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Die Erfindung betrifft eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zum Egalisieren oder Polieren einer Oberfläche, wie
z.B. die Oberfläche
eines Halbleiters.
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Zusammensetzungen zum Egalisieren
oder Polieren der Oberfläche
eines Substrats sind aus dem Stand der Technik bekannt. Polierschlämme weisen
typischerweise ein Schleifmaterial in einer wässrigen Lösung auf und werden auf die
Oberfläche
durch in Berührung
bringen der Oberfläche
mit einem mit der Schlammkomposition gesättigten Polierkissen, appliziert.
Typische Schleifmaterialien weisen Siliziumdioxid, Zeroxid, Aluminiumoxid,
Zirkoniumoxid und Zinnoxid auf. Das US-Patent 5,527,423, beschreibt beispielsweise ein
Verfahren zum chemisch-mechanischen Polieren einer Metallschicht
durch in Berührung
bringen der Oberfläche
mit einem Polierschlamm, welcher Metalloxidpartikel in hoher Reinheit
in einem wässrigen
Medium aufweist.
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Herkömmliche Polierzusammensetzungen
sind typischerweise nicht ganz befriedigend beim Egalisieren von
Halbleiterwafern. Insbesondere können
die Polierraten der Polierschlämme
unter den gewünschten Polierraten liegen,
und ihr Einsatz bei dem chemisch-mechanischem Polieren von Halbleiteroberflächen kann in
einer schlechten Oberflächenqualität resultieren.
Weil die Leistung eines Halbleiterwafers direkt mit der Ebenheit
seiner Oberfläche
in Verbindung steht, ist es entscheidend eine Zusammensetzung zum
Polieren zu verwenden, die eine hohe Poliereffizienz, Gleichmäßigkeit
und Abtragungsrate aufweist und eine qualitativ hochwertige Politur
mit minimalen Oberflächendefekten
hinterlässt.
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Die Schwierigkeit der Herstellung
einer effektiven Zusammensetzung zum Polieren von Halbleiterwafern
ist durch die Komplexität
der Halbleiterwafern bedingt. Halbleiterwafer sind typischerweise
aus einem Substrat, auf welchem eine Vielzahl von Transistoren gebildet
ist. Integrierte Schaltkreise werden chemisch und physikalisch in
ein Substrat eingebracht, indem Regionen in dem Substrat und Schichten
auf dem Substrat mit Mustern versehen werden. Zur Herstellung eines
funktionsfähigen
Halbleiterwafers und zur Maximierung des Ertrags, der Leistung und
der Zuverlässigkeit
des Wafers, ist es wünschenswert
ausgewählte
Oberflächen des
Wafers ohne nachteilige Auswirkungen auf die zugrunde liegenden
Strukturen oder Topographien zu polieren. In der Tat können verschiedene
Probleme in der Halbleiterherstellung auftreten, wenn die Prozessschritte
nicht auf Waferoberflächen
ausgeführt
werden, die adäquat
egalisiert sind.
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Es gab viele Versuche die Poliereffizienz
und Gleichmäßigkeit
herkömmlicher
Poliermittel zu verbessern, wobei die Fehlerhaftigkeit der polierten
Oberfläche
und der Schaden an den zugrunde liegenden Strukturen oder Topographieren
minimiert wurden. Beispielsweise beschreibt das US-Patent 5,264,010
eine Zusammensetzung zum Polieren, welche Zeroxid, geräuchertes
Siliziumdioxid bzw. Siliziumoxid und ausgefälltes Siliziumdioxid aufweist,
wobei behauptet wird, da diese eine verbesserte Entfernungsrate
und Poliereffizienz bewirkt.
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Es bleibt jedoch die Forderung nach
Zusammensetzungen und Verfahren, welche die gewünschte Egalisierungseffizienz,
Gleichmäßigkeit
und Abtragungsrate während
des Polierens und des Egalisierens von Substraten zeigen werden,
bleibt jedoch bestehen, wobei die Fehlerhaftigkeit wie Oberflächenmängel und Schaden
der zugrunde liegenden Strukturen und Topographien während des
Polierens und Egalisieren minimiert wird. Die vorliegende Erfindung
versucht eine derartige Zusammensetzung und ein derartiges Verfahren zu
schaffen. Diese und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
sich aus der hier angefügten
Beschreibung der Erfindung ergeben.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Zusammensetzung zum Egalisieren oder Polieren einer Oberfläche. Die
Polierzusammensetzung der vorliegenden Erfindung weist (a) einen
flüssigen
Trägerstoff
und (b) Feststoffe auf, welche 5–90 Gew.-% geräuchertes
Metalloxid und 10–95
Gew.-% Schleifpartikel aufweisen, wobei 90 oder mehr der Schleifpartikel
(d.h. auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht mehr als 100 nm
aufweisen. Die vorliegende Erfindung schafft ebenfalls ein Verfahren
zum Egalisieren oder Polieren einer Oberfläche, bei dem die Oberfläche mit
der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung in Berührung
kommt.
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Es zeigt:
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1 ein
Diagramm der Packdichte über
die Abtragungsrate verschiedener Polierzusammensetzungen.
