DE596412C - Treibriemen aus elastischem, gewelltem Metallband - Google Patents
Treibriemen aus elastischem, gewelltem MetallbandInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/22—Driving-belts consisting of several parts
- F16G1/26—Driving-belts consisting of several parts in the form of strips or lamellae
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Man hat bereits verschiedentlich versucht, einem Metallband zur Übertragung von Zugkräften,
z. B. bei seiner Verwendung als Treibriemen, eine größere Elastizität zu verleihen,
als dem Metallband selbst zukommt. Zu diesem 'Zweck wurden derartige Metalltreibriemen
mit Wellungen versehen, deren Längsrichtung quer zur Zugrichtung'verlauf t.
Man erreicht dadurch wohl, daß ein solches Metallband eine größere Dehnbarkeit erhält
als ein glatter, ungewellter Metalltreibriemen; durch die Dauerbelastung entsteht aber
eine bleibende Verformung, d.h. Streckung der Wellungen. Mit einem solchen Treibriemen
kann entweder nur eine erheblich geringere Kraft übertragen werden, als sie für ein glattes Metallband zulässig ist, oder die
Wellungen müssen sehr klein sein, wodurch aber die Dehnbarkeit des gewellten Metallbandes
nur unerheblich gegenüber der eines glatten Bandes gesteigert wird.
Nach der Erfindung wird ein Metallband mit Wellungen versehen, die nicht mehr wie
bisher senkrecht zur Zugrichtung verlaufen, sondern schräg oder parallel dazu. Die Wellen
sind derart angeordnet, daß sich die Längsachsen eines jeweils eine Querlinie des
Riemens schneidenden Wellenpaares beim Verflachen der Wellungen gegenläufig verdrehen.
Man erreicht dadurch einerseits, daß der Treibriemen eine bedeutend höhere Elastizität
besitzt, als dem verwendeten Metall, z. B.
Stahl, entspricht, andererseits wird durch das gegenläufige Verdrehen der Längsachse
der Wellungen verhindert, daß die Stärke der Wellungen bei wiederholt auftretender oder
dauernder starker Zugbelastung nachläßt.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι einen Treibriemen mit pfeilförmiger Wellung in Draufsicht,
Abb. 2 eine Abart des Treibriemens nach Abb. i,
Abb. 3 einen Treibriemen mit zickzackförmig verlaufender Wellung,
Abb. 4 einen Treibriemen mit in der Längsrichtung verlaufenden Stegen und
parallel dazu angeordneten Wellungen,
Abb. S einen Querschnitt durch einen Riemen nach Abb. 4,
Abb. 6 einen gleichartigen Riemen, der mit Fortsätzen zur Aufnahme eines Haftbelages
versehen ist.
Ein schmiegsames Metallband B ist in gewissen
Abständen mit schräg eingepreßten oder zickzackförmig verlaufenden Wellungen W versehen (Abb. 1 bis 3). Je nach dem
Grad der gewünschten Elastizität verlaufen die Wellungen mehr oder weniger spitzwinkelig
zur Längsrichtung des Riemens. Wird ein derartiger Riemen einer Zugwirkung ausgesetzt, so haben die Wellungen das
Bestreben, sich zu verflachen, d. h. sich rechtwinkelig zu ihrer Längsrichtung auszu-
strecken. Eine solche Ausdehnung kann jedoch nicht ohne weiteres stattfinden, weil
dabei der zwischen den Wellungen in der Zugrichtung Zr gelegene Teil des Metallbandes
infolge der Ausdehnung der Wellungen Querdehnungen erhält. Der Riemen wird
deshalb das Bestreben haben, sich quer zur Längsachse durchzubiegen. Einer solchen
Verformung setzt das elastische Metallband ίο auf Grund seiner Festigkeit einen gewissen
Widerstand entgegen und verhindert so ein allzustarkes Ausstrecken der schräg- eingepreßten
Wellungen. Um am Scheitelpunkt der Wellungen ein Einreißen bzw. Knicken zu verhindern, kann an dieser Stelle ein
Loch L (Abb. 2) ausgestanzt sein. An Stelle eines einzigen Wellenpaares nach Abb. 1 unds
können auch mehrere Wellenpaare nebeneinander vorgesehen sein, so daß die in gerader
Zahl angeordneten Wellungen eine Zickzacklinie bilden (Abb. 3). Die Beanspruchung
des Metallbandes erfolgt dann in der gleichen Weise wie bei einem Band mit einem einzigen
Wellenpaar mit dem Unterschied, daß an mehreren Stellen des Riemens zusätzliche Durchbiegungen in dem gleichen Sinne auftreten,
sobald der Riemen einem stärkeren Zug ausgesetzt wird.
