DE594432C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V19/00—Fastening of light sources or lamp holders
- F21V19/04—Fastening of light sources or lamp holders with provision for changing light source, e.g. turret
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Description
Sofern eine Lichtquelle in einer Leuchteinrichtung, welche dauernd Licht abgeben soll,
unbrauchbar geworden ist, muß für ihre selbsttätige Auswechslung Sorge getragen werden. Der Fall tritt beispielsweise bei
Leuchtfeuern ein. Vorrichtungen zur selbsttätigen Auswechslung einer betriebsunfähig
gewordenen Lichtquelle eines Leuchtfeuers gegen eine andere in Vorrat gehaltene Lichtquelle
sind in mannigfacher Ausführung bekannt. Zumeist arbeiten diese Einrichtungen mit einer Drehbewegung, durch welche die
neue Lichtquelle an Stelle der alten gesetzt wird. In kleinen Gürteloptiken, bei denen
nur wenig Platz für die Wechselvorrichtung zur Verfügung steht, hat man schon vorgeschlagen,
die Wechselbewegung nicht durch eine Drehung, sondern in vertikaler Richtung vorzunehmen und dazu das Eigengewicht der
ao Lichtquellen und des Lichtquellenträgers zu benutzen. Man hat dabei die Lichtquelle in
einen Rahmen eingebaut, der aus Gleitschienen bestand, und die Bewegung in diesem Rahmen
vor sich gehen lassen. Derartige Anordnungen haben den Fehler, daß die Gleitschienen
und die sonstigen Zubehörteile der Einrichtung innerhalb der Gürteloptik viel Licht
wegnehmen und dadurch die Lichtwirkung des Leuchtfeuers beeinträchtigen. Um die Fallbewegung zu dämpfen und harte Stöße
zu vermeiden, sind bei Wechselvorrichtungen der genannten Art umständliche Zusatzeinrichtungen
vorgesehen, die oberhalb der Optik an der Lichtquellenwechselvorrichtung angebracht
sind und die Strahlung nach oben verhindern.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten. Die Wechselvorrichtung,
welche den Gegenstand der Erfindung bildet, ist derart ausgebildet, daß sie in an sich
bekannter Weise mit elektromagnetischer Auslösung und vertikaler Fallbewegung der auszuwechselnden
Lichtquellen durch das Eigengewicht der Vorrichtung arbeitet. Der bewegliche Lichtquellenträger 2 stellt einen schmalen
Zylinder oder einen anderen rohrförmigen Hohlkörper dar, welcher auf einem feststehenden
Kolben 3 gleitet. Die neue Einrichtung wird dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende
Kolben so lang ausgebildet ist, daß zwischen Kolben und Rohr ausreichende Führungsflächen
vorhanden sind, um zusätzliche Gleitschienen zu vermeiden. Am. Träger 2 ist ein Verbindungssteg 7 angebracht. Die
eine Lichtquelle 1 ist an dem Träger 2, die andere, 1, an dem Steg 7 befestigt. Der Träger
2 besitzt an seinem oberen Rande einen Sperrhaken 5, welcher in einen gleichartigen
Haken des Ankers 4 eingreift. Sobald die Unterstützung des Sperrhakens 5 gelöst wird,
gleitet der Träger 2 mit dem Verbindungssteg 7 und den beiden Lichtquellen nach abwärts.
Die Bewegung wird durch die Reibung zwischen Kolben und Zylinder stoßfrei. Der Kolben kann beispielsweise aus Graphit
bestehen, um ein weiches Gleiten zu ermög-
lichen, die Hülse wird etwa aus Messing hergestellt.
Durch die Abdichtung der Hohlräume oberhalb und unterhalb des. Kolbens 3,
beispielsweise durch Regelung des Luftzu- und -austritts mit Hilfe von Düsen oder
anderen Mitteln, kann man eine weitere Bremswirkung auf die Fallbewegung ausüben.
Der Anker 4 der oberhalb der Optik angeordneten elektromagnetischen Auslösevorrichtung
gibt bei Ausfall der einen im Brennpunkt der Optik befindlichen Lichtquelle 1
den Sperrhaken 5 des Lichtquellenträgers 2 frei und löst dabei gleichzeitig die Umschaltvorrichtung
6 der beiden Lichtquellen [ aus. Diese Umschaltung kann beispielsweise aus
einem Ouecksilberkippkontakt oder aus anderen Kontaktanordnungen hergestellt sein.