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Die vorliegende Erfindung schafft
eine Zusammensetzung mit (a) einem flüssigen Trägerstoff und (b) Feststoffen,
welche 5–90
Gew.-% von geräuchertem
Metalloxid und 10–95
Gew.-% Schleifpartikel aufweisen, wobei 90% oder mehr der Schleifpartikel
(auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht mehr als 100 nm
aufweisen. Die Zusammensetzung ist zum Egalisieren oder zum Polieren
einer Oberfläche
geeignet. Die vorliegende Erfindung erlaubt einer hohe Poliereffizienz,
Gleichmäßigkeit
und Abtragungsrate einer Oberfläche
mit minimaler Fehlerhaftigkeit, wie z.B. Feldverlust der zugrunde
liegenden Strukturen und der Topographie. Die gesamten Feststoffe
können
in jeder für
geeigneten Konzentration in der Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung vorhanden sein. Wünschenswert
ist das Vorhandensein der Feststoffe in einer Konzentration von 0,1
Gew.-% oder mehr (z.B. 0,1–40
Gew.-%). Vorzugsweise beträgt
die gesamte Konzentration der Feststoffe 0,1–30 Gew.-% (z.B. 1–30 Gew.-%)
der Zusammensetzung.
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Die Feststoffe der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung weisen 5–90 Gew.-% geräuchertes Metalloxid
und 10–95
Gew.-% Schleifpartikel auf (d.h. die Schleifpartikel umfassen mindestens
10 Gew.-% der gesamten Feststoffe). Die Feststoffe der Zusammensetzung
weisen wünschenswerterweise
10–85
Gew.-% (z.B. 15–75
Gew.-%) geräuchertes
Metalloxid und 15–90
Gew.-% (z.B. 25–85
Gew.-%) Schleifpartikel auf (d.h. die Schleifpartikel umfassen mindestens
15 Gew.-% (z.B. mindestens 25 Gew.-%) der gesamten Feststoffe). Vorzugsweise
weisen die Feststoffe 15–60
Gew.-% (z.B. 20–50
Gew.-%) geräuchertes
Metalloxid und 40–85 Gew.-%
(z.B. 50–80
Gew.-%) Schleifpartikel auf (d.h. die Schleifpartikel umfassen mindestens
40 Gew.-% (z.B. mindestens 50 Gew.-%) der gesamten Feststoffe).
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Das geräucherte Metalloxid der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann jedes geeignete geräucherte
(bzw. pyrogene bzw. pyrogen hergestellte) Metalloxid sein. Geeignete
geräucherte
Metalloxide weisen z.B. geräuchertes
Aluminiumoxid, geräuchertes
Siliziumdioxid, geräuchertes
Titanoxid, geräuchertes Zeroxid,
geräuchertes
Zirkoniumoxid, geräuchertes
Germaniumoxid, geräuchertes
Magnesiumoxid daraus mitgebildete Produkte, daraus mitgeräucherte
Produkte und Gemische daraus auf. Vorzugsweise ist das geräucherte
Metall oxid der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung geräuchertes
Siliziumdioxid.
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Alle geeigneten Schleifpartikel können in
der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung vorhanden sein. Wünschenswerte
Schleifpartikel sind Metalloxide. Geeignete Metalloxide weisen Aluminiumoxid,
Siliziumdioxid, Titanoxid, Zeroxid, Zirkoniumoxid und Magnesiumoxid
auf. Ebenfalls zur Verwendung in der Zusammensetzung geeignet, sind
Schleifpartikel welche gemäß dem US-Patent
5,230,833 hergestellt wurden und verschiedene kommerziell erhältliche
Produkte, wie z.B. das Akzo-Nobel Bindzil 50/80 Produkt und die Nalco
1050,2327 und 2329 Produkte wie auch andere ähnliche Produkte erhältlich von
DuPont, Bayer, Applied Research, Nissan Chemical und Clariant. Die
Schleifpartikel der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung sind
vorzugsweise kondensations-polymerisierte Metalloxide, z.B. kondensationspolymerisiertes
Siliziumdioxid. Kondensationspolymerisiertes Siliziumdioxid wird
typischerweise durch Kondensieren von Si(OH)4 zur
Bildung von kolloidalen Partikeln hergestellt.
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Die Schleifpartikel der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung sind derart ausgebildet, das 90% oder
mehr der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht
mehr als 100 nm aufweisen. Vorzugsweise sind die Schleifpartikel
derart ausgebildet, dass mindestens 95%, 98% oder sogar im wesentlichen
alle (oder tatsächlich
alle) der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht mehr
als 100 nm aufweisen. Diese Vorzugspartikelgrößen für die Schleifpartikel (d.h.,
wobei mindestens 90%, 95%, 98%, im wesentlichen alle und alle der
Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) nicht größer als eine
spezifische Größe der Schleifpartikel
sind) kann auch andere Partikelgrößen, wie z.B. 95 nm, 90 nm,
85 nm, 80 nm, 75 nm, 70 nm und 65 nm betreffen.
