DE595098C - Fadenfuehrerantrieb bei Zentrifugen-Spinnmaschinen fuer Kunstseide - Google Patents

Fadenfuehrerantrieb bei Zentrifugen-Spinnmaschinen fuer Kunstseide

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DE595098C
DE595098C DEB155442D DEB0155442D DE595098C DE 595098 C DE595098 C DE 595098C DE B155442 D DEB155442 D DE B155442D DE B0155442 D DEB0155442 D DE B0155442D DE 595098 C DE595098 C DE 595098C
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Oerlikon Barmag AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

595 Θ98
Die Erfindung betrifft einen Fadenführerantrieb bei Zentrifugen-Spinnmaschinen für Kunstseide, bei welchen der von der Düse kommende " Faden in einen umlaufenden Spinntopf geleitet wird.
Bei diesen Maschinen ist es nun bekannt, die Aufundabbewegung der Fadenführertrichter bzw. der gemeinsamen Changierrahmen von einer Kurvenscheibe aus zu bewirken.
Es ist nun bei diesen Maschinen erforderlich, die Hubhöhe der Fadenführertrichter der jeweils zu spinnenden Fadenstärke entsprechend einzustellen. Zu diesem Zweck erfolgt die Antriebsübertragung von der Kurven-Scheibe auf die Changierrahmen bisher unter Zwischenschaltung von weiteren Maschinenelementen, wie Hebel o. dgl. Diese Antriebsausbildung hat aber den Nachteil, daß infolge der zu bewegenden Massen die Changierrahmen Erschütterungen ausgesetzt sind, durch welche eine ungleichmäßige Fadenverlegung erfolgt und wodurch demnach eine unkorrekte Wicklung erzielt wird. Im weiteren ist diese Anordnung im Aufbau umständlich und für die Hubverstellung in der Bedienung äußerst schwierig und zeitraubend. Bei diesen bekannten Maschinen wird nun noch der Antrieb der Kurvenscheiben von einer langsam laufenden Welle aus übertragen, wodurch starke Umkehrstöße entstehen, die wiederum ein erschütterungsfreies Arbeiten der Maschine bzw. der Changierrahmen behindern. Diese Nachteile zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Dieselbe besteht darin, daß der Antrieb der Changierrahmen direkt von einer vertikal angeordneten, um ihre Nabe schwenkbaren Kurvenscheibe ohne Einschaltung von Zwischengliedern erfolgt, wobei die Kurvenscheibe ihren Antrieb von einer gemeinsamen schnell laufenden Welle aus über ein Schnekkengetriebe erhält. Hierbei ist es zweckmäßig, zwischen je zwei Changierrahmen der Maschine eine Kurvenscheibe anzuordnen.
Außerdem ist es noch vorteilhaft, die Changierrahmen zur Entlastung der Kurvenscheiben an Federn aufzuhängen.
Die Vorteile dieser Antriebsausbildung bestehen darin, daß die Changierrahmen und somit die Fadenführertrichter vollkommen erschütterungsfrei arbeiten, wodurch eine gleichmäßige Fadenverlegung und eine korrekte Wicklung erzielt wird. Außerdem ist diese Anordnung in ihrem Auf bau äußerst einfach und gestattet in kürzester Zeit eine einfache und feine Einstellung der Kurvenscheibe, um die Hubhöhe dem jeweils zu spinnenden Titer anzupassen.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dar, und zwar zeigt dieselbe den Fadenführerantrieb in schematischer Darstellung in Längsansicht.
Auf der Welle 1 ist eine Kurvenscheibe 2 angeordnet, welche von einer schnei lauf enden Welle 18 aus über ein Schneckengetriebe 3 ihren Antrieb erhält. Die Kurvenscheibe 2 ist um ihre Nabe 4 schwenkbar gelagert und kann durch Schrauben 5, 6 zur Einstellung der Hubhöhe in jeder beliebigen Lage ein- und festgestellt werden. Die Übertragung von der Kurvenscheibe 2 auf die Changierrahmen 7, 8 erfolgt .direkt durch an den Changierrahmen angebrachte Rollen 9, 10, die in die Kurvenscheibe 2 eingreifen. An den Changierrahmen sind die Querbalken 11, 12 angebracht, welche die Fadenführertrichter 13 zur Verlegung des Fadens in die Spinntöpfe 14 tragen. Die Changierrahmen'7, 8 sind außerdem zur Entlastung der Kurvenscheibe 2 an Querbalken 15 mittels Federn 16, 17 aufgehängt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fadenführerantrieb bei Zentrifugen-Spinnmaschinen für Kunstseide, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Changierrahmen (7, 8) direkt von einer vertikal angeordneten, um ihre Nabe schwenkbaren Kurvenscheibe (2) ohne Einschaltung von Zwischengliedern erfolgt, wobei die Kurvenscheibe (2) ihren Antrieb von einer gemeinsamen schnell laufenden Welle aus über ein Schneckengetriebe (3) erhält.
2. Fadenführerantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je zwei Rahmen (7, 8) eine Kurvenscheibe (2) angeordnet ist.
3. Fadenführerantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (7, 8) zur Entlastung der Kurvenscheiben (2) an Federn (16, 17) aufgehängt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB155442D 1932-04-27 Fadenfuehrerantrieb bei Zentrifugen-Spinnmaschinen fuer Kunstseide Expired DE595098C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086394B (de) * 1956-02-24 1960-08-04 Spinn Und Zwirnereimaschb Karl Changiervorrichtung, insbesondere fuer Kunstfaden-Spulenspinnmaschinen mit Nutentrommeln od. dgl., die in der Mitte der Maschine angeordnet sind

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086394B (de) * 1956-02-24 1960-08-04 Spinn Und Zwirnereimaschb Karl Changiervorrichtung, insbesondere fuer Kunstfaden-Spulenspinnmaschinen mit Nutentrommeln od. dgl., die in der Mitte der Maschine angeordnet sind

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