DE59889C - Strohhülsennähmaschine zum Bearbeiten von Stroh von ganzer Halmlänge - Google Patents

Strohhülsennähmaschine zum Bearbeiten von Stroh von ganzer Halmlänge

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DE59889C
DE59889C DENDAT59889D DE59889DA DE59889C DE 59889 C DE59889 C DE 59889C DE NDAT59889 D DENDAT59889 D DE NDAT59889D DE 59889D A DE59889D A DE 59889DA DE 59889 C DE59889 C DE 59889C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • D05B23/003Sewing machines for straw cases, wisps of straw or canvas shoes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/006Hooked needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 43: Korbflechterei.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezweckt eine Neuerung derjenigen Maschine zur Herstellung von Flaschenhüllen aus Stroh, welche in dem erloschenen Patent No. 24617 näher ausgeführt ist, deren Construction indessen in verschiedener Weise ausgeführt werden kann. Die Neuerung gründet sich insonderheit darauf, dafs durch Anbringung eines Rahmens mit zwei Klappen in derselben Zeit, in welcher früher eine Hülse genäht wurde, zwei gleichmäfsige Hülsen für Flaschen gefertigt werden können.
Auf der mit dieser Neuerung versehenen Maschine wird das Stroh in seiner ganzen Halmlänge auf dem Zuführungsrahmen ausgebreitet, durch die zwei Klappen in eine Matte gelegt und die Matte um den Cylinder herum zu einer Hülse genäht, so dafs die auf diese Weise hergestellte Hülse," nachdem sie in der Mitte getheilt wurde, zwei Hülsen ergiebt, wie solche zur Verpackung von Flaschen.etc. zur Verwendung gelangen. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezweckt weiter, Strohhülsen von jeder gewünschten Anzahl • Nähte und in ganz beliebigen Entfernungen der Nähte von einander herstellen zu können. Hierzu können die Leisten in den Klappen und in dem Zuführungsrahmen verstellt und in beliebiger Zahl eingesetzt werden, ebenso sind die Nadeln in beliebiger Zahl in dem Nadelbalken verstellbar. Der Cylinder, der auf zwei an dem Gestell feststehenden Stiften ruht, kann demgemäfs gewechselt werden.
Die Neuerung, für welche ein Patent beansprucht wird, ist auf der Zeichnung dargestellt.
Der Zuführungsrahmen C ist in den Führungen A A verschiebbar und hat die beiden Klappen B und B1, wovon in Fig. 1 die Klappe £ aufgeklappt, die Klappe B1 zugeklappt ist. Die Klappen B und B1 sind mit dem Zuführungsrahmen C durch die Scharniere D D1 D" und D'" verbunden. Auf den Klappen B und B1 sind die Leisten F vermittelst zweier Schrauben in Schlitzen verstellbar angebracht. Die Klappenverschliefser H und H1, die in Fig. 4 in gröfserem Mafsstab dargestellt sind, fassen beim Zudrücken unter die Leiste F des Zuführungsrahmens C. Letzterer ist mit den Spitzenleisten G G1 G" G'" versehen, die auf dieselbe Art wie die Klappenleisten mit zwei Schrauben in Längsschlitzen befestigt sind. Der Nadelbalken J, Fig. 2, ist fest mit den beiden Stangen K und K1 verbunden, die sich in dem Führungsrahmen L bewegen: Der Nadelbalken ist oben in. der Längsrichtung mit zwei Schlitzen versehen, in welchen Nadeln vermittelst des Klemmers N, der in Fig. 3 .in gröfserem Mafsstab dargestellt ist, befestigt werden. In der Figur ist nur eine Nadel M angegeben, es ist jedoch deren eine beliebige, Anzahl und in gewünschter Entfernung angebracht worden.
Der Nadelklemmer (Fig. 3) besteht aus einem Bügel, der, die Nadel M von einer Seite umfassend, mit seinen als Schrauben ausgebildeten jEnden PP1 durch einen der Schlitze des Nadelbalkeris gesteckt wird. Durch Aufschrauben von Muttern auf P und P1 wird die Nadel gegen den Nadelbalken fest angeprefst.
Die Klappenverschliefser (Fig. 4) bestehen aus dem Schnappriegel R mit der Schliefsfeder 5 und dem Knopf Q.
Der Nähcylinder F, Fig. 5, ruht mit seinem Flantsch U auf den beiden an dem Maschinengestell befestigten Stiften ν und v1. Die anderen dargestellten drei Löcher dienen zum Anschrauben des Cylinderflantsches.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Strohhülsennähmaschine zum Verarbeiten von Stroh von ganzer Halmlänge, gekennzeichnet durch einen Zuführungsrahmen (C), welcher an seinen beiden Seiten' mit Klappen B und B1 versehen ist, mittelst deren beide Enden der Halme umgeknickt werden.
    An einer Strohhülsennähmaschine der im Anspruch 1. bezeichneten Art die Befestigung der Nadeln in beliebiger Anzahl und beliebigem Abstand von einander mittelst Klemmer N, die in einem geschlitzten Nadelbalken J verschiebbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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