
(nD
20 = 1,4481)
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 4
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Herstellung von 5-(1-Chlor-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
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22 g (100 mmol) von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
wurden in 150 ml Chloroform gelöst,
und 25 ml (342 mmol) Thionylchlorid wurden zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde erwärmt und
2 Stunden lang refluxiert. Das Lösungsmittel
und Thionylchlorid wurden bei vermindertem Druck abdestilliert,
und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat = 6 : 1) gereinigt, um 11,6 g (Ausbeute: 49%) von
5-(1-Chlor-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
als braune Flüssigkeit
(Brechungsindex nD
20:
1,4558) zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 5
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Herstellung von 5-[1-(N-Methylamino)-2-methylpropyl]-4-trifluormethylpyrimidin
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4,5 g (19 mmol) von 5-(1-Chlor-2-methylpropyl)-4-trifluormethylpyrimidin
wurden in 50 ml Isopropylalkohol gelöst, und 10 ml (161 mmol) einer
wässerigen
50% Methylaminlösung
wurden zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 8 Stunden. Das Lösungsmittel
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und 100 ml Wasser wurden
zugegeben, gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene
organi sche Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck
abdestilliert, um 3,4 g (Ausbeute: 77%) von 5-[1-(N-Methylamino)-2-methylpropyl]-4-trifluormethylpyrimidin
als schwach gelbe Flüssigkeit
(Brechungsindex nD
20: 1,4529)
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 6
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Herstellung von 4-Ethoxymethylen-2,6-dimethyl-3,5-heptandion
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Eine Mischung, die 17,2 g (110 mmol)
von 2,6-Dimethyl-3,5-heptandion, 22,8 g (153 mmol) von Ethylorthoformiat
und 31,5 g (309 mmol) von Essigsäureanhydrid
umfasste, wurde 2 Stunden lang bei 110°C umgesetzt. Das Lösungsmittel
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, um 11,5 g (Ausbeute:
49%) von 4-Ethoxymethylen-2,6-dimethyl-3,5-heptandion zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 7
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Herstellung von 5-Isopropylcarbonyl-4-isopropylpyrimidin
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11,5 g (60 mmol) einer 28% Natriummethoxidlösung wurden
in 100 ml Methanol gelöst,
und 5,6 g (54 mmol) Formamidinacetat wurden zugegeben, gefolgt von
einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 15 Minuten. Dann wurden 11,5 g (54 mmol) von
4-Ethoxymethylen-2,6-dimethyl-3,5-heptandion unter Eiskühlung zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 1 Stunde lang bei 50°C weiter umgesetzt. Das Lösungsmittel
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und 200 ml Wasser wurden
zugegeben, gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene
organische Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck
abdestilliert, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmitte/n-Hexan :
Ethylacetat = 4 : 1) gereinigt, um 9,2 g (Ausbeute: 89%) von 5-Isopropylcarbonyl-4-isopropylpyrimidin
als schwach gelbe Flüssigkeit
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 8
-
Herstellung von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
-
9,2 g (48 mmol) von 5-Isopropylcarbonyl-4-isopropylpyrimidin
wurden in 50 ml Ethanol gelöst,
und unter Eiskühlung
wurden 2,5 g (29 mmol) eines Boran-tert.-butylamin-Komplexes zugegeben,
gefolgt von einem Rühren über einen
Zeitraum von 2 Stunden. Ferner wurden 20 ml Aceton zugegeben, gefolgt
von einem Rühren über einen
Zeitraum von 0,5 Stunden. Das Lösungsmittel
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und 200 ml Wasser wurden
zugegeben, gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene
organische Phase wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
um 8,3 g (Ausbeute: 89%) des gewünschten
Produkts, d. h. 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 9
-
Herstellung von 5-(1-Methylsulfonyloxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
-
8,3 g (43 mmol) von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
wurden in 10 ml Pyridin gelöst, und
unter Eiskühlung
wurden 9,8 g (86 mmol) Methylsulfonylchlorid tropfenweise zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 2 Stunden lang bei Raumtemperatur umgesetzt,
und dann wurden 100 ml Eiswasser zugegeben, gefolgt von einer Extraktion
mit Ethylacetat. Die erhaltene organische Phase wurde mit einer
wässerigen
Zitronensäurelösung und
mit Wasser gewaschen und dann über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Ethylacetat wurde unter
vermindertem Druck abdestilliert, um 10,6 g (Ausbeute: 90%) von
5-(1-Methylsulfonyloxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
zu erhalten.
