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Umfang der Erfindung
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Die Erfindung bezieht sich auf Isoxazolcarboxamid-Derivate,
diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen, sowie auf Verwendungen
für solche
Derivate und Zusammensetzungen.
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Hintergrund
der Erfindung
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US
5 403 842 und deren Weiterführungen (
US 5 474 994 und
US 5 605 896 ) beanspruchen heterobizyklische
Derivate, die durch eine Vielzahl von Spacergruppen an den heterozyklischen
Ring gebundene substituierte Phenylpiperazine enthalten. Unter den
genannten Derivaten ist Verbindung A (Bsp. 11, Rec 15/2739) auf
Grund seiner hohen Aktivität
und Uroselektivität
besonders interessant.
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Verbindung A ist mit einer guten
Affinität
für den α1A-Adrenozeptor
ausgestattet und dazu fähig,
im Hundemodell selektiv das Kontraktionsverhalten der prostatischen
Urethra ohne wesentliche Einflüsse
auf den Blutdruck zu inhibieren (Leonardi A. et al., J. Pharmacol.
Exp. Therap. 281, 1272–1283
(1997).
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N,ω-Aminoalkylamide von 5-Methyl-3-phenyl-4-isoxazolcarbonsäure sind
bekannte Verbindungen, jedoch besitzen die Moleküle aus dem Stand der Technik
recht unterschiedliche molekulare Strukturen im Vergleich zu den
im vorliegenden Patent beanspruchten und sind vollständig verschieden
im Wirkungsmechanismus. Beispielsweise beinhaltet
EP 0 573 883 als repräsentative
Verbindung 3-(2-Chlor-6-fluorphenyl)-N-[3-(2-chlorphenylamino)-propyl]-5-methylisoxazol-4-carboxamid und andere ähnliche
Derivate und ihre beanspruchte therapeutische Anwendung ist die
Behandlung von Endoparasitosen.
EP
0 428 434 beansprucht 3-(2-Chlorphenyl)-N-{2-(3,4-dichlorphenyl)-4-[4-(phenylmethyl)-1-piperidinyl]-butyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
als P-Antagonistensubstanz. Keines dieser Patente beansprucht Arylpiperazinyl-Derivate,
die am α
1-adrenergischen Rezeptor aktiv sind.
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Die Erfindung bezieht sich auf die
strukturelle Klasse von N-(substituierten Phenyl-)-N'-{ω-[3-(gegebenenfalls
substituierten Phenyl)-4-isoxazolcarbonylamino]-alkyl}piperazinen.
Die Verbindungen dieser Klasse sind ausgestattet mit erhöhter Selektivität gegenüber dem α1A adrenergischen
Rezeptor, insbesondere bezüglich
dem 5-HT1A-Rezeptor, sowie mit einer verbesserten
in vivo-Uroselelctivität,
sogar verglichen mit Verbindung A, mit bemerkenswerten Effekten
bei der Relaxation von prostatischer Urethra und sehr geringer Wirksamkeit
bei der Verringerung des Blutdrucks. Dieses Aktivitätsprofil
legt die sicherere Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen bei der Therapie
von obstruktiven Syndromen des unteren Urinärtraktes nahe, einschließlich benigner
prostatischer Hyperplasie (BPH), unteren Urinärtraktsymptomen (LUTS), sowie
von neurogenen unteren Urinärtraktdysfunktionen
(NLUTD), ohne Nebenwirkungen, die mit hypotensiver Aktivität verbunden
sind.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die Erfindung betrifft Verbindungen
der allgemeinen Formel I:
wobei:
R eine Alkyl-,
Alkoxy-, Polyfluoralkoxy-, Hydroxy- oder Trifluormethansulfonyloxy-Gruppe
repräsentiert,
R
1 und R
2 unabhängig voneinander
jeweils ein Wasserstoff oder Halogenatom oder eine Polyfluoralkoxy-
oder Alkoxygruppe darstellen,
R
3 einen
oder mehrere Substituenten bestehend aus einem Wasserstoff- oder
Halogenatom oder einer Alkyl-, Alkoxy-, Nitro-, Amino-, Acylamino-,
Cyano-, Alkoxycarbonyl- oder Carboxamidogruppe repräsentiert,
R
4 ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder
Aralkylgruppe darstellt, und n 0, 1 oder 2 ist.
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Die Erfindung schließt ebenfalls
N-Oxide und pharmazeutisch akzeptable Salze dieser Verbindungen ein.
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Die bevorzugten Alkylgruppen, die
R4 darstellen kann, sind niedere Alkylgruppen,
vorzugsweise die Methylgruppe. Die bevorzugten Alkoxygruppen, welche
R, R1, R2 und R3 darstellen können, sind niedere Alkoxygruppen,
vorzugsweise die Methoxygruppe. Bevorzugte Polyfluoralkoxygruppen,
welche R, R1 und R2 repräsentieren
können,
sind Trifluormethoxy- oder 2,2,2-Trifluorethoxygruppen. Der bevorzugte
Wert für
n ist 1.
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Die Erfindung stellt weiterhin pharmazeutische
Zusammensetzungen aus einer Verbindung der allgemeinen Formel I
oder einem N-Oxid oder pharmazeutisch akzeptablem Salz einer solchen
Verbindung, vermischt mit einem pharmazeutisch akzeptablen Verdünnungsmittel
oder Träger
zur Verfügung.
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In einem anderen Aspekt richtet sich
die Erfindung auf Verfahren für
das selektive Verhindern von Kontraktionen (einschließlich Noradrenalin-bedingten
Kontraktionen) der Urethra sowie des unteren Urinärtraktes, ohne
den Blutdruck wesentlich zu beeinflussen, durch Gabe einer oder
mehrerer ausgewählter
Verbindungen der allgemeinen Formel I an ein Säugetier (einschließlich eines
Menschen), welches eine solche Behandlung benötigt, in einer Menge oder in
Mengen, die für
die jeweilige Verwendung wirksam sind.
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In einem weiteren Aspekt ist die
Erfindung gerichtet auf Verfahren zur Blockierung von α1-Rezeptoren durch
Einbringen in die Umgebung der genannten Rezeptoren, z.B. das extrazellulare
Medium (oder durch Gabe an ein Säugetier,
welches die genannten Rezeptoren besitzt) in einer effektiven Menge
einer erfindungsgemäßen Verbindung
derart, dass die Leiden, welche durch die Überaktivität der genannten Rezeptoren
bewirkt werden, vermindert werden.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Alle Patente, Patentanmeldungen und
Literaturstellen, welche in dieser Anmeldung zitiert werden, sollen
in ihrer Gesamtheit hierin als Referenz integriert sein.
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Die adrenergisch antagonistische
Aktivität
der erfindungsgemäßen Verbindungen
macht sie zu nützlichen
Wirkstoffen, welche auf Körpergewebe
wirken, die insbesondere reich an α1-adrenergischen
Rezeptoren sind (wie z.B. Prostata und Harnröhre). Dementsprechend können erfindungsgemäße antiadrenergische
Verbindungen, welche sich als solche auf Basis ihrer Rezeptorbindungsprofile
etabliert haben, geeignete therapeutische Agentien für die Behandlung
von beispielsweise Problemen bei der Harnentleerung sein, welche
mit obstruktiven Störungen
des unteren Urinärtraktes
einhergehen, einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, benigne prostatische Hyperplasie (BPH).
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BPH ist ein fortschreitender Zustand,
der durch eine nodulare Vergrößerung von
Prostatagewebe charakterisiert ist, was in einer Störung der
Harnröhre
resultiert. Dies führt
zu einer erhöhten
Frequenz der Urinabgabe, nächtliches
Wasserlassen, einem schwachen Urinstrom und Verzögerung oder Verspätung beim
Start des Urinflusses. Chronische Konsequenzen von BPH können eine
Hypertrophie des Blasenschließmuskels, eine
kompensationsgestörte
Blase und eine erhöhte
Häufigkeit
von Urintraktinfektionen einschließen. Die speziellen biochemischen,
histologischen und pharmakologischen Eigenschaften des Prostata-Adenoms,
welche zu Blasenauslassstörungen
führen,
sind bisher nicht bekannt. Jedoch wird angenommen, dass die Entwicklung
von BPH ein unentrinnbares Phänomen
für die
alternde männliche
Bevölkerung
ist. BPH wird bei etwa 70% der Männer
im Alter von über
70 Jahren beobachtet. Zur Zeit ist die weltweit anerkannte Methode
der Wahl für
die Behandlung von BPH eine Operation. Eine medizinische Alternative
zur Operation ist klarerweise höchst
erwünscht.
Die Einschränkungen
für die
Operation zur Behandlung von BPH betreffen die Sterblichkeitsrate
bei einem operativen Eingriff bei älteren Männern, das verbleiben oder
Wiederauftreten von Störungen
und Irritationssymptomen, sowie die signifikanten Kosten einer Operation.
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α-Adrenergische
Rezeptoren (McGrath et. a1l Med. Res. Rev. 9, 407–533 (1989))
sind spezifische Neurorezeptorproteine, angesiedelt in den peripheren
und zentralen Nervensystemen auf Geweben und Organen im ganzen Körper. Diese
Rezeptoren sind wichtige Ziele für
die Kontrolle von vielen physiologischen Funktionen und repräsentieren
daher wichtige Ziele für
die Wirkstoffentwicklung. Tatsächlich
wurden in den letzten 40 Jahren viele α-adrenergische Wirkstoffe entwickelt.
Beispiele beinhalten Clonidin, Phenoxybenzamin und Prazosin, Terazosin,
Alfuzosin, Doxazosin, Tamsulosin (Behandlung von Hypertension),
Naphazolin (nasales Dekongestant), sowie Apraclonidin (Behandlung
von Glaukom). α-Adrenergische
Wirkstoffe können in
zwei unterschiedliche Klassen eingeteilt werden: Agonisten (Clonidin
und Naphazolin sind Agonisten), welche die Rezeptoraktivierungseigenschaften
des endogenen Neurotransmitters Noradrenalin imitieren, und Antagonisten
(Phenoxybenzamin und Prazosin, Terazosin, Alfuzosin, Doxazosin und
Tamsulosin sind Antagonisten), welche dazu dienen, die Wirksamkeit
von Noradrenalin zu blockieren. Viele dieser Drogen sind wirksam, produzieren
aber ungewünschte
Nebeneffekte (z.B. bewirkt Clonidin einen trockenen Mund und Müdigkeit
zusätzlich
zu den antihypertensiven Wirkungen).
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Die oben genannten Agonisten sind
selektiv für
den α2-adrenergischen Rezeptor, wohingegen die meisten
Antagonisten selektiv für
den α1-Adrenozeptor sind, mit Ausnahme von Tamsulosin,
das eine wirksame Affinität
ebenfalls für
den 5-HT1A-Rezeptor zeigt. Viele der genannten α1-Antagonisten
werden zur Zeit für die
Therapie von BPH verwendet, aber auf Grund ihrer schlechten Umselektivität neigen
sie zur Verursachung von Nebeneffekten vom kardiovaskulären Typ.
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Neuere pharmakologische, biochemische
und Radioligand-Bindungsstudien ergaben drei verschiedene α1-Rezeptor-Subtypen
mit hoher Affinität
für Prazosin,
nämlich α1A-(α1a-), α1B-(α1b-)
und α1D-(α1d-), wobei die kleinen Indices für die rekombinanten
Rezeptoren verwendet werden und die Großbuchstaben im Index für die Rezeptoren
in ursprünglichen
Geweben (Hieble et al., Pharmacol. Rev. 47, 267–270, 1995). In funktionalen Studien
wurden α1-Rezeptoren mit einer geringen Affinität für Prazosin
ebenfalls identifiziert und als α1L-Rezeptoren benannt (Flavahan N. A. et
al., Trends Pharmacol. Sci. 7, 347–349 (1986); Muramatsu et al.,
Pharmacol. Comm. 6, 23–28
(1995)).
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Verschiedene Studien haben das Vorhandensein
dieser α1-adrenergischen Rezeptoruntertypen in Geweben
im unteren Urinärtrakt
gezeigt (Andersson K. E., 4th International
Consultation in Benign Prostatic Hyperplasia (BPH), Paris, 2.–5. Juli
1997, Seiten 601–609).
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Verschiedene Studien haben gezeigt,
dass die menschliche Prostata sowohl vom sympathischen als auch
vom parasympathischen Nervensystem innerviert wird.
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Die adrenergischen Nerven werden
als verantwortlich für
den Prostataschließmuskeltonus
durch Ausschüttung
von Noradrenalin durch Stimulierung von kontraktionsvermittelnden α1-adrenergischen
Rezeptoren angesehen. Etwa 50% des gesamten Harnröhrendrucks
bei BPH-Patienten kann vom α1-adrenozeptor-vermittelten Muskeltonus verursacht
sein. Funktionale Studien haben das Auftreten von wichtigen Adrenozeptorfunktionen
in prostatischem adenomatösem
und gekapseltem Gewebe gezeigt. Klinische Studien mit dem prototypischen α1-adrenozeptorselektiven
Antagonisten Prazosin verstärken
die Schlüsselrolle
der α1-Adrenozeptoren bei der Kontrolle des prostatischen
Schließmuskeltonus.
Dies wurde ebenso im Labor durch Studien belegt, die zeigen, dass
obwohl sowohl α1- als auch α2-Adrenozeptoren
in der menschlichen Prostata nachgewiesen werden können, Kontraktionseigenschaften
hauptsächlich
durch α1-Adrenozeptoren vermittelt werden. Viele
klinische Untersuchungen haben bestätigt, dass α1-Adrenozeptorblockade
bei Patienten mit BPH untere Urinärtraktsymptome (LUTS) verringert,
sowohl solche vom irritativen als auch vom obstruktiven Typ.
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Untere Urinärtraktdysfunktionssymptome
(LUTS) entwickeln sich auch bei Frauen mit zunehmendem Alter. Wie
bei Männern
handelt es sich bei Frauen ebenfalls sowohl um Füllungssymptome wie Dringlichkeit, Inkontinenz
und nächtliches
Wasserlassen, sowie Entleerungssymptome wie schwachen Harnstrom,
Verzögerung,
Unterbrechung, unvollständige
Blasenentleerung und abdominales Spannen. Dass sowohl bei Männern als
auch bei Frauen eine ähnlich
hohe Verbreitung der Füllungs-
und der Entleerungs-LUTS vorliegt, legt nahe, dass zumindest ein
Teil der zugrundeliegenden Ätiologie
identisch sein könnte.
