DE596100C - Vorrichtung zur Roentgendurchleuchtung - Google Patents

Vorrichtung zur Roentgendurchleuchtung

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DE596100C
DE596100C DEE39368D DEE0039368D DE596100C DE 596100 C DE596100 C DE 596100C DE E39368 D DEE39368 D DE E39368D DE E0039368 D DEE0039368 D DE E0039368D DE 596100 C DE596100 C DE 596100C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/10Safety means specially adapted therefor
    • A61B6/107Protection against radiation, e.g. shielding

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Description

  • Vorrichtung zur Röntgendurchleuchtung Bei der diagnostischen Untersuchung, mit Röntgenstrahlen war es bisher nicht möglich, einen Schutz des Behandlungspersonals, insbesondere gegen die vom Patienten und von den bestrahlten Gegenständen ausgehende Sekundärstrahlung, zu erzielen und zugleich den Leuchtschirm bzw. die Aufnahmekassette möglichst in allen Richtungen beweglich zu machen. Insbesondere müssen diese Teile relativ zum Patienten in weiten Grenzen verstellbar sein. Es wurde zwar vorgeschlagen, aus einer strahlendicht geschlossenen Zelle, an der an einer den Röntgenstrahlen unzugänglichen Stelle eine Öffnung für den Durchtritt :von Lichtstrahlen für die indirekte Be-_ obaehtung vorgesehen ist, heraus zu beobachten. Diese Anordnung ist jedoch für die Röntgendiagnostik ungeeignet, da kein bewegliches, die genaue Untersuchung ermöglichendes - Mittel, beispielsweise ein Leuchtschirm oder eine Kassette, angeordnet werden kann.
  • Die bekannten Mittel gegen die Sekundärstrahlen, beispielsweise die Schutzkanzeln, um den Patienten angeordnete Bleigummilappen u. dgl., bieten nur ungenügenden Schutz: Ein weiterer Nachteil, der bekannten Untersuchungsgeräte besteht darin, daß der Patient sich im Dunkeln befindet, da auch der Arzt zwecks guter Beobachtung die Durchleuchtung iin dunkeln Raum vornehmen muß. Dieser Umstand erschwert die Bewegungen des Patienten und ist besonders für die Untersuchung nervöser Personen und Kinder nachteilig.
  • Bei der neuen Vorrichtung ist der Leuchtschirm bzw. die Kassette in der an sich bekannten Weise in einer den Behandlungsraum vom Beobachtungsraum trennenden Wand (Schutzschirm) angeordnet. Gemäß der Erfindung ist der Schutzschirm in gegeneinander verschiebbare und gruppenweise um je eine seitlich des Leuchtschirmes oder der Kassette angeordnete Achse drehbare Glieder unterteilt. Der Beobachtungsschirm (Leuchtschirm) oder die Kassette bzw. deren Haltevorrichtung ist mit den angrenzenden drehbaren und verschiebbaren Gliedern der Wand gelenkig verbunden, so daß sie, Leuchtschirm bzw. Kassette, in jede beliebige, also auch schräge Lage eingestellt und in dieser Lage festgestellt werden können. Hierbei ist der Leuchtschirm bzw. die Kassette mittels bekannter Haltevorrichtungen in der Höhenrichtung verschiebbar angeordnet. Die zueinander parallel verschiebbaren, kulissenartigen Glieder der Wand sind zwecks vollkommenen Strahlenschutzes gepanzert und überlappen sich in jeder Lage und können dadurch nicht nur strahlensicher, sondern auch lichtdicht ausgeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung schema-' tisch dargestellt.
  • Fig. r ist ein Grundriß einer Durchleuchtungsanordnung nach der Erfindung, Fig.2 ein Schnitt durch die gegliederte Trennwand in größerem Maßstab, Fig.3 eine teilweise perspektivische Ansicht.