[1H-NMR (300 MHz, CDCl3, TMS δ (ppm)
0,91 (3H, d), 1,14 (3H, d), 1,31 (3H, dd), 2,1– 2,2 (1H, m), 2,89 (3H, s),
3,2–3,3
(3H, m), 5,56 (1H, d), 8,68 (1H, s), 9,14 (1H, s)]
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REFERENZBEISPIEL 10
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Herstellung von 5-[1-(N-Methylamino)-2-methylpropyl]-4-isopropylpyrimidin
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10,6 g (39 mmol) von 5-(1-Methylsulfonyloxy-2-methylpropyl)-4-isopropylpyrimidin
wurden in 50 ml Isopropylalkohol gelöst, und 10 ml (129 mmol) einer
wässerigen
40% Methylaminlösung
wurden zugegeben, gefolgt von einem Rühren bei Raumtemperatur über einen
Zeitraum von 8 Stunden. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
das Lösungsmittel
bei vermindertem Druck abdestilliert, und 100 ml Wasser wurden zugegeben,
gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die erhaltene organische
Phase wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem Druck abdestilliert,
und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmittel
= Ethylacetat) gereinigt, um 2,9 g (Ausbeute: 36%) von 5-[1-(N-Methylamino)-2-methylpropyl]-4-isopropylpyrimidin
als schwach gelbe Kristalle (Schmp.: 37–39°C) zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 11
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Herstellung von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-methylthiopyrimidin
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10,6 g (52 mmol) von 5-Brom-4-methylthiopyrimidin
wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst, und bei –60°C wurden
36 ml einer n-Butyllithiumhexanlösung
(1,6 mol/l) tropfenweise zugegeben. Nach einem Rühren über einen Zeitraum von 30 Minuten
bei –60°C wurden
tropfenweise 4,1 g (57 mmol) Isobutylaldehyd zugegeben, und ferner
1 Stunde lang umgesetzt. Die Reaktionslösung wurde in Wasser gegossen
und mit Ethylacetat extrahiert. Die erhaltene organische Phase wurde
mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Ethylacetat wurde bei vermindertem
Druck abdestilliert, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Entwicklungs- oder Elutionslösungsmitte/n-Hexan
: Ethylacetat = 3 : 2) gereinigt, um 2,9 g (Ausbeute: 28%) von 5-(1-Hydroxy-2-methylpropyl)-4-methylthiopyrimidin
als schwach gelbe Kristalle (Schmp.: 123–127°C) zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 12
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Herstellung von 2-Brom-1-(4-ethylpyrimidin-5-yl)propan-1-on
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49,2 g (0,30 mol) von 1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)propan-1-on
wurden in 500 ml Kohlenstofftetrachlorid gelöst, und 53 g (0,30 mol) von
N-Bromsuccinimid und 0,3 g Azoisobutyronitril wurden zugegeben,
gefolgt von einem Refluxieren über
einen Zeitraum von 2 Stunden. Nach einem Kühlen wurden Kristalle durch
Filtration entfernt, und das Filtrat wurde konzentriert, und das
erhaltene ölige
Produkt wurde durch Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 4 bis 1 : 2) gereinigt, um 64,3 g (Ausbeute:
89%) von 2-Brom-1-(4-ethylpyrimidin-5-yl)propan-1-on
als gelbe Flüssigkeit
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 13
-
Herstellung von 1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)-2-methylthiopropan-1-on
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10,0 g (0,041 mol) von 2-Brom-1-(4-ethylpyrimidin-5-yl)propan-1-on
wurden in 40 ml Isopropylalkohol gelöst, und 21 g (0,045 mol) einer
wässerigen
15% Natriummethylthiolatlösung
wurden unter Kühlung
mit Eis zugegeben und dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang umgesetzt.
Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Produkt in Wasser gegossen und mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer wässerigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, um 9,5 g von rohem 1-(4-Ethylpyrimidin-5-yl)-2-methylthiopropan-1-on
zu erhalten. Das Produkt wurde für
die nachfolgende Reaktion ohne Reinigung verwendet.
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REFERENZBEISPIEL 14
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Herstellung von 4,6-Dichlorpyrimidin-5-carbaldehyd
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Zu 65,0 g (0,89 mol) von N,N-Dimethylformamid
wurden 356 g (2,3 mol) Phosphoroxychlorid bei einer Temperatur von
höchstens
20°C unter
Eiskühlung
zugegeben, gefolgt von einem Rühren
bei Raumtemperatur über
einen Zeitraum von 10 Minuten. 50,0 g (0,45 mol) von 4,6-Dihydroxypyrimidin
wurden langsam unter Eiskühlung
zugegeben. Nach Vervollständigung
der Zugabe, wenn der Temperaturanstieg beendet war, wurde die Mischung
bei 90°C
3 Stunden lang umgesetzt. Überschüssiges Phosphoroxychlorid
wurde bei vermindertem Druck abdestilliert, und 300 ml Chloroform
wurden zugegeben, und die Mischung wurde langsam in Eiswasser gegeben.
Die organische Phase wurde mit einer wässerigen Natriumhydrogencarbonatlösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
die erhaltenen rohen Kristalle wurden mit n-Hexan gewaschen, um
43,8 g (Ausbeute: 55%) von 4,6-Dichlorpyrimidin-5-carbaldehyd als braune
Kristalle (Schmp.: 65–66°C) zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 15
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Herstellung von 4,6-Dimethoxypyrimidin-5-carbaldehyd
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43,6 g (246 mmol) von 4,6-Dichlorpyrimidin-5-carbaldehyd
wurden in 200 ml Methanol gelöst,
und 120 g (622 mmol) von 28% Natriummethoxid wurden unter Eiskühlung zugegeben
und dann 2 Stunden lang bei Raumtemperatur umgesetzt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Lösungsmittel
abdestilliert, und eine wässerige
Zitronensäurelösung wurde
zugegeben, gefolgt von einer Extraktion mit Ethylacetat. Die organische
Phase wurde mit einer wässerigen
Natriumhydrogencarbonatlösung,
einer wässerigen
Zitronensäurelösung, Wasser
und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
die erhaltenen rohen Kristalle wurden mit Isopropylether gewaschen,
um 8,3 g (Ausbeute: 20%) von 4,6-Dimethoxypyrimidin-5-carbaldehyd
zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 16
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Herstellung von 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-3-methylbutan-2-ol
-
0,81 g (33 mmol) Magnesium wurden
zu 30 ml Tetrahydrofuran gegeben, und 4,1 g (33 mmol) von 2-Brompropan
wurden zugegeben, um eine Tetrahydofuranlösung von Isopropylmagnesiumbromid
zuzubereiten. 2,8 g (17 mmol) von 4,6-Dimethoxypyrimidin-5-carbaldehyd wurden
in 50 ml Tetrahydrofuran gelöst,
und die Lösung
wurde zu der obigen Tetrahydrofuranlösung bei Raumtemperatur gegeben
und über
Nacht umgesetzt. Die Reaktionslösung
wurde in eine wässerige
Ammoniumchloridlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde
mit einer wässerigen
Zitronensäurelösung, Wasser
und wässerigen Natriumchloridlösung in
dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und das
erhaltene ölige Produkt
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 4) gereinigt, um 1,9 g (Ausbeute: 54%)
von 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-3-methylbutan-2-ol
als schwach gelbe Kristalle zu erhalten.