In einer jüngsten
Studie wurde berichtet, dass ein α1-Antagonist LUTS bei Frauen in größerem Maße reduziert
als ein anticholinergisches Mittel (Serels, S. and Stein, M., Neurology
and Urodynamics 17: 31–36,
(1998)). Die Autoren schließen,
dass es eine Rolle für
einen α1-Antagonisten bei der Behandlung von LUTS
bei Frauen zu geben scheint. Die möglichen Mechanismen, die für die Erklärung der
Ergebnisse vorgeschlagen werden, sind:
- a) Dysfunktion
von Blasenhals und Harnröhre,
was funktionelle Auslassstörung
bewirkt, analog zu BPH-induzierter Auslassstörung, mit sekundärer Detrusorüberaktivität, sowie
- b) erhöhte α1-Adrenozeptoraktivität im Detrusor,
was die Frequenz und die Dringlichkeit bewirkt.
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Auf dieser Basis werden α1-Antagonisten
in klinischer Praxis für
die Behandlung von LUTS bei Frauen verwendet (Fitzpatrick, International
British J. Urol. 85, Supp. 2: 1–5
(2000); Kakizaki, M. et al., Brit. J. Urol. International 85, Supp.
2: 25–30
(2000)). Die Ergebnisse von Serels zeigen außerdem, dass die kombinierte Gabe
von α1-Antagonisten und Anticholinerika verbesserte
Effektivität
bei der Behandlung von LUTS haben kann, wie durch Fitzpatrick, International
British J. Urol. 85, Supp. 2: 1–5
(2000) vorgeschlagen.
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Eine weitere mögliche Verwendung für α1-Antagonisten
ist das Management von neurogener Dysfunktion des unteren Urinaltraktes
(NLUTD), wie sie durch eine neurologische Krankheit oder ein Trauma
bewirkt werden kann. NLUTD kann zu Schwächungssymptomen und ernsten
Komplikationen führen,
einschließlich
erhöhter
Urindrangfrequenz, Inkontinenz, Entleerungsschwierigkeiten, wiederauftretender
oberer Urinärtraktinfektionen
und oberen Urinärtraktkomplikationen.
Die Behandlung von NLUTD ist zur Vorbeugung für die Nierenfunktion und die
Vermeidung von urologischen Komplikationen wichtig. Die Gabe von α1-Antagonisten
kann vorteilhaft für
Patienten mit NLUTD sein, da die Urinspeicherung erleichtert wird,
indem der hohe Detrusordruck während
der Blasenfüllung
gemildert wird, was durch geringe Blasennachgiebigkeit und Detrusorhyperreflex
nachgewiesen wird. Sowohl in Tiermodellen als auch bei Patienten
mit spinaler Wirbelsäulenverletzung, die
resistent gegen Anticholinergika sind, verbesserten α1-Antagonisten
die Blasennachgiebigkeit (Kakizaki, M. et al., Brit. J. Urol. International
85, Supp. 2: 25–30
(2000); Sundin, T. et al., Invest Urol. 14: 322–328 (1977); McGuire et al., Neurology
and Urodynamics 4: 139–142
(1985); Swrerzewski, S.J. et al., J. Urol. 151: 951–954 (1994)).
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Es wurde vorgeschlagen, dass zwei
unterschiedliche α1-Adrenozeptoruntertypen in der menschlichen Prostata
vorhanden sind, ein (α1H) mit hoher und ein (α1L)
mit geringer Affinität
für Prazosin.
Alle drei hochaffnen α1-Adrenozeptoruntertypen,
die in molekularen Cloningstudien gefunden wurden, wurden in Prostatabindegewebe
gefunden. Es wurde gefunden, dass hauptsächlich der α1a Untertyp
vorliegt, welcher etwa 60–85%
der α1-Adrenozeptorpopulation repräsentiert.
Jüngste
Untersuchungen legen nahe, dass es Unterschiede bei der Untertyppopulation
zwischen normaler und hyperplastischer Prostata gibt, wobei die
Verhältnisse
zwischen den Untertypen α1a : α1b : α1d in BPH-Gewebe 85 : 1 : 14 beträgt und in
nicht-BPH-Gewebe 63 : 6 : 31.
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Es wurde berichtet, dass der α1A-Adrenozeptor
die kontraktile Antwort der menschlichen Prostata in vitro vermittelt.
Ford A. P. D. W. et al., Br. J. Pharmacol. 114, 24 P (1995) fanden
heraus, dass der α1A-Adrenozeptor keine kontraktilen Antworten
auf Noradrenalin vermitteln kann und schlugen als Kandidat dafür den α1L-Adrenozeptor
vor. Befunde von Kenny B. A. et al., Br. J. Pharmacol. 118, 871–878 (1996)
untermauern die Sicht, dass der α1L-Adrenozeptor, welcher anscheinend viele
Charakteristika eines α1A-Adrenozeptors teilt, die kontraktile Antwort
der menschlichen Prostata vermittelt.
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Im weiblichen Harnstofftrakt ist
die mRNA für
den α1-Subtyp prädominant und Autoradiografie
bestätigte
die Prädominanz
des a1A-Adrenozeptors (Andersson, K.E.,
Brit. J. Urol. Intl. 85, Supp. 2: 12–18 (2000)). Es wird berichtet,
dass die α1A- und α1D-Subtypen im menschlichen Detrusor vorliegen,
wobei der letztere Subtyp überwiegt
(Malloy, B. et al., J. Urol. 160: 937–943 (1998). Demzufolge kann
der Nachweis, dass α1-Adrenozeptorantagonisten bei der Behandlung
von unteren Urinärtraktsymptomen
von sowohl prostatischen als auch nichtprostatischen Ursprungs sowohl
bei Männern
als auch bei Frauen anwendbar sind, dazu verwendet werden, die Nützlichkeit
der erfindungsgemäßen Verbindungen
bei der Behandlung von solchen Symptomen zu unterstützen, unabhängig davon,
ob sie obstruktiven Ursprungs sind oder nicht und unabhängig vom
Geschlecht des Patienten.
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Auf der anderen Seite wurde ebenfalls
vorgeschlagen, dass die α1A- und α1L-Adrenozeptoren
unterschiedliche pharmakologische Formen des gleichen Rezeptors
darstellen können.
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Die Affinität der erfindungsgemäßen Verbindungen
für den
jeweiligen Rezeptor kann über
die Rezeptorbindungsprüfungen,
bspw. wie im folgenden dargestellt, abgeschätzt werden:
- (1) α1-adrenergische
Rezeptoruntertypen: unter Verwendung des spezifischen Liganden 3H-Prazosin, gemäß Testa R. et al., Pharmacol.
Comm., 6, 79–86
(1995);
- (2) 5HT1A-serotonergische Rezeptoren:
unter Verwendung des spezifischen Liganden 3H-8-OH-DPAT
gemäß Fargin
A. et al., Nature 335, 358–360
(1988).
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Der α1L-adrenergische
Rezeptor ist bisher nicht geklont und daher kann die funktionale
Affinität
der erfindungsgemäßen Verbindungen
für diesen
Subtyp durch Verwendung einer isolierten Organpräparation gemäß Testa
R. et al., J. Pharmacol. Exp. Ther. 281, 1284–1293 (1997) abgeschätzt werden.
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Die in vitro-Tests der erfindungsgemäßen Verbindungen
auf die oben angegebenen Rezeptoren ist in den unten angegebenen
Beispielen 34 und 35 beschrieben.
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Die derzeit für die symptomatische Therapie
von BPH verwendeten Wirkstoffe mit α1-adrenergisch
antagonistischer Aktivität
haben eine geringe Subtypselektivität und bewirken das Entstehen
von relevanten Nebeneffekten auf Grund ihrer hypotensiven Aktivität.
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Daher besteht eine Notwendigkeit
für selektive α1-Antagonisten,
welche den BPH-Patienten nicht den Nebeneffekten, insbesondere vom
kardiovaskulären
Typ, der genannten Behandlungen aussetzen.
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Die sehr hohe Umselektivität der erfindungsgemäßen Verbindungen
wurde am Hundemodell, wie in Beispiel 36 beschrieben, getestet,
wo ihre Effektivität
bei der Antagonisierung der Kontraktionen der prostatischen Urethra
in Gegenwart von sehr eingeschränkten
Effekten auf den Blutdruck gezeigt wurde, im Vergleich zu Verbindung
A und einem anderen wohl bekannten α1-Antagonisten,
nämlich
Prazosin.
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Demzufolge besteht eine erste Aufgabe
der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren zur Behandlung von
BPH zur Verfügung
zu stellen, welches jegliche ungewünschten Nebeneffekte auf Grund
von akuter Hypotension vermeidet.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, pharmazeutische Zusammensetzungen zur Verfügung zu
stellen aus Isoxazolverbindungen, die selektive α1-Adrenozeptorantagonisten
sind, wobei diese Zusammensetzungen wirksam sind bei der Behandlung
von BPH.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein Verfahren zur Behandlung von BPH zur Verfügung zu
stellen, wobei Isoxazolverbindungen, die selektive α1-Adrenozeptorantagonisten
sind, verwendet werden.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren für
die Behandlung von neurogenen unteren Urinärtraktdysfunktionen bei Patienten
zur Verfügung
zu stellen, sowie ein Verfahren für die Behandlung von unteren
Urinärtraktsymptomen
bei weiblichen Patienten, wobei wahlweise weiterhin eine anticholinergische
Verbindung eingeschlossen ist, welche ausgewählt werden kann aus der Gruppe
bestehend aus Tolterodin, Oxybutinin, Darifenacin, Alvamelin und
Temiverin.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist die Verwendung von neuen Verbindungen für die Verringerung
des Augeninnendrucks, die Inhibierung der Cholesterinsynthese, die
Reduktion von über
den Sympathikus vermitteltem Schmerz, sowie die Behandlung von Herzrhythmus-
und Errektionsfunktionsstörungen.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Endung werden dem Fachmann aus der folgenden detaillierten
Beschreibung und den Ansprüchen
offensichtlich: Synthese der erfindungsgemäßen Verbindungen Die erfindungsgemäßen Verbindungen
können
allgemein wie folgt hergestellt werden:
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Die direkte Kondensation der Verbindungen
1 mit den ω-Aminoalkylderivaten
2 (Schema 1) führt
zu den erfindungsgemäßen Verbindungen.
Die Kondensation kann in Gegenwart eines Kondensationsmittels (z.B.
Dicyclohexylcarbodiimid oder Diethylcyanophosphonat) ausgeführt werden,
wahlweise in Gegenwart eines Beschleunigungsmittels (bspw. N-Hydroxysuccinimid,
4-Dimethylaminopyridin oder N,N'-Carbonyldiimidazol)
in einem aprotischen oder chlorierten Lösungsmittel (z.B. Dimethylformamid
oder Chloroform) bei –10/140°C (Albertson
N.F., Org. React. 12, 205–218
(1962); Doherty A. M. et al., J. Med. Chem. 35, 2–14 (1992);
Ishihara Y et al., Chem. Pharm. Bull. 39, 3236–3243 (1991)). In einigen Fällen können die
aktivierten, als Zwischenprodukt auftretenden Ester oder Amide (wie
z.B. O-(N-Succinimidyl)ester oder Acylimidazolide) isoliert und
weiterhin in aprotischem oder chloriertem Lösungsmittel bei 10/100°C mit 2 zur
Reaktion gebracht werden, um zu den korrespondierenden Amiden (I)
umgewandelt zu werden. Diese Art von Kondensation ist in den Beispielen
wohl beschrieben. Ein anderes aktiviertes Zwischenprodukt, welches
verwendet werden kann, ist das gemischte Anhydrid von 1, welches
durch Reaktion von 1 mit einem Alkylchloroformiat in Gegenwart eines
tertiären
Amins (z.B. Triethylamin oder N-Methylmorpholin) erhalten werden
kann, welches dann mit 2 bei 0 bis 80°C zur Reaktion gebracht wird.
Wahlweise kann ein Beschleunigungsmittel (z.B. 1-Hydroxypiperidin)
vor der Aminzugabe zugegeben werden (Albertson N. F., Org. React.
12, 157 (1962)).
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Alternativ kann die Kondensation
ohne ein Lösungsmittel
bei 150–220°C ausgeführt werden
(Mitchell J. A. et al., J. Am. Chem. Soc. 53, 1879 (1931)), oder
in hochsiedenden ätherischen
Lösungsmitteln
(z.B. Diglyme).
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Die Kondensation kann auch durch
Herstellung und wahlweise Isolierung von reaktiven Derivaten von 1,
wie z.B. Acylhalogeniden, durchgeführt werden. Die Herstellung
und Verwendung dieser zuletzt genannten Derivate ist in der Literatur
wohl dokumentiert und dem Fachmann wohl bekannt.
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Ebenso können weniger reaktive Derivate
von 1 verwendet werden, wie z. B. Alkylester, welche ihrerseits
in Gegenwart eines Kondensierungsmittels (z.B. Trimethylaluminium)
in einem aprotischen und/oder einem chlorierten Lösungsmittel
(z.B. Hexan, Dichlormethan) bei –10/80°C oder ohne Lösungsmittel
bei 80–180°C umgewandelt
werden können
(Weinreb S. M. et al., Tetrahedron Lett. 4171 (1977); Lipton M.
F. et al., Org. Synth. 59, 49 (1979)).
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Mit dem gleichen Kondensationsverfahren
wie oben beschrieben, kann unter Verwendung von H2NCH2(CH2)nCH2X (mit X = Halogen oder OH) als Reagenz,
1 in 3 umgewandelt werden. In dem Fall, wenn X = OH ist, wird die
alkoholische Gruppe dann durch dem Fachmann bekannte Verfahren in
eine geeignete Abgangsgruppe umgewandelt. Die Verbindungen 3 (mit
X = Abgangsgruppe wie z.B. Halogen oder Aryl-/Alkylsulfonyloxygruppe)
können
anschließend
mit einem geeigneten Phenylpiperazin 4 zur Reaktion gebracht werden.