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Ebenso können die Schleifpartikel der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung derart ausgebildet sein,
dass mindestens 90%, 95%, 98% oder sogar im wesentlichen alle (oder
tatsächlich
alle) der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht
weniger als 5 nm aufweisen. Diese Vorzugspartikelgrößen für die Schleifpartikel
(d.h. wobei mindestens 90%, 95%, 98%, im wesentlichen alle und alle
der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen nicht kleiner als eine
spezifische Größe der Schleifpartikel
sind) können auch
andere Partikelgrößen, wie
z.B. 7 nm, 10 nm, 15 nm, 25 nm und 30 nm betreffen.
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Die Schleifpartikel der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung können
im Wesentlichen zweigipflig in der Verteilung bezogen auf den Partikeldurchmesser
sein, mit 30% bis 70% (z.B. ungefähr 50%) der Schleifpartikel
(auf die Anzahl bezogen) sich in einer Größe bewegend von ungefähr 30 nm
bis 50 nm bewegend und mit 30% bis 70% (z.B. ungefähr 50%)
der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) sich in einer Größe von 70
nm bis 90 nm bewegend. Vorzugsweise sind die Schleifpartikel im
Wesentlichen zweigipflig in ih rer Verteilung bezogen auf den Partikeldurchmesser
mit 30% bis 70% (z.B. 50%) der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen)
sich in ihrer Größe von ungefähr 35 nm
bis 45 nm bewegend und mit 30% bis 70% (z . B. 50% ) der Schleifpartikel
(auf die Anzahl bezogen) sich in einer Größe von 75 nm bis 85 nm bewegend.
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Die Prozentwerte welche hier zur
Beschreibung der Beschaffenheit der Schleifpartikel bezogen auf
die Partikelgröße verwendet
werden sind eher Prozente die auf die Anzahl bezogen sind, anstatt
Gew.-%, sofern nichts anderes angegeben ist. Die Partikelgröße der Schleifpartikel
bezieht sich auf den Partikeldurchmesser. Die Partikelgröße kann
mittels jeder geeigneten Technik gemessen werden. Die Werte der
Partikelgröße, die hier
dargelegt sind, basieren auf einer visuellen Untersuchung, genauer
gesagt auf einer Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), einer
statistisch bedeutenden Probe der Schleifpartikel, vorzugsweise
mindestens 200 Partikel.
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Die Verteilung der Partikelgröße der Schleifpartikel
kann durch eine geometrische Standardabweichung auf die Anzahl bezogen
bezeichnet als sigma-g (σg) charakterisiert werden. Die σg Werte kann
man durch eine Division (a) des Durchmessers bei welchem 84% der
Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) kleiner sind durch (b)
den Durchmesser bei welchem 16% der Schleifpartikel (auf die Anzahl
bezogen) kleiner sind (d.h. σg = d84/d16) erhalten. Monodisperse Schleifpartikel
weisen einen σg-Wert von ungefähr 1 auf. Wenn die Schleifpartikel
polydispers werden (d.h. Partikel von zunehmend unterschiedlicher
Größe aufweisen),
erhöht sich
der σg-Wert der Schleifpartikel über 1. Die
Schleifpartikel weisen typischerweise einen σg-Wert
von 2,5 oder weniger (z.B. 2,3 oder weniger) auf. Die Schleifpartikel
weisen wünschenswerterweise
einen σg Wert von mindestens 1,1 (z.B. 1,1 bis 2,3,
(z.B. 1,1 bis 1,3), vorzugsweise einen σg-Wert
von mindestens 1,3 (z.B. 1,5 bis 2,5 oder sogar 1,8 bis 2,3)) auf.
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Die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung kann auch mit Hilfe einer Packdichte charakterisiert werden.
Die Packdichte ergibt sich aus 1 minus dem Ablagerungsvolumen alle
zusammengemischten Komponenten der Zusammensetzung dividiert durch
die Summe der separaten Ablagerungsvolumen der individuellen Komponenten
der Zusammensetzung. Folglich ist die Packdichte (PD) 1-(Vtotal/Vfmo + Vap)), wobei Vfmo das
Volumen des geräucherten
Metalloxides (in Abwesenheit der Schleifpartikel) ist, Vap das Volumen der Schleifpartikel (in Abwesenheit
des geräucherten
Metalloxides) ist, und Vtotal das Volumen
der Zusammenmischung des geräucherten
Metalloxides und der Schleifpartikel ist. Diese Volumina der geräucherten
Metalloxide allein, der Schleifpartikel allein, und der Kombination
der zwei in einer vermischten Situation können durch Zentrifugieren der
Proben bei jedem geeigneten G-Druck für eine Dauer von 1,2 mal der
Stokes'schen Niederschlagszeit
des kleinsten Partikels in dem Material für welches das Volumen bestimmt
wird, bestimmt werden.
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Die Zusammensetzung hat wünschenswerterweise
einen Packdichtewert von wenigstens 0,1, vorzugsweise einen Packdichtewert
von mindestens 0,15. Noch besser ist es, wenn die Zusammensetzung
einen Packdichtewert von mindestens 0,2 aufweist. Am besten ist
es, wenn die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung einen Packdichtewert
von mindestens 0, 3 (z.B. 0,3 bis 0,6) oder sogar mindestens 0,4
(z.B. 0,4 bis 0,6 oder 0,5 bis 0,6) aufweist. Die Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung hat typischerweise einen Packdichtewert
von 0,7 oder weniger (z.B. 0,65 oder weniger oder sogar 0,6 oder
weniger).