  • In Fig. i bedeutet A den Beobachtungsraum, B den Bestrahlungsraum und C den Apparateraum. Die Trennwand zwischen den Räumen A und B ist in ihrem mittleren Teil gemäß der Erfindung ausgebildet, so daß der Beobachtungsschirm i i dem Patienten genähert, von diesem entfernt werden kann und in der Höhen- und Seitenrichtung und in jede schräge Lage verstellbar und in dieser feststellbar ist, ohne daß hierbei sekundäre Strahlen in den Beobachtungsraum dringen könnten. Zu diesem Zweck sind zwei um lotrechte Achsen 12 und 12' drehbare Flügel 13 und 13' vorgesehen, von denen jeder bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel noch je einen kulissenartig zu dem zugehörigen Flügel parallel verschiebbaren Schutzschirm 14 bzw. 14' trägt, der dieselbe Höhe wie die zugehörigen Flügel hat und so breit ist, daß sich die beiden zusammen um die zugehörige Achse 12 bzw. 12' drehbaren Teile 13 und 14 bzw. 13' und i4' auch in den äußersten Lagen überlappen. Der Beobachtungsschirm i i ist auf Führungsstangen 15 und 15' verschiebbar. Die Stangen sind zylindrisch, so daß die Muffen 16 und 16' gleichzeitig Gelenke bilden, um die sich der Beobachtungsschirm i i zwecks Einstellung in verschiedene Lagen drehen kann. Die Bahn, auf der der Beobachtungsschirm i i in der Höhenrichtung verschoben werden kann, ist teils durch geschmeidigen Stoff, z. B. einander überlappende Bleigummistreifen 17, teils durch Platten 18 abgeschirmt. Der aus einander überlappenden Streifen bestehende Schutzschirm ist unterhalb des Beobachtungsschirmes angeordnet und ermöglicht das Durchgreifen des Arztes zwecks Palpierens, wobei die sich überlappenden Streifen den Durchtritt der Strahlen verhindern. Er wird von der ortsfesten Platte 18' überlappt. Desgleichen sind Schutzschirme i9 und i9' zum Abdichten der Führungen 15, 15' vorgesehen. Die kulissenartigen Schutzschirme 14 bzw. i4' gleiten mittels Rollen 2o bZw. 20' an den Flügeln 13, z 3'.
  • In Fig. i sind durch gestrichelte Linien verschiedene Stellungen des Beobachtungsschirmes dargestellt.
  • Man kann auch eine andere Unterteilung der Trennwand vornehmen, wenn sie nur eine Änderung des Abstandes der Führungen 15 bzw. 15' von den Drehachsen 12, i2' zuläßt, z. B. eine harmonikaartige. Die beschriebene Anordnung ermöglicht die freie Einstellung und Festlegung des Schirmes bzw. der Kassette in jeder Lage und ihre von der Röntgenröhre unabhängige Bewegung. Der Patient wird durch keine vorstehenden Teile der Schirmhaltevorrichtung in seiner Bewegungsfreiheit behindert wie bei den bisherigen Geräten, und der Bestrahlungsraum B kann beliebig beleuchtet sein.
  • Nach Fig. i ist der Bestrahlungsraum als ein Gang mit zwei einander gegenüberliegenden Türen D und E ausgebildet. Diese Anordnung eignet sich besonders für die aufeinanderfolgende Durchleuchtung einer großen Anzahl Patienten.
  • Es sind Abweichungen vom dargestellten Ausführungsbeispiel möglich. So kann z. B. der Bestrahlungsraum kastenförmig ausgebildet werden, wobei die vordere Wand des Kastens gemäß der- Erfindung gebaut ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Röntgendurchleuchtung, bei der der Beobachtungsschirm oder die Kassette in einem wandartigen Schutzschirm angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm in gegeneinander verschiebbare und gruppenweise um je eine seitlich des Leuchtschirmes oder der Kassette angeordnete Achse drehbare Glieder unterteilt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzschirm aus zwei flügelartigen, um je eine Achse (i2, i2') drehbaren und aus zu diesen Flügeln (i3, i3') parallel verschiebbaren- Gliedern (i4, i4') besteht und die Leuchtschirm- oder Kassettenhaltevorrichtung (i5, T5', 16, i6') mit den gegeneinander verschwenkbaren Gliedern (i4, i4`) gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb und unterhalb des in lotrechter Richtung verschiebbaren Leuchtschirmes (i i) sich mit dem Schirm bewegende Schutzschirme (i7, 18) sowie ein feststehender Schutzschirm (i8') vorgesehen ist, der den unteren beweglichen Schutzschirm (i7) in jeder. Stellung überlappt und mit den gegeneinander verschwenkbaren Gliedern (i4, i4') gelenkig verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschirmteile (i7, 18) ganz oder teilweise aus elastischen, einander überlappenden Streifen bestehen.
DEE39368D 1929-06-11 1929-06-11 Vorrichtung zur Roentgendurchleuchtung Expired DE596100C (de)

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