Die nukleophile Substitution wird vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise,
bei einer Temperatur im Bereich von 20–200°C in einem polaren Lösungsmittel,
wie z.B. Dimethylformamid, Acetonitril oder Methanol, oder ohne
jegliches Lösungsmittel, üblicherweise
in Gegenwart einer Base wie Kaliumcarbonat ausgeführt. Siehe
hierzu das Kapitel von Gibson in Patai: „The Chemistry of the Amino
Group", Seite 45,
Wiley Int. Sci., N.Y. (1968).
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Die Herstellung der Verbindungen
2 ist in der Literatur veröffentlicht
und dem Fachmann bekannt und beinhaltet die nukleophile Substitution
eines Phenylpiperazins 4 an ein N-(ω-Haloalkyl)phthalimid oder
ein geeignetes ω-Haloalkylnitril
oder -amid durch das Verfahren, welches oben für die Kondensation der Verbindungen
3 und 4 gezeigt ist, oder durch Addition eines α,β-ungesättigten Alkylnitrils oder -amids
in einem geeigneten Lösungsmittel
(z.B. Acetonitril, N,N-Dimethylformamid, ein chloriertes Lösungsmittel
oder ein anderes aprotisches polares Lösungsmittel) bei einer Temperatur
zwischen 0°C
und der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels.
Die folgende Standard-Phthalimidoschutzgruppenabspaltung
und die Reduktion der Amido- oder Cyanogruppe führt zu den Verbindungen 2.
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Die Verbindungen I, bei welchen R
eine Trifluormethansulfonyloxy-Gruppe ist, können ausgehend von Verbindungen
I bei denen R eine Hydroxygruppe ist, durch bekannte Verfahren,
einschließlich
der Verwendung von Trifluormethansulfonsäureanhydrid oder N-Phenyltrifluoromethansulfonimid
in aprotischen Lösungsmitteln,
wie z.B. 1,2-Dichlorethan oder anderen chlorierten Lösungsmitteln,
oder Toluol bei einer Temperatur im Bereich von –20°C und der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels
hergestellt werden (Hendrickson J. B. et al., Tetrahedron Letters,
4607–4610
(1973)).
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Die N-Oxide der Verbindungen I können durch
einfache Oxidationsverfahren, wie sie dem Fachmann bekannt sind,
hergestellt werden. Das Oxidationsverfahren, wie es von Brougham
P., Synthesis, 1015–1017 (1987)
beschrieben wurde, erlaubt die Differenzierung zwischen den beiden
Stickstoffatomen des Piperazinrings, was es erlaubt, sowohl die
N-Oxide als auch die N,N'-Dioxide
zu erhalten.
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Die Herstellung der bisher in der
Literatur nicht bekannten Phenylpiperazine 4 ist im experimentellen Teil
gut dokumentiert und verwendet Synthesewege, die dem Fachmann sehr
gut bekannt sind, und welche die Synthese des geeigneten Anilins über Standardreaktionen
und die anschließende
Cyclisierung mit Bis-(2-chlorethylamin)
enthalten, um das Piperazin gemäß dem Verfahren
von Prelog V. et al., Collect. Czech. Chem. Comm. 5, 497–502 (1933)
oder seiner Varianten (Elworthy T. R., J. Med. Chem. 40, 2674–2687 (1997)) zu
ermöglichen.
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Detaillierte
Synthese
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Die folgenden Beispiele veranschaulichen
die Erfindung, ohne sie einzuschränken.
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Beispiel 1
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N-{3-[4-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
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a) 1-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-4-[3-(N-phthalimido)-propyl]-piperazin
(Verbindung 1A)
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Eine Mischung aus 28,64 g 1-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-piperazin,
44,6 g wasserfreiem Kaliumcarbonat und 33,65 g N-(3-Brompropyl)-phthalimid
in 250 ml Acetonitril wird unter Rückfluss 8 Stunden gerührt. Nach
Abkühlen
auf Raumtemperatur werden unter Rühren 800 ml Wasser zugegeben
und die erhaltene Suspension abgesaugt, was zu einem gelblichen
Feststoff führt,
der mit 300 ml Wasser gewaschen und aus Methanol umkristallisiert
wird, was 46,5 g (91%) der Titelverbindung mit einem Schmelzpunkt
von 131–133°C ergibt.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,78–7,82, m,
2H, Phthalimid H3, H6; 7,64–7,78,
m, 2H, Phthalimid H4, H5; 6,92, dd, 1H, Methoxyphenyl H–4; 6,65–6,78, m,
2H, Methoxyphenyl H3, H6; 3,81, s, 3H, CH3O;
3,71–3,89,
m, 2H, CH2N(CO)2;
2,78-3,00, m, 4H,
2 Piperazin CH2s; 2,40–2,65, m, 6H, 2 Piperazin CH2s, CH
2CH2CH2N(CO)2; 1,80–2,03,
m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
b) 1-(3-Aminopropyl)-4-(5-Chlor-2-Methoxyphenyl)piperazin-Trihydrochlorid
2,15 H2O (Verbindung 1B)
-
Eine Lösung von 20,7 g der Verbindung
1A und 8,6 ml von 85% Hydrazinhydrat in 300 ml 95%igem Ethanol wird
unter Rückfluss
3,5 Stunden gerührt.
Danach wird die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
400 ml Wasser verdünnt,
mit 37%iger Salzsäure
angesäuert
(pH = 1) und eine halbe Stunde gerührt. Der ausgefallene Feststoff
wird durch Filtration gesammelt und mit 1N Salzsäure, gefolgt von Wasser, gewaschen.
Das Filtrat wird durch Vakuumverdampfung aufkonzentriert, filtriert,
durch Zugabe von 35%iger Natriumhydroxid bei 0–5°C basisch gemacht und mit Diethylether
extrahiert. Die organische Schicht wird mit Salzlake gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum bis zur Trockne eingedampft, was zu 13,6 g
(96%) der Titelverbindung in Form der Base führt. Ansäuerung einer Lösung der
Base in Chloroform mit mehr als drei äquivalenten 3N ethanolischer
Salzsäure
gefolgt von Verdampfen bis zur Trockne im Vakuum und Kristallisation
des Rückstandes aus
Ethanol/Diethylether 10:3 ergibt die Titelverbindung, Schmelzpunkt
bei 200-202°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 11,20–11,50,
br, 1H, NH+; 8,10–8,40, br, 3H, NH3
+; 6,85–7,10,
m, 3H Phenyl H3, H4, H6; 5,10, br, 5,3H, NH+,
2,15, H2O; 3,79, s, 3H, CH3O;
3,35–3,65,
m, 4H, 2 Piperazin, CH2s; 3,03–3,35, m, 6H,
2 Piperazin CH2s, CH2CH2
CH
2NH3
+;
2,80–3,03,
m, 2H, CH
2CH2CH2NH3
+; 1,95–2,22,
m, 2H, CH2
CH
2CH2NH3
+.
-
c) N-{3-[4-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-S-methy1-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
1,08 g 93%iges Diethylcyanophosphonat
und 0,92 ml Triethylamin werden zu einer Mischung aus 1,22 g 3-Phenyl-5-methylisoxazol-4-carbonsäure, 1,87
g der Verbindung 1B als Base und 30 ml wasserfreiem Dimethylformamid
zugegeben und bei 0–5°C gerührt. Die
Temperatur wird auf 20–25°C ansteigen
lassen und nach 3,5 Stunden Rühren
die Mischung in 300 ml Wasser eingegossen und mit Ethylacetat extrahiert.
Die kombinierten organischen Phasen werden mit 5%igem wässrigem
Natriumcarbonat und Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen auf Natriumsulfat
wird das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Das Rohprodukt wird aus Ethanol umkristallisiert
und ergibt 2,11 g (75%) der Titelverbindung, Schmelzpunkt 139–142°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,70, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,95, dd, 1H, Methoxyphenyl H4; 6,85,
d, 1H, Methoxyphenyl H6; 6,75, d, 1H, Methoxyphenyl H3; 6,25, t,
1H, NH; 3,82, s, 3H, OCH3; 3,40, q, 2H,
NHCH
2;
2,80–2,95,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,69, s, 3H, CH3; 2,40–2,55,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,30, t, 2H, CONHCH2CH2
CH
2N; 1,55–1,70, m,
2H, CH2
CH
2CH2.
-
Beispiel 2
-
N-{3-[4-(5-Chlor-2-hydroxphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-(5-Chlor-2-hydroxphenyl)piperazin-dihydrobromid
(Verbindung 2A)
-
Eine Suspension von 5,5 g 1-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-piperazin
in 40 ml 62%iger Bromwasserstoffsäure wird 30 Stunden unter Rückfluss
gerührt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird die Mischung abfiltriert und der Feststoff
auf dem Trichter mit Aceton gewaschen, was zu 6,02 g der Titelverbindung
führt. Schmelzpunkt >270°C (aus Ethanol).
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 9,35–9,80, br,
2H, NH2
+; 8,60–9,05, br,
2H, NH+, OH; 6,704–6,97, m, 3H, aromatische CHs,
3,00–3,38,
m, 8H, Piperazin CH2s.
-
b) N-(3-Chlororopyl)-3-phenyl-5-methylisoxazol-4-carboxamid
(Verbindung 2B)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren gefolgt wird, wie es für die Verbindung aus Beispiel
1c beschrieben ist, jedoch wird die Verbindung 1B durch 3-Chlorpropylaminhydrochlorid
ersetzt und die Menge an Triethylamin verdoppelt. Eingießen der
Reaktionsmischung in Eiswasser und Abfiltrieren des ausgefallenen
Feststoffes, der auf dem Trichter mit einer Mischung aus 2:1 Wasser:
Dimethylformamid, gefolgt von Wasser, gewaschen wird, führt nach
dem Trocknen zur reinen Titelverbindung. Schmelzpunkt 122–124°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,45–7,60, m,
5H, Phenyl, CHs; 5,50, br, 1H, NH; 3,30–3,45, m, 4H, CH
2CH2
CH
2; 2,70,
s, 3H, CH3; 1,80–1,90, m, 2H, CH2
CH
2CH2.
-
c) N-{3-[4-(5-Chlor-2-hydroxyphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Eine Mischung von 0,28 g der Verbindung
2B, 0,21 g der Verbindung 2A und 0,14 g Kaliumcarbonat werden 20
Minuten lang auf 160°C
erwärmt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird die Mischung mit 8 ml Chloroform aufgenommen
und anorganische Substanz abfiltriert. Das Filtrat wird zur Trockne
eingedampft und durch Flashchromatographie (Chloroform: Methanol
97,5:2,5) gereinigt. Die Ausbeute beträgt 0,32 g (71%) der Titelverbindung.
Schmelzpunkt 92–98°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,75, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,45–7,60,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 7,00–7,10,
m, 2H, Hydroxyphenyl H4, H6; 6,85, d, 1H, Hydroxyphenyl H3; 6,70,
br, 1H, OH; 6,02, t, 1H, NH; 3,35, q, 2H, NHCH
2; 2,62-2,75, m, 7H, 2 Piperazin
CH2s und CH3; 2,382,50,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,30, t, 2H, CONHCH2CH2
CH
2N; 1,55–1,70, m,
2H, CH2
CH
2CH2.
-
Beispiel 3
-
5-Methyl-3-phenyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}isoxazol-4-carboxamid
-
Diese Verbindung wird wie in Beispiel
2c beschrieben hergestellt, wobei die Verbindung 2A durch 1-[2-(2,2,2-Trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin
(hergestellt wie in
EP 748 800 beschrieben)
ersetzt wird. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie gereinigt
(Ethylacetat: Methanol 95:5) und ergibt die Titelverbindung (47%).
Schmelzpunkt 124–125°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl
3, δ): 7,60–7,70, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,40–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,88–7,05,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,35, t, 1H, NH, 4,35, q, 2H, OCH
2CF
3; 3,40, q, 2H,
NH
CH
2; 2,80–2,95, m,
4H, 2 Piperazin CH
2S; 2,65, s, 3H, CH
3; 2,30–2,45,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,30, t, 2H, CONHCH
2CH
2
CH
2N; 1,55–1,70, m,
2H, CH
2
CH
2CH
2.
-
Beispiel 4
-
N-{3-[4-[2-Methoxy-5-(2,2,2-trifluorethoxy)phenyl)-1-piperazinyl)-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-(t-Butoxycarbonyl)-4-(5-hydroxy-2-methoxyphenyl)piperazin
(Verbindung 4A)
-
Eine Lösung aus 8 g 1-(5-Hydroxy-2-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrobromid
(hergestellt wie in
US 5 605
896 beschrieben) und 3,17 g wasserfreies Kaliumcarbonat
in 30 ml Wasser werden im Vakuum zur Trockne eingedampft. 100 ml
wasserfreies Tetrahydrofuran und 5,18 g Di-t-butyldicarbonat werden
zu dem Rückstand
gegeben, die Mischung bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt und
dann 100 ml wasserfreies Tetrahydrofuran zugegeben. Die Suspension
wird filtriert und das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wird in 200 ml Chloroform aufgelöst,
die Lösung
mit 3×50
ml 5%igem Natriumbicarbonat gewaschen, zweimal mit 50 ml Wasser
und dann über
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wird bei reduziertem Druck entfernt und der Rückstand mittels Flashchromatographie
gereinigt (Petrolether Ethylacetat 75:25) und ergibt 1,91 g (28,7%)
der Verbindung 4A und 1,58 g (35,7%) 1-(t-Butoxycarbonyl)-4-[-5-(t-butoxycarbonyloxy)-2-methoxyphenyl]-piperazin. Eine Lösung dieses
Nebenprodukts in 40 ml Methanol und 6 ml 1N Natriumhydroxid wird
bei Raumtemperatur über
Nacht stehengelassen. Die Mischung wird dann mit Essigsäure neutralisiert,
das Lösungsmittel
bei reduziertem Druck entfernt und der Rückstand in 40 ml Chloroform
gelöst. Nach
Waschen mit 3 × 10
ml Wasser wird die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet
und das Lösungsmittel
im Vakuum abgedampft, um zusätzlich
1,15 g (17,2%) der Verbindung 4A zu erhalten (insgesamt 45,9%).
