DE596080C - Geschirr fuer Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung - Google Patents

Geschirr fuer Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung

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DE596080C
DE596080C DEM120012D DEM0120012D DE596080C DE 596080 C DE596080 C DE 596080C DE M120012 D DEM120012 D DE M120012D DE M0120012 D DEM0120012 D DE M0120012D DE 596080 C DE596080 C DE 596080C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Geschirr- für Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung Die Erfindung bezieht sich auf ein Geschirr für Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung.
  • Bekanntlich werden die Kummete, Sättel. Packsättel und anderen Teile von Zug-, Pack-und Reitgeschirren von Tieren an den Stellen, an welchen sie den Körper des Tieres beriihren, mit Schutzpolstern versehen, um Verletzungen des Tieres zu verhindern. Es ist schon bekannt, die hierfür übliche Polsterung aus Roßhaar, .der erhebliche Nachteile anhaften, durch Schwammgummi zu ersetzen. Bei den bekannten Schwammgümmipolsterungen, die aus größeren Stücken oder Platten zurechtgeschnitten werden, liegt die -Schwammstruktur an der Oberfläche des Polsters frei, so daß die Poren nicht nur unter sich in der Masse, sondern auch mit der umgebenden Luft in Verbindung stehen. Solche Polster weisen. daher den Übelstandauf, daß der Schweiß -d6§Tieres, Regenwasser u. dgl. ungehindert in sie eindringen bzw. infolge ihres ständigen Zusammenpressens und Wiederausdehnens von- ihnen aufgesaugt werden und sie allmählich unbrauchbar machen: Gegenstand der Erfindung ist ein Geschirr finit Schwammgummipolsterung für Zug-, Trag- und. Reittiere, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein dem Geschirr angepaßter Schwammgurrimikörper mit geschlossener Haut als Polster Verwendung findet. Bei einer solchen Polsterung verhindert, die Oberflächenhaut das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere des Gummikissens und gewährt so dessen lange Lebensdauer. Ferner wird durch die geschlossene Haut erreicht, daß bei der Kompression des Kissens die eingeschlossene Luft nicht entweichen kann und das Polster daher als Luftkissen wirkt, ähnlich den als Polster für Geschirre an sich bekannten Luftkissen, die jedoch den Nachteil besitzen, daß an Stellen hoher Pressung die gegenüberliegenden Teile der Gummihülle in Berührung treten und die schützende Wirkung des Kissens hinfällig wird.
  • Die Schwatnmgummikörper gemäß der Erfindung werden vorzugsweise durch Formen in einem Stück in der dem Geschirr angepaßten Form erhalten. Es ist zwar an sich bekannt, daß sich Schwammgummi beim Vulkanisiere n.mit einer Haut überzieht. Die Nutzbarmachung dieser bekannten Erscheinung für die Herstellung von Geschirrpolstern aus Schwammgummi mit allseitig geschlossener Haut ist jedoch neu.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele eines Geschirrpolsters gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Fig. r zeigtein Pferd mit den wesentlichen Stücken eines Geschirres.
  • Fig. a ist die Vorderansicht eines Kummets.
  • Fig. 3 ist ein vergrößerter Schnitt nach der Ebene III-III der Fig. a. Fig.4 zeigt eine gegossene Gummiplatte, die für ein Kummet bestimmt ist.
  • Fig. 5 stellt schematisch -einen senkrecht zur Wirbelsäule des Tieres geführten Schnitt durch einen Sattel dar. -Die Fig. 6, 7 8 und 9 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der gegossenen Gummiplatten, die jeweils für einen Artilleriesattel, einen Kavalleriesattel, einen englischen Sattel oder einen Kavalleriepacksattel bestimmt sind.
  • Das Kummet i i besteht aus zwei wesentlichen Teilen, aus dem Kummethorn i2 und dem Polster 25. Das Kummethorn 12 wird aus zwei Platten 13 und 1q. aus Holz mit Metallbeschlägen gebildet. Die hintere Seite der Holzplatten 13 und 14 trägt den Körper des Kummets 28, der aus Holz besteht und der so geformt ist, daß er sich nahezu der Form der Schultern des Pferdes anschmiegt. Er ist mit dem Polster 25 bekleidet, das den Zweck hat, dem Tiere eine weniger harte 13erührungsflache darzubieten, und das auch in den mittleren zwischen den Platten i3 und 14 bestehenden Raum 2,2 geführt ist, um den Hals des Tieres zu schützen.
  • Gemäß der Erfindung ist nun das Polster 25 so ausgebildet, daß auf den gewölbten Holzkörper 28, der auf der Platte 14 befestigt ist, eine Einlage 26 aus Schwammgummi (Fig.5) folgt, dann folgt eine Schicht Moleskin, dann eine Schicht Roßhaar, und das Ganze ist von einer Gewebeschicht umgeben.
  • Die Einlage aus Gummi 26 verläuft von oben bis unten in jedem .der Zweige 13, i q. und besteht aus, einer gegossenen Gummiplatte, deren Form, derjenigen des Kummets entspricht, z. B. nahezu der in Fig. 4 dargestellten für die Platte 14. Die Gummiplatte weist eine Stärke von etwa 3 cm in der Nähe der zugbeanspruchten Stellen auf, aiz den übrigen Stellen genügt eine Stärke von 2 cm. Die Erfindung kann auch bei anderen Geschirrstücken benutzt werden, insbesondere bei Sätteln.
  • In Fig. 5 ist schematisch ein gemäß der Erfindung verbesserter Sattel 29 im Schnitt dargestellt. Ein derartiger Sattel besteht im wesentlichen aus einer oder mehreren Tagen Leder 3o, die auf einer Holzunterlage angebracht sein können, und aus zwei Schwammgummipolstern 32, die von einer Gewebeschicht umhüllt sind und die an denjenigen Stellen angeordnet sind, an denen sich der Sattel stärker auf den Rücken des Tieres stützt.
  • Im Falle eines falschen Sattels 34, wie er in Fig. i angedeutet ist, wird den gegossenen Gummiplatten eine nahezu rechteckige Form und eine Stärke von 3 cm verliehen. Ferner kann man, je nachdem sogenannte Artillerie-, Kavallerie- oder englische Sättel verbessert werden sollen, Schwammgummiplatten von 3 cm Stärke vorsehen, welche die in der Fig.6, 7 oder 8 dargestellten Formen aufweisen. Für einen Kavalleriepacksattel wird die in Fig. 9 dargestellte Form geeignet sein, wobei die Gummiplatte eine wechselnde Stärke je nach den Beanspruchungen erhält, z. B. von 3 cm für den Teil 35, dann 2 cm für den Teil 36 und i cm für den Teil 37. Die oben lediglich für Geschirre von Pferden dargestellte Neuerung kann auch sinngemäß bei den Geschirren anderer Tiere, z. B. beim Joch von Ochsen u. dgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschirr für Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Geschirr angepaßter Schwammgummikörper mit,geschlossenerHaut als Polster Verwendung findet.
DEM120012D 1932-06-08 1932-06-08 Geschirr fuer Zug-, Trag- und Reittiere mit Schwammgummipolsterung Expired DE596080C (de)

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