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REFERENZBEISPIEL 17
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Herstellung von 5-(2-Azid-3-methylbutyl)-4,6-dimethoxypyrimidin
-
1,05 g (5 mmol) von 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-3-methylbutan-2-ol
wurden in 10 ml Toluol gelöst, und
unter Eiskühlung
wurden nacheinander 1,01 g (10 mmol) von Trimethylsilylazid und
1,42 g (10 mmol) von einem Bortrifluoriddietehylether-Komplex zugegeben
und dann 7 Stunden lang bei Raumtemperatur umgesetzt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Produkt in Wasser gegossen und mit Toluol
extrahiert. Die organische Phase wurde mit einer wässerigen
Natriumhydrogencarbonatlösung,
Wasser und einer wässerigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Säulenchromatographie
(Ethylacetat : n-Hexan = 1 : 9) gereinigt, um 1,22 g (Ausbeute:
100%) von 5-(2-Azid-3-methylbutyl)-4,6-dimethoxypyrimidin als farblose Flüssigkeit
zu erhalten.
[1H-NMR (300 MHz, CDCl3, TMS δ (ppm)
0,70 (3H, d), 1,13 (3H, d), 2,44 (1H, m), 4,00 (6H, s), 4,38 (1H,
d), 8,39 (1H, s)]
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REFERENZBEISPIEL 18
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Herstellung von 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-2-methylpropylamin
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1,2 g (5,1 mmol) 5-(2-Azid-3-methylbutyl)-4,6-dimethoxypyrimidin
wurden in 20 ml Methanol gelöst, und
unter Eiskühlung
wurden 1,5 g (0,062 mol) Magnesium zugegeben und über Nacht
umgesetzt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde das Lösungsmittel
abdestilliert, und Ether wurde zugegeben. Unlösliche Bestandteile wurden
abfiltriert, gefolgt von einer Extraktion mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure. Eine
wässerige
Natriumhydroxidlösung
wurde zugegeben, bis zum Alkalischen, gefolgt von einer Extraktion
mit Toluol. Die organische Phase wurde mit Wasser und einer wässerige
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, getrocknet und konzentriert, und
das erhaltene ölige
Produkt wurde durch Säulenchromatographie (Ethylacetat
: n-Hexan = 1 : 1) gereinigt, um 0,80 g (Ausbeute: 75%) von 1-(4,6-Dimethoxypyrimidin-5-yl)-2-methylpropylamin
als farblose Kristalle zu erhalten.
[1H-NMR
(300 MHz, CDCl3, TMS δ (ppm)) 0,70 (3H, d), 1,07 (3H,
d), 1,71 (2H, s), 2,02 (1 H, m), 3,78 (1H, d), 3,97 (6H, s), 8,33
(1H, s)]
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Nun werden die physikalischen Eigenschaften
(1H-NMR-Werte (CDCl3/TMS δ (ppm)) der
Verbindungen der vorliegenden Erfindung, die gemäß den Verfahren, die in den
Prozessen oder Verfahren 1 bis 12 offenbart sind, hergestellt wurden,
in den Tabellen 40 bis 43 gezeigt.
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Das Herbizid der vorliegenden Erfindung
umfasst das Pyrimidin-Derivat, das durch die Formel [I] dargestellt
wird, als wirksamen Inhaltsstoff.
