DE59325C - Heifsluftmaschine - Google Patents

Heifsluftmaschine

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Publication number
DE59325C
DE59325C DENDAT59325D DE59325DA DE59325C DE 59325 C DE59325 C DE 59325C DE NDAT59325 D DENDAT59325 D DE NDAT59325D DE 59325D A DE59325D A DE 59325DA DE 59325 C DE59325 C DE 59325C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
hot air
flame
valve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59325D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. M. LOWNE und J. B. MILLS in London, England
Publication of DE59325C publication Critical patent/DE59325C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G3/00Combustion-product positive-displacement engine plants
    • F02G3/02Combustion-product positive-displacement engine plants with reciprocating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
in LONDON (England).
Heifsluftmaschine.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, bei welcher mittelst eines theilweisen Vacuums, das in einem Hohlcylinder oder dergleichen durch eine aufserhalb brennende Flamme erzeugt wird, eine bewegende Kraft entwickelt wird, indem das Vacuum die äüfsere Luft veranlafst, einen Kolben zu bewegen.
Soll die erzeugte Kraft z. B. zum Drehen einer Welle, von der aus andere Maschinen betrieben werden, benutzt, werden, so wird die in Fig. 1 bis 14 im Ganzen und in ihren Theilen dargestellte Einrichtung gute Dienste leisten.
■ In einem Cylinder α, der vorn offen, hinten bis auf eine centrale Oeffnung h von passender Gröfse geschlossen ist, bewegt sich ein Kolben b, der durch die in den Führungen c1 c1 gleitenden Führungsstangen c c gerade geführt wird und durch die bei b1 angreifende Pleuelstange d und die Kurbel e mit der das Schwungrad g tragenden Welle f verbunden ist. Von der Scheibe g1 aus wird die von der Maschine ausgeübte Drehung der Welle f anderweitig übertragen. Der Cylinder α ist von einem mit kaltem' Wasser gespeisten Kühlmantel / umgeben. Die Oeffnung fr kann durch ein an einem Arm A:2 der Welle kl sitzendes Ventil i von dem auf der Welle f sitzenden Excenter j vermittelst der Stange j\ Kurbel k und Kurbelzapfen k3 geöffnet und geschlossen werden. Am Ende der Stange./1 bewegt sich auf derselben ein Klotz p unter Einwirkung •der Feder j8, während zwischen dem Kurbelzapfen kz und Stange j1 eine entgegengesetzt wirkende schwächere FederJ4 eingeschaltet ist. Concentrisch mit der Oeffnung h ist aufserhalb derselben ein ringförmiger Bunsenbrenner hl für gewöhnliches Leuchtgas angebracht, der durch das mit einem Regulirhahn nl versehene Rohr η gespeist wird. Durch das in eine feine Oeffnung ns endigende Zweiggasrohr w2 wird eine lange dünne Flamme erzeugt, welche die Flamme des Bunsenbrenners /z1 anzündet bezw. brennend erhält. Durch den den Brenner hl umgebenden kurzen Schornstein ο wird der nöthige Zug für ersteren erzeugt. Für Gas ist der kurze Schornstein genügend, da keine bedeutende Luftverschlechterung zu bemerken ist. Für andere Brennstoffe können die Verbrennungsproducte durch aufgesetzte Hülfsrohre in den Schornstein oder sonstwie abgeleitet werden.
Nachdem der Bunsenbrenner h1 durch die Flamme von na entzündet ist, wird das Schwungrad g in der Pfeilrichtung gedreht und der Kolben b nach vorn gezogen, wodurch die Bunsenflamme ebenfalls in den Cylinder gezogen wird und darin eine hohe Temperatur erzeugt. Das Ventil i schliefst nun. die Oeffnung h und die Flamme erlischt im Innern des Cylinders, während dieser Raum zugleich durch den Kühlmantel / so abgekühlt wird, dafs im Cylinder eine Luftleere oder Luftverdünnung eintritt. Während dieser Zeit hat die Kurbel e ihren Todtpunkt überschritten und der Atmosphärendruck treibt den Kolben b mit der Luftverdünnung ent-
sprechender Kraft rückwärts in den Cylinder a hinein. Dadurch wird dem Schwungrade entsprechende Kraft zur Rotation ertheilt, so dafs Ventil i, das -nun auf beiden Seiten gleich belastet ist, geöffnet und der Kolben b vorwärts gezogen wird, worauf sich das beschriebene Spiel wiederholt.
