DE596544C - Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren Glaesern - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren GlaesernInfo
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- DE596544C DE596544C DED64261D DED0064261D DE596544C DE 596544 C DE596544 C DE 596544C DE D64261 D DED64261 D DE D64261D DE D0064261 D DED0064261 D DE D0064261D DE 596544 C DE596544 C DE 596544C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B32—LAYERED PRODUCTS
- B32B—LAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
- B32B17/00—Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres
- B32B17/06—Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material
- B32B17/10—Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin
- B32B17/10005—Layered products essentially comprising sheet glass, or glass, slag, or like fibres comprising glass as the main or only constituent of a layer, next to another layer of a specific material of synthetic resin laminated safety glass or glazing
- B32B17/10165—Functional features of the laminated safety glass or glazing
- B32B17/10293—Edge features, e.g. inserts or holes
- B32B17/10302—Edge sealing
Landscapes
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
Manche splittersicher en. Gläser, die z. B. durch Vereinigen· zweier Glasscheiben mit
Hilfe 'einer plastischen! Zwischenschicht (Celluloid ο. dgl.) hergestellt sind, weisen beim
' 5 Lagern, Verarbeiten und im Gebrauch zuweilen verschiedene Mängel auf, so ziehen sich
nach einiger Zeit vom Rande her Luftblasen zwischen die Zwischenschichten und die Glasscheiben.
Dadurch tritt meistens 'ein Ablösen
der Zwischenschichten vom Glas ein, hierdurch wird dann die Durchsicht gestört und besonders die Splittersicherheit vermindert.
Dieser Übelstand wurde bisher dadurch beseitigt, daß der Rand mit einer luft- und
feuchtigkeitsundurchlässigen Schicht versehen wurde. Diese Schichten sollen indessen nicht
immer zuverlässig sein und es soll beobachtet worden sein, daß auch sie nach einiger Zeit
brüchig werden.
Es wurde auch versucht, die Luft- und Feuchtigkeitsdichtung des Randes dadurch zu
verbessern, daß die Fugen mit einer metallischen Dichtung, welche den äußeren Rand
des splittersicheren Glases umgibt, versehen wurde, und zwar wurde z. B. Metall in ge-
^ schmolzenem Zustande auf die Kanten des
siplittersicheren Glases aufgestäubt.
Alle diese Maßnahmen sollen aber den zweiten Mangel der siplittersicheren Gläser
mit plastischer Zwischenschicht nicht beheben können. Es treten nämlich noch weitere Mängel
beim Einbringen in straffsitzende Fassungen auf, besonders z. B. bei den Augenschutzgläsern
von Gasmasken, deren Fassung natürlich luftdicht schließen muß. Die Pressung der Fassung drückt die Ränder der Zwischenlage
so stark, daß an den inneren Teilen der Fläche Blasen bzw. Abhebungen des Glases
von der Zwischenschicht auftreten.
Durch die Erfindung sollen die geschilderten Mängel behoben werden. Dies wird dadurch
erreicht, daß am, äußeren Rande der Zwischenschicht ein Metallring von entsprechender
Stärke eingefügt wird. Ein solcher Metallring dient dazu, die Fehler, die beim Einsetzen in stark pressende Fassungen auftreten,
zu beseitigen, insofern er statt der Zwischenschicht den Randdruck aufnimmt
und dadurch ein Deformieren von Glas und Zwischenschicht verhindert. In vielen Fällen
werden straff passende Fassungen den Schutz gegen äußere Einwirkungen selbst übernehmen
können. Infolgedessen genügt in diesem Falle lediglich die Einlage des Metallringes
am Rande der Zwischenschicht.
Eine weitergehende Sicherung der Zwischenschicht wird dadurch erreicht, daß der
Rand des mit einem Metallring abgeschlossenen splittersicheren Glases in bekannter
W-eise mit einem luft- und wasserdichten Metallbelag überzogen wird.
Die außenlieg ende Seite des. Metallringes und die Kanten der Glasscheibe können chemisch
oder - galvanisch " metallisiert werden.
Um ein sicheres Haften der galvanisch aufgebrachten Metallschicht zu erzielen, wird
der Rand der Glasscheiben mit Graphit verschmiert. Es läßt sich natürlich auch die Metallschicht
(Kupfer, Blei, Zinn oder ein anderes Metall) in an sich bekannter Weise mit
Hilfe einer Metallspritzpistole aufbringen. Für
das Wesen der Bindung ist es gleichgültig, ob ein oder mehrere Metalle aufgebracht werden.
Es ist ferner gleichgültig, welches Metall aufgebracht wird. Wesentlich ist, daß ein
Metall gewählt wird, das einen luft- und feuchtigkeitsdicht en Abschluß der Zwischenschicht
ermöglicht. Für das Wesen der Erfindung ist es ferner gleichgültig, ob nur ein Metallbelagschutz vorgesehen oder ob
außerdem eine Randdiehtung - durch Lack oder andere Stoffe auf den Metallbelag aufgebracht
wird.
Da normalerweise das Metall des zwischen den beiden Scheiben liegenden Abschlußringes
weniger edel als Silber und Kupfer sein dürfte, gelingt damit auch ohne weiteres eine
chemische Vermetallisierung des gesamten Randes des splittersicheren Glases. Der chemisch
aufgebrachte Niederschlag kann galvanisch wesentlich verstärkt werden,
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren Gläsern, bestehend
aus Glasscheiben und 'elastischen Zwischenlagen, dadurch gekennzieichnet,
daß während des Vereinigens der Schichten am äußeren Rande der elastischen
Zwischenlagen ein Metallring von entsprechender Dicke eingefügt wird, der auch im fertigen Verbünde an dieser Stelle
angeordnet bleibt.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegende
Seite des Metallringes und die Kanten der Glasscheiben in an, sich bekannter
Weise mit einem luft- und feuchtigkeitsdichten Metallbelag überzogen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED64261D DE596544C (de) | 1932-09-17 | 1932-09-17 | Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren Glaesern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED64261D DE596544C (de) | 1932-09-17 | 1932-09-17 | Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren Glaesern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596544C true DE596544C (de) | 1934-05-05 |
Family
ID=7058910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED64261D Expired DE596544C (de) | 1932-09-17 | 1932-09-17 | Verfahren zum Herstellen eines Randschutzes an splittersicheren Glaesern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596544C (de) |
-
1932
- 1932-09-17 DE DED64261D patent/DE596544C/de not_active Expired
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