Nach einer anderen Ausführungsart (Abb. 4 bis 6) wird ein Metallband mit Ausschnitten
versehen, und zwar derart, daß die stehengebliebenen Teile des Metallbandes Querstreifen
Q sowie Längsstreifen V bilden, die abwechselnd in gerader und ungerader Zahl
verbunden sind. Um einem Riemen dieser Ausführungsform die entsprechende Elastizität
zu verleihen, sind in die Querstreifen Q Wellungen W2 in der Weise eingepreßt, daß
sich jeweils eine Wellung zwischen je zwei Längsstreifen befindet. Die Längsachse der
Welle verläuft bei dieser Ausführungsform in der Längsachse des Riemens. Wird ein
derartiger Riemen einem Zug ausgesetzt, so erfolgt über die in der Riemenlängsrichtung
verlaufenden Längsstreifen V ein Zug an jenen Teilen der Querstreifen Q, die neben
der längsgerichteten Wellung liegen. Auf der anderen Seite der Wellung ist der Querstreifen
wieder durch einen Längsstreifen mit den übrigen Riementeilen verbunden. Durch die
Zugbeanspruchung entsteht ein Kräftepaar, das das Bestreben hat, die Wellung zu verzerren.
Die Wellung wird sich dabei nicht nur in der Längsrichtung des Metallbandes verzerren, sondern auch Verdrehungen erleiden.
Diese Verdrehungen führen dann dazu, daß die Wellung das Bestreben hat, die Längsstreifen V1 die die Kraft übertragen,
zu verbiegen. Dieser Verbiegung wird dann, ähnlich wie bei. den Riemen nach Abb. 1 bis 3,
die Festigkeit des Metallbandes entgegenwirken.
Um dem Treibriemen ein besonders gutes Haftvermögen auf einer Riemenscheibe o. dgl.
zu verleihen, kann der Riemen mit einem Haftbelag, z. B. Leder, versehen sein. Nach
Abb. 6 sind die Längsstreifen V1 zu diesem Zweck über ihren Schnittpunkt mit den Querstreifen
Q1 hinaus in die umrahmten Ausschnitte
O hinein verlängert, so daß sie Zungen Z bilden. An diesen Zungen kann
der Haftbelag sodann durch Nieten N o. dgl. befestigt werden.
Claims (6)
1. Treibriemen aus elastischem Metallband, z. B. Stahl, mit Wellungen, die
unter Zuglast verflacht werden, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung
der Wellungen zur Riemenlängsrichtung, daß sich die Längsachsen eines jeweils eine Querlinie des Riemens schneidenden
Wellenpaares beim Verflachen der Wellungen gegenläufig verdrehen.
2. Treibriemen nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei eine Ouerlinie des Riemens schneidende Wellungen (W) einen Winkel bilden, dessen
Scheitel in der Riemenlängsmittellinie liegt (Abb. 1).
3. Treibriemen nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die· eine Querlinie des Riemens schneidenden Wellungen (W1) in gerader Zahl angeordnet eine
Zickzacklinie bilden (Abb. 3).
4. Treibriemen nach Ansprüchen 1 bis 3,
gekennzeichnet durch in den Scheitelpunkten zweier zusammenstoßender Wellungen (W) angeordnete Durchbrechungen
(L) des Metallbandes (B, Abb. 2).
5. Treibriemen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ausschnitte
aus dem Metallband Querstreifen (Q) gebildet sind, die durch Längsstreifen
(V) abwechselnd in gerader und ungerader Zahl verbunden sind, mit in der Riemenlängsrichtung liegenden Wellungen
(W2) in den Querstreifen, und zwar je eine Wellung zwischen je zwei
Längsstreifen (Abb. 4 und 5).
6. Treibriemen nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsstreifen (F1) in die umrahmten Ausschnitte (O1) des Metallbandes ragende
Fortsätze (Z) haben für die Befestigung eines Haftbelages mittels Nieten (N) o.dgl.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB596412X | 1931-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596412C true DE596412C (de) | 1934-05-04 |
Family
ID=10484144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP64578D Expired DE596412C (de) | 1931-04-24 | 1932-01-14 | Treibriemen aus elastischem, gewelltem Metallband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596412C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2711815A (en) * | 1951-04-13 | 1955-06-28 | United States Steel Corp | Endless metal belts |
-
1932
- 1932-01-14 DE DEP64578D patent/DE596412C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2711815A (en) * | 1951-04-13 | 1955-06-28 | United States Steel Corp | Endless metal belts |
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