Das Ventil i wird durch die Feder j3, die auf den Klotz p wirkt, bei ungefähr 3/4 des Kolbenschubes geschlossen und durch das Zusammendrücken der Feder j3 d.urch die Excenterbewegung in dieser Stellung gehalten. Bei Abkühlung des Cylinderinhaltes wirkt der Atmosphärendruck mit, das Ventil i geschlossen zu halten, bis der Rücklauf des Kolbens b beendet ist. In diesem Augenblick, in dem gleicher Druck auf beiden Seiten des Ventils i wirkt, drückt das Excenter j den Klotz/2 und die Feder j3 von der Kurbel k3 fort, so dafs die Feder jl die Kurbel k3 zieht und das Ventil i öffnet und so lange offen hält, bis die Feder js es, wie oben angegeben, wieder schliefst. Beim Oeffnen des Ventils i werden alle Verbrennungsproducte aus der Oeffnung h ausgestofsen und entweichen durch den Schornstein o.
In Fig. 3 ist der Kolben b in gröfserem Mafsstabe dargestellt. An dem Körper b sind die Führungsstangan c c befestigt, b2 b2 sind zwei mit ihren Schnitten versetzte federnde Kolbenringe, die durch den Deckel b3 von den durch Kolben b& gespannten Federn i>4 bl auf den Kolbenkörper geprefst gehalten werden.
Fig. 4 bis 7 zeigen die Oberansichten des Kolbenkörpers b, der Ringe, δ2 und des Deckels b3.
Fig. 8 und 9 stellen eine Modification der Führungsconstruction dar. Hier dient die Kolbenstange c als Führungsstange. Die Pleuelstange d ist ι gegabelt, die Federn b4· arbeiten auf besonderen, im Kolbenkörper b befestigten Stangen.
Fig. 10 und 11 stellen das aus mehreren, sich nach der Mitte verkleinernden Stahlscheiben zusammengesetzte Ventil i dar. Durch diese Construction werden die Stöfse beim Schliefsen des Ventils sehr gemildert.
Fig. 12, 13 und 14 zeigen die Mischkammer m für ilen Bunsenbrenner h1 in Hinter- und Seitenansicht und im Verticalschnitt bedeutend vergröfsert. m ist ein flacher Metallkasten, von der .Brenneröffnung ft1 durchbrochen und unten mit einem Ansatz m1 versehen,- in welchen das Gasrohr η mit Mundstück «4 hineinreicht. An der Unterseite von m1 ist ein Ausschnitt mi für den Zutritt von Luft vorgesehen, m3 ist ein feines Drahtnetz, damit die aufserhalb der Oeffnung hl brennende Flamme nicht nach ml zurückschlagen kann. Die Brenneröffnung Tj1 mufs in allen Fällen derart angebracht werden, dafs die Flamme so nahe als möglich an die Oeffnung h des Cylinderbodens kommt.
Für kleine Maschinen dieser Art, z. B. um Bälge von Harmoniums, Nähmaschinen etc. zu treiben, genügt an Stelle des runden Bunsenbrenners ein Fischschwanzgasbrenner.
Anstatt Gas für die Erhitzungsflamme anzuwenden, können OeI, Alkohol oder sonstige passende Materialien gebraucht werden. Auch kann an Stelle der beschriebenen Maschine eine solche mit Diaphragma, anstatt Kolben, für eine hin- und hergehende Bewegung ohne Schwungrad u. a. m. construirt werden, ohne aus dem Bereich der vorliegenden Erfindung herauszutreten.. In allen Fällen werden die auf letztere basirten Kraftmaschinen den Vorzug sehr grofser Einfachheit im Bau, grofser Kraftentwickelung gegenüber ihrer. Gröfse und Zuverlässigkeit und ruhigen Ganges1 haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Heifsluftmaschine, bei welcher mittelst eines Arbeitskolbens durch ein Cylinderbodenventil Luft eingesaugt und während dieses Saugehubes durch eine in den Cylinder schlagende Flamme eines Bunsenbrenners erhitzt wird, um bei der nach Abschlufs de,s Bodenventils erfolgenden . Abkühlung und Zusammenziehung den Ueberdruck der Atmosphäre auf den Arbeitskolben zur Wirkung gelangen zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT59325D Heifsluftmaschine Expired - Lifetime DE59325C (de)

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DE (1) DE59325C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076005B (de) * 1956-04-12 1960-02-18 Willy Honsel Heissluftmotor als Kinderspielzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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