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HINTERGRUND 1.
Technisches Gebiet
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Die vorliegende Beschreibung bezieht
sich allgemein auf eine Medienführungsvorrichtung
und im besonderen bezieht sie sich auf eine Medienführungsvorrichtung,
die eingesetzt wird für
die Führung des
Transportes von Druckmedien in einer Druckvorrichtung.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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In modernen Druckern ist eine Vielzahl
von Beschickungs- und Aufnahmemechanismen erforderlich, die angetrieben
und/oder gedreht werden müssen,
um die Druckmedien, Druckbänder,
Abstützungen
usw. zu transportieren. Bei den meisten Anwendungen erfordern diese
Beschickungs- und Aufnahmemechanismen einen Spannungsaufbau, um das
angestrebte Ausmaß der
Spannung am Transportsystem und den Druckmedien aufrechtzuerhalten und
damit ein Ausrollen oder Verklemmen zu minimieren oder zu eliminieren
und einen gleichmäßigen Transport
der Druckmedien zu gewährleisten.
Ein Aufbau, der im Stand der Technik eingesetzt wird, um Spannung
bereitzustellen, ist ein Kupplungsmechanismus. Solch ein Kupplungsmechanismus
umfasst typischerweise eine Reibungsplatte, um während des Betriebes ein vorbestimmtes
Drehmoment auf die Beschickungs- und/oder Aufnahmemechanismen zu übertragen.
Siehe beispielsweise die
US-PS 4,797,690 .
Obwohl sie für
ihre beabsichtigte Funktion adäquat
sind, sind diese Kupplungsmechanismen typischerweise teuer, erfordern
mehrere Montage- und Einstellungsschritte, um einen geeigneten Betrieb
sicherzustellen, und können
nicht, falls erwünscht,
entfernt oder demontiert werden.
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Eine weitere Form der Bereitstellung
von Spannung auf Druckmedien, während
diese durch die Druckmechanismen transportiert werden, ergibt sich
aus der
US-PS 3,972,460 .
In diesem System werden Leporellotyp-gefalzte Druckmedien unter
einer kontinuierlich geeigneten Spannung durch Zahnräder und
-stifte gehalten, die auf Perforationen ausgerichtet sind, welche
sich entlang den äußeren Kanten
der leporello-gefalzten Druckmedien befinden. Während dieses System geeignet
und kostengünstig war,
war es erforderlich, dass die Druckmedien Perforationen enthielten,
was die Kosten der Druckmedien erhöhte.
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Eine weitere zu erwähnende Anordnung
wird in der US-A 4,629,177 beschrieben und soll einen flexiblen
Streifen entlang einer Führung
transportieren mit Hilfe von zwei unter Federdruck stehenden konischen
Druckrollen, deren Scheitelpunkte einander zugewandt sind. Eine
einzige Feder drückt
die beiden Rollen gleichzeitig und führt eine unterschiedliche Druckkraft
jeder Rolle zu.
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Darüber hinaus beschreibt die EP-A-
0 080 723 eine Vorrichtung zum Drucken einer Mehrzahl von Zeilen
mit einem Online-Druckmechanismus. Sie lehrt einen mechanischen
Steuermechanismus mit einer Nockenplatte zum Antrieb eines Gleitträgers. Die
geschlossene Nockenplatte steuert die Rückzugs- und Vorschubrichtung
bei einer entsprechenden Drehung der Nockenplatte. Ein Klinkenrad
in dem Steuermechanismus positioniert den Gleitträger.
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Angesichts der vorgenannten Nachteile
der bekannten Druckmedienführungen
ist es erstrebenswert, eine Druckmedienführung bereitzustellen, die wirksam
eine bidirektionale Führungskraft
bereitstellt entlang den Druckmedien, während diese entlang des Transportweges
einer Druckvorrichtung geführt werden.