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Um die Verbindung der vorliegenden
Erfindung als Herbizid zu verwenden, kann die Verbindung der vorliegenden
Erfindung selbst verwendet werden, aber sie kann auch formuliert
verwendet werden, z. B. in einem Staub, einem benetzbaren Pulver,
einem emulgierbaren Konzentrat, einer Mikrogranalie oder einem Mikrogranulat
oder einer Granalie oder einem Granulat durch Einverleiben eines
Trägers,
eines oberflächenaktiven
Stoffs, eines Dispergiermittels oder eines Hilfsstoffs, die üblicherweise
für Formulierungen
verwendet werden. Der Träger,
der zur Formulierung verwendet wird, kann z. B. ein fester Träger sein,
wie z. B. Talk, Bentonit, Ton, Kaolin, Diatomeenerde, Weißruß oder Quarzpulver,
Vermiculit, Calciumcarbonat, gelöschter
Kalk, Silikasand oder Quarzsand, Ammoniumsulfat oder Harnstoff,
oder ein flüssiger
Träger,
wie z. B. Isopropylalkohol, Xylol, Cyclohexan oder Methylnaphthalin.
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Der oberflächenaktive Stoff und das Dispergiermittel
kann z. B. ein Metallsalz einer Alkylbenzolsulfonsäure, ein
Metallsalz von Dinaphthylmethandisulfonsäure, ein Alkohol/Schwefelsäureester,
ein Alkylarylsulfonat, Ligninsulfonat, Polyoxyethylenglykolether,
Polyoxyethylenalkylarylether und Polyoxyethylensorbitanmonoalkylat
sein. Das Hilfsmittel kann z. B. Carboxymethylcellulose, Polyethylenglykol
oder Gummi Arabikum sein. Bei der tatsächlichen Verwendung kann es
verdünnt
bis zu einer geeigneten Konzentration angewendet werden oder es
kann direkt angewendet werden.
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Das Herbizid der vorliegenden Erfindung
kann verwendet werden durch Anwendung auf Blätter oder Laubwerk, Anwendung
auf Erde oder das Erdreich oder durch Anwendung auf eine Wasseroberfläche. Das Mischungsverhältnis des
wirksamen Inhaltsstoffs kann geeignet ausgewählt werden, wie es für den jeweiligen Fall
notwendig ist. Im Fall eines Staubs oder eines Granulats oder Granalien
ist es jedoch bevorzugt ausgewählt
innerhalb eines Bereichs von 0,01 bis 10% (Gewicht), vorzugsweise
von 0,05 bis 5% (Gewicht). Ferner im Fall eines emulgierbaren Konzentrats
und eines benetzbaren Pulvers ist es bevorzugt ausgewählt innerhalb eines
Bereichs von 1 bis 50% (Gewicht), vorzugsweise von 5 bis 30% (Gewicht).
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Die Dosis des Herbizids der vorliegenden
Erfindung ist verschieden in Abhängigkeit
von dem Typ der Verbindung, die verwendet wird, den Ziel-Unkräutern, der
Neigung zur Keimbildung, den Umweltbedingungen sowie der Formulierung,
die verwendet wird. Wenn es jedoch so verwendet wird, wie es ist,
wird die Dosis in dem Fall eines Staubs oder eines Granulats oder
Granalien vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von 0,1 g bis 5
kg, vorzugsweise von 1 g bis 1 kg, des wirksamen Inhaltsstoffs pro
10 Ar ausgewählt.
Ferner wird die Dosis vorzugsweise innerhalb eines Bereichs von
0,1 bis 50.000 ppm, vorzugsweise von 10 bis 10.000 ppm in dem Fall
ausgewählt,
dass es in einem flüssigen
Zustand verwendet wird, wie im Fall eines emulgierbaren Konzentrats
oder benetzbaren Pulvers.
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Ferner kann die Verbindung der vorliegenden
Erfindung in Kombination mit einem Insektizid, Fungizid, einem anderen
Herbizid, einem Pflanzenwachstumsregulator, einem Düngemittel
etc, verwendet werden, wenn es für
den jeweiligen Fall notwendig ist.
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Das Formulierungsverfahren wird nun
in Einzelheiten im Hinblick auf typische Formulierungsbeispiele beschrieben.
Die Verbindungen, die Typen der Zusatzstoffe und die Mischungsverhältnisse
sind jedoch nicht darauf beschränkt
und können
verändert
werden innerhalb weiter Bereiche. In der folgenden Beschreibung steht "Teile" für "Gewichtsteile".