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Die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung kann des weiteren eine oder mehrere andere Komponenten
aufweisen. Derartige andere Komponenten können oberflächenaktive Mittel, polymere
Stabilisatoren oder andere oberflächenaktive disperse Mittel,
pH-Einsteller, Reglersubstanzen oder Puffer, Polierbeschleuniger
und dergleichen aufweisen. Geeignete oberflächenaktive Mittel können z.B.
kationische oberflächenaktive
Mittel, anionische oberflächenaktive
Mittel, nichtionische oberflächenaktive
Mittel, amphotere oberflächenaktive
Mittel, fluorierte oberflächenaktive
Mittel, Gemische daraus und dergleichen aufweisen. Geeignete polymere
Stabilisatoren oder andere oberflächenaktive disperse Mittel
können
z.B. Phosphorsäure,
organische Säuren,
Zinn-Oxide, organische Phosphonate, Gemische daraus und dergleichen
aufweisen. Geeignete pH-Einsteller, Reglersubstanzen oder Puffer
können
z.B. Natriumhydroxid, Natriumcarbonat, Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Zitronensäure, Kaliumphosphat,
Gemische daraus und dergleichen aufweisen.
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Geeignete Polierbeschleuniger können z.B.
Sauerstoffträger,
chelatbindende oder komplexbildende Mittel, Katalysatoren und dergleichen
aufweisen. Geeignete Sauerstoffträger können z.B. oxidierte Halogenide (z.B.
Chlorate, Bromate, Jodate, Perchlorate, Perbromate, Peridate, Gemische
daraus und dergleichen) aufweisen. Geeignete Sauerstoffträger können auch
z.B. Perborsäure,
Perborate, Percarbonate, Nitrate, Peroxosulfate, Peroxide, Peroxysäuren (z.B.
Peressigsäure,
Perbenzoidsäure,
M-Chloroperbenzoid-Säure,
Salze daraus, Gemische daraus), Permanganate, Chromate, Zer-Verbindungen, Zyanoferrate
(z.B. Kaliumzyanoferrat) und Gemische daraus aufweisen. Geeignete
chelatbindende oder komplexbildende Mittel können z.B. Karbonyl-Verbindungen (z.B.
Azetylacetonate), einfache Karboxylate (z.B. Acetate, Aryl Carboxylate),
Carboxylate, welche eine oder mehrere Hydroxylgruppen aufweisen
(z.B. Glycolate, Laktate, Gluconate, Gallussäure und Salze daraus), Di-,
Tri- und Poly-Carboxylate (z.B. Oxalate, Phtalate, Zitrate, Sukzinate,
Tartrate, Malate, Edetate (z.B. Dinatrium EDTA) Gemische daraus)
Carboxylate, welche eine oder mehrere Sulpho- und/oder Phosphon-Gruppen
aufweisen. Geeignete chelatbindende oder komplexbildende Mittel
können
auch z.B. Di-, Trioder Poly-Alkohole (z.B. Äthylenglycol, Pyrocatechol,
Pyrogallol, Tanninsäure)
und amin-enthaltende Verbindungen (z.B. Aminosäuren, Aminoalkohole, Di-, Tri-
und Poly-Amine) aufweisen. Geeignete Polierbeschleuniger können auch
z.B. Sulfate oder Halogenide (d.h. Fluoride, Chloride, Bromide und
Jodite) aufweisen.
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Man wird verstehen, dass viele der
oben genannten Verbindungen in der Form eines Salzes (z.B. ein Metallsalz,
ein Ammoniumsalz), eine Säure
oder eines partiellen Salzes vorhanden sein können. Z.B. weisen Citrate sowohl
Zitronensäure
als auch Mono-, Di- und Tri-Salze
daraus auf; Phtalate weisen sowohl Phtalsäure als auch Mono-Salze (z.B.
Kaliumhydrogen-Phthalat) und Di-Salze daraus auf; Perchlorate weisen
sowohl die entsprechende Säure
(d.h. Perchlorsäure)
als auch Salze daraus auf. Des weiteren können bestimmte Verbindungen
oder Reagens mehr als eine Funktion erfüllen. Z.B. können einige
Verbindungen sowohl als ein chelatbindendes und ein oxidierendes
Mittel funktionieren (z.B. bestimmte Eisennitrate).
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Jeder geeignete Trägerstoff
(z.B. Lösungsmittel)
kann in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet
werden. Ein Trägerstoff
wird dazu verwendet, die Anwendung des geräucherten Metalloxids und der
Schleifpartikel auf der Oberfläche
eines geeigneten Substrats zu erleichtern. Ein bevorzugter Trägerstoff
ist Wasser.
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Der pH-Wert der Zusammensetzung der
vorliegenden Erfindung wird in einem Bereich, der für ihren beabsichtigten
Endeinsatz geeignet ist, aufrecht erhalten.
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Wünschenswert
ist ein pH-Wert der Zusammensetzung von 2 bis 12, vorzugsweise 3
bis 10.
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Die vorliegende Erfindung schafft
auch ein Verfahren zum Egalisieren oder Polieren der Oberfläche. Dieses
Verfahren weist ein in Berührung
bringen der Oberfläche
mit einer hierin beschriebenen Zusammensetzung auf. Eine Oberfläche kann
mit der Zusammensetzung durch jede geeignete Technik behandelt werden.