Darüber
hinaus besteht ein Erfordernis auf diesem Gebiet hinsichtlich einer
einfachen und anpassungsfähigen
Medienführung,
die leicht installiert und aus einer Druckvorrichtung ausgebaut
werden kann, während
sie konfigurierbar ist hinsichtlich unterschiedlicher Typen und
Größen von
Druckmedien, insbesondere vom Leporellofalztyp. Eine Notwendigkeit
besteht auch für
eine Medienführung,
die positive Führungskräfte auf
die Druckmedien übertragen kann,
die nicht von einer Medienspule freigesetzt wurden innerhalb einer
Druckvorrichtung, jedoch vorzugsweise von einer Quelle, die außerhalb
der Druckvorrichtung liegt, wie etwa eine unabhängige Walzennabe oder eine
Quelle für
leporello-gefalzte Medien.
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Dementsprechend vermeidet die vorliegende
Erfindung die Nachteile des Standes der Technik, indem eine Medienführung bereitgestellt
wird, die einfach hinsichtlich des Betriebes ist, kostengünstig herstellbar
ist, leicht installiert und demontiert werden kann und in der Lage
ist, eine positive Führung
der Druckmedia bereitzustellen, die einer Druckvorrichtung zugeführt werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die vorliegende Erfindung ist auf
einen Medienführungsmechanismus
gerichtet zur Führung
des Transportes von Druckmedien in einer Druckvorrichtung. Der Medienführungsmechanismus
ist ausgelegt zur Bereitstellung positiver Führungskräfte auf Druckmedien unterschiedlicher
Typen, die die Führung
durchlaufen, während
das Druckmedium einer Druckvorrichtung zugeführt wird.
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Dementsprechend wird eine Druckmedienführung beschrieben
zur Bereitstellung einer positiven Führung eines Druckmediums, welches
eine Druckvorrichtung durchläuft.
Die Druckmedienführung
umfasst vorzugsweise ein Führungsgehäuse, welches
ausgebildet und dimensioniert ist für die Montage entlang eines
Nabenteils einer Druckvorrichtung, wobei eine Armatur drehbar an
das Führungsgehäuse angekoppelt
ist. Das Führungsgehäuse umfasst
ein Kernelement mit einem Druckmedientransportweg entlang seinem
Peripherieteil sowie eine überhängende Stütze, die
in einem Abstand von dem Kernelement positioniert ist. Die überhängende Stütze besitzt
einen geschlitzten Bereich zur Aufnahme der Hebelkomponente wie
auch des Druckmediums hierdurch. Das Kernelement und die überhängende Stütze sind
starr mit einem Flanschabschnitt entlang einer gemeinsamen Seite
angekoppelt. Die Armatur ist über
ein Federelement angekoppelt und ausgerüstet mit einem Kopfelement
und einem zugeordneten Hebelelement, um das Kopfelement selektiv
gegen das Führungsgehäuse zu drücken. Vorzugsweise
ist das Kopfelement eine Rolle zur Bereitstellung von Führungskräften entlang
des Druckmedientransportweges des Kernelementes.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform
wird eine Druckmedienführung
beschrieben zur Bereitstellung einer positiven Führung eines Druckmediums mit
einem Führungsgehäuse, welches
ein zentrales Kernelement besitzt, das konfiguriert und dimensioniert
ist für
die Montage entlang einer Nabe der Druckvorrichtung. Das Führungsgehäuse besitzt
darüber
hinaus eine überhängende Stütze, wobei
das Kernelement und die überhängende Stütze in einem
Abstand voneinander angeordnet sind und einen Druckmedientransportweg
hierzwischen definieren, wobei der Druckmedientransportweg einen
Teil eines äußeren peripheren
Teils des Kernelementes einschließt. Ein Flanschvorsprung ist an
das Kernelement angekoppelt und an die überhängende Stütze entlang einer gemeinsamen
Seite. Eine Armatur ist drehbar an das Führungsgehäuse angekoppelt und umfasst
ein Kopfelement sowie eine Hebelkomponente, um selektiv das Kopfelement
gegen das Führungsgehäuse zu drücken. Die überhängende Stütze umfasst
darüber
hinaus einen geschlitzten Bereich zur Aufnahme der Hebelkomponente
und des Druckmediums hierdurch.
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Vorzugsweise besitzt das Kernelement
der Druckmedienführung
gerippte Abschnitte und ist an der Nabe der Druckvorrichtung montiert über Reibkräfte zwischen
dem Kernelement und der Nabe. Außerdem wird der Druck des Kopfelementes
gegen das Druckmedium, welches durch den Druckmedientransportweg
des Kernelementes transportiert wird, erzielt durch ein Federelement,
welches sowohl an die Armatur als auch das Führungsgehäuse angekoppelt ist.
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Außerdem beschreibt die vorliegende
Erfindung ein Verfahren zur Bereitstellung einer positiven Traktion
auf das Druckmedium. Das Verfahren umfasst die Bereitstellung einer
Medienführung
mit einem Führungsgehäuse, das
ausgebildet und dimensioniert ist zur Montage entlang einer Nabe
einer Druckvorrichtung und einer Armatur, die drehbar an das Führungsgehäuse angekoppelt
ist, während
die Armatur ein Kopfelement aufweist, welches selektiv gegen das
Führungsgehäuse positionierbar
ist. Das Verfahren umfasst darüber
hinaus die Montage der Medienführung
an der Nabe der Druckvorrichtung und die Beladung des Druckmediums
durch die Medienführung
einschließlich
der Einführung
des Druckmediums zwischen dem Kopfelement der Armatur und dem Führungsgehäuse.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die Ziele und Merkmale der vorliegenden
Erfindung, die als neu anzusehen sind, werden insbesondere in den
angefügten
Ansprüchen
dargelegt. Die vorliegende Erfindung sowohl hinsichtlich ihrer Organisation
als auch Art und Weise des Betriebes zusammen mit weiteren Zielen
und Vorteilen ergeben sich am deutlichsten unter Bezugnahme auf
die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht unter Wiedergabe der Medienführung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine Teilexplosionsansicht der Medienführurg gemäß 1, wobei die Armatur und die Torsionsfeder
versetzt zum Führungsgehäuse sind;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht der Armatur und der Torsionsfeder der
Medienführung gemäß 1;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht der Medienführung gemäß 1 unter Anzeige der Medientransportrichtung,
und
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5 ist
eine Explosionsansicht der Medienführung, einer Druckvorrichtung
sowie eines laparillotyp-gefalzten Druckmediums gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFOR-MEN
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Bezug wird nun genommen im Detail
auf die bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung, die in den beigefügten
Zeichnungen erläutert
sind. Bei der Zuwendung zu den Figuren, in welchen gleiche Komponenten
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, was für alle verschiedenen Figuren
gilt, wird nun die Aufmerksamkeit zunächst auf die 1 und 5 gelenkt.
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Eine Medienführungsvorrichtung 10,
die geeignet ist zur Bereitstellung positiver Führungskräfte eines Druckmediums, wie
etwa Etiketten, Papierstapel und ähnliches ist in 1 gezeigt. Die vorliegende
Erfindung ist vorzugsweise geeignet, für Druckmedien 80,
wie diese in 5 dargestellt
sind und vorzugsweise für
den Typ, der bekannt ist als "Leporello-gefalzte" Medien, d.h. sie
besitzen eine Anordnung, bei welcher jedes Etikett (oder Papierprodukt) entlang
seiner Kante gefaltet und über
das vorausgehende Etikett gelegt ist zu einer aufeinanderliegenden
oder einer gestapelten Quelle. Die Quelle des Leporellofalzmediums
liegt vorzugsweise außerhalb einer
Druckvorrichtung 40, kann jedoch auch in einem anderen
Bereich innerhalb der Druckvorrichtung 40 angeordnet sein.
