DE5953C - Rahmen-Spannvorrichtung - Google Patents

Rahmen-Spannvorrichtung

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DE5953C
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A. HOENING in Bochum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/14Clamps for work of special profile
    • B25B5/142Clamps for work of special profile for windows and frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
AUGUST HOENING in BOCHUM. Rahmen-Spann-Vorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. December 1878 ab.
Der Apparat soll dazu dienen, auf Gährung geschnittene Bilder- und Spiegelrahmen etc. behufs des Zusammenleimens oder Nageins auf einfache Weise durch Drehung eines Handrades gleichmäfsig und gleichzeitig auf allen vier Ecken genan rechtwinklig zusammen zu spannen.
Fig. ι ist eine obere Ansicht,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt,
Fig. 3 ein Verticalschnitt der Rahmenspannvorrichtung.
Der Apparat besteht aus einem Untersatz a mit zwei daran befindlichen Armen b und c. Auf diesem Untersatz liegt bis zu einem gewissen Theil drehbar der Obertheil d mit den beiden angegossenen Armen e und /. Durch Untersatz und Obertheil geht die verticale Spindel g, welche das mittelst Keils h befestigte konische Rad i trägt und am obersten Ende mit einem Handrad k versehen ist..
Der Untersatz α trägt auf den beiden eingeschraubten Spindeln / und m die Frictionsrollen η und 0, und der Obertheil d mittelst der darin eingeschraubten Spindeln p und q die beiden Frictionsrollen r und i. Zum Festsetzen des Obertheils gegen den Untersatz dienen die beiden Schrauben / und u. Eine Spiralfeder ν zieht die Spindel g mit dem konischen Rad i gegen die Frictionsrollen nor und s.
Um die Spindel q in ihrer Stellung zu erhalten, ist darauf das Sperrrad w angebracht, welches durch die Sperrklinke χ arretirt wird.
Die vier Arme bee und f haben ausgearbeitete Schlitze, in denen sich die vier Steine J11JC2JC3 und yi, welche oben rund sind und welche die vier drehbaren Winkel z'z2z3 und«4 tragen, bewegen können.
Um den oberen runden Theil jeder der vier Steine Jy1JC2JV3 und jv4 sind Schnüre befestigt, welche nach den vier Frictionsrollen nor und ί laufen, an denen sie ebenfalls befestigt sind.
Will man nun beispielsweise einen Bilderrahmen zusammenspannen, so legt man, nachdem Untersatz und Obertheil in die annähernd passende Stellung festgestellt sind, die vier Rahmenstücke auf die vier Winkel des Apparates, wie in Fig. 1 punktirt angedeutet, und dreht das Handrad k in der aufgezeichneten Pfeilrichtung herum. Das konische Rad i nimmt durch Friction die vier Rollen nor und s in der angedeuteten Pfeilrichtung mit und dreht infolge dessen die vier Schnüre auf die Rollen auf. Durch das Aufrollen der Schnüre werden nun die vier Winkel zl sa z3 und s* zugleich fest auf die Rahmenecken angezogen. So ist es also möglich, alle vier. Ecken, welche aus den Winkeln etwas vorstehen, gleich zusammennageln oder leimen zu können. Da die vier Winkel Z1Z2Z3 und z'1 genau rechtwinklig sind, so mufs auch der dazwischen fest eingespannte Rahmen ebenfalls genau rechtwinklig werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5953D Rahmen-Spannvorrichtung Active DE5953C (de)

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