DE59983C - Vorrichtung zum Formen von Kacheln, Gesimsen und anderen Thonwaaren - Google Patents

Vorrichtung zum Formen von Kacheln, Gesimsen und anderen Thonwaaren

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DE59983C
DE59983C DENDAT59983D DE59983DA DE59983C DE 59983 C DE59983 C DE 59983C DE NDAT59983 D DENDAT59983 D DE NDAT59983D DE 59983D A DE59983D A DE 59983DA DE 59983 C DE59983 C DE 59983C
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forming tiles
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DENDAT59983D
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R. MÜNICH in Reichenbach, Schles., Poststr. 9
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das im Nachstehenden beschriebene Verfahren bezweckt eine Vereinfachung in der Herstellung von Kacheln und ähnlichen Thonwaaren und gleichzeitig die Erzielung eines dauerhafteren, besseren und billigeren Fabrikats. Bisher wurden die Kacheln von Hand hergestellt, und erforderte diese Art und Weise eine Menge umständlicher Hantirungen, so dafs ein geübter Arbeiter höchstens 50 bis 60 Kacheln pro Tag anzufertigen vermochte. Da mufste zuerst der Thon entsprechend durchgearbeitet und geknetet werden, dann wurde der sogenannte Blätterstock hergestellt und von diesem die einzelnen Blätter abgeschnitten. Nun wurde der Rümpf und die Rippen geprefst, und nun jedes einzelne Blatt herumgelegt und das Ganze mit Belegethon belegt, verschmiert und abgeschwemmt. Alle diese Hantirungen fallen bei dem neuen Verfahren als überflüssig fort, und wird bei demselben ein ungeformter Klumpen Thon in eine entsprechende Form gelegt und nun durch einen Stempel so in dieselbe hineingeprefst, dafs er sämmtliche Fugen derselben ausfüllt. Auf diese Weise wird es ermöglicht, dafs ein Arbeiter an einem Tage mehrere Hundert Kacheln herstellen kann, und haben die letzteren gegenüber den bisher angefertigten Kacheln noch den Vortheil gröfserer Haltbarkeit und Dauerhaftigkeit. Diese bestehen nämlich aus zwei Theilen, dem Blatt und dem Rumpf, was häufig Brüche zur Folge hat, da nicht immer Blatt und Rumpf gleichmäfsig hart gebrannt werden können, während jene aus einem einzigen Stück, und zwar vollständig gleichmäfsig geprefst werden, so dafs Brüche nicht mehr vorkommen. Im Folgenden soll nun das neue Verfahren und der bei demselben in Anwendung kommende Apparat näher beschrieben werden.
Das Verfahren besteht darin, dafs man einen ungeformten Klumpen Thon auf eine feststehende Platte legt, welche ringsum, d. h. auf allen vier Seiten von Profilleisten eingeschlossen ist. Die letzteren sind derart angeordnet, dafs sie sich verschieben lassen, jedoch während des Betriebes feststehen, und haben ein solches Profil, welches dem der Kachel entgegengesetzt ist. Nachdem nun die Form vollständig geschlossen und der Thon auf die Platte gelegt ist, wird ein Stempel, der genau die Gröfse der Höhlung der Kachel hat, in die Form geprefst, welcher den Thon derartig in den Zwischenraum zwischen Stempel und Formwand drückt, dafs derselbe alle Ecken und Fugen der Form ausfüllt und so genau die. gewünschte Gestalt der Kachel erhält. Dieselbe ist also durch den einen Druck des Stempels vollständig fertiggestellt und bedarf keiner' weiteren Behandlung, denn sauber, glatt und eben kann sie der Form entnommen werden. Zu diesem Zwecke, verschiebt man die Profilleisten so weit, bis die Kachel frei auf der feststehenden Platte daliegt und entfernt werden kann. Das Verschieben der Leisten bewirkt gleichzeitig ein Glätten der äufseren Kanten der Kacheln, da dieselben wie Streichmesser an den letzteren entlang gleiten.
Der bei dem Verfahren in Anwendung •kommende Apparat ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Grundrifs mit geschlossener Form, Fig. 2 ein Schnitt nach
A-B der Fig. ι, Fig. 3 ein Schnitt nach C-D der Fig. 1, Fig. 4 ein Grundrifs mit geöffneter Form, α ist die Grundplatte der Form, welche mit dem Fundament F aus einem Stück bestehen kann, b bl und cc1 sind die Profilleisten, welche mit α zusammen die Form bilden. Von diesen sind b b1 auf einen Schieber d, welcher sich in einer Nuth im Fundament F verschieben läfst, und c cl auf einen Schieber e aufgeschraubt,, der auf dem Fundament F zwischen Führungsleisten f senkrecht zum Schieber d angeordnet ist. g ist ein der Gröfse des Hohlraumes der Kachel entsprechender Stempel, der eine Platte h zum Abdecken der Form während des Pressens trägt und vermittelst einer Schraube auf- und abbewegt wird. Vor Beginn des Pressens werden erst die Schieber d e in eine solche Lage gebracht, dafs die Profilleisten b b1 c cl die Form schliefsen, also aus der Lage Fig. 4 in diejenige Fig. 1. Nun wird ein Klumpen Thon auf die Platte α gelegt und der Stempel so weit herabgeschraubt, bis die Platte h die Form vollständig abschliefst,, dann wird er wieder hochgeschraubt, die Leisten b b1 und c c1 aus der Lage Fig. 1 in diejenige Fig. 4 gebracht, und die fertige Kachel kann von der Platte α entfernt werden.
Die Bewegung der Schieber d und e kann durch Hebel oder sonstwie bewirkt werden.
In derselben Weise kann man auch Eckenkacheln herstellen, indem die Profilleisten eine längliche Form bilden und man nachher bei der so hergestellten länglichen Kachel an der langen Seite eine Ecke, wie gewöhnlich, umbiegt. Auch Gesimse können mit dem neuen Verfahren hergestellt werden, desgleichen Töpfe u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Formen von Kacheln, Gesimsen, Topfen und anderen Thonwaaren, bestehend aus zwei sich rechtwinklig kreuzenden Schiebern, welche je zwei Profilleisten tragen, die in einer bestimmten Stellung der Schieber zu einander eine Platte derart einscbliefsen, dafs sie mit derselben eine dem herzustellenden Gegenstande entsprechende Form bilden, und einem Stempel von der Gröfse und Gestalt der Aushöhlung der Kachel u. s. w-, welcher in die Form hineingeprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT59983D Vorrichtung zum Formen von Kacheln, Gesimsen und anderen Thonwaaren Expired - Lifetime DE59983C (de)

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