Es ist jedoch zu erwähnen,
dass die Medienführungsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung ähnliche
Anwendungen findet innerhalb eines jeden Typs eines Medienverteilsystems
einschließlich
jedoch nicht beschränkt
auf eine Leporellofalzmedienverteilung, Walzennaben und ähnliches,
die sich jeweils innerhalb und/oder außerhalb der Druckvorrichtung 40 befinden
können.
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Wie dies am deutlichsten in den 2 bis 4 gezeigt ist, umfasst die Medienführungsvorrichtung 10 ein
Führungsgehäuse 18 mit
einem zylindrisch geformten Kernelement 40 sowie einer überhängenden Stütze 20.
Ein Flanschteil 12 erstreckt sich über das Kernelement 40 und
die überhängende Stütze 20 entlang
einer gemeinsamen Seite. Das Kernelement 14 und die überhängende Stütze 20 besitzen
einen Abstand voneinander und definieren einen Druckmedientransportweg 15 hierzwischen.
Der Druckmedientransportweg 15 umfasst einen äußeren peripheren
Teil des Kernelementes 14. Ein Schlitzbereich 24 ist
quer angeordnet entlang der überhängenden
Stütze 20 von
einer offenen Kante 22 ausgehend zum Flanschteil 12.
Der Druckmedientransportweg 15 ist so ausgelegt, dass er
das Druckmedium 80 aufzunehmen vermag allgemein in einer
Richtung, die durch den Bezugsbuchstaben "B" angegeben
ist (4). Das Kernelement 14 besitzt
ein hohles Inneres 13, welches über einer Mediennabe 44,
einem Kantenteil 23 und den Druckmedientransportweg 15 angeordnet
ist. Rippen 16 befinden sich in einem Abstand voneinander
entlang des inneren und äußeren Teils
des Kernele mentes 14 und stellen eine zusätzliche
Stärkung
bereit wie auch einen Reibeingriff für die Medienführungsvorrichtung 10,
wenn diese über der
Mediennabe 44 der Druckvorrichtung 40 platziert ist.
Der Flanschteil 12 umfasst ein Stiftelement 28 und
ein Befestigungsmittelaufnahmeelement 30 entlang eines
inneren Teils, welches später
noch beschrieben werden wird.
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Die Medienführungsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst darüber
hinaus eine Armatur 50, die unter der überhängenden Stütze 20 und innerhalb
des Schlitzbereiches 24 angeordnet ist. Die Armatur 50 besitzt
eine U-förmige
Klammer 60 mit einem Kopfelement 62, welches von
einem Stift 64 entlang eines offenen Endes der Klammer 60 gehalten
ist. Vorzugsweise ist das Kopfelement 62 eine Rolle, um
Führungskräfte bereitzustellen
entlang des Druckmedientransportweges des Kernelementes. Die Klammer 60 besitzt
eine Rollenhebelkomponente 58 zur Betätigung der Armatur 50 gegen den äußeren peripheren
Teil des Kernelementes 14 und des Druckmedientransportweges 15,
während das
Druckmedium 80 hier hindurch transportiert wird. Die Armatur 50 ist
drehbar an dem Flanschteil 12 angekoppelt über ein
Befestigungselement 68 und ein Befestigungsmittelaufnahmeelement 30.
Vorzugsweise wird die Befestigung der Armatur 50 an dem Flanschteil 12 erzielt
durch eine Schraube und ein Scheibenelement 66. Die Schraube 68 wird
durch die Bohrung 70 der Klammer 60 eingesteckt
und wird aufgenommen innerhalb des Befestigungsmittelaufnahmeelementes 30.
Wie dies im Stand der Technik bekannt ist, kann jede geeignete Befestigungsmittelanordnung
zum Einsatz kommen einschließlich
jedoch nicht beschränkt
auf Schrauben, Bolzen und Muttern, Nieten, Stifte, Schweißen und ähnliches
zur drehbaren Ankoppelung der Armatur 50 an den Flanschteil 12 des
Führungsgehäuses 18.
