DE59323C - Zellenschaltvorrichtung - Google Patents

Zellenschaltvorrichtung

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DE59323C
DE59323C DENDAT59323D DE59323DA DE59323C DE 59323 C DE59323 C DE 59323C DE NDAT59323 D DENDAT59323 D DE NDAT59323D DE 59323D A DE59323D A DE 59323DA DE 59323 C DE59323 C DE 59323C
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cell switching
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DENDAT59323D
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SCHUCKERT 6 CO., COMMANDITGESELLSCHAFT, in Nürnberg
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Zellenschaltvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1890 ab.
verschiebbaren Stromschlufsarm b2. und i>2 sitzen auf einem
Der vorliegende Zellenschalter soll das Aus- und Einschalten von Zellen einer Sammelbatterie ohne Kurzschlufs ermöglichen und Spannungsabstufungen zwischen zwei benachbarten Zellen zulassen. In der Zeichnung bedeuten ^1 fe-· ■ die einzelnen Zellen einer Sammelbatterie, welche mit den Stromschlufsstücken C1 C2. .. bezw. c' c" . . . verbunden sind; die Stromschlufsflächen C1 C2... bilden nebst den in abwechselnder Folge angeordneten metallischen (oder isolirenden) Zwischenstücken O1Ct2... eine Gleitbahn G1 für den verschiebbaren Stromschlufsarm b1 ; desgleichen die Stromschlufsflächen c' c" . . . nebst den Zwischenstücken a'a"... eine Gleitbahn G5, für den
Die beiden Arme b
Schlitten T, welcher mit Gewinde für die Spindel / versehen ist und durch Drehen des Handrädchens H auf- und abbewegt werden kann. Gleichlaufend mit den Gleitbahnen sind Gleitschienen S1 und S2 angeordnet, mit welchen die Schleifstücke ^1 und b2 im Bereiche ihrer ganzen Bahn in Verbindung stehen. Zwischen diesen Gleitschienen ist ein Widerstand W angeordnet, welcher einen Kurzschlufs beim Uebergang von einer Zelle zur benachbarten vermeidet, und andererseits dazu dient, die Spannungsabstufungen kleiner zu machen. Da die Spannung einer Sammelzelle annähernd 2 Volt beträgt, so würde ohne Zuhülfenahtne eines Widerstandes die Regelung der Gebrauchsspannung in Sprüngen von etwa 2 Volt geschehen. Um diese Abstufungen kleiner zu machen, z. B. auf die Hälfte herabzusetzen, dient der vorgenannte Widerstand.
Derselbe ist veränderlich, um bei verschiedenen Stromstärken verschiedene Widerstandsgröfsen einschalten zu können und auf diese Weise das Product, Stromstärke mal Widerstand, und damit die Abstufung bei der Regelung stets annähernd gleich zu machen. Aufserdem könnte dieser Widerstand auch so eingerichtet sein, dafs zwischen zwei benachbarten Zellen nicht blos eine einzige, sondern mehