DE598964C - Keramischer Werkstein zum Einbetten und Loeten von Stiftzaehnen, Goldkronen o. dgl. - Google Patents

Keramischer Werkstein zum Einbetten und Loeten von Stiftzaehnen, Goldkronen o. dgl.

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DE598964C
DE598964C DER87258D DER0087258D DE598964C DE 598964 C DE598964 C DE 598964C DE R87258 D DER87258 D DE R87258D DE R0087258 D DER0087258 D DE R0087258D DE 598964 C DE598964 C DE 598964C
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stone
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ceramic stone
soldering pin
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dentistry (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Keramischer Werkstein zum Einbetten und Löten von Stiftzähnen, Goldkronen o. dgl. Bekanntlich gebraucht der Zahnarzt oder Dentist für zahntechnische Arbeiten, z. B. beim Löten von Stiftzähnen, Goldkronen o. dgl., eine Arbeitsunterlage, welche die schnelle Befestigung der zu bearbeitenden Gegenstände gestattet und gegenüber der bei der Bearbeitung durch Löten, Schmelzen o. dgl. auftretenden Hitze unangreifbar ist. Aus diesem Grunde betten die Zahnpraktiker gewöhnlich die zu bearbeitenden Gegenstände in eine Masse aus einer Mischung von Aluminiumoxyd (Tonerde) mit Kalium- oder Natriumsilicat (Wasserglas) ein. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß die Masse immer erst von Fall zu Fall hergestellt werden kann, breiartig formlos ist und daher nicht beliebig von einem Bearbeitungsort zu einem anderen gebracht werden kann.
  • Es ist auch schon versucht worden, keramische Werksteine für den Zweck der Bearbeitung von Gegenständen unter Hitze zu verwenden, die sich aber infolge ihrer leicht bröckelnden Beschaffenheit gerade für den oben angeführten Zweck wenig eignen.
  • Die Erfindung erstreckt sich nun auf einen keramischen Werkstein, der aus einer durch mehrfaches Mahlen und Binden m einen porösen Zustand gebrachten Eindrückmasse aus Ton, Schamotte, Infusorienerde o. dgl. besteht, so daß die zu bearbeitenden Gegenstände, wie Stiftzähne, Goldkronen o. dgl., durch leichtes Eindrücken in die Masse des Steines für die Bearbeitung festgelegt werden können. Für die Herstellung des Steines wird das Ursprungsmaterial der angegebenen Art gemahlen, in bestimmten Verhältnissen gemischt. dann erneut gebunden, nochmals gemahlen und darauf endgültig in beliebiger Steinform gebunden.
  • Beim. Eindrücken der Gegenstände in die plastische Steinmasse erfolgt kein Zerbrökkeln. der Masse. Die Gegenstände sitzen schon bei leichtem Druck so fest, daß eine ebenso zuverlässige Ausführung aller Schmelz-und Lötarbeiten möglich ist, als wenn sie ein Schraubstock halten würde. Das Herausnehmen der Gegenstände aus der Masse geschieht ohne jede Kraftanstrengung, wobei wiederum kein Zerbröckeln der Masse erfolgt. Es bleibt nur die Öffnung, in welcher der Gegenstand saß, im Stein zurück. Nach gewisser Zeit, wenn der Stein durch viele Benutzung so viele Unebenheiten aufweist, daß das Einsetzen von Gegenständen auf Schwierigkeiten stößt, wird er durch einen neuen ersetzt.
  • Der Stein ist jederzeit zur Benutzung zur Hand, kann bei der Bearbeitung beliebig gestellt und gedreht und auch ohne Schwierigkeit zu einer anderen Bearbeitungsstelle gebracht werden. Ein -weiterer Vorzug ist die Billigkeit seiner Herstellung, da von sehr billigen Ursprungsstoffen ausgegangen wird.
  • Um den Stein vor Beschädigung beim Transport 'oder im Laboratorium des Zahnpraktikers und den Benutzer vor Beschmutzung mit dem feinen Steinpulver zu bewahren, kann er mit einer Schutzhülle aus beliebigem Material, beispielsweise Papier, Pappe o. dgl., versehen sein. Diese Schutzhülle kann entweder den ganzen Stein umfassen, so daß sie vor Benutzung entfernt werden muß, oder sie kann so gestaltet sein, daß sie eine oder mehrere Werkflächen des Steines frei läßt und im übrigen am Stein, auf dem sie befestigt ist, verbleibt.
  • Als Schutzhülle kann auch ein besonderes Gehäuse, beispielsweise aus Asbest, Holz oder Metall dienen, das der Steinform genau angepaßt ist und aus dem die Steine beliebig oft ausgewechselt werden können.