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FORMULIERUNGSBEISPIEL
1: BENETZBARES PULVER
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Zu 10 Teilen der Verbindung (1–8) wurden
0,5 Teile Polyoxyethylenoctylphenylether, 0,5 Teile eines Natriumsalzes
von β-Naphthalinsulfonsäure-Formalinkondensat,
20 Teile Diatomeenerde, 69 Teile Ton gemischt und pulverisiert,
um ein benetzbares Pulver zu erhalten.
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FORMULIERUNGSBEISPIEL
2: BENETZBARES PULVER
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Zu 10 Teilen der Verbindung (1–8) wurden
0,5 Teile Polyoxyethylenoctylphenylether, 0,5 Teile eines Natriumsalzes
von β-Naphthalinsulfonsäure-Formalinkondensat,
20 Teile Diatomeenerde, 5 Teile Quarzpulver und 64 Teile Ton gemischt
und pulverisiert, um ein benetzbares Pulver zu erhalten.
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FORMULIERUNGSBEISPIEL
3: BENETZBARES PULVER
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Zu 10 Teilen der Verbindung (1–8) wurden
0,5 Teile Polyoxyethylenoctylphenylether, 0,5 Teile eines Natriumsalzes
von β-Naphthalinsulfonsäure-Formalinkondensat,
20 Teile Diatomeenerde, 5 Teile Quarzpulver und 64 Teile Calciumcarbonat
gemischt und pulverisiert, um ein benetzbares Pulver zu erhalten.
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FORMULIERUNGSBEISPIEL
4: EMULGIERBARES KONZENTRAT
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Zu 30 Teilen der Verbindung (1–8) wurden
60 Teile einer Mischung von gleichen Mengen von Xylol und Isophoron
und 10 Teile einer Mischung, die ein oberflächenaktives Polyoxyethylensorbitanalkylat,
ein Polyoxyethylenalkylarylpolyrner und ein Alkylarylsulfonat umfasste,
gegeben, gefolgt von einem kräftigen
Rühren,
um ein emulgierbares Konzentrat zu erhalten.
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FORMULIERUNGSBEISPIEL
5: GRANULAT ODER GRANALIEN
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10 Teile der Verbindung (1–8), 80
Teile eines Streckungsmittels oder Verdünners oder Füllmittels,
das Talk und Bentonit gemischt in einem Verhältnis von 1 : 3 aufwies, 5
Teile Quarzpulver, 5 Teile einer Mischung, die ein oberflächenaktives
Polyoxyethylensorbitanalkylat, ein Polyoxyethylenalkylarylpolymer
und ein Alkylarylsulfonat umfasste, und 10 Teile Wasser wurden gemischt
und kräftig
geknetet, um eine Paste zu erhalten, die durch einen Schild oder
eine Düse
extrudiert wurde, die Öffnungen
aufwies, die einen Durchmesser von 0,7 mm aufwiesen, dann getrocknet
und in eine Länge
von 0,5 bis 1 mm geschnitten, um ein Granulat zu erhalten.
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Nun werden die Effekte der Verbindung
der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf Testbeispiele beschrieben.
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TESTBEISPIEL 1: TESTS
DER HERBIZIDEN EFFEKTE BEI EINER BEHANDLUNG EINES BEWÄSSERTEN REISFELDS
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In einen 100 cm2-Plastiktopf
wurde Reisfelderde geführt
und geschaufelt oder gerührt.