Eine Torsionsfeder 52 kann ein geschlossenes Schleifenende 54 besitzen
sowie ein offenes Hakenende 56, welches an dem Stiftelement 28 bzw.
der Armatur 50 gehalten ist. Die Torsionsfeder 52 stellt
eine Druckkraft auf die Armatur 50 zur Verfügung, was
dazu führt, dass
die Rolle 62 gegen das Druckmedium 80 drückt, während sie
entlang des Druckmedientransportweges 15 vorbeibewegt wird
und dem äußeren peripheren
Teil des Kernelementes 14. Durch die Art der Form der Torsionsfeder 42 und
die Teilflanschvorsprünge 26 entlang
des Stiftelementes 28 kann sich die Armatur 50 in
Bezug auf das Füh rungsgehäuse 18 drehen
entlang eines Weges mit zwei bestimmten Positionen, d.h. einer Rolleneingriffsposition
und einer Rollenlöseposition.
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Der Rollenhebel 58 der Armatur 50 erstreckt sich
aus einem vergrößerten Bereich
des Schlitzes 24 heraus und entlang eines Flanschteiles 12.
Der Rollenhebel 58 ist vorgesehen zur Betätigung und Positionierung
der Armatur 50 und der Rolle 62 gegen das Druckmedium 80,
welches entlang des Druckmedientransportweges 15 transportiert
wird in der Richtung, die allgemein durch den Bezugsbuchstaben "B" angegeben ist (4). Die Betätigung des Rollenhebels 58 in
einer abwärtigen
Richtung (in Richtung auf das Kernelement 14) dreht die
Rolle 62 aufwärts
in Richtung auf die überhängende Stütze 20 und
positioniert die Armatur 50 in ihre Rollenlöseposition.
Wenn der Rollenhebel 58 nach unten betätigt wird, wird der Rollenhebel 58 verriegelt
in der Rollenlöseposition
und stellt einen offenen Empfangsbereich zur Verfügung zwischen
der Rolle 62 und dem Druckmedientransportweg 15 entlang
der äußeren peripheren
Kante des Kernelementes 14. Dieser offene Empfangs- oder
Aufnahmebereich gestattet den Zugang für die Beladung des Druckmediums 80 innerhalb
der Medienführungsvorrichtung 10.
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Alternativ führt eine Betätigung des
Rollenhebels 58 in einer aufwärtigen Richtung (weg von dem
Kernelement 14) zu einer Drehung der Rolle 62 abwärtig Richtung
auf das Kernelement 14 zu seiner Rolleneingriffsposition.
In dieser Rolleneingriffsposition wird die Rolle 62 gegen
das Kernelement 14 gedrückt
und das Printmedium 80 befindet sich hierzwischen. Bei
dieser Anordnung ist die Medienführungsvorrichtung 10 in
der Lage, eine positive Führung
auf die Druckmedientypen zu übertragen,
welche entlang des Druckmedientransportweges 15 positioniert sind,
d.h. zwischen der Rolle 62 und der äußeren Peripheriefläche des
Kernelementes 14 in der Richtung, die allgemein durch die
Bezugsbuchstaben "A" und "B" angegeben sind (4). Diese positive Führung stellt bidirektionale
Kräfte
bereit wie auch eine Unterstützung
sowohl für
die Spannung als auch die Richtung auf das Druckmedium 80,
welches durch die Medienführungsvorrichtung 10 transportiert
wird und in die Druckvorrichtung 40 hinein.
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Unter Bezugnahme auf 5 soll nun die Installation der Medienführungsvorrichtung 10 im
Detail diskutiert werden. Die Medienführungsvorrichtung
10 kann
in Druckvorrichtungen installiert werden, welche Walzen- oder Zylindertypmediennaben einsetzen.
Eine typische Druckvorrichtung 40 ist dargestellt mit einer
Mediennabe 44 und einer externen Schlitzöffnung 42.