1H-NMR (200 MHz, CDCl
3, δ): 6,70,
d, 1H, Phenyl H3; 6,45–6,53,
m, 2H, Phenyl H4, H6; 5,77, br, 1H, OH; 3,78, s, 3H, CH
3O;
3,48–3,68,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,82–3,05, m,
4H, 2 Piperazin CH
2s; 1,48, s, 9H, (CH
3)
3C.
-
b) 1-(t-Butoxycarbonyl)-4-[2-methoxy-5[2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]piperazin
(Verbindung 4B)
-
Eine gerührte Mischung aus 2,83 g der
Verbindung 4A, 6,05 g Cesiumcarbonat und 2,95 g 2,2,2-Trifluorethyl-p-toluolsulfonat
in 60 ml Acetonitril wird 16 Stunden lang zum Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel
wird bei reduziertem Druck abgezogen. 90 ml Salzlösung werden
zu dem Rückstand
zugegeben und die Mischung wird mit 3 × 40 ml Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wird mit 3 × 20 ml Wasser und 20 ml Salzlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wird bei reduziertem Druck entfernt und der Rückstand durch Flashchromatographie
(Petrolether/Ethylacetat graduell von 95:5 bis 80:20) gereinigt.
Die Lösungsmittel
werden im Vakuum entfernt und ergeben 1,86 g (52%) der Verbindung
4B als weißen
Feststoff Schmelzpunkt (98) 102-105°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 6,77,
d, 1H, Phenyl H3; 6,45–6,63,
m, 2H, Phenyl H4, H6; 4,28, q, 2H, CF3CH2O; 3,84, s, 3H, CH3O;
3,53–3,68,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,90–3,06, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 1,48, s, 9H, (CH3)3C.
-
c) 1-[2-Methoxy-5-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]piperazin
* 1,9 HCl (Verbindung 4C)
-
Eine Lösung aus 2,42 ml Trifluoressigsäure in 30
ml wasserfreiem Dichlormethan wird tropfenweise bei 3–5°C zu einer
gerührten
Lösung
aus 1,17 g der Verbindung 4B in 40 ml wasserfreiem Dichlormethan
zugegeben. Die Mischung wird bei Raumtemperatur über Nacht gehalten, mit 2×30 ml 2N
Natriumhydroxid gewaschen und mit 3×15 ml 2N Salzsäure extrahiert.
Die wässrige
Phase wird mit 2×20
ml Diethylether gewaschen, mit 37%igem Natriumhydroxid bei 5–10°C alkalisiert
und mit 3×30
ml Diethylether extrahiert. Die organische Phase wird über Natriumsulfat
getrocknet und anschließend
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, was 0,78 g (89%) der Verbindung 4C-Base als
dickes Öl
ergibt. Eine Lösung
dieser Base in Diethylether wird mit Holzkohle behandelt, filtriert
und durch Zugabe von 3,6 N Salzsäure
in Diethylether angesäuert,
um das Hydrochloridsalz zu erhalten, durch Filtration gewonnen und
aus Acetonitril und Ethanol (7,5:1) umkristallisiert, um die analytische
Probe zu erhalten. Schmelzpunkt (188) 202–208°C (Zers.).
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 9,18, br, 1,9H, NH2
+; 6,90, d, 1H,
Phenyl H3, 6,67, dd, 1H, Phenyl H4; 6,59, d, 1H, Phenyl H6; 6,11,
br, 1H, NH+; 4,66, q, 2H, CF3CH2O; 3,74, s, 3H, CH3O;
3,18, br, 8H, Piperazin CH2s.
-
d) N-{3-[4-[2-Methoxy-5-(2
2 2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
sDiese Verbindung wird wie in Beispiel
2c beschrieben hergestellt, jedoch wird Verbindung 2A durch Verbindung
4C ersetzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wird das Rohprodukt durch Flashchromatographie
gereinigt (Dichlormethan : 2N Ammoniak in Methanol 97,5:2,5), um
die Titelverbindung zu erhalten (54%). Schmelzpunkt 125°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,65–7,75, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,75, d, 1H, Trifluorethoxyphenyl H3;
6,45–6,55,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl H4, H6; 6,20, t, 1H, NH; 4,30, q, 2H, OCH2CF3; 3,80, s, 3H,
OCH3; 3,35, q, 2H, NHCH
2; 2,80–2,95, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,35–2,48,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,27, t, 2H, CONHCH2CH2
CH
2N; 1,52–1,68, m,
2H, CH2
CH
2CH2.
-
Beispiel 5
-
N-{3-[4-[5-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
a) 5-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-nitrobenzol
(Verbindung 5A)
-
Eine gerührte Mischung von 3,14 g 4-Fluor-2-nitrophenol,
13 g Cesiumcarbonat und 20 ml wasserfreiem Dimethylformamid wird
4 Stunden lang auf 100°C
erwärmt.
Nach diesem Zeitraum werden 6,65 g 2,2,2-Trifluorethyl-p-toluolsulfonat zugegeben
und die Mischung bei der gleichen Temperatur 40 Stunden gerührt. Danach
wird das Lösungsmittel
unter reduziertem Druck bei 35°C
entfernt und 50 ml Wasser zu dem Rührstand gegeben. Die Mischung
wird mit 37%iger Salzsäure
angesäuert
und mit 3 × 40
ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wird mit 20 ml Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und bis zur Trockne im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wird durch Flashchromatographie gereinigt (Petrolether : Ethylacetat
100:7), um 1,53 g (32%) der Verbindung 5A als Öl zu ergeben.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,65,
dd, 1H, H6; 7,32, ddd, 1H, H4; 7,16, dd, 1H, H3; 4,42, q, 2H, CH2.
-
b) 5-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-anilin
(Verbindung 5B)
-
Eine Mischung von 0,66 g der Verbindung
5A und 0,07 g Raney-Nickel in 20 ml Ethylacetat wird bei 20–25°C 14 Stunden
lang gerührt.
Die organische Phase wird abgetrennt und die Mischung wird mit 2 × 40 ml Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit 20 ml
Salzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne im Vakuum eingedampft,
um 0,52 g (90,6%) der Verbindung 5B als oranges Öl zu erhalten.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 6,70,
dd, 1H, H6; 6,28–6,50,
m, 2H, H3 und H4; 4,32, q, 2H, CH2; 3,92,
br, 2H, NH2.
-
c) 1-[5-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxyZphenyl]piperazin
(Verbindung 5C)
-
Eine gerührte Mischung von 0,52 g der
Verbindung 5B, 0,45 g Bis-(2-chlorethyl)aminohydrochlorid,
0,5 g Kaliumjodid, 0,34 g wasserfreiem Kaliumcarbonat und 20 ml
n-Butanol wird unter Stickstoff 32 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel
wird unter reduziertem Druck entfernt. Der Rückstand wird mit 10 ml Wasser
und 10 ml 20%igem wässrigem
Natriumcarbonat behandelt und mit 2×30 ml Ethylacetat extrahiert.
Die organische Phase wird mit Salzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand
wird durch Flashchromatographie gereinigt (Chloroform : 2N Ammoniak
in Methanol, abgestuft von 100 : 3 bis 100 : 5) und führt zu 0,1
g (14%) der Verbindung 5A als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 6,80–6,93, m,
1H, H3; 6,55–6,71,
m, 2H, H6, H4; 4,36, q, 2H, OCH2CF3; 3,05, br, 8H; Piperazin CH2s;
2,38, s, 1H, NH.
-
d) N-{3-[4-[5-Fluor-2-(2,2,
2-trifluorethoxy)phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Diese Verbindung wird wie in Beispiel
2c beschrieben hergestellt, wobei die Verbindung 2A durch die Verbindung
5C ersetzt wird. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird das Rohprodukt durch Flashchromatographie
gereinigt (Dichlormethan : 2N Ammoniak in Methanol 97,5 : 2,5),
um die Titelverbindung zu erhalten (59%). Schmelzpunkt 123–125°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,70, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,80–6,90,
m, 1H, Trifluorethoxyphenyl H3; 6,55–6,70, m, 2H, Trifluorethoxyphenyl
H4, H6; 6,20, t, 1H, NH; 4,30, q, 2H, OCH2CF3; 3,35, q, 2H, NHCH
2; 2,80–2,95, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,35-2,45, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,25, t, 2H, CONHCH2CH2
CH
2N; 1,50–1,65, m,
2H, CH2
CH
2CH2.
-
Beispiel 6
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Verbindung wird hergestellt wie
in Beispiel 2 beschrieben, wobei die Verbindung 2A durch 1-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin
(hergestellt wie in
EP 748 800 beschrieben)
ersetzt wird. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird das Rohprodukt durch Flashchromatographie
(Dichlormethan : 2N Ammoniak in Methanol 98 : 2) gereinigt und man
erhält
die Titelverbindung (64%). Schmelzpunkt 112–135°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl
3, δ): 7,60–7,70, m, 2H, Phenyl H2, H6;
7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,60–6,85,
m, 3H, Trifluorethoxyphenyl H3, H5, H6; 6,28, t, 1H, NH; 4,20–4,40, m,
2H, OCH
2CF
3; 3,35,
q, 2H, NH
CH
2;
2,75–2,90,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,65, s, 3H, CH
3; 2,35–2,45,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,25, t, 2H, CONHCH
2CH
2
CH
2N; 1,50–1,65, m,
2H, CH
2
CH
2CH
2.
-
Beispiel 7
-
N-{3-[4-[(5-Chlor-2-trifluormethanesulfonyloxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
0,07 ml Triethylamin werden bei Raumtemperatur
zu einer gerührten
Mischung von 0,22 g der Verbindung aus Beispiel 2, 0,18 g N-Phenyltriflimid
und 5 ml Dichlormethan zugegeben. Die Mischung wird 10 Tage lang
gerührt.
Während
diesem Zeitraum werden zwei zusätzliche
Mengen N-Phenyltriflimid (0,18 und 0,09 g) und Triethylamin (0,07
und 0,04 ml) zugegeben. Die Reaktionsmischung wird mit 5 ml Dichlormethan
verdünnt, mit
10% wässrigem
Natriumcarbonat und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet
und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Das Rohprodukt wird durch
Flashchromatographie (Ethylacetat Methanol 95 : 5) gereinigt, um
0,17 g (58%) der reinen Titelverbindung zu erhalten (Schmelzpunkt
49–53°C).
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,65–7,75, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,50–7,60,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 7,02–7,10,
m, 3H, Chlorphenyl H3, H4, H6; 6,20, t, 1H, NH; 3,35, q, 2H, NHCH
2;
2,75–2,85,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,70, s, 3H, CH3; 2,40-2,50, m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,32, t, 2H, CONHCH2CH2
CH
2N; 1,55–170,
m, 2H, CH2
CH
2CH2.
-
Beispiel 8
-
3-(4-Fluorphenyl)-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl-4-[3-(N-phthalimido)-propyl]-piperazin (Verbindung
8A)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem für
Verbindung 1A in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gefolgt wird,
wobei 1-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)-piperazin durch 1-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin
ersetzt wird. Die Reaktionsmischung wird mit Diethylether extrahiert
und die organische Lösung über Natriumsulfat
getrocknet und auf Silicagel filtriert, wobei der Filter mit Diethylether
gewaschen wird. Abdampfen im Vakuum bis zur Trockne ergibt das Titelprodukt
(66%), Schmelzpunkt (104) 108–110°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,95, m,
4H, Phthalimido CHs; 6,52–6,90,
m, 3H, Fluorphenyl CHs; 4,35, q, 2H, OCH2CF3; 3,80, t, 2H, (CO)2NCH
2;
2,70-3,20, m, 4H,
2 Piperazin CH2s; 2,30–2,70, m, 6H, (CO)2NCH2CH2CH
2N, 2 Piperazin
CH2s; 1,75–2,10, m, 2H, (CO)2NCH2CH
2.
-
b) 1-(3-Aminopropyl)-4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy]-phenyl]-piperazin
(Verbindung 8B)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie es für
Verbindung 1B in Beispiel 1 beschrieben ist, gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 1A durch Verbindung 8A ersetzt wird. Extraktion
des alkalisierten Filtrats mit Dichlormethan führt zur Titelverbindung (84,8%)
als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 6,82–6,98, m,
1H, H5; 6,58–6,82,
m, 2H, H3 und H6; 4,38, q, 2H, OCH2CF3; 2,92–3,12,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,80–2,92, m,
2H, H2NCH
2CH2CH2N;
2,40–2,75,
m, 8H, H
2NCH2CH2CH
2N und 2 Piperazin
CH2s; 1,62–1,82, m, 2H, H2NCH2CH
2CH2N.
-
c) Methyl-3-(4-fluorphenyl)-isoxazol-4-carboxylat
(Verbindung 8C)
-
Zu einer Lösung aus 1,05 g 4-Fluorbenzaldoxim
(Beil. 7, I 132s, II 177d, III 863c) in 15 ml Chloroform werden
1,35 g N-Bromsuccinimid (NBS) und 0,04 ml Pyridin zugegeben. Die
erhaltene Mischung wird bei Raumtemperatur 4 Stunden lang unter
Stickstoffatmosphäre
gerührt.
Nach dem Abkühlen
auf 0° C
werden 1,75 g Methyl-β-pyrrolidinacrylat
(hergestellt wie in
US 4 144
047 beschrieben) und 1,26 ml Triethylamin zugegeben und
die Suspension bei Raumtemperatur 18 Stunden lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wird mit 20 ml 2N Salzsäure und 20 ml Wasser verdünnt. Die
organische Phase wird abgetrennt, nochmals mit 2N Salzsäure und
Wasser gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und zur Trockne im
Vakuum abgedampft. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie
gereinigt (Toluol : Dichlormethan 1 : 9), um die Titelverbindung (47%)
als Öl
zu erhalten.
1H-NMR (200 MHz, CDCl
3, δ):
9,02, s, 1H, Isoxazol H5; 7,71–7,91,
m, 2H, Phenyl CHs; 7,08–7,27,
m, 2H, Phenyl CHs; 3,81, s, 3H, COOCH
3.