Dann wurden Samen von Hühnerhirse
(Eo) und Monochoria (Mo) gesät,
und Wasser wurde bis zu einer Tiefe von 3 cm eingefüllt. Am
nächsten
Tag wurde ein benetzbares Pulver, wie es gemäß dem Formulierungsbeispiel
1 hergestellt wurde, mit Wasser verdünnt und tropfenweise auf die
Wasseroberfläche
aufgebracht. Die Dosis betrug 100 g des wirksamen Inhaltsstoffs
(w. I.) pro 10 Ar (a). Daraufhin wurde eine Kultivierung in einem
Gewächshaus durchgeführt, und
am 21. Tag nach der Behandlung wurden die herbiziden Effekte gemäß den Standards,
wie sie in Tabelle 44 angegeben sind, untersucht. Die Ergebnisse
sind in den Tabellen 45 bis 52 gezeigt.
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TESTBEISPIEL 2: TEST DER
HERBIZIDEN EFFEKTE DURCH BEHANDLUNG VON HOCHLANDERDE
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In einen 80 cm2-Plastiktopf
wurde Hochlanderde gefüllt,
und Samen von Hühnerhirse
(Ec) und grünem Fuchsschwanz
(Se) wurden gesät
und mit Erde bedeckt. Ein benetzbares Pulver, das gemäß dem Formulierungsbeispiel
1 hergestellt wurde, wurde mit Wasser verdünnt und gleichmäßig auf
die Oberfläche
der Erde mit Hilfe eines Sprühgeräts kleiner
Größe, bei
einem Verhältnis
von 100 l pro 10 Ar, aufgebracht so dass die Dosis des wirksamen
Inhaltsstoffs (w. I.) 100 g pro 10 Ar (a) betrug. Daraufhin wurde
eine Kultivierung in einem Gewächshaus
durchgeführt,
und am 21. Tag nach der Behandlung wurden die herbiziden Effekte
untersucht gemäß den Standards,
wie sie in Tabelle 44 angegeben sind. Die Ergebnisse sind in den
Tabellen 53 bis 60 gezeigt.
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TESTBEISPIEL 3: TEST DER
HERBIZIDEN EFFEKTE BEI EINER BLÄTTERBEHANDLUNG
IN EINEM HOCHLANDFELD
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In einen 80 cm2-Plastiktopf
wurde Hochlanderde gefüllt,
und Samen von Hühnerhirse
(Ec) und grünem Fuchsschwanz
(Se) wurden gesät
und in einem Gewächshaus
2 Wochen lang kultiviert. Dann wurde ein benetzbares Pulver, das
gemäß Formulierungsbeispiel
1 hergestellt wurde, mit Wasser verdünnt und auf die gesamten Blätter oder
das gesamte Laubwerk von oben auf die Pflanzen mit Hilfe eines Sprühgeräts kleiner
Größe bei einer
Verteilung von 100 l pro 10 Ar aufgebracht, so dass die Dosis des
wirksamen Bestandteils oder Inhaltsstoffs (w. I.) 100 g pro 10 Ar
(a) betrug. Daraufhin wurde eine Kultivierung in einem Gewächshaus
durchgeführt,
und am 14. Tag nach der Behandlung wurden die herbiziden Effekte
gemäß den Standards
untersucht, wie sie in Tabelle 44 angegeben sind. Die Ergebnisse
sind in den Tabellen 61 bis 64 gezeigt.
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TESTBEISPIEL 4: TEST DER
SELEKTIVITÄT
FÜR EINE
KULTURPFLANZE BEI BEHANDLUNG EINES GEWÄSSERTEN REISFELDS
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In einen 100 cm2-Plastiktopf
wurde Reisfelderde gefüllt
und geschaufelt oder gerührt.
Dann wurden Samen von Hühnerhirse
(Ec) und Monochoria (Mo) gesät,
und Reis (Or) im 2-Blattstadium
transplantiert oder eingepflanzt, und Wasser wurde bis zu einer
Tiefe von 3 cm zugegeben oder eingefüllt. Am nächsten Tag wurde ein benetzbares
Pulver, das gemäß Formulierungsbeispiel
1 hergestellt wurde, mit Wasser verdünnt und tropfenweise auf die
Wasseroberfläche
aufgebracht. Die Dosis betrug 25 g des wirksamen Inhaltsstoffs (w.
