DE596023C - Gegen Salzsaeure bestaendige Legierung - Google Patents

Gegen Salzsaeure bestaendige Legierung

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DE596023C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/06Alloys based on copper with nickel or cobalt as the next major constituent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Gegen Salzsäure beständige Legierung Die Erfindung bezieht sich auf eine gegen Salzsäure beständige Legierung. Es sind bisher wenig Legierungen bekannt, welche gegen Angriffe von kalter Salzsäure in allen Konzentrationen beständig sind, noch weniger solche, welche den Angriffen siedender Salzsäure widerstehen. Diese bekannten Legierungen, die gegen Korrosionsangriffe kalt er sowohl als auch siedender Salzsäure mehr oder weniger (je nach Konzentration und Temperatur) beständig sind, zeigen aber die Nachteile, daß sie nicht als gut bearbeitbare Werkstoffe anzusprechen sind, weil dieselben infolge ihrer Härte und Sprödigkeit nur geschliffen und nicht mit spanabhebenden Werkzeugen bearbeitet werden können und außerdem gegen Stoß und Schlag außerordentlich empfindlich sind.
  • Korrosionsbeständige Legierungen auf Kupfer-Nickel-Zink-Eisen-Basis mitZusätzen von Mangan, Wismut und Molybdän sind bekannt und lassen sich zwar gut bearbeiten, jedoch besitzen sie nicht die hohe Widerstandsfähigkeit sowohl in kalter als auch heißer Salzsäure wie die nachstehend beschriebene Legierung. Diese letztere läßt sich leicht und dünnflüssig vergießen und mit spanabhebenden Werkzeugen bearbeiten. Sie besitzt große Elastizität und Festigkeit und stellt somit einen guten Werkstoff dar. Die Legierung ist für die verschiedensten Zwecke der Industrie, insbesondere der chemischen Industrie, verwendbar, da sie sich vorzüglich zur Herstellung von Gefäßen, Pumpen, Armaturen usw. eignet.
  • Die Legierung ist auf Kupfer-Nickel-Zink-Basis aufgebaut. Ihre Herstellung geht in folgender Weise vor sich: Es wird zunächst eine Grundschmelze in folgender Zusammenstellung hergestellt:
    I. Grundstoffe 60-75% Cu (Kupfer)
    bzw. 35-Io% Ni (Nickel)
    Ausgangsmetalle 5-15% Zn (Zink)
    Darauf werden dieser Grundschmelze folgende Zusatzmetalle einzeln zugesetzt:
    II. Zusatzmetalle o,5-Io% Ta (Tantal)
    0,3- 2% Mn (Mangan)
    0,2-I2% Bi (Wismut)
    o,4-1o% Mo (Molpbdän)
    o,1- 6% Ag (Silber)
    An Stelle der unter II aufgeführten Stoffe, die der Grundschmelze einzeln zugesetzt werden, kann man aus diesenStoffen folgende unter III und IV aufgeführte Vorlegierungen herstellen, die dann gemeinsam .der Grundschmelze zugefügt werden.
    III. Zusatz-Vörlegierung:
    38,5-96,0% Cu (Kupfer)
    I5,5- 3,0% Mn (Mangan)
    46,o- I,o% Ag (Silber)
    IV. Zusatz-Vorlegierung:
    23,8-82,o% Ni (Nickel)
    28,6- 3,3% Bi (Wismut)
    23,8- 6,6% Mo (Molybdän)
    23,8- 8,I% Ta (Tantal)
    Der Gehalt der Vorlegierungen an Kupfer und Nickel ist beim Ansatz der Grundschmelze zu berücksichtigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gegen Salzsäure beständige Legierung, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: Kupfer 43 -74 % Nlickel I0 -25 % Zink 3,5-I4,5% Tantal 0,5- 7 % Mangan 023- I,5% Wismut 0,2- 8,5% Molybdän o,4- 7 % Silber 011- 4,5°l,)
DE1930596023D 1930-06-29 1930-06-29 Gegen Salzsaeure bestaendige Legierung Expired DE596023C (de)

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