-
d) 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonsäure (Verbindung
8D)
-
Eine Mischung aus 0,79 g der Verbindung
8C, 3,5 ml Essigsäure
und 3,05 ml 37%iger Salzsäure
wird 4 Stunden zum Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird das Lösungsmittel
bei reduziertem Druck zur Trockne abgezogen und das Rohprodukt mit
15 ml Wasser aufgenommen. Der Niederschlag wird abfiltriert und
getrocknet und ergibt 0,632 g (85,9%) der Titelverbindung. Schmelzpunkt
170–174°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 13,11–13,22,
br, 1H, COOH; 9,67, s, 1H, Isoxazol H5; 7,70–7,89, m, 2H, Phenyl CHs; 7,16–7,42, m,
2H, Phenyl CHs.
-
e) 3-(4-Fluorphenyl)-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Eine Lösung aus 0,3 g der Verbindung
8D in 1,05 ml Thionylchlorid wird 1 Stunde lang unter N2-Atmosphäre zum Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wird das Lösungsmittel
zur Trockne abgedampft und das so erhaltene Rohprodukt 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonylchlorid
in 10 ml Chloroform gelöst.
Danach wird eine Lösung
von 0,48 g der Verbindung 8B und 0,6 ml Triethylamin in 10 ml Chloroform zugegeben
und die erhaltene Mischung bei Raumtemperatur 18 Stunden gerührt. Die
Lösung
wird mit Wasser gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat), filtriert
und im Vakuum eingedampft. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie
gereinigt (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol 95 : 5), um 0,607
g (79,8%) der Titelverbindung zu erhalten. Schmelzpunkt 122,4–123°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 8,89,
3, 1H, Isoxazol H5; 7,74–7,87,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 7,28–7,41, br, 1H, NH; 7,09–7,26, m,
2H, Fluorphenyl CHs; 6,71–6,91,
m, 2H, Fluorphenyl CHs, 6,59–6,71,
m, 1H, Trifluorethoxyphenyl CH; 4,39, q, 2H, OCH2CF3; 3,50, q, 2H, NHCH
2; 2,83–3,01, m,
4H, 2 Piperazin CH2S; 2,48–2,72, m,
6H, CONHCH2CH2CH
2N
und 2 Piperazin CH2s; 1,80, q, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 9
-
3-(2-Chlor-6-Ωuorphenyl)-N-{2-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben gefolgt wird, wobei
das rohe 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonylchlorid durch das kommerzielle
3-(2-Chlor-6-fluorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonylchlorid
ersetzt wird. Reinigung durch Flashchromatographie (Chloroform :
2N Ammoniak in Methanol 100 : 3) ergibt die Titelverbindung (67,5%)
als glasartigen Feststoff.
1H-NMR (200
MHz, CDCl3, δ): 7,30–7,60, m, 2H, Chlorphenyl H3
und H5; 7,10-7,30, m, 1H, Chlorphenyl H4; 6,58–6,98, m, 3H, Fluorphenyl H3,
H5 und H6; 5,80–6,55,
br, 1H, NH; 4,38, q, 2H, OCH2CF3;
3,25–3,50,
m, 2H NHCH
2;
2,90–3,25,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,30–2,90, m,
9H, CONHCH2CH2CH
2,
CH3, 2 Piperazin CH2s; 1,40–1,95, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 10
-
3-(2,6-Dichlorphenyl)-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
entsprechend dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird
3-(2,6-Dichlorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure anstatt 3-Phenyl-5-methylisoxazol-4-carbonsäure und
Verbindung 8B anstelle von Verbindung 1B verwendet. Extraktion mit
Diethylether gefolgt durch Reinigung mittels Flashchromatographie
(Chloroform : 2N Ammoniak in Methanol 100 : 3) ergibt die Titelverbindung (38%)
als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,35–7,58, m,
3H, Dichlorphenyl H3, H4 und H5; 6,58–6,93, m, 4H, Fluorphenyl H3,
H5 und H6; 5,35–5,72,
br, 1H, NH; 4,38, q, 2H, OCH2CF3;
3,22–3,42,
m, 2H, NHCH
2;
2,90–3,10,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,80, s, 3H, CH3; 2,40–2,65,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,15–2,35, m,
2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,45–1,80, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 11
-
3-(2-Chlorphenyl)-N-{3-[4-(4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben gefolgt wird, wobei
jedoch das rohe 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonylchlorid ersetzt wird durch kommerziell
erhältliches
3-(2-Chlorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonylchlorid.
Reinigung durch Flashchromatographie (Chloroform : 2N Ammoniak in
Methanol 100:3) führt
zur Titelverbindung (78,4%) als glasiger Feststoff.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,38–7,62, m,
4H, Chlorphenyl CHs; 6,55–6,95,
m, 3H, Fluorphenyl CHs; 5,40-5,80, br, 1H, NH; 4,35, q, 2H, OCH2CF3; 3,15-3,60, m, 2H, NHCH
2,
2,82–m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,78, s, 3H, CH3; 2,35-2,63,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,10–2,35, m,
2H, CONHCH2CH2CH
2N;
1,40-1,70, m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 12
-
3-(2-Chlor-6-fluorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-[2-(2,2,2-Trifluorethoxy)phenyl]-4-[3-(N-phthalimido)propyl]-piperazin
(Verbindung 12A)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie es für
Verbindung 1A in Beispiel 1 beschrieben ist gefolgt wird, wobei
jedoch 1-(5-Chlor-2-methoxyphenyl)piperazin
ersetzt wird durch 1-[2-(2,2,2-Trifluorethoxy)phenyl]-piperazin. Die Reaktionsmischung
wird mit Diethylether extrahiert und die organische Lösung über Natriumsulfat
getrocknet und auf Silicagel filtriert, wobei der Filter mit Diethylether
gewaschen wird. Abdampfen im Vakuum bis zur Trockne führt zum
Titelprodukt (91%). Schmelzpunkt 111–113°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,92, m, 4H, Phthalimid CHs;
6,80–7,10,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 4,35, q, 2H, OCH2CF3; 3,80, t, 2H, (CO)2NCH
2;
2,75-3,12, m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,30–2,75, m,
6H, (CO)2NCH2CH2CH
2N, 2 Piperazin CH2s;
1,75–2,10,
m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
b) 1-(3-Aminopropyl)-4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin
(Verbindung 12B)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren, wie es für
Verbindung 1B aus Beispiel 1 beschrieben ist, gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 1A ersetzt wird durch die Verbindung 12A.
Extraktion des alkalisch gemachten Filtrates mit Dichlormethan gefolgt
von Reinigung durch Flashchromatographie (Chloroform : 2N Ammoniak
Methanol 10:1) ergibt die Titelverbindung (78%) als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 6,82–7,12, m,
4H, aromatische CHs; 4,40, q, 2H, OCH2CF3; 2,95–3,25,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,72–2,85, m,
2H, H2NCH
2CH2CH2N;
2,52–2,72,
m, 2 Piperazin CH2s; 2,38–2,52, m,
2H, H2NCH2CH2CH
2N; 1,55–1,80,
m, 4H, H
2NCH2CH
2CH2N.
-
c) 3-(2-Chlor-6-fluorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben, gefolgt wird, wobei
jedoch anstelle des rohen 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonylchlorids 3-(2-Chlor-6-fluorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonylchlorid und
anstelle von Verbindung 8B Verbindung 12B verwendet wird. Waschen
der Reaktionsmischung mit 2N Natriumhydroxid, gefolgt durch übliches
Aufarbeiten und Reinigen durch Flashchromatographie (Chloroform
: 2N Aminoniak in Methanol 100:3) führt zur Titelverbindung (92%)
als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,30–7,55, m,
2H, Chlorphenyl H3 und H5; 7,10–7,23,
m, 1H, Chlorphenyl H4; 6,80–7,10,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 5,60–6,30, br, 1H, NH; 4,40, q,
2H, OCH2CF3; 3,25–3,50, m,
2H, NHCH
2;
2,90-3,25, m, 4H,
2 Piperazin CH2s; 2,78, s, 3H, CH3; 2,10–2,75,
m, 6H, CONHCH2CH2CH
2N,
2 Piperazin CH2s; 1,40–1,90, m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 13
-
(2-Chlorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben gefolgt wird, wobei
jedoch anstelle des rohen 3-(4-Fluorphenyl)-isoxazol-4-carbonylchlorids 3-(2-Chlorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonylchlorid und
anstelle von Verbindung 8B Verbindung 12B verwendet wird. Waschen
der Reaktionsmischung mit 2N Natriumhydroxid, gefolgt vom üblichen
Aufarbeiten und Reinigung durch Flashchromatographie (Chloroform
: 2N Ammoniak in Methanol 100:3) führt zur Titelverbindung (67,2%)
als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,35–7,62, m,
4H, Chlorphenyl CHs; 6,82–7,12,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 5,50–5,80, br, 1H, NH; 4,40, q,
2H, OCH2CF3; 3,22–3,42, m,
2H, NHCH
2;
2,88–3,15,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,78, s, 3H, CH3; 2,35–2,63,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,10–2,35, m,
2H, CONHCH2CH2CH
2N;
1,45–1,75, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 14
-
(2,6-Dichlorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
entsprechend dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird
anstelle von 3-Phenyl-5-methylisoxazol-4-carbonsäure 3-(2,6-Dichlorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure und
anstelle von Verbindung 1B die Verbindung 12B verwendet. Extraktion
mit Diethylether gefolgt von Reinigung durch Flashchromatographie
(Chloroform : 2N Ammoniak in Methanol 100:3) führt zur Titelverbindung (75%)
als Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,35–7,60, m,
3H, Dichlorphenyl H3, H4 und H5; 6,82–7,12, m, 4H, Trifluorethoxyphenyl
CHs; 5,40–5,75,
br, 1H, NH; 4,40, q, 2H, OCH2CF3;
3,22–3,42,
m, 2H, NHCH
2;
2,98–3,18,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,80, s, 3H, CH3; 2,40–2,65,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,12–2,35, m,
2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,45–1,75, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 15
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl)-propyl}-3-phenyl-isoxazol-4-carboxamid
-
a) Methyl-3-phenyl-4-isoxazolcarboxylat
(Verbindung 15A)
-
Diese Verbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren, wie es für
Verbindung 8C beschrieben ist, gefolgt wird, aber unter Verwendung
von Benzaldoxim anstelle von 4-Fluorbenzaldoxim als Startmaterial.
Das Rohprodukt wird zweimal durch Flashchromatographie gereinigt
(Toluol : Aceton 96:4, gefolgt von Toluol), was die Titelverbindung
als Öl
(35%) ergibt.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ):
9,01, s, 1H, Isoxazol, H5; 7,69–7,84,
m, 2H, Phenyl CHs; 7,41–7,56,
m, 3H, Phenyl CHs; 3,87, s, 3H, COOCH3.
-
b) 3-Phenyl-4-isoxazolcarbonsäure (Verbindung
15B)
-
Diese Verbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren gefolgt wird, wie es für Verbindung 8D beschrieben
ist, wobei jedoch die Verbindung 15A anstelle von Verbindung 8C
verwendet wird (90,2%). Schmelzpunkt 162,7–164,5°C.
1H-NMR
(200 MHz, DMSO-d6, δ): 13,07–13,23, br, 1H, COOH; 9,65,
s, 1H, Isoxazol H5; 7,68–7,78,
m, 2H, Phenyl CHs; 7,41–7,58,
m, 3H, Phenyl CHs.
-
c) N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxyi-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenyl-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren gefolgt wird, wie es in Beispiel 8 beschrieben
ist, wobei jedoch die Verbindung 8D ersetzt wird durch die Verbindung
15B. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie gereinigt (Ethylacetat
: 2N Ammoniak in Methanol 95:5), um die Titelverbindung zu erhalten
(88,4%). Schmelzpunkt 95,8°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 9,09,
s, 1H, Isoxazol H5; 7,69–7,81,
m, 2H, Phenyl CHs; 7,44–7,66,
m, 4H, Phenyl CHs und NH; 6,84–6,95,
m, 1H, Phenyl CH; 6,69–6,82,
m, 1H, Phenyl CH; 6,58–6,67,
m, 1H, Phenyl CH; 4,39, q, 2H, OCH2CF3; 3,51, q, 2H, NHCH
2; 3,03–3,25, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,79–2,97, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,73, t, 2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,91, dt,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 16
-
3-(4-Fluorphenyl)-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 8B ersetzt wird durch Verbindung 12B. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
95:5) führt
zur Titelverbindung: 91,7%. Schmelzpunkt 86,5–87,5°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 8,84, s, 1H, Isoxazol H5;
7,31–7,40,
br, 1H, NH; 7,72–7,87,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 7,10–7,27, m, 2H, Trifluorethoxyphenyl
CHs; 6,96–7,08,
m, 2H, Fluorphenyl CHs; 6,81–6,94,
m, 2H, Flurophenyl CHs; 4,39, q, 2H, OCH2CF3; 3,50, q, 2H, NHCH
2; 2,83–3,08, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,53–2,64, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,49, t, 2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,74, dt,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 17
-
3-Phenyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 8 beschrieben, gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 8D ersetzt wird durch die Verbindung 15B und
die Verbindung 8B ersetzt wird durch die Verbindung 12B. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol 95:5)
führt zum
Titelprodukt (88%). Schmelzpunkt 94,5–95,6°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 8,87, s, 1H, Isoxazol H5;
7,67–7,85,
m, 2H, Phenyl CHs; 7,43–7,58,
m, 3H, Phenyl CHs; 6,84–7,12,
m, 5H, NH und 4 Trifluorethoxyphenyl CHs; 4,39, q, 2H, OCH2CF3; 3,46, q, 2H,
NHCH
2; 2,88-3,02, m, 2 Piperazin
CH2s; 2,47–2,59, m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,42, t, 2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,81, q, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 18
-
3-(4-Fluorphenyl)-N-{3-[3-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren, wie in Beispiel 1 beschrieben, gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 1B ersetzt wird durch Verbindung 8B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure ersetzt
wird durch 3-(4-Fluorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure (beschrieben
in J. Chem. Soc. 1963, 5838–5845,
jedoch hergestellt, indem dem Verfahren, wie in J. Am. Chem. Soc.