Z.B. kann die Zusammensetzung auf der Oberfläche durch Benutzen einer Polierscheibe
angewendet werden.
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Die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung ist dazu fähig,
ein Substrat bei einer relativ hohen Rate zu egalisieren oder zu
polieren, z.B. abtragen der Siliziumdioxidschicht von einem beschichteten
Substrat bei einer relativ hohen Rate. Des weiteren ist die Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung gut für
das Egalisieren oder Polieren von vielen gehärteten Werkstücken wie
z.B. Speicher- oder Festplattenmetallen (z.B. Edelmetalle), ILD-Schichten,
mikroelektromechanischen Systemen, Eisenelektriken, Magnetköpfen, Polymerfilmen
und niedrigen und hohen dielektrisch konstanten Filmen geeignet.
Die Zusammensetzung kann auch in der Herstellung von integrierten
Schaltkreisen und Halbleitern eingesetzt werden. Die Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung zeigt wünschenswerte Egalisierungseffizienz,
Gleichmäßigkeit,
Abtragungsrate und niedrige Fehlerhaftigkeit während des Polierens und Egalisierens
der Substrate.
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Beispiele
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Die folgenden Beispiele veranschaulichen
die vorliegende Erfindung weiter. Sie sollten aber selbstverständlich nicht
derart ausgelegt werden, dass sie ihren Schutzbereich in irgendeiner
Weise einschränken.
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Die Silizium-Wafer, auf die in allen
außer
einem nachfolgenden Beispiel Bezug genommen wird (d.h. Beispiel
2) waren abgedeckte Schichten mit einer Schritthöhe von ungefähr 9000
A. Jeder Silizium-Wafer wurde unter Verwendung einer Applied Materials
Mirra® 1270 μm (50 mil)
IC1000 Polierscheibe egalisiert. Die Wafer wurden für 120 Sekunden
mit einer Tischgeschwindigkeit von 93 rpm, einer Kopfgeschwindigkeit
von 87 rpm und einer Schlammflußrate
von 500 ml/min poliert. Die Wafer wurden in 60-Sekunden-Intervallen
poliert.
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Die Siliziumabtragungsraten wurden
durch direktes Messen der Schritthöhe des Silizium-Wafers vor und
nach dem Polieren unter Verwendung einer Tencor Surfscan® UV
1050 Maschine bestimmt.
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Die Speicher- oder Festplatten, auf
die in Beispiel 2 Bezug genommen wird, waren kommerziell erhältliche
Speicher- oder Festplatten von Seagate Technology. Die Speicher-
oder Festplatten waren Nickel-Phosphor überzogene Platten mit Aluminiumsubstraten.
Die Speicheroder Festplatten wurden vor der Verwendung in den nachfolgenden
Beispielen einem Vorpolierungsprozess unterzogen und jede Speicher-
oder Festplatte hatte eine Oberflächenrauheit von 30 bis 50 A.
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Die Speicher- oder Festplatten wurden
unter Verwendung einer Auf-Tisch-Poliermaschine, hergestellt von
Streuers (West Lake, Ohio) poliert. Die Auf-Tisch-Poliermaschine verwendete
eine Rotopol 31 Basis und eine Rotoforce 3 Niederkrafteinheit. Die
Polierscheiben, die in Beispiel 2 verwendet wurden, hatten einen Durchmesser
von 30,48 Zentimetern (12 Zoll) und waren von Rodel hergestellte
Polytex Hi Pads. Die Speicheroder Festplatten wurden pro Seite für 10 Minuten
mit einer Walzengeschwindigkeit von 150 rpm mit einer Polierträgergeschwindigkeit
von 150 rpm und einer Schlammflussrate von 100 ml/min poliert. Die
Polierkraft, die verwendet wurde, betrug 50 N. Nickel-Phosphor Abtragungsraten
in Beispiel 2 wurden durch Wiegen der sauberen, trockenen Speicher-
oder Festplatte vor dem Polieren und nachfolgend berechnet. Der
Gewichtsverlust wurde in einen Speicher- oder Festplattendickenverlust
unter Verwendung einer Nickel-Phosphordichte
von 8,05 g/cm3 umgerechnet.
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Beispiel 1 Dieses Beispiel veranschaulicht
die Verbesserung der Egalisierungsgleichmäßigkeit einer Oberfläche, die
durch Verwendung eines Gemisches aus einem geräucher ten Metalloxid und Schleifpartikeln gemäß der vorliegenden
Erfindung erreicht wird.
