DE593243C - Abfederung von Motorraedern - Google Patents

Abfederung von Motorraedern

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DE593243C
DE593243C DEO20022D DEO0020022D DE593243C DE 593243 C DE593243 C DE 593243C DE O20022 D DEO20022 D DE O20022D DE O0020022 D DEO0020022 D DE O0020022D DE 593243 C DE593243 C DE 593243C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00—Axle suspensions
    • B62K25/04—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/28—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2201/00—Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/04—Helical springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Abfederung von Motorrädern Bekanntlich fährt ein abgefedertes Fahrzeug bei voller Belastung am ruhigsten und angenehmsten, während bei nur teilweiser Besetzung die Erschütterungen um so härter und unangenehmer werden, je geringer die Belastung im Vergleich zur Tragkraft der Federn ist. Man hat bei Blattfederung versucht, durch Veränderung des Stützpunktes der Last auf die Blattfeder oder durch Einzuschalten von Federblättern oder durch Veränderung der Vorspannung der Spiralfedern das Übel zu beseitigen. Da die Tragfeder immer für die größte Belastung dimensioniert werden muß, verringert sich der Federausschlag bei kleiner Belastung, oder es tritt eine Veränderung der Höhenlage des Schwingungsmittelpunktes, um welchen die Ausschläge nach oben und unten erfolgen, ein. Die zur Verfügung stehende Schwingungshöhe ist aber bei Motorrädern durch die niedrige Sattellage und die erforderliche Bodenfreiheit sehr eng begrenzt und muß ebenso wie die größtmögliche Durchbiegung der Feder bzw. ihre Schwingweite für jede Belastung möglichst voll ausgenutzt werden, um eine stoßfreie, weiche Abfederung zu erhalten.
  • Bei der vorliegenden Erfindung kann für jede zulässige Belastung ein gleich großer Federausschlag beim Überfahren desselben Hindernisses erreicht werden, ohne die Höhenlage des Schwingungsmittelpunktes zu verändein und die Steuerfähigkeit des Rades zu beeinträchtigen. Auf der Zeichnung ist in Fig. = bis 3 eine Seitenansicht, ein Querschnitt und Grundriß der Abfederung dargestellt. Fig. q. zeigt die Federanordnung in größerem Maßstab und Fig. 5 und 6 die Federeinstellung für verschiedene Belastung.
  • Das Hinterrad wird in an sich bekannter Weise durch zwei am Rahmen drehbare Schwingarme a, a in einem der gleichmäßigen Kettenspannung entsprechenden Bogen geführt und die Belastung mittels Federn und Stößel vom Rahmen auf die Hinterradachse übertragen.
  • Die Tragfedern sind in zwei am hinteren Rahmenende befestigten Hülsen h, h untergebracht, von denen die unteren i als Zugspiralfedern am unteren Ende der Hülse bei k fest verschraubt sind, während die oberen Enden an Kolben l hängen, die gelenkig mit den Stößeln n verbunden sind. Die letzteren sind bei o an die Schwinggabel angelenkt.
  • Diese beiden unteren Zugfedern dienen zum Tragen der kleinsten Belastung, nämlich der Eigenlast des Motorrades und des Fahrers, und sind so bemessen, daß sie bei den der Berechnung zugrunde gelegten größten Hindernissen in voller Höhe ausschwingen. Um das unerwünschte Nachschwingen der Federn abzudämpfen, sind die Anlenkungspunkte o an die Schwinggabel so gewählt, daß sie beim Ausschwingen aus der gezeichneten tiefsten Lage derselben nach oben aus der Federmittelachse heraustreten, etwa nach o1, wodurch die Stößel eine nach oben sich vergrößernde Schräglage gegen den Federzug einnehmen und einen 'zunehmenden seitlichen Druck auf die Kolben m ausüben. Die dadurch zwischen Kolben und Federgehäuse entstehende Reibung dämpft die Schwingungen wirksam ab, und zwar in den unteren und mittleren Lagen weniger, dagegen in den oberen, als den gefährlicheren, mehr, was wesentlich zur Vermeidung von unnötigen Kraftverlusten beiträgt.
  • Für die Mehrbelastung durch Sozius- und Beiwagen ist oberhalb der Zugfeder und unabhängig von derselben eine Druckfeder von derselben Durchfederung der Zugfeder z. B. mittels einer Schraube s an einer verstellbaren Scheibe befestigt, und zwar so, daß der Zwischenraum t zwischen beiden ungespannten Federn bis etwa gleich dem vollen Federhub der Zugfeder ist und sich bis zur Berührung der beiden ungespannten Federn verringern läßt. Dadurch wird erreicht, daß die unteren Zugfedern mit der kleinen Belastung unabhängig für sich voll ausschwingen. können und bei herabgestellten oberen Druckfedern alle Federn gemeinsam mit der großen Belastung ebenfalls um denselben vollen Federhub beim Überfahren desselben Hindernisses ausschwingen, und zwar um denselben Schwingungsmittelpunkt. Die Weichheit der Abfederung ist somit für alle Belastungen die gleiche, unter voller Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Schwingungshöhe des Rades. Für zwischenliegende Belastung läßt sich die Oberfeder entsprechend einstellen.
  • Fig. 5 zeigt die Einstellung der oberen Druckfeder und der unteren Zugfeder für die kleine Belastung. Die Zugfeder arbeitet allein mit dem vollen Federhub e gleich dem Zwischenraum t, während in Fig. 6 die Oberfeder um den Betrag von t herabgestellt ist für die große Belastung. Es arbeiten jetzt beide Federn geme_nschaftlich innerhalb desselben vollen Federhubes e unter der großen Belastung. Die Wirkung der Oberfeder auf den Kolben l ist bezüglich der Schwingungsdämpfung dieselbe wie bei der Zugfeder.
  • Für den Fall einer plötzlichen Entlastung des Hinterrades beim Überfahren eines großen Schlagloches u. dgl. könnte durch das Herabschnellen desselben ein harter Stoß auf die alsdann zusammengepreßte Zugfeder entstehen. Um dies zu verhüten, sind einige der oberen Windungen der letzteren mit Zwischenraum gewickelt und dienen so als Puffer gegen die Stöße, ebenso kann natürlich auch die Oberfeder als Puffer gegen das Aufsetzen der Federung herangezogen werden.

Claims (2)

  1. PATE NTANSPRÜCI3R: i. Abfederung von Motorrädern, bei denen das Hinterrad in Schwingarmen am Rahmen geführt und die Belastung mittels zweier in einem Gehäuse übereinander angeordneter Federn und Kolben vom Rahmen auf die Radachse übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Feder (q) unabhängig von dem Kolben (l) und der unteren Feder (i) an einer im Gehäuse (da) verschiebbaren Scheibe (zs) befestigt ist.
  2. 2. Abfederung von Motorrädern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (l) mit dem Stößel (n.) gelenkig verbunden ist. @. Abfederung von Motorrädern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Federwindungen der Zugfeder mit Zwischenraum gewickelt sind.
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