1985, 107, 2721–2730 ausgeführt gefolgt
wird). Reinigung durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak
in Methanol 96:4) ergibt das Titelprodukt (77%). Schmelzpunkt 150–151°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,65, m,
2H, Fluorphenyl CHs; 7,10–7,25,
m, 2H, Fluorphenyl CHs; 6,70–6,90,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl H3, H6; 6,55-6,65, m, 1H, Trifluorethoxyphenyl H5;
6,50, bs, 1H, NH; 4,30–4,45,
m, 2H, OCH2CF3;
3,45, q, 2H NHCH
2;
2,75–2,95,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,30–2,60,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,50–1,75, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 19
-
5-Ethyl-3-phenyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl[-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
a) N-(3-Chlorpropyl)-5-ethyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
(Verbindung 19A)
-
Eine Lösung von 3,1 g 5-Ethyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure (hergestellt
wie in J. Org. Chem. 1985, 50, 5660–5666 beschrieben), 2,94 g
Chlorpropylaminhydrochlorid, 2,62 ml 92%igem Diethylcyanophosphonat und
4,38 ml Triethylamin in 50 ml wasserfreiem Dimethylformamid werden
bei Raumtemperatur 3 Stunden gerührt,
in 500 ml Wasser eingegossen und mit Ethylacetat (2×200 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser
gewaschen und getrocknet (Natriumsulfat), und das Lösungsmittel
wird unter Vakuum abgezogen. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie
gereinigt (Ethylacetat : Petrolether 3:7) und ergibt 3,35 g (73%)
der Titelverbindung. Schmelzpunkt 75–76°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,42–7,62, m, 5H, Phenyl CHs; 5,50,
bs, 1H, NH; 3,15, q, 2H, CH
2CH3; 3,31–3,45, m,
4H, CH
2CH2CH
2Cl; 1,87, tt, 2H, CH2CH
2CH2; 1,38, t, 3H, CH3.
-
b) 5-Ethyl-3-phenyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
sDie Titelverbindung wird erhalten,
indem dem in Beispiel 2 beschriebenen Verfahren gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 2B ersetzt wird durch die Verbindung 19A und
1-(2-Hydroxy-5-chlorphenyl)-piperazin durch 1-[2-(2,2,2-Trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin.
Das Rohprodukt wird mit Ethylacetat aufgenommen und durch Eluieren
mittels Flashchromatographie gereinigt (Ethylacetat : 2N Ammoniak
in Methanol 98:2), um die Titelverbindung zu erhalten (54%). Schmelzpunkt
102–104°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,58–7,72, m,
3H, Phenyl CHs; 7,39–7,57,
m, 2H, Phenyl CHs; 6,82–7,12,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,40, bs, 1H, NH; 4,36, q, 2H,
CH2CF3; 3,39, dt,
2H, NHCH
2;
3,10, q, 2H, CH
2CH3; 2,71–3,01,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,20–2,59, m,
6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCHZCH2CH
2N; 1,52–1,75,
m, 2H, CH2CH
2CH2; 1,38, t, 3H,
CH3.
-
Beispiel 20
-
5-Ethyl-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird erhalten,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 2 beschrieben, gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 2B ersetzt wird durch Verbindung 19A und 1-(2-Hydroxy-5-chlorphenyl)-piperazin ersetzt
wird durch 1-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-piperazin.
Das Rohprodukt wird mit Ethylacetat aufgenommen und durch Flashchromatographie
gereinigt (Ethylacetat 2N Ammoniak in Methanol 98:2), um die Titelverbindung
zu erhalten (64%). Schmelzpunkt 115–117°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,58–7,72, m, 3H, Phenyl CHs, 7,39–7,55, m,
2H, Phenyl CHs; 6,68–6,88,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl H3 und H6; 6,60, dd, 1N, Trifluorethoxyphenyl
H5; 6,35, bs, 1H, NH; 4,34, q, 2H, CH2CF3; 3,39, dt, 2H, NHCH
2; 3,10, q, 2H,
CH
2CH3; 2,68–3,01,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,15-2,54, m, 6H, 2 Piperazin
CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,49–1,72,
m, 2H, CH2CH
2CH2; 1,38, t, 3H,
CH3; 1,81, dt, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 21
-
3-(4-Fluorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
entsprechend dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben, wobei jedoch
Verbindung 1B ersetzt wird durch Verbindung 12B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure ersetzt
wird durch 3-(4-Fluorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
97:3) führt
zum Titelprodukt (66%). Schmelzpunkt 132–134°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,65, m, 2H, Fluorphenyl CHs;
7,10–7,25,
m, 2H, Fluorphenyl CHs; 6,85–7,05,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,60, bs, 1H, NH; 4,30–4,45, m,
2H, OCH2CF3; 3,45,
q, 2H, NHCH
2;
2,85–3,00,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,30–2,60,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,60–1,80, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 22
-
3-(2-Fluorphenyl)-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
entsprechend dem Verfahren wie in Beispiel 12 beschrieben, jedoch
wird Verbindung 1B ersetzt durch Verbindung 8B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure durch 3-(2-Fluorphenyl)-5-inethylisoxazol-4-carbonsäure (beschrieben
in J. Chem. Soc. 1963, 5838–5845,
jedoch hergestellt gemäß dem Verfahren,
welches in J. Am. Chem. Soc. 1985, 107, 2721–2730 beschrieben ist). Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
94:6) ergibt das Titelprodukt (83%). Schmelzpunkt 110–112°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,50–7,70, m,
2H, Fluorphenyl CHs; 7,15–7,35,
m, 2H, Fluorphenyl CHs; 6,75–6,90,
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl H3, H6; 6,60-6,70, m, 1H, Trifluorethoxyphenyl H5;
6,20, bs, 1H, NH; 4,40, q, 2H, OCH2CF3; 3,40, q, 2H, NHCH
2; 2,85–3,00, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,70, s, 3H, CH3; 2,30-2,60, m,
6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,50–1,75,
m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 23
-
3-(2-Fluorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
gemäß dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird Verbindung 1B ersetzt
durch Verbindung 12B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure durch
3-(2-Fluorphenyl)-5- methylisoxazol-4-carbonsäure. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
96 : 4) ergibt das Titelprodukt (61%). Schmelzpunkt 127–128°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,45–7,65, m,
2H, Fluorphenyl CHs; 7,15–7,35,
m, 2H, Fluorphenyl CHs; 6,90–7,10,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,30, bs, 1H, NH; 4,40, m, 2H,
OCH2CF3; 3,40, q,
2H, NHCH
2; 2,90–3,10, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,70, s, 3H, CH3; 2,30–2,60,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,60–1,80, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 24
-
3-(3-Fluorphenyl)-N-{3-[4-[4-fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben gefolgt wird, wobei
jedoch Verbindung 1B ersetzt wird durch Verbindung 8B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure durch
3-(3-Fluorphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure (beschrieben
in J. Chem. Soc. 1963, 5845–5854, aber
hergestellt, indem dem Verfahren gefolgt wird, welches in J. Am.
Chem. Soc. 1985, 107, 2721–2730
beschrieben ist). Reinigung durch Flashchromatographie (Ethylacetat
: 2N Ammoniak in Methanol 95:5) führt zum Titelprodukt (93%).
Schmelzpunkt 86–91°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,35–7,50, m,
3H, Fluorphenyl CHs; 7,15–7,30,
m, 1H, Fluorphenyl CH; 6,70–6,90
m, 2H, Trifluorethoxyphenyl H3, H6; 6,55-6,70, m, 1H, Trifluorethoxyphenyl H5;
6,55, bs, 1H, NH; 4,37, q, 2H, OCH2CF3; 3,45, q, 2H, NHCH
2; 2,70–2,95, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,30-2,60, m,
6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,50–1,75,
m, 2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 25
-
3-(3-Fluorphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-(2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-Piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
gemäß dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird Verbindung 1B ersetzt
durch Verbindung 12B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure ersetzt
durch 3-(3-Flurophenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
96:4) führt
zum Titelprodukt (53%). Schmelzpunkt 129–130°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,35–7,50, m, 3H, Fluorphenyl CHs;
7,15–7,30,
m, 1H, Fluorphenyl CH; 6,85–7,10,
m, 4H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,60, bs, 1H, NH; 4,40, m, 2H,
OCH2CF3; 3,45, q,
2H, NHCH
2; 2,80–3,00, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,70, s, 3H, CH3; 2,30–2,60,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,60–1,80, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 26
-
3-(4-Methoxyphenyl)-5-methyl-N-{3-[4-[2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
gemäß dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird die Verbindung 1B ersetzt
durch die Verbindung 12B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure durch 3-(4-Methoxyphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure (J.
Chem. Soc. 1963, 5838–5945).
Reinigung durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak
in Methanol 96:4) führt
zum Titelprodukt (60%). Schmelzpunkt 130–135°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,55, dd, 2H, Methoxyphenyl
H2, H6; 6,85-7,10,
m, 6H, Trifluorethoxyphenyl CHs und Methoxyphenyl H3, H5; 6,35,
t, 1H, NH; 4,35, q, 2H, OCH2CF3,
3,85, s, 3H, OCH3; 3,40, q, 2H, NHCH
2;
2,80–3,00,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,65, s, 3H, CH3; 2,30–2,50,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,55–1,75, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 27
-
N-{3-[4-(4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-(4-methoxyphenyl)-5-methylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
gemäß dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, wobei jedoch die Verbindung 1B ersetzt
wird durch die Verbindung 8B und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure durch 3-(4-Methoxyphenyl)-5-methylisoxazol-4-carbonsäure. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat : 2N Ammoniak in Methanol
95:5) ergibt das Titelprodukt (78%). Schmelzpunkt 106–109°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,55,
dd, 2H, Methoxyphenyl H2, H6; 7,00, dd, 2H, Methoxyphenyl H3, H5; 6,55–6,90, m,
3H, Trifluorethoxyphenyl CHs; 6,35, t, 1H, NH; 4,35, q, 2H, OCH2CF3; 3,85, s, 3H,
OCH3; 3,40, q, 2H, NHCH
2; 2,75-2,90, m, 4H, 2 Piperazin
CH2s; 2,65, s, 3H, CH3;
2,30–2,50,
m, 6H, 2 Piperazin CH2s und CONHCH2CH2CH
2N; 1,55–1,75, m,
2H, CH2CH
2CH2.
-
Beispiel 28
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenyl-5-(2-phenylethyl)-isoxazol-4-carboxamid
-
a) 3-Phenyl-5-(2-phenylethyl)-isoxazol-4-carbonsäure (Verbindung
28A)
-
Zu einer Lösung von 1,5 g 5-Methyl-3-phenyl-4-isoxazolcarbonsäure in 50
ml wasserfreiem Tetrahydrofuran, gerührt bei –78°C unter N2-Atmosphäre, werden
5,9 ml einer 2,5 M Lösung
n-Butyllithium in n-Hexan zugegeben und die Lösung 2 Stunden bei –78°C gerührt. Danach
werden 0,89 ml Benzylbromid bei –78°C zugegeben und die Lösung bei
Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt. Nachdem sie über Nacht
stehengelassen wurde, wird die Lösung
in Wasser (300 ml) eingegossen, mit 1N Salzsäure angesäuert und mit Ethylacetat (2×200 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Wasser
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und das Lösungsmittel bis zur Trockne
abgezogen. Der feste Rückstand
wird mit Petrolether gewaschen und ergibt 1,82 g (84%) der Titelverbindung
als amorphen Feststoff.
1H-NMR (200
MHz, CDCl3, δ): 9,20–11,80, br, 1H, COOH; 7,10–7,90, m,
10H, Phenyl CHs; 3,45, t, 2H, CH
2CH2Ph; 3,10, t,
2H, CH2CH
2Ph.
-
b) N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenyl-5-(2-phenylethyl)-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 1B ersetzt wird durch die Verbindung 8B und
5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonssäure durch Verbindung 28A. Reinigung
durch Flashchromatographie (Ethylacetat: Methanol 99:1) ergibt das
Titelprodukt (32%) als gelbes Öl.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,58–7,71, m,
2H, 3-Phenyl H2 und H6; 7,48-7,57,
m, 3H, 3-Phenyl H3, H4 und H5; 7,12–7,48, m, 5H, Phenylethyl CHs;
6,71-6,88, m, 2H,
Fluorphenyl H3 und H6; 6,60, dd, 1H, Fluorphenyl H5; 6,00, bt, 1H,
NH; 4,38, q, 2H, CH2CF3;
3,22–3,41,
m, 4H, CONHCH
2CH2CH2N und CH
2CH2Ph; 3,08, t, 2H, CH2CH
2Ph;
2,68–2,91,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,35-2,51, m, 4H, 2 Piperazin
CH2s; 2,25, t, 2H, CONHCH2CH2CH
2N; 1,55, tt, 2H, CONHCH2CH
2CH2N.
-
Beispiel 29
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl}-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenyl-5-(3-phenylpropyl)-isoxazol-4-carboxamid
-
a) 3-Phenyl-5-(3-phenylpropyl)-isoxazol-4-carbonsäure (Verbindung
29A)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
wie für
Verbindung 28A beschrieben, jedoch wird Benzylbromid ersetzt durch
2-Phenylethyl-bromid. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie
gereinigt (Ethylacetat: Petrolether: Essigsäure 1:1:0,1) und ergibt die
Titelverbindung (72%).
1H-NMR (200
MHz, CDCl3, δ): 9,20–11,80, br, 1H, COOH, 7,61–7,75, m,
3H, Phenyl H3, H4 und H5; 7,45–7,75, m,
2H, Phenyl H2 und H6; 7,10–7,35,
m, 5H, CH2CH2CH2
Ph;
3,20, t, 2H, CH
2CH2CH2Ph; 2,75, t,
2H, CH2CH2CH
2Ph;
2,15, tt, 2H, CH2CH
2CH2Ph.
-
b) N-{3-[4-[4-Fluor-2-(2,2,2-trifluorethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-3-phenyl-5-(3-phenylpropyl)-isoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt
gemäß dem Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch wird Verbindung 1B gegen Verbindung
8B ausgetauscht und 5-Methyl-3-phenylisoxazol-4-carbonsäure gegen
Verbindung 29A. Die Reinigung durch Flashchromatographie (Ethylacetat
: Petrolether 99:1) ergibt das Titelprodukt (42%) als gelbes Öl.
