DE59612C - Werkzeug zum Ausziehen von Nägeln - Google Patents
Werkzeug zum Ausziehen von NägelnInfo
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- DE59612C DE59612C DENDAT59612D DE59612DA DE59612C DE 59612 C DE59612 C DE 59612C DE NDAT59612 D DENDAT59612 D DE NDAT59612D DE 59612D A DE59612D A DE 59612DA DE 59612 C DE59612 C DE 59612C
- Authority
- DE
- Germany
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- tool
- milling cutter
- jaws
- cutter
- pulling nails
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 12
- 241000587161 Gomphocarpus Species 0.000 claims description 5
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C11/00—Nail, spike, and staple extractors
- B25C11/02—Pincers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 87: Werkzeuge und Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1891 ab.
Bei dem dargestellten Werkzeug, welches dazu dient, besonders tief eingeschlagene Nägel
auszuziehen, sind zwei Einzelwerkzeuge mit einander verbunden, nämlich der ringförmige
Frä'serkopf d und die durch die Backen α und b gebildete Zange. Diese beiden Vorrichtungen
kommen nach einander zur Anwendung, und zwar hat der Fräser die Aufgabe, um den Nagelkopf herum eine schmale, .ringförmige
Verliefung aus dem Holze herauszuarbeiten, worauf dann beim Abheben des Fräsers die
Zange den Nagel ohne besonderes Zuthun erfafst.
Das Werkzeug ist in Fig. 1 halb im Schnitt, halb in Ansicht und in Fig. 4 in Unteransicht
dargestellt. Während Fig. 1 ferner den Fräser in Tha'tigkeit zeigt, veranschaulicht Fig. 2 das
darauffolgende. Zugreifen der Zange. Fig. 3 bildet einen Schnitt nach Linie I—II der Fig. 1,
von unten gesehen.
Die Backen α und b der Zange sitzen drehbar
an dem Querstück c, welches sich in den Führungen fc2 des Gestelles h verschieben läfst
und durch die Feder g nach unten gedrückt wird. Zwischen den Backen α und b liegt
der Fräser d, welcher an dem unteren Ende einer Stange f sitzt, die ,central in dem Werkzeuggestell
h drehbar angeordnet ist und durch eine Bohrung in dem Querstück c emporführt.
Der Fräser d ist hohl und veranlafst bei seiner Abwärtsbewegung mit seiner Aufsenfiäche das
Auseinanderspreizen der Backen α und b, bis diese sich gegen die Führungen h2 legen, während
bei seiner Aufwärtsbewegung das Zusammengehen der Backen erfolgt, indem seine Innenfläche die Nasen oder Vorsprünge a1 und b1
erfafst und diese zusammendrückt.
Die Verschiebung des Fräsers d bewirkt man durch Handhabung der Stange f mittelst des
Griffes /. Das Niederschieben des Fräsers geschieht frei, soweit dies der Zwischenraum der
Backen α und b gestattet. Bei der Aufwärtsbewegung
des Fräsers d greift das an. der Stange f vorgesehene Gewinde f1 in das entsprechende
Muttergewinde h1, sobald der Fräser die Nasen a1 und b1 erfafst. Die weitere
Aufwärtsbewegung des Fräserkopfes und das dadurch bewirkte Schliefsen der Zange a b
werden demgemäfs durch Emporschrauben der Stange f bewerkstelligt.
Beim Gebrauch des Werkzeuges setzt man dasselbe, wie in Fig. 1 dargestellt, über den
Nagelkopf, wobei die Backen α und b mit dem Querstück unter Ueberwindung des Gegendruckes
der Feder g etwas zurückgeschoben werden, und fräst, während man mit der einen
Hand das Gestell h fest gegen das Holz preist, mit der anderen Hand die ringförmige Vertiefung
um den Nagelkopf in das Holz ein. Die Feder g, die gegen das Querstück c drückt,
bewirkt, dafs die Backen α und b mit ihrer Schneide gegen das Holz anliegen. Der Abstand
der Backen und die schräge Stellung derselben bestimmen die Tiefe, bis zu welcher
man die Höhlung ausreiben kann. In Fig. ι hat der Fräser die tiefste Lage. Alsdann dreht
man den Fräser zurück, und dabei schraubt sich das Gewinde fl in h1 ein, während die
zusammengeprefsten Nasen a1 und b1, wie
Fig. 2 zeigt, das Schliefsen der Backen α und b veranlassen. Da nach dem Einschrauben der
Stange / diese ihre Lage nicht von selbst verändern kann, so bleibt die Zange geschlossen
und der Nagel· wird sicher gefafst. Durch Seitwärtsbewegen des ganzen Werkzeuges wird
der Nagel, völlig herausgezogen, wobei sich das Werkzeug um einen der gewölbten Füfse hs
dreht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Werkzeug zum Ausziehen von Nägeln, gekennzeichnet durch einen freibeweglichen, ringförmigen, mittelst Handgriffes bethätigten Fräser (d) zur Herstellung einer Vertiefung um, den Nagelkopf und durch zwei den Fräser umgebende Zangenbacken (a b), wobei diese durch ihre Gestalt und begrenzten Ausschlag die Tiefe des Eindringens, des Fräsers bestimmen, während letzterer durch Einschrauben der Spindel ff) in dem Gestell h festgestellt wird und gleichzeitig das Zusammenpressen der Zangenbacken um den blofsgelegten Nagelkopf veranlafst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59612C true DE59612C (de) |
Family
ID=333815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59612D Expired - Lifetime DE59612C (de) | Werkzeug zum Ausziehen von Nägeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59612C (de) |
-
0
- DE DENDAT59612D patent/DE59612C/de not_active Expired - Lifetime
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