Im Gegensatz zu den bisher üblichen Einrichtungen nimmt der schmale rohrförmige Lichtquellenträger 2 gar kein nutzbringendes Licht weg, weil er in dem unvermeidlichen Schattenkegel der Armatur der Lichtquelle liegt.
Im Gegensatz zu den bisher üblichen Einrichtungen nimmt der schmale rohrförmige Lichtquellenträger 2 gar kein nutzbringendes Licht weg, weil er in dem unvermeidlichen Schattenkegel der Armatur der Lichtquelle liegt.
Um die Abschattung der Lichtquelle durch den innerhalb der Optik befindlichen Teil des
Lichtquellenträgers so gering wie möglich zu halten, wird der Verbindungssteg 7 des Lichtquellenträgers
schraubenförmig ausgebildet, und zwar entsprechend den Fassungsstäben der Gürtellinse. Der Verbindungssteg 7 und
die Fassungsstäbe decken sich somit, so daß kein zusätzlicher Lichtverlust durch den Verbindungssteg
entsteht.
Um den Eintritt des Lichtquellenwechsels sichtbar zu machen, kann der. obere Teil des
Verbindungssteges an der Stelle, welche der zweiten Lichtquelle gegenübersteht, mit einer
farbigen Signalglasscheibe 8 versehen werden.
Diese Anordnung wählt man, wenn beispielsweise nach erfolgter Betätigung der Wechselvorrichtung
etwa innerhalb des nach dem Lande zu gerichteten Horizontalwinkels der Gürtellinse eines Leuchtfeuers zur Kennzeichnung
der erfolgten AusAvechslung farbiges Licht gezeigt werden soll. Der mit der
Bedienung des Leuchtfeuers beauftragte Beamte kann dann schon von weitem an der Lichtfärbung
des nach dem Lande zu gerichteten Sektors der Optik erkennen, daß der Lampenwechsel
erfolgt ist. Selbstverständlich kann die Wechselvorrichtung auch noch mit Kontakten zur Auslösung eines akustischen
oder optischen Signals durch Fernbetätigung ausgerüstet sein.
Die Wechselvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann je nach der Bauweise
des Leuchtfeuers oberhalb der Optik aufgehängt oder unterhalb der Optik angebracht
werden. Ebenso kann die Auswechslung für mehrere Lichtquellen vorgesehen sein. Man kann auch mit Hilfe der gleichen
Einrichtung eine elektrische Lichtquelle gegen eine Gaslichtquelle oder umgekehrt auswechseln.
In letzterem Falle wird man zweckmäßig eine stehende Anordnung wählen. Die Ersatzgaslichtquellc wird vorteilhaft oberhalb
der normalerweise im Brennpunkt befindlichen elektrischen Lichtquelle vorgesehen werden.
Die Umschaltvorrichtung 6 kann neben dem elektrischen Umschalter auch noch ein Gasventil
tragen.
Claims (4)
1. Wechselvorrichtung für Lichtquellen mit elektromagnetischer Auslösung und
vertikaler Fallbewegung der auszuwechselnden Lichtquellen durch das Eigengewicht
der Vorrichtung, bei der die vertikal übereinander angeordneten Lichtquellen mit einem auf einem. Kolben gleitenden
Rohr verbunden sind·, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Kolben
so lang ausgebildet wird, daß zwischen Kolben und Rohr ausreichende Führungsflächen
vorhanden sind, um zusätzliche Gleitschienen zu vermeiden.
2. Wechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
der. elektromagnetischen Auslösevorrichtung den Sperrhaken des Lichtquellenträgers
auslöst und die Umschaltvorrichtung der Lichtquellen betätigt.
3. Wechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg
zwischen den Lichtquellen entsprechend den Fassungsstäben einer Gürtellinse schraubenförmig ausgebildet ist.
4. Wechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg
zwischen den Lichtquellen innerhalb des für die Leuchtwirkung nicht benötigten horizontalen Sektors mit einer
farbigen Signalglasscheibe versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE594432C true DE594432C (de) |
Family
ID=575822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT594432D Active DE594432C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE594432C (de) |
-
0
- DE DENDAT594432D patent/DE594432C/de active Active
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