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Silizium-Wafer wurden separat mit
zehn Zusammensetzungen poliert: (A) zwei Zusammensetzungen mit insgesamt
ca. 12 Gew.-% Feststoffen, welche 100 Gew.-% geräuchertes Siliziumdioxid aufweisen,
(B) zwei Zusammensetzungen mit insgesamt ca. 25 Gew.-% Feststoffen,
welche 100 Gew.-% kondensations-polymerisiertes Siliziumdioxid aufweisen,
(C) zwei Zusammensetzungen mit insgesamt ca. 25 Gew.-% Feststoffen, welche
25 Gew.-% geräuchertes
Siliziumdioxid und 75 Gew.-% kondensationspolymerisiertes Siliziumdioxid aufweisen,
(D) zwei Zusammensetzungen mit insgesamt ca. 25 Gew.-% Feststoffen,
welche 47 Gew.-% geräuchertes
Siliziumdioxid und 53 Gew.-% kondensations-polymerisiertes Siliziumdioxid
aufweisen, und (E) zwei Zusammensetzungen mit insgesamt 25 Gew.-%
Feststoffen, welche 37 Gew.-% geräuchertes Siliziumdioxid und
63 Gew.-% kondensationspolymerisiertes Siliziumdioxid aufweisen.
Das geräucherte
Siliziumdioxid wurde den Zusammensetzungen in der Form von Cab-O-Sperse
® 55–25 zugefügt, welches
eine wässrige
Dispersion von Cab-O-Sil
® L-90 geräuchertem
Siliziumdioxid (Cabot Corporation) ist. Das kondensationspolymerisierte
Siliziumdioxid war Bindzil
® 50/80 (Akzo-Nobel), wobei
90% oder mehr der Schleifpartikel (auf die Anzahl bezogen) eine
Partikelgröße von nicht
mehr als 100 nm und 90% oder mehr der Partikel daraus (auf die Anzahl
bezogen) eine Partikel größe nicht
kleiner als 5 nm aufweisen. Im Anschluss an die Verwendung der Polierzusammensetzungen
wurden Egalisierungsgleichmäßigkeitswerte
für jede
Zusammensetzung durch Messen der Oxiddicke jedes Silizium-Wafers erhalten,
wonach ein Polieren entlang des Durchmessers des Silizium-Wafers
bis auf einen Teil der Wafer-Kante (Kantenausgrenzung = 6 mm) erfolgte.
Der niedrigste aufgezeichnete Dickenwert wurde von dem höchsten aufgezeichneten
Dickenwert für
jeden Silizium-Wafer subtrahiert, um die in Tabelle 1 dargestellten
Egalisierungsgleichmäßigkeitswerte
für jede
Zusammensetzung zu erhalten. Ein niedrigerer Egalisierungsgleichmäßigkeitswert
spiegelt eine geringere Dickenvariation und somit in eine größere Egalisierungsgleichmäßigkeit über den
Silizium-Wafer wieder. Tabelle
1
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Wie aus den in Tabelle 1 dargestellten
Daten ersichtlich, ist die durch die Zusammensetzungen mit Feststoffen,
die Gemische aus geräuchertem
Siliziumdioxid und kondensations-polymerisierten Siliziumdioxid (Zusammensetzungen
1C, 1D und 1E) gezeigte Egalisierungsgleichmäßigkeit im Allgemeinen größer als
die Egalisierungsgleichmäßigkeit
von Zusammensetzungen mit Feststoffen welche nur geräuchertes
Siliziumdioxid oder nur kondensations-polymerisiertes Siliziumdioxid
(Zusammensetzungen 1A und 1B) aufweisen. Die Ergebnisse zeigen die
Bedeutung einer Kombination von geräuchertem Metalloxid und Schleifpartikeln,
welche sowohl die hierin beschriebenen Charakteristiken der Partikelgröße als auch
das Verhältnis
von geräuchertem
Metalloxid zu Schleifpartikeln aufweisen, auf die Gleichmäßigkeit
der Egalisierung, die durch die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung erzielt werden kann.
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Beispiel 2
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Dieses Beispiel veranschaulicht die
Bedeutung des Verhältnisses
von geräuchertem
Metalloxid zu Schleifpartikeln in der Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung bei einer Maximierung der Abtragungsrate der Oberfläche.
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Nickel-Phosphor überzogene Speicher- oder Festplatten
wurden separat mit fünf
verschiedenen Zusammensetzungen mit Gesamtfeststoffkonzentrationen
von 4 Gew.-%, welche variierende relative Konzentrationen von geräu chertem
Siliziumdioxid (d.h. 0 Gew.-%, 25 Gew.-%, 50 Gew.-%, 75 Gew.-% und
100 Gew.-%) und kondensationspolymerisiertem Siliziumdioxid (d.h.
100 Gew.-%, 75 Gew.-%, 50 Gew.-%, 25 Gew.-% und 0 Gew.-%) aufweisen
(gemessene mittlere Partikelgröße von ca.