1N-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,60–7,75, m,
2H, Isoxazol-3-Phenyl H2 und H6; 7,48–7,57, m, 3H, Isoxazol-3-Phenyl
H3, H4 und H5; 7,12-7,40, m, 5H, CH2CH2CH2
Ph; 6,71-6,88, m, 2H, Fluorphenyl H3 und
H6; 6,62, dd, 1H, Fluorphenyl H5; 6,40, bt, 1H, NH; 4,38, q, 2H,
CH2CF3; 3,48, dt,
2H, CONHCH
2CH2CH2N; 3,12, t, 2H, CH
2CH2CH2Ph; 2,76–2,91, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,75, t, 2H, CH2CH2CH
2Ph; 2,35–2,51, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,25, t, 2H, CONHCH2CH2CH
2N; 2,14, tt,
2H, CH2CH
2CH2Ph; 1,55, tt,
2H, CONHCH2CH
2CH2N.
-
Beispiel 30
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-methoxyphenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren wie in Beispiel 2c beschrieben gefolgt wird, wobei
jedoch die Verbindung 2A durch 1-(4-Fluor-2-methoxyphenyl)-piperazin (
US 5 358 948 ) ersetzt wird und für 40 Minuten
auf 190°C
erwärmt
wird. Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie gereinigt (Ethylacetat:
2N methanolischer Ammoniak 96:4), um die Titelverbindung zu erhalten
(79%). Schmelzpunkt 162–163°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl
3, δ): 7,60–7,70, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,55–6,70
und 6,73–6,85,
2m, 3H, Methoxyphenyl H3, H5, H6; 6,35, bs, 1H, NH; 3,90, s, 3H,
OCH
3; 3,37, q, 2H, CONHC
H
2CH
2CH
2; 2,75–2,90,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,70, s, 3H, CH
3; 2,40–2,55,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,30, t, 2H, CONHCH
2CH
2C
H
2; 1,55–1,70, m,
2H, CH
2C
H
2CH
2.
-
Beispiel 31
-
N-{3-[4-(4-Fluor-2-methylphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-(4-Fluor-2-methylphenyl)-piperazin
(Verbindung 31A)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren gefolgt wird, welches für Verbindung 5C in Beispiel
5 beschrieben ist, jedoch wird anstelle von Verbindung 5B von 4-Fluor-2-methylanilin
ausgegangen und eine 10:1-Mischung aus 1,2-Dichlorbenzol und n-Hexano1
bei 185°C
als Lösungsmittel
verwendet.
-
Reinigung durch Flashchromatographie
(Chloroform : 2N Ammoniak in Methanol 100:3 bis 100:5) ergibt die
Titelverbindung (70%) als hellbraunen Feststoff.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 6,87–7,05, m, 3H, Phenyl CHs; 3,00–3,15, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,85–2,95, m,
5H, 2 Piperazin CH2s und NH; 2,30, s, 3H,
CH3.
-
b) N-{3-[4-(4-Fluor-2-methylphenyl)-1-piperazinyll-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Eine gerührte Mischung aus 0,380 g Verbindung
31A, 0,50 ml N,N-Diisopropylethylamin, 0,545 g Verbindung 2B und
3 ml N,N-Dimethylformamid wird 5 Stunden lang auf 120° C erwärmt. Die
Lösung
wird mit Wasser (60 ml) verdünnt
und mit Dichlormethan (3×30
ml) extrahiert. Die organische Phase wird mit Wasser (3×20 ml)
gewaschen, getrocknet (wasserfreies Natriumsulfat) und im Vakuum
zur Trockne abgedampft. Der Rückstand
wird durch Flashchromatographie gereinigt (Chloroform : 2N methanolischer
Ammoniak 100:1), was 0,373 g (43,7%) der Titelverbindung als elfenbeinfarbigen
Feststoff ergibt. Schmelzpunkt 139–141°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,58–7,73, m, 2H, Phenyl H2, H6;
7,42–7,58,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,77–6,97,
m, 3H, Fluorphenyl CHs; 6,35, bs, 1H, CONH; 3,30–3,50, m, 2H, CONHCH
2CH2CH2; 2,58–2,75,
m, 7H, Piperazin CH2s; Isoxazol CH3; 2,18–2,50,
m, 9H, CONHCH2CH2CH
2,
Phenyl CH3, 2 Piperazin CH2s; 1,50–1,72, m,
2H, CONHCH2CH
2CH2.
-
Beispiel 32
-
N-{3-[4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
a) 1-(4-Chlor-2-methylphenyl)-piperazin
(Verbindung 32A)
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren, wie es für
Verbindung 31A in Beispiel 31 beschrieben ist, gefolgt wird, jedoch
wird von 4-Chlor-2-methylanilin
anstatt von 4-Fluor-2-methylanilin ausgegangen. Reinigung durch
Flashchromatographie (Chloroform : 2N Ammoniak in Methanol 100:3
bis 100:5) ergibt die Titelverbindung (73%) als Öl.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl3, δ): 7,05–7,20, m, 2H, Phenyl H3, H5;
6,95, d, 1H, Phenyl, H6; 2,95–3,05,
m, 4H, 2 Piperazin CH2s; 2,75–2,85, m,
4H, 2 Piperazin CH2s; 2,28, s, 3H, CH3; 1,70, s, 1H, NH.
-
b) N-{3-[4-(4-Chlor-2-methylphenyl)-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem Verfahren, wie es in Beispiel 31 beschrieben ist, gefolgt
wird, jedoch wird Verbindung 32A anstelle von Verbindung 31A verwendet.
Der Rückstand
wird durch Flashchromatographie gereinigt (Chloroform : 2N methanolischer
Ammoniak 100:1), was die Titelverbindung (47%) als elfenbeinfarbigen
Feststoff ergibt. Schmelzpunkt 147-150°C.
1H-NMR (200 MHz, CDCl3, δ): 7,58–7,75, m,
2H, Phenyl H2, H6; 7,40–7,58,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 7,07–7,20,
m, 2H, Chlorphenyl H3 und H5; 6,85, d, 1H, Chlorphenyl H6; 6,32,
bs, 1H, CONH; 3,30–3,50,
m, 2H, CONHCH
2CH2CH2; 2,62–2,80, m,
7H, 2 Piperazin CH2s, Isoxazol CH3; 2,18–2,52,
m, 9H, CONHCH2CH2CH
2,
Phenyl CH3, 2 Piperazin CH2s;
1,52–1,75,
m, 2H, CONHCH2CH
2CH2.
-
Beispiel 33
-
N-{3-[4-[4-Fluor-2-(1-methylethoxy)-phenyl]-1-piperazinyl]-propyl}-5-methyl-3-phenylisoxazol-4-carboxamid
-
Die Titelverbindung wird hergestellt,
indem dem in Beispiel 2c beschriebenen Verfahren gefolgt wird, jedoch
wird Verbindung 2A durch 1-[4-Fluor-2-(1-methylethoxy)-phenyl]-piperazin (
US 5 569 659 ) ersetzt und 40
Minuten lang auf 190°C
erwärmt.
Das Rohprodukt wird durch Flashchromatographie gereinigt (Dichlormethan
: 2N methanolischer Ammoniak 95:5), um die Titelverbindung als elfenbeinfarbenen
Feststoff zu erhalten (55%). Schmelzpunkt 104–106°C.
1H-NMR
(200 MHz, CDCl
3, δ): 7,60–7,70, m, 2H, Phenyl H2, H6;
7,45–7,55,
m, 3H, Phenyl H3, H4, H5; 6,70–6,80
und 6,55–6,65,
2m, 3H, Isopropoxyphenyl H3, H5, H6; 6,35, br, 1H, NH; 4,55, sept.
1H, CH; 3,40, q, 2H, CONHC
H
2CH
2CH
2;
2,75–2,95,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,70, s, 3H, CH
3; 2,35–2,50,
m, 4H, 2 Piperazin CH
2s; 2,30, t, 2H, CONHCH
2CH
2C
H
2; 1,55–1,70, m,
2H, CH
2C
H
2CH
2; 1,35, d, 6H,
(CH
3)
2.
-
Beispiel 34
-
Bestimmung der Affinität für geklonte α1-adrenergische
Rezeptoren und 5-HT1A-serotoninergische Rezeptoren durch Radioligandbindungsuntersuchung
-
Die Bestimmung der Affinität für geklonte
Subtypen der geklonten α1-Adrenozeptoren
wird in Membranen aus Zellen ausgeführt, die durch Elektroporation
mit Hilfe von DNA transfiziert wurden, welche die Gene exprimiert,
die den jeweiligen α1-Adrenozeptoruntertyp kodieren.
-
Klonen und stabiles Exprimieren des α1-Adrenozeptorgens
werden wie zuvor beschrieben ausgeführt (Testa R. et al., Pharmacol.
Comm. 6, 79–86
(1995) und Referenzen). Die Zellmembranen werden in 50 nM Tris bei
pH 7,4 mit 0,2 nM [3H]Prazosin, in einem
Endvolumen von 1,02 ml für
30 Minuten bei 25°C
bei Abwesenheit oder bei Gegenwart von konkurrierenden Wirkstoffen
(1 pM-10 μM)
inkubiert. Nichtspezifische Bindung wird in Gegenwart von 10 μM Phentolamin
festgestellt. Die Inkubation wird durch Zugabe von eiskaltem Trispuffer
und schneller Filterung durch mit 0,2%igem Polyethylenimin vorbehandelte
Schleicher & Schuell GF52-Filter
gestoppt. Der Genomklon G-21, der für den Human-S-HT1A-serotoninergischen
Rezeptor kodiert, wird stabil in eine menschliche Zelllinie (HeLa)
transfiziert (Fargin A. et al., J. Biol. Chem. 284, 14848–14852 (1989)).
HeLa-Zellen werden als Monolagen in Dulbecco's modifiziertem Eagle's-Medium (DMEM) wachsen lassen,
ergänzt
mit 10% fötalem
Kalbsserum und Gentamicin (100 μg/ml),
5% CO2 bei 37°C. Die Zellen werden aus dem
Wachstumsbehälter
bei 95% Zusammenfluss mit einem Zellkratzer herausgelöst und in
eiskaltem Tris-5-mM- und EDTA-5-mM-Puffer (pH 7,4) lysiert. Die
Homogenate werden bei 40.000 × g × 20 Minuten
zentrifugiert und die Membranen in einem kleinen Volumen eiskalten
Puffer aus Tris-5-mM und EDTA-5-mM (pH 7,4) resuspendiert und sofort
eingefroren und bei –70°C bis zur
Verwendung gelagert.
-
Am Tag des Experimentes werden die
Zellmembranen in einem Puffer aus 50 mM Tris (pH 7,4), 2,5 mM MgCl2, 10 μM
Pargyline (Fargin A. et al., Nature, 335, 358–360 (1988)) resuspendiert.
Die Membranen werden in einem Endvolumen von 1 ml 30 Minuten lang
bei 30°C
mit 1,2 nM [3H]8-OH-DPAT in Abwesenheit oder
Gegenwart von Testmolekülen
inkubiert. Unspezifische Bindung wird in Gegenwart von 10 μM 5-HT festgestellt.
Die Inkubation wird durch Zugabe von eiskaltem Tris-Puffer und schneller
Filterung durch mit 0,2%igem Polyethylenimin vorbehandelte Schleicher & Schuell GF52-Filter
gestoppt.
-
Die Inhibierung der spezifischen
Bindung der Radioliganden durch die Testwirkstoffe wird analysiert, um
den IC50-Wert bei der Verwendung des nichtlinearen
Kurvenfitprogramms Allfit (De Lean A. et al., Am. J. Physiol. 235,
E97-E 102 (1978)) abzuschätzen.
-
Der IC50-Wert
wird in eine Affinitätskonstante
(Ki) mittels der Gleichung von Cheng Y. C. et al., Biochem. Pharmacol.
22, 3099–3108
(1973) überführt. Die
Daten werden als Mittelwert von Ki ausgedrückt.
-
Ergebnisse
-
Die erfindungsgemäßen Verbindungen zeigen die
gewünschte
Potenz und Selektivität
bei α1-Adrenozeptoren, wie in Tabelle 1 gezeigt.
-
Tabelle
1
Affinität
(Ki, nM) der verschiedenen Verbindungen, getestet für rekombinante α
1-Adrenozeptoruntertypen
und 5-HT
1A-Rezeptor
-
Beispiel 35
-
In vitro-Evaluierung von funktionalen
Antagonisten für α1L-Adrenozeptoren
Die funktionale α1-antagonistische Aktivität der getesteten Verbindungen
gegen Noradrenalin (NA)-induzierte Kontraktionen von Hasenaorta,
vorbehandelt mit Chlorethylclonidin (α1L-Rezeptor)
wird mittels des Verfahrens von Testa R. et al., J. Pharmacol. Exp.
Ther. 281, 1284–1293
(1997) evaluiert. Erwachsene männliche
Neuseelandhasen werden durch Cervikaldislokation geopfert. Die Aorta
wird entfernt, in Krebs-Henseleit-Puffer gebracht und von anhaftendem
Gewebe freipräpariert.
Von jeder Arterie werden Ringe präpariert (8 Ringe pro Aorta,
etwa 4–5
mm breit) und in 20 ml Organbad mit Krebs-Bicarbonatpuffer der folgenden
Zusammensetzung suspendiert (mM): NaCl 112,0, KCl 5,0, CaCl2 2,5, KH2PO4 1,0, MgS4 1,2,
NaHCO3 12,0 und Glucose 11,1 und bei 37°C mit 95% O2 : 5% CO2 equilibriert.
Desmethylimipramin (0,1 μM)
und Corticosterol (1 μM),
um die neuronale und extraneuronale Aufnahme von NA zu blockieren,
(±)-Propanol
(1 μM),
um die β-Adrenozeptoren
zu blockieren und Yohimbin (0,1 μM),
um die α2-Adrenozeptoren
zu blockieren, werden dem Puffer zugegeben. Die Gewebe werden einer
passiven Belastung von 2 g unterzogen und die entwickelte Spannung
wird unter Verwendung von isometrischen Wandlern (Basile 7003) gemessen.
