DE60008456T2 - Kombination von einem Kugelgelenk und einem Dreieckslenker - Google Patents
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- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
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- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Einheit aus einem Kugelgelenk und einem Dreieckslenker.
- Insbesondere betrifft die Erfindung ein Kugelgelenk aus Metall von im Allgemeinen zylindrischer Form, das mit einem Dreieck aus Metall von geringer Dicke zusammengefügt wird.
- Zum Verbinden einer Kugelgelenkeinheit mit einem Dreieckslenker sind Kugelgelenkgehäuse bekannt, die sich über eine Platte fortsetzen, welche die Verbindung der Kugelgelenkeinheit am Dreieckslenker sicherstellt. Die Platte der Kugelgelenkeinheit ist durch mehrere Schrauben am Dreieck befestigt.
- Diese Art der Befestigung ist jedoch mit zahlreichen Nachteilen verbunden. So beansprucht die Befestigung durch Platte und Schrauben viel Platz und erfordert zahlreiche Teile und Operationen. Darüber hinaus erzeugt sie ein Moment des Ausschlags der Platine gegenüber dem Dreieck, das eine relativ große Dimensionierung der Befestigungsschrauben erforderlich macht.
- Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, die oben genannten Nachteile des Stands der Technik ganz oder teilweise zu beseitigen.
- Die JP-A-57146444 und die JP-A-58135735 beschreiben Verfahren zur Verbindung zweier Teile aus Metall.
- Die erfindungsgemäße Einheit aus Kugelgelenk und Dreieckslenker ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk in einer Öffnung des Dreiecks angeordnet ist, deren Form dem Querschnitt des Kugelgelenks entspricht, und dadurch, dass das Gehäuse des Kugelgelenks eine kreisförmige Vertiefung aufweist, wobei das Kugelgelenk und das Dreieck durch eine Verformung des Kugelgelenks und/oder des Dreiecks starr zusammengefügt sind, sodass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks in der kreisförmigen Vertiefung blockiert ist.
- Darüber hinaus kann die Erfindung eines oder mehrere der folgenden Merkmale aufweisen:
- – der Abschluss der Öffnung des Dreiecks ist so verformt, dass das Kugelgelenk und der Dreieckslenker gebördelt sind;
- – die Vertiefung ist am Gehäuse des Kugelgelenks zwischen einer Schulter einerseits und einer Verdickung andererseits festgelegt, wobei die Verdickung so verformt wird, dass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks zwischen der verformten Verdickung und der Schulter blockiert ist.
- Weitere Besonderheiten und Vorteile werden bei der Lektüre der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren deutlich.
-
1 zeigt einen ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. -
2 zeigt einen zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. -
3 zeigt einen ersten Schritt einer zweiten Ausführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. -
4 zeigt einen zweiten Schritt der zweiten Ausführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. -
5 zeigt eine erste Ausführungsform der Durchschlagmittel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. -
6 zeigt eine zweite Ausführungsform der Durchschlagmittel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung. - Die Erfindung schlägt ein Verfahren zur Verbindung eines ersten Elements
1 aus Metall von im Allgemeinen zylindrischer Form mit einem zweiten Element2 aus Metall von geringer Dicke vor. Nun wird die Anwendung der Erfindung auf die Verbindung einer Kugelgelenkeinheit mit einem Dreieckslenker beschrieben. - Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Verbindung wird im Dreieckslenker
2 eine kreisförmige Öffnung hergestellt, deren Durchmesser im Wesentlichen dem Außendurchmesser der Kugelgelenkeinheit1 entspricht. - Außerdem wird an der peripherischen Fläche der Kugelgelenkeinheit
1 eine kreisförmige Vertiefung3 hergestellt. Die Kugelgelenkeinheit1 wird dann in der Öffnung des Dreieckslenkers2 derart angeordnet oder in sie eingepresst, dass die kreisförmige Vertiefung3 dem Abschluss der Öffnung des Dreiecks2 gegenüberliegt (1 ). Vorzugsweise entspricht die Breite der kreisförmigen Vertiefung3 im Wesentlichen der Dicke des Dreieckslenkers2 . - Der Abschluss des Dreiecks
2 wird dann derart verformt, dass das Kriechen des Dreiecks2 in der Vertiefung3 der Kugelgelenkeinheit1 sichergestellt ist. Das Kugelgelenkgehäuse1 und der Dreieckslenker2 sind somit gebördelt. - Wie in
2 dargestellt, können ein oberer Durchschlag7 und ein unterer Durchschlag6 dafür sorgen, dass das Metall des Abschlusses der Öffnung des Dreiecks in die Vertiefung kriecht. - Das Kriechen des Dreiecks kann durch zunehmenden Druck der beiden Durchschläge
6 ,7 über eine Dauer in der Größenordnung von einigen Sekunden und/oder durch einen kurzen Schlag einer Dauer in der Größenordnung von Sekundenbruchteilen erreicht werden. - Um das Metall des Dreiecks
2 in die Vertiefung3 zu schieben, weisen die Durchschläge6 und7 vorteilhafterweise Kriechwinkel gegenüber der Längsachse der Kugelgelenkeinheit1 zwischen ungefähr 10 und 19 Grad und vorzugsweise von 15 Grad auf. - Die