Die externe Schlitzöffnung 42 ist vorgesehen
für die
Einführung
und/oder Zuführung einer
Quelle eines Druckmediums 80. Der Typ des Druckmediums 80,
welches eingangs in die Druckvorrichtung 40 eintritt, kann
gestapelt oder gerollt sein, wobei es sich jeweils um den Typ eines
Leporellofalzdruckmediums handeln kann. Alternativ kann das Druckmedium 80 zugeführt werden
innerhalb des Gehäuses
der Druckvorrichtung 40, wobei das Druckmedium 80 in
gestapelter oder aufgerollter Form sein kann und freigesetzt werden
kann in einer entsprechenden Weise gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Die Medienführungsvorrichtung 10 ist
ausgelegt, um verschiedene Konfigurationen einer Medienzuführnabe 44 zu
verarbeiten wie auch verschiedene Breiten des Druckmediums 80.
Die Installation der Medienführungsvorrichtung 10 erfordert
den Einsatz eines leeren Medienkerns 82 oder eines anderen
bekannten ähnlich
bemessenen zylindrischen Objektes. Der Medienkern 82 besitzt
die Größe, dass
er reibend die Mediennabe 44 übergreift. Der Medienkern 82 sollte
eine Breite besitzen, die geringer ist als die Breite des Druckmediums 80,
die zum Einsatz kommt. Vorzugsweise sollte die Breite des Medienkerns 82 etwa
25,4 mm (1 Zoll) geringer sein als die Breite des Druckmediums 80,
welches zum Einsatz kommt. Trotzdem werden andere entsprechende Breitendimensionen
und Parameter für
den Medienkern 82 und das Druckmedium 80 in Betracht
gezogen und liegen innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung.
Der Medienkern 82 wird auf der Mediennabe 44 platziert.
Das Druckmedium 80 wird durch die äußere Schlitzöffnung 42 geladen
und über den
oberen Teil der Medienzuführnabe 82 geführt. Wie
zuvor beschrieben, können
die Quellen des Druckmediums 80 aufgerollt sein oder vom
Leporellofalztyp sein und können
eingeführt
werden durch die äußere Schlitzöffnung 42 oder
aus dem Gehäuse der
Druckvorrichtung 40 stammen.
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Wie sich dies am deutlichsten aus
den 1 und 5 ergibt, wird der Rollenhebel 58 in
einer abwärtigen
Richtung betätigt,
wodurch die Rolle 82 in ihre Rollenlöseposition gedreht wird. Die
Medienführungsvorrichtung 10 wird
gleitend auf die Medienzuführnabe 44 geschoben
bis ein innerer Teil des Fanschteiles 12 gegen die Außenkante
des Medienkerns 82 anstößt. Das
Druckmedium 80 wird dann durch den Druckmedientransportweg 15 des
Kernelementes 14 geführt.
Nachdem das Druckmedium 80 in einer entsprechenden Weise
innerhalb der Medienführungsvorrichtung 10 positioniert
ist, wird der Rollenhebel 58 in einer aufwärtigen Richtung
betätigt,
wodurch die Rolle 62 in ihrer Rolleneingriffsposition positioniert
wird, wodurch eine positive Führung auf
das Druckmedium 80 übertragen
wird, während dies
die Medienführungsvorrichtung 10 durchläuft. Nach
der entsprechenden Einführung
des Druckmediums 80 durch die Medienführungsvorrichtung 10 wird
das Druckmedium 80 dann durch die Druckvorrichtung 40 in
einer normalen Art und Weise geführt wie
dies im Stand der Technik bekannt ist.
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Es leuchtet ein, dass verschiedene
Modifikationen zu den hier beschriebenen Ausführungsformen ausgeführt werden
können.
Beispielsweise kann die Medienführungsvorrichtung 10 eine
Mehrzahl von Rollenmechanismen 62 umfassen, um zusätzliche
bidirektionale Kräfte
und Stabilität
auf das durchlaufende Druckmedium zu übertragen. Dementsprechend
soll die vorangehende Beschreibung nicht als einschränkend anzusehen
sein, sondern lediglich als Beispiele bevorzugter Ausführungsformen.