20 nm, σ
g = 2,26). Das geräucherte Siliziumdioxid wurde
den Zusammensetzungen in der Form von Cab-O-Sperse
® SC-E
geräuchertem
Siliziumdioxid wässriger
Dispersion (Cabot Corporation) hinzugefügt. Das kondensationspolymerisierte
Siliziumdioxid war Bindzil
® 50/80 (Akzo-Nobel), wobei
90% oder mehr der Partikel daraus (auf die Anzahl bezogen) eine
Partikelgröße von nicht
mehr als 100 nm und 90% oder mehr der Partikel daraus (auf die Anzahl
bezogen) eine Partikelgröße nicht
geringer als 5 nm aufweisen. Im Anschluss an die Verwendung der
Polierzusammensetzungen wurde die Abtragungsrate von jeder Zusammensetzung
bestimmt, wobei die resultierenden Daten in Tabelle 2 dargestellt
sind. Tabelle
2
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Wie aus den in Tabelle 2 dargestellten
Daten ersichtlich, waren die von den Zusammensetzungen mit Feststoffen,
welche 25 bis 50 Gew.-% geräuchertes
Siliziumdioxid und 50 bis 75 Gew.-% kondensationspolymerisiertes
Siliziumdioxid Zusammensetzungen 2B und 2C) gezeigten Abtragungsraten
größer als
die Abtragungsraten der Zusammensetzungen mit Feststoffen, welche
100 Gew.-% geräuchertes
Siliziumdioxid oder 100 Gew.-% kondensations-polymerisiertes Siliziumdioxid
(Zusammensetzungen 2A und 2E) aufweisen. Diese Ergebnisse zeigen
die Bedeutung einer Kombination von geräuchertem Metalloxid und Schleifpartikeln, welche
sowohl die hierin beschriebenen Eigenschaften der Partikelgröße als auch
das Verhältnis
von geräuchertem
Metalloxid zu Schleifpartikeln aufweisen, für die Abtragungsrate, welche
durch die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung erreicht werden
können.
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Beispiel 3
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Dieses Beispiel veranschaulicht die
Bedeutung der Verteilung von Schleifpartikelgrößen und der Packdichte der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung für das Maximieren der Abtragungsrate
einer Oberfläche
während
einem Egalisieren oder Polieren dieser Oberfläche.
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Zehn verschiedene Zusammensetzungen
wurden vorbereitet, wobei alle eine Gesamtfeststoffkonzentration
von 28 Gew.-% aufwiesen, wobei die Feststoffe eine feste Konzentration
von geräuchertem
Siliziumdioxid (8 Gew.-% der Zusammensetzung oder 28,57 Gew.-% der
gesamten Feststoffe) aufwiesen und mit einer festen Konzentration
von kondensations-polymerisiertem Siliziumdioxid (20 Gew.-% der
Zusammensetzung oder 71,43 Gew.-% der gesamten Feststoffe), wobei
das kondensationspolymerisierte Siliziumdioxid verschiedene relative
Konzentrationen von nominal 20 nm, 40 nm und 80 nm kondensations-polymerisierten
Siliziumpartikeln (d.h. 0 Gew.-%, 23,57 Gew.-%, 47,50 Gew.-% und
71,43 Gew.-% der gesamten Feststoffe) aufwies. Das geräucherte
Siliziumdioxid wurde den Zusammensetzungen in der Form von Cab-O-Sperse
® SS-25
zugefügt,
welches eine wässrige
Dispersion von Cab-O-Sil® L-90
geräucheren
Siliziumdioxid (Cabot Corporation) ist. Die 20 nm, 40 nm und 80
nm kondensations-polymerisierten Siliziumdioxide waren entsprechend 1050-,
PR-4291- und 2329-Produkte (Nalco). Die nominalen 20 nm kondensations polymerisierten
Siliziumdioxidpartikel wiesen eine mittlere Partikelgröße von ca.
25 nm und einen σ
g-Wert von 1,20 auf. Die nominalen 40 nm
kondensationspolymerisierten Siliziumdioxidpartikel wiesen eine
mittlere Partikelgröße von ca.
46 nm und einen σ
g-Wert von 1,22 auf. Die nominalen 80 nm
kondensationspolymerisierten Siliziumdioxidpartikel wiesen eine
mittlere Partikelgröße von ca.
78 nm und einen σ
g-Wert von 1,16 auf. Die kondensations-polymerisierten
Siliziumdioxide sind kommerziell erhältliche Materialien, wobei
90% oder mehr der Partikel daraus (auf die Anzahl bezogen) eine
Partikelgröße von nicht
größer als
100 nm und 90% oder mehr der Partikel (auf die Anzahl bezogen) eine
Partikelgröße von nicht
geringer als 5 nm aufweisen. Die Packdichte von jeder der zehn Zusammensetzungen
wurde wie oben beschrieben bestimmt. Insbesondere wurden die Komponentenvolumen,
welche bei der Berechnung der Packdichten der Zusammensetzungen
verwendet wurden, nach dem Zentrifugieren der Komponenten der Zusammensetzung
für ca.
5 Stunden bei 5000 rpm unter Verwendung einer Fisher Scientific
Marathon Zentrifuge und einem National Labnet Model No. 220.72 Vo4
Ausschwingrotor bestimmt. Die Silizium-Wafer wurden separat mit
zehn unterschiedlichen Zusammensetzungen poliert und die Abtragungsrate
jeder Zusammensetzung wurde bestimmt. Die daraus resultierenden
Daten sind in Tabelle 3 dargestellt. Tabelle
3
-
Wie aus den in Tabelle 3 dargestellten
Daten ersichtlich, sind die Abtragungsraten der Zusammensetzungen
mit höheren
Packdichten signifikant größer als
die Abtragungsraten der Zusammensetzungen mit niedrigeren Packdichten.
Ein Diagramm der Packdichte über
die Abtragungsrate ist in 1 dargestellt
und veranschaulicht das Verhältnis
zwischen diesen beiden Eigenschaften weitergehend. Diese Ergebnisse
zeigen, dass sich die Verteilung der Schleifpartikelgrößen in der
Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung auf die Abtragungsrate,
die durch die Zusammensetzung erreicht werden kann, auswirkt.