3 und4 zeigen eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verbindung, bei dem die äußere Fläche der Kugelgelenkeinheit1 drei aufeinander folgende Abschnitte10 ,4 und11 von jeweils unterschiedlichem Durchmesser aufweist. Die drei Abschnitte11 ,4 ,10 sind in der Reihenfolge des zunehmenden Durchmessers in der Richtung von oben nach un ten in3 angeordnet. Der mittlere Abschnitt4 , im Folgenden Verdickung genannt, besitzt eine geringe Breite, beispielsweise in der Größenordnung der doppelten Dicke des Dreieckslenkers2 . Darüber hinaus entspricht der Durchmesser der Verdickung4 im Wesentlichen dem Durchmesser der Öffnung des Dreiecks2 . - Wie zuvor ist die Kugelgelenkeinheit
1 in der Öffnung des Dreiecks2 angeordnet. Eine der Seiten des Abschlusses der Öffnung ruht auf einer Schulter5 , die an der Verbindung zwischen dem Abschnitt10 mit dem größten Durchmesser und der Verdickung4 gebildet ist (4 ). - In einem nächsten Schritt erfolgt eine Verformung oder ein Kriechen der Verdickung
4 , sodass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks2 zwischen der verformten Verdickung4 einerseits und der Schulter5 andererseits blockiert ist. - Wie zuvor kann das Kriechen mithilfe von Durchschlägen
6, 7 erreicht werden (4 ). -
5 zeigt die oben erwähnten Durchschlagmittel detaillierter. - Der untere Durchschlag
6 und der obere Durchschlag7 sind auf herkömmliche Weise mit unteren beziehungsweise oberen Maschinenkörpern11 beziehungsweise12 verbunden. - Erfindungsgemäß weist mindestens einer der Durchschläge vorzugsweise elastische Mittel auf, die beim Durchschlagen für den Ausgleich von ungefähr der Hälfte der Verschiebung des Kugelge lenks gegenüber dem anderen Durchschlag sorgen. Die Ausgleichsmittel sind darauf ausgelegt, ein Abscheren der zusammengefügten Teile
1 ,2 beim Durchschlagen zu verhindern. - Wie in
5 dargestellt, können die elastischen Ausgleichsmittel aus einem Teil8 aus komprimierbarem und elastischem Material, wie beispielsweise Gummi, bestehen, das zwischen der Basis der Kugelgelenkeinheit1 und dem unteren Durchschlag6 eingezogen ist. Beim Durchschlagen erlaubt das elastische Teil8 , die Hälfte der Bewegung der Teile1 ,2 gegenüber dem oberen Durchschlag7 nach unten auszugleichen. -
6 zeigt eine Ausführungsvariante der Durchschlagmittel, bei der ein bewegliches Teil10 im unteren Durchschlag6 für den Halt der Basis der Kugelgelenkeinheit1 mittels einer Feder9 sorgt. - Das bewegliche Halteteil
10 und die Feder9 bilden Mittel zum Ausgleich der Verschiebung der Kugelgelenkeinheit1 gegenüber dem oberen Durchschlag7 . Gleiche Elemente, wie die weiter oben unter Bezugnahme auf5 beschriebenen, tragen die gleichen Bezugszeichen. - Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es also, ein Element von zylindrischer Form mit einem Teil geringer Dicke auf einfache Weise ohne zusätzliche Befestigungsteile zu verbinden und festzustellen.
- Dieses Verfahren zur Verbindung eignet sich besonders zur Verbindung einer Kugelgelenkeinheit mit einem Dreieckslenker. Denn die vereinfachte Verbindung stört den inneren Mechanismus des Kugelgelenks nicht. Die Verbindung ist starr und nicht abnehmbar, ohne dass der Arm oder die Kugelgelenkeinheit beschädigt werden. Außerdem ist die Montage kostengünstiger und geht schneller vonstatten als bei den bekannten, herkömmlichen Lösungen.
- Obwohl die Erfindung in Verbindung mit besonderen Ausführungsarten beschrieben wurde, umfasst sie sämtliche Mittel, die technisch gleichwertig zu den beschriebenen Mitteln sind, die in den Rahmen der in den Ansprüchen gegebenen Definition fallen.
Claims (3)
- Einheit aus einem Kugelgelenk (
1 ) und einem Dreieckslenker (2 ), wobei das Kugelgelenk (1 ) aus Metall und von im Allgemeinen zylindrischer Form ist und wobei das Dreieck (2 ) aus Metall ist und eine geringe Dicke aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (1 ) in einer Öffnung des Dreiecks (2 ) angeordnet ist, deren Form dem Querschnitt des Kugelgelenks (1 ) entspricht, und dadurch, dass das Gehäuse des Kugelgelenks (1 ) eine kreisförmige Vertiefung (3 ) aufweist, wobei das Kugelgelenk (1 ) und das Dreieck (2 ) durch eine Verformung des Kugelgelenks (1 ) und/oder des Dreiecks (2 ) starr verbunden sind, sodass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks (2 ) in der kreisförmigen Vertiefung (3 ) blockiert ist. - Einheit aus einem Kugelgelenk (
1 ) und einem Dreieckslenker (2 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks (2 ) derart verformt ist, dass das Kugelgelenk (1 ) und der Dreieckslenker (2 ) gebördelt sind. - Einheit aus einem Kugelgelenk (
1 ) und einem Dreieckslenker (2 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (3 ) am Gehäuse des Kugelgelenks (1 ) zwischen einer Schulter (5 ) einerseits und einer Verdickung (4 ) andererseits festgelegt ist, wobei die Verdickung (4 ) derart verformt ist, dass der Abschluss der Öffnung des Dreiecks (2 ) zwischen der verformten Verdickung (4 ) und der Schulter (5 ) blockiert ist.
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