-
Die Präparationen werden 60 Minuten
lang equilibrieren lassen und dann alle 30 Minuten mit 10 μM NA dreimal
primiert. Die Aortaringe werden dann mit dem Alkylierungsmittel
Chlorethylclonidin (5 × 10–5 M)
30 Minuten inkubiert und dann extensiv dreimal (innerhalb von 0,5
Stunden) gewaschen, bevor die NA-Konzentrations-/Antwortkurve
konstruiert wird. Nach dem Auswaschen des NA und dem Wiedereguilibrieren
des Gewebes (45 Minuten) wird der zu testende Wirkstoff zugegeben
und nach 30 Minuten eine zweite kumulative NA-Konzentrations-/Antwortkurve konstruiert.
Jede Antagonistenkonzentration wird unter Verwendung von 2–3 Aortaringen
von verschiedenen Hasen getestet.
-
Die Dosierungsverhältnisse
(z.B. das Verhältnis
zwischen den Konzentrationen von Noradrenalin, die notwendig sind,
um eine halbmaximale Antwort in Gegenwart und in Abwesenheit des
Testantagonisten zu erzeugen) werden für jede Konzentration der Verbindungen
bestimmt. Der Logarithmus dieses Dosierungsverhältnisses-1 wird gegen den Logarithmus
der Konzentration der Verbindung aufgetragen (Schildplot), um die Affinitätskonstante
Kb zu bestimmen.
-
Wenn lediglich eine oder zwei Konzentrationen
der Testverbindungen verwendet werden, wird der anscheinende Kb-Wert
unter Verwendung der Formel Kb = [B]/(Dosierungsverhältnis-1)
berechnet, wobei B die Antagonistenkonzentration ist.
-
Ergebnisse
-
Die getesteten Verbindungen zeigen
gute Affinität
für den α1-Adrenozeptoruntertyp.
-
Die Daten sind als pKb in Tabelle
2 angegeben.
-
Tabelle
2
Funktionale Affinität
der getesteten Verbindungen für
den α
1L-Adrenozeptoruntertyp
-
Beispiel 36
-
Effekt auf urethrale Kontraktionen
(induziert durch Noradrenalininjektion und hypogastrische Nervenstimulation)
und Blutdruck bei Hunden nach i.v.-Verabreichung.
-
Die Experimente werden entsprechend
den Methoden von Imagawa J. et al., J. Pharmacol. Methods 22, 103–111 (1989)
ausgeführt,
mit wesentlichen Modifikationen, wie folgt: erwachsene männliche
Beaglehunde, Gewicht 8–10
kg, werden mit: Pentobarbitalnatrium (30 mg/kg i.v. und 2 mg/kg/h
i.v.) anästhesiert,
intubiert und mit Raumluft spontan beatmet. Um den systemischen
Blutdruck (BP) zu überwachen,
wird ein Polyethylen (PE)-Katheter über die linke Oberschenkelarterie
in den Aortabogen eingeführt.
Eine Begleitende der linken Oberschenkelvene wird für die Infusion
von Betäubungsmittel
mit einer Kanüle
versehen und die rechte Oberschenkelvene wird für die Zugabe der Verbindungen
mit einer Kanüle
versehen. Für
die intraarterielle (i.a.) Injektion von Noradrenalin (NA), wird
ein PE-Katheter in den unteren Bereich der abdominalen Aorta über die rechte äußere Leistenarterie
eingeführt.
Durch diese Prozedur wird NA selektiv im unteren Urinärtrakt verteilt. Ein
paramedianer vertikaler suprapubischer Schnitt, der sich von der
Basis des Beckens bis in die mittlere abdominale Region erstreckt,
wird ausgeführt
und die Blase und die Prostata exponiert. Die Blase wird manuell mit
einer Spritze geleert. Der hypogastrische Nerv wird von umgebendem
Gewebe befreit und 1 cm entfernt vom tiefer gelegenen Ganglion durchschnitten.
Das distale Ende des rechten oder linken Zweigs des Nerves wird
auf eine bipolare Platinelektrode gebracht. Der prostatische Harnröhrendruck
wird mit einem Mikrospitzenkatheter (SF), welcher über den
externen Harnzugang eingeführt
wird, kontrolliert und zurückgezogen, wenn
der Druckübertrager
in den prostatischen Bereich der Urethra positioniert wird. Zwischen
dein Blasenhals und dem Harnleiter wird eine Ligatur gelegt, um
die Antwort des letzteren zu isolieren und jegliche Wechselwirkung
mit der Blase zu vermeiden. Eine weitere Ligatur wird um den Mikrospitzenkatheter
am externen Zugang gelegt, um den Katheter selbst zu sichern. Die
hypogastrische Nervenstimulation wird mit einer Folge von rechteckigen
Pulsen von 10–15
V 10-30 Hz, Abstand
5 msec., 8 Sekunden Dauer, durchgeführt.
-
Nach einer Stabilisierungsperiode,
die der operativen Prozedur (30 Minuten) folgt, wobei der arterielle und
der prostatische Harnröhrendruck
kontinuierlich als Grundwerte beobachtet werden, werden eine i.a.
Zugabe von NA und eine Stimulation des hypogastrischen Nerves wechselweise
in Intervallen von 10 Minuten durchgeführt.
-
Die Dosis von NA und der Parameter
der hypogastrischen Nervenstimulation werden so gewählt, dass sie
eine Erhöhung
von zumindest 100% im Harnröhrendruck
erzeugen. Die Testverbindungen werden in kumulativer Art und Weise
in Intervallen von 15–20
Minuten zwischen den Gaben i.v. verabreicht. Sowohl die i.a. Injektionen
von NA als auch die Stimulationen des hypogastrischen Nerves werden
5 Minuten nach jeder Dosierung der Testverbindung in Intervallen
von etwa 5 Minuten zwischen den beiden Stimulierungen wiederholt. Um
die Wirkungen der gegebenen Verbindungen vergleichen zu können, werden
Dosis-/Antwortkurven erzeugt, in dem beim Spitzeneffekt der prozentuale
Abfall beim diastolischen Blutdruck und die prozentuale Inhibierung
des Anstiegs im urethralen Druck, der durch beide verwendeten Stimulationstypen
induziert wird, aufgetragen werden. Lineare Regressionsgleichungen
werden dann verwendet, um die theoretische Effektivität als ED25 (die effektive Dosis, die einen 25%igen
Abfall des diastolischen Blutdrucks induziert) und ID50 (die Dosis,
die zu 50% den Anstieg des Harnröhrendrucks
inhibiert) zu bestimmen.
-
Ergebnisse
-
Die erhaltenen Effekte nach der i.v.-Verabreichung
der Verbindungen der Beispiele 1, 3 und 5 sind in Tabelle 3 gezeigt.
Die Effekte, welche nach der Injektion von Prazosin und Verbindung
A erhalten wurden, sind ebenfalls in der Tabelle gezeigt.
-
Tabelle
3
Die Daten repräsentieren
die aktiven Dosen (ausgedrückt
in μg/kg),
welche zu 50% die urethralen Kontraktionen (UP) verhindern, welche
durch Noradrenalin (NA) oder durch hypogastrische Nervenstimulation
(HYP) induziert wurden, die aktiven Dosen (ausgedrückt in μg/kg) bei
der Verringerung des diastolischen Blutdrucks (DBP), sowie die Verhältnisse
(DBP/UP) zwischen den aktiven Dosierungen (R1 und R2)
-
Die pharmakologischen Ergebnisse
bestätigen,
dass die erfindungsgemäßen Verbindungen α1-Adrenozeptorantagonisten
mit guter Selektivität
für den α1-Untertyp sind, insbesondere
in bezug auf den 5-HT1A-Rezeptor, sowie
ebenfalls eine gute Affinität
für den α1L-Untertyp
zeigen, sofern in vitro-Daten betroffen sind.
-
Die pharmakologischen in vivo-Ergebnisse
bestätigen
die extrem hohe Umselektivität
der erfindungsgemäßen Verbindungen
und rechtfertigen ihre mögliche
Verwendung bei der Behandlung von obstruktiven Leiden des unteren
Urinärtraktes,
einschließlich
BPH.
-
Wirksame Mengen
-
Im folgenden werden Richtlinien für wirksame
orale, parenterale oder intravenöse
Dosierungsbereiche, ausgedrückt
in mg/kg Körpergewicht
pro Tag für
die Verwendung bei obstruktiven Funktionsstörungen des unteren Urinärtraktes
präsentiert:
-
Die besonders bevorzugten Werte beziehen
sich auf orale Dosierung. Intravenöse Dosierungen sollten 10–100fach
geringer sein. Dosierungen bei selektiver Verwendung, d.h. Dosierungen,
welche im unteren Urinärtrakt
aktiv sind, ohne wesentlichen Einfluss auf den Blutdruck, hängen von
der jeweils eingesetzten einzelnen Verbindung ab. Üblicherweise
können
im Fall einer Verbindung, die selektiv bei der Inhibierung von urethraler
Kontraktion ist, bis zur vierfachen Menge der ED50,
wie sie für
die Inhibierung der urethralen Kontraktion verwendet wird; ohne
einen wesentlichen Einfluss auf den Blutdruck gegeben werden.
-
Weitere Verfeinerungen und Optimierungen
der Dosierung sind über
einfache Routineexperimente möglich.
Die aktiven erfindungsgemäßen Verbindungen
können
oral gegeben werden, bspw. mit einem inerten Verdünnungsmittel
oder mit einem essbaren Träger,
oder sie können
in Gelatinekapseln eingeschlossen werden oder sie können in
Tabletten gepresst werden. Zum Zweck der oralen therapeutischen
Gabe können
die aktiven erfindungsgemäßen Verbindungen
in Arzneiträger
eingebracht werden und in Form von Tabletten, Pastillen, Kapseln,
Elixieren, Suspensionen, Sirups, Waffeln, Kaugummi oder ähnlichem
verwendet werden. Diese Präparationen
sollten zumindest 0,5% der aktiven Verbindungen enthalten, aber
die Menge des aktiven Ingredients kann abhängig von der jeweiligen Form
varuert werden und kann in geeigneter Weise zwischen 5% und etwa
70% des Gewichts der Einheit betragen. Die Menge der aktiven Verbindung
in solchen Zusammensetzungen ist derart, dass eine geeignete Dosierung
erreicht wird, auch wenn die gewünschte
Dosierung durch Gabe von einer Vielzahl von Dosierungsformen erreicht
werden kann. Die bevorzugten Zusammensetzungen und Präparationen
gemäß vorliegender
Erfindung werden so hergestellt, dass eine orale Dosiseinheitsform
zwischen 1,0 und 300 mg aktive Verbindung enthält. Die Tabletten, Pillen,
Kapseln, Pastillen und ähnliches
können
weiterhin bspw. die folgenden Ingredienzien enthalten: ein Bindemittel,
wie mikrokristalline Zellulose, Traganthgummi oder Gelatine, einen
Arzneiträger
wie Stärke
oder Laktose, ein sich auflösendes
Mittel wie Alginsäure,
Natrium-Stärkeglykolat,
Maisstärke
und ähnliches,
ein Schmiermittel, wie Magnesiumstearat oder hydrogeniertes Castoröl, ein Gleitmittel,
wie kolloidales Siliciumdioxid, ein Süßungsmittel wie Saccharose
oder Saccharin, ein Geschmacksmittel wie Pfefferminz, Methylsalicylat
oder Orangengeschmack. Wenn die Form der Dosierungseinheit eine
Kapsel ist, kann sie zusätzlich
zu den oben genannten Materialien einen flüssigen Träger wie z.B. ein Fettöl enthalten.
Andere Formen der Dosierungseinheit können weitere verschiedene Materialien
enthalten, welche die physikalische Form der Dosierungseinheit modifizieren,
z.B. als Überzüge. So können Tabletten
oder Pillen mit Zucker, Schellack oder anderen enteralen Überzugsmitteln überzogen
werden. Ein Sirup kann zusätzlich
zu den aktiven Verbindungen Saccharose als Süßungsmittel und verschiedene
Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Färbungs- und Geschmacksmittel
enthalten. Die in diesen verschiedenen Zusammensetzungen verwendeten
Materialien müssen
pharmazeutisch rein und in den verwendeten Mengen nicht toxisch
sein. Für
den Zweck der parenteralen therapeutischen Gabe können die
erfindungsgemäßen Verbindungen
in eine Lösung
oder Suspension eingebracht sein. Diese Präparationen müssen zumindest
0,1 % aktive Verbindung enthalten, dies kann jedoch zwischen 0,5
und etwa 30% ihres Gewichts varuert werden. Die Menge an aktiver
Verbindung in solchen Zusammensetzungen ist derart, dass eine geeignete
Dosierung erhalten wird. Die erfindungsgemäß bevorzugten Zusammensetzungen
und Präparationen
werden so hergestellt, dass die parenterale Dosierungseinheit zwischen
0,2 und 100 mg aktive Verbindung enthält. Die Lösungen oder Suspensionen können außerdem die
folgenden Komponenten enthalten: ein steriles Verdünnungsmittel
wie Injektionswasser, Salzlösung,
fixierte Öle, Polyethylenglykole,
Glycerin, Propylenglykol oder andere synthetische Lösungsmittel,
antibakterielle Mittel wie Benzylalkohol oder Methylparabene, Antioxidanzien
wie Ascorbinsäure
oder Natriumbisulfit, Chelatisierungsmittel wie Ethylendiamintetraessigsäure, Puffer
wie Acetate, Citrate oder Phosphate, sowie Mittel für die Einstellung
der Tonizität
wie Natriumchlorid oder Dextrose. Die parenteralen Mehrfachdosenfläschen können aus
Glas- oder Plastikmaterial sein.
-
Weitere Zusammensetzungen, die für die Verabreichung über unterschiedliche
Wege geeignet sind und erfindungsgemäße Verbindungen enthalten,
liegen ebenfalls im Bereich der vorliegenden Erfindung. Dosierungsformen,
zusätzliche
Inhaltsstoffe und Wege der Verabreichung, die hierin eingeschlossen
sind, sind solche, wie sie in
US
4 089 969 und 5 091 182 offenbart sind.