I.) pro 10 Ar (a). Daraufhin wurde eine Kultivierung in einem Gewächshaus
durchgeführt,
und am 21. Tag nach der Behandlung wurden die herbiziden Effekte
gemäß den Standards
untersucht, wie sie in Tabelle 44 angegeben sind. Die Ergebnisse
sind in den Tabellen 65 bis 69 gezeigt.
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TESTBEISPIEL 5: TEST DER
SELEKTIVITÄT
FÜR EINE
KULTURPFLANZE BEI BEHANDLUNG EINES HOCHLANDFELDS
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In einen 80 cm2-Plastiktopf
wurde Hochlanderde gefüllt
und Samen von Hühnerhirse
(Ec), grünem Fuchsschwanz
(Se), Sojabohne (Gl), Weizen (Tr) und Mais (Ze) gesät und mit
Erde bedeckt. Ein benetzbares Pulver, das gemäß Formulierungsbeispiel 1 hergestellt
wurde, wurde mit Wasser verdünnt
und einheitlich auf die Oberfläche
der Erde mit einem Sprüher
kleiner Größe bei einer
Verteilung von 100 l pro 10 Ar aufgebracht, so dass die Dosis des
wirksamen Inhaltsstoffs (w. I.) 25 g pro 10 Ar (a) betrug. Daraufhin
wurde eine Kultivierung in einem Gewächshaus durchgeführt, und
am 21. Tag nach der Behandlung wurden die herbiziden Effekte gemäß den Standards
untersucht, wie sie in Tabelle 44 angegeben sind. Die Ergebnisse
sind in der Tabelle 70 gezeigt.
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INDUSTRIELLE ODER GEWERBLICHE
ANWENDBARKEIT
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Die Verbindung der vorliegenden Erfindung,
die durch die Formel [I] dargestellt wird, zeigt in einem weiten
Bereich von einer Periode oder einem Zeitraum von einem Vorauflauf
bis zu der Wachstumsperiode hervorragende herbizide Effekte bei
verschiedenen Unkräutern,
die in Hochlandfeldern problematisch sind, einschließlich z.
B. breitblätterigen
Unkräutern,
wie z. B. Wasserpfeffer (smartweed), Acker-Amarant (slender amaranth),
Weißer
Gänsefuß oder Lambsquarter
(lambsquaters), Hornkraut (chickweed), Samtpappe (velvetleaf), Teegras oder
Prickly Sida (prickly sida), Sesbania-Hanf (hemp sesbania), Morning
Glory und gewöhnliche
Spitzklette, winterharte und jährliche
Unkräuter
der Riedgrasgewächse,
wie z. B. Nussgras (cyperus rotundus oder purple nutsedge), Erdmandelgras
(cyperus esculentus oder Yellow Nutsedge), Himekugu, Erdmandel und
Triangel (cyperus iria, rice flatsedge) und Grasunkräuter, wie
z. B. Hühnerhirsegras,
Quecke, grüner
Fuchsschwanz, jährliches
Blaugras, Sorgho oder Sudangras, Wasserfuchsschwanz und wilde Gerste.
Ferner kann es jährliche
Unkräuter
kontrollieren oder bekämpfen,
wie z. B. Hühnerhirsegras,
die Schirmpflanze (umbrella plant) und Monochoria, und winterharte
Pflanzen, wie z. B. japanisches breitblätteriges Pfeilkraut, Pfeilkraut,
Wassernussgras, Wasserkastanie, japanischer breitblätteriger
Rohrkolben und schmalblätterige Froschlöffelgewächse, die
in Reisfeldern keimen. Andererseits weist das Herbizid der vorliegenden
Erfindung hohe Sicherheit gegenüber
Ernte- oder Nutz- oder Kulturpflanzen auf und zeigt insbesondere
hohe Sicherheit gegen Reis, Weizen, Gerste, Mais, Körner-Sorghum,
Sojabohne, Baumwolle, Rüben
etc.