DE59750C - Gerüst zum Verputz und Abfärben von Facaden mit verstellbaren Gerüststützen - Google Patents
Gerüst zum Verputz und Abfärben von Facaden mit verstellbaren GerüststützenInfo
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- DE59750C DE59750C DENDAT59750D DE59750DA DE59750C DE 59750 C DE59750 C DE 59750C DE NDAT59750 D DENDAT59750 D DE NDAT59750D DE 59750D A DE59750D A DE 59750DA DE 59750 C DE59750 C DE 59750C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/18—Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
- E04G1/20—Scaffolds comprising upright members and provision for supporting cross-members or platforms at different positions therealong
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. Februar 1891 ab.
Die in gröfseren Städten in Anwendung kommenden leichteren Gerüste zum Putzen,
Fugen und Abfärben von Facaden werden in einer Weise hergestellt, dafs sie ebensowenig
praktisch für den Gebrauch als dazu geeignet erscheinen, Unfälle zu verhüten. Ein grofser
Mifsstand bei dem Besteigen der bis jetzt üblichen Gerüste liegt darin, dafs zum Aufstieg
dieselbe Rüstleiter- benutzt werden mufs, auf deren Sprossen etagenweise die Rüstbohlen
liegen. Der Aufsteigende ist genöthigt, um diese Rüstbohlen herumzuklettern, wozu immer
ein gewisser Grad von Geschicklichkeit und Uebung gehört. ,
Das durch die Fig. 1 bis 6 veranschaulichte Gerüst vermeidet diese Mifsstände. Fig. 1
und 2 sind Vorder- und Seitenansicht des aufgestellten Gerüstes; Fig. 3 zeigt die Anordnung
eines Gerüsthalters mit Rücksicht auf das vorspringende Hauptgesims in vergröfsertem Mafsstabe,
Fig. 4 die Anordnung eines solchen bei Erkern und Vorbauten, Fig. 5 die Anordnung
eines Fanggerüsthalters, und endlich Fig. 6 den Grundrifs eines Steigebaumes mit eingehakter
Gerüststütze und darauf befindlichem Bohlenbelag längs der Facade.
Die in Fig. 1 an der Fagade dargestellten,
mit einander gekuppelten Steigebäume α sind mit eichenen Sprossen b, die sich in einer
Höhenentfernung von 40 cm von einander befinden, versehen und in Zwischenräumen von
4 bis 5 m von einander derart aufgestellt, dafs die Steigesprossen parallel mit der Front stehen.
Der Abstand der Steigebäume von der Fa$ade richtet sich nach der Ausladung des Hauptgesimses
c, durch welche auch die Länge des Gerüsthalters d gegeben ist. Mittelst Bindeleinen werden die Steigebäume an den zu den
Bodenfenstern herausgestreckten Auslegern e befestigt. Sodann werden die eisernen Gerüststützen
d, die für dieselbe Höhe zu einander gehören,, mit je zwei Haken in je zwei eichene
Sprossen b eingehängt; die Entfernung ihrer Haken mufs also gleich der Entfernung von
zwei Sprossen, also 40 cm sein. Auf diese eisernen Stützen werden sodann .die Belagbohlen
aufgelegt. >
Um ein Ausweichen des Gerüstes nach aufsen zu verhindern, werden in einige den
Gerüststützen gegenüberliegende Fensterkämpfer eiserne Oesen g, Fig. 3, eingeschraubt, welche
mit den Stützen durch Bindeleinen/ zusammengekoppelt werden, Fig. 3. In Mannshöhe über
der so eingehängten und hergerichteten Stützenreihe kommt dann die zweite Reihe u. s. f. bis
hinauf an das Hauptgesims.
Bei Vorbauten und Erkern werden die Gerüststützen entgegengesetzt, d. h. nach aufsen eingehängt,
mit dem Unterschied, dafs sie am äufseren Ende eiserne Geländerpfosten h, Fig. 4,
eingeschraubt erhalten, die das Schutzgeländer halten. Es werden so die Steigebäume zu
beiden Seiten eines Erkers doppelt ausgenutzt, Fig. 4. In derselben Weise werden auch Fanggerüsthalter
in beliebiger Höhe vom Bürgersteig nach aufsen eingehängt, Fig. 5.
Der Arbeiter vermag bei der so geschilderten Einrichtung bequem und ungefährdet ohne
Unterbrechung bis zu dem obersten Gesims zu gelangen. Da ferner die Gerüststützen bis an
die Facade heranreichen und mit Bohlen belegt sind, so ist die Gefahr des Herabfallens
für den Arbeiter oder Aufseher vollständig beseitigt. Aufserdem wird an den Aufsenseiten
ein Schutzgeländer, bestehend aus einer Bretterwand, angebracht, die mittelst Bolzen und Vorstecker
in dem Schlitz der Steigebäume festgeschraubt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Aufstellungsart eines Facadengerüstes in der Weise, dafs die Sprossen b der Steigebäume α dazu benutzt werden, um darin die Gerüststützen d mit zwei Haken nach einwärts für die glatte Fac.ade, Fig. 3, nach auswärts für Erker und Vorsprünge, Fig. 4, einzuhängen und dieselben mit bis zur Facade reichenden Bohlen zu belegen, wodurch einerseits der Gerüststand für jede beliebige Fac,adenhöhe vollkommen sicher hergestellt wird, andererseits der Aufsteigende vollkommen unbehindert durch den Bohlenbelag bis zu dem Hauptgesims auf den Sprossen hinaufklettern kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59750C true DE59750C (de) |
Family
ID=333943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59750D Expired - Lifetime DE59750C (de) | Gerüst zum Verputz und Abfärben von Facaden mit verstellbaren Gerüststützen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59750C (de) |
-
0
- DE DENDAT59750D patent/DE59750C/de not_active Expired - Lifetime
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