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Beispiel 4
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Dieses Beispiel veranschaulicht die
Bedeutung der Verteilung an Schleifpartikelgrößen in der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung bei einer Maximierung der Abtragungsrate
einer Oberfläche
während einem
Polieren oder Egalisieren dieser Oberfläche.
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Die Silizium-Wafer wurden separat
mit verschiedenen Zusammensetzungen poliert, wobei alle eine Gesamtfeststoffkonzentration
von 28 Gew.-% aufwiesen, wobei die Feststoffe eine variierende Konzentration von
geräuchertem
Siliziumdioxid (0 Gew.-%, 6 Gew.-% und 12 Gew.-% der Zusammensetzung
oder entsprechend 0 Gew.-%, 21,43 Gew.-% und 42,86 Gew.-% der gesamten
Feststoffe) aufwiesen und eine variierende Konzentration von kondensations-polymerisiertem
Siliziumdioxid (16 Gew.-%, 22 Gew.-% und 28 Gew.-% der Zusammensetzung
oder entsprechend 57,14 Gew.-%, 78,57 Gew.-% und 100 Gew.-% der
gesamten Feststoffe), wobei das kondensationspolymerisierte Siliziumdioxid
variierende relative Konzentrationen von nominal 20 nm, 40 nm und
80 nm kondensations-polymerisierten Siliziumpartikeln (d.h. 0 Gew.-%,
18,93 Gew.-%, 28,57 Gew.-%, 33,33 Gew.-%, 39,29 Gew.-%, 50,00 Gew.-%,
57,14 Gew.-%, 78,57 Gew.-% und 100 Gew.-% der gesamten Feststoffe)
aufwies. Das geräucherte
Siliziumdioxid wurde der Zusammensetzung in der Form von Cab-O-Sperse
® SS-25
zugefügt,
welches eine wässrige
Dispersion von Cab-O-Sil
® L-90
geräuchertem
Siliziumdioxid (Cabot Corpora tion) ist. Die 20 nm, 40 nm und 80
nm kondensationspolymerisierten Siliziumdioxide waren 1050-, PR-4291-und 2329-Produkte
(Nalco). Die nominalen 20 nm kondensationspolymerisierten Siliziumdioxidpartikel
wiesen eine mittlere Partikelgröße von ca.
25 nm und einen σ
g-Wert von 1,20 auf. Die nominalen 40 nm
kondensationspolymerisierten Siliziumdioxidpartikel wiesen eine
mittlere Partikelgröße von ca.
46 nm und einen σ
g-Wert von 1,22 auf. Die nominalen 80 nm
kondensationspolymerisierten Siliziumdioxidpartikel wiesen eine
mittlere Partikelgröße von ca.
78 nm und einen σ
g-Wert von 1,16 auf. Die kondensations-polymerisierten
Siliziumdioxide sind kommerziell erhältliche Materialien, wobei
90% oder mehr von deren Partikel (auf die Anzahl bezogen) eine Partikelgröße von nicht
größer als
100 nm und 90% oder mehr von deren Partikel (auf die Anzahl bezogen)
eine Partikelgröße von nicht
weniger als 5 nm aufweisen. Im Anschluss an die Verwendung der Polierzusammensetzungen
wurde die Abtragungsrate jeder Zusammensetzung bestimmt, wobei die
resultierenden Daten in Tabelle 4 dargestellt sind. Tabelle
4
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Wie aus den in Tabelle 4 dargestellten
Daten ersichtlich, waren die Abtragungsraten, welche von den Zusammensetzungen
mit Feststoffen mit einem Gemisch aus geräuchertem Siliziumdioxid und
kondensationspolymerisiertem Siliziumdioxid (Zusammensetzungen 4E
bis 4N) vergleichbar mit und in einigen Fällen signifikant größer als
die Abtragungsraten der Zusammensetzungen mit Feststoffen, welche
nur kondensationspolymerisiertes Siliziumdioxid aufwiesen (Zusammenset zungen
4A bis 4D). Des weiteren ist aus den in Tabelle 4 dargestellten
Daten ersichtlich, dass die Abtragungsraten der Zusammensetzungen
mit Feststoffen mit einem Gemisch aus geräuchertem Siliziumdioxid und
kondensationspolymerisiertem Siliziumdioxid aufweisen, sich signifikant
mit den Partikelgrößen der
kondensationspolymerisierten Siliziumdioxide veränderten. Diese Ergebnisse zeigen,
dass sich die Verteilung der Schleifpartikelgrößen in der Zusammensetzung
der vorliegenden Erfindung auf die durch die Zusammensetzung erreichbare
Abtragungsrate auswirkt.
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Alle hier zitierten Verweise, wie
Patente, Patentanmeldungen und Veröffentlichungen, sind hiermit
in ihrer Gesamtheit durch Verweis aufgenommen. Obwohl diese Erfindung
mit einer Betonung auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben
wurde, wird es für
den Durchschnittsfachmann offensichtlich sein, dass Variationen
der bevorzugten Ausführungsbeispiele
verwendet werden können
und dass beabsichtigt ist, dass die Erfindung anders als hierin
spezifisch beschrieben eingesetzt werden kann.