  • Da es für den Zahnpraktiker mitunter erforderlich ist, eine Anzahl zu bearbeitender Gegenstände schnell bei der Hand zu haben und bearbeitete Gegenstände schnell zur Seite zu legen, kann ein Teil der Schutzhülle des Steins neben der Werkfläche mit Aussparungen oder sonstigen Einrichtungen zum Ablegen, Abstecken o. dgl. von Gegenständen vor oder nach der Bearbeitung versehen sein.
  • Hierzu genügt, wenn ein mit Lochungen versehener Pappstreifen vorhanden ist, der breiter sein kann als die übrige Papier- oder Pappeinfassung und sich etwas über der Steinmasse befinden muß, damit Zähne o. dgl. in die Lochungen eingesetzt werden können. Bei viereckigem Querschnitt des Steins, etwa ähnlich dem Mauerstein, empfiehlt es sich, den Pappstreifen an der schmalen Kante der Werkfläche anzubringen, da auf diese Weise mehr Werkfläche zur Verfügung steht, als wenn der Streifen sich an der längeren Kante befindet. Man kann den Streifen aucb quer über die Werkfläche führen. An sich können sämtliche Flächen des Steines als Werkflächen benutzt werden; bei der viereckigen Form wird man sich aber auf die beiden großen Flächen oder auch nur -auf eine von diesen beschränken.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform des Steines wird erzielt, wenn man dem Stein Dreikantform mit zwei seitlichen Arbeitsflächen gibt, die beide im rechten Winkel zusammenstoßen können. In diesem Falle befindet sich der Bearbeiter bei normaler Körperhaltung gegenüber der ihm zugekehrten Werkfläche in der für die Bearbeitung sehr günstigen senkrechten Stellung, und es ist nicht nötig, sich erst über die Werkflächen herüberzuneigen. Durch Wenden des Steines ist der Bearbeiter dann auch in der Lage, die andere Seite des betreffenden Gegenstandes in derselben günstigen Stellung in Angriff zu nehmen.
  • Bei der Schutzhülle für diese Steinform befindet sich der Pappstreifen mit den Lochungen zweckmäßigerweise an der Stoßkante der beiden Arbeitsflächen des Steines, die dann zur Herstellung eines Zwischenraums zwischen Pappstreifen und Stein etwas abgeflacht sein muß.
  • Wenn man ein besonderes Gehäuse für den Stein benutzt, können die Aussparungen für das Ablegen der Gegenstände oder sonstige Einrichtungen dafür auch an dem Gehäuse selbst angebracht sein. Die aufklappbaren oder abnehmbaren Teile dieses Gehäuses können auch noch zum Auffangen des bei der Bearbeitung sich lösenden Materials und zur Anbringung von Spiegeln, Befestigung von Werkzeugen und der der Bearbeitung unterliegenden Gegenstände benutzt werden.
  • In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung, insbesondere die Ausgestaltung der Schutzhülle, beispielsweise dargestellt. Abb. i bis 3 zeigen den Stein mit viereckigem Querschnitt, Abb. q. mit dreieckigem Querschnitt. a ist die Werkfläche, b der Pappstreifen, c die Lochungen, d Teile der übrigen Schutzhülle. Bei Abb. i ist der gelochte Streifen an der schmalen Seite der Werkfläche, bei Abb. z an der längeren Seite der Werkfläche, bei - Abb. 3 quer über die Werkfläche geführt; bei Abb. q. ist der Streifen an der Stoßkante der Arbeitsflächen des Steines angebracht. -Die Erfindung soll nicht ausschließlich auf die zahntechnische Praxis begrenzt sein, sondern sich auch auf alle- ähnlichen Arbeitsverfahren erstrecken. -

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRÜCHR: i. Keramischer Werkstein zum Einbetten und Löten von Stiftzähnen, Goldkronen o. dgl. mit Schutzhülle und Öffnungen darin zum Ablegen des Lötgutes, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein aus einer durch mehrfaches Mahlen und Binden in einen porösen Zustand gebrachten Eindrückmasse aus Ton, Schamotte, Infusorienerde o. dgl. besteht. z. Keramischer Werkstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stein in Dreikantform mit zwei seitlichen Arbeitsflächen ausgeführt ist.
DER87258D 1933-02-16 1933-02-16 Keramischer Werkstein zum Einbetten und Loeten von Stiftzaehnen, Goldkronen o. dgl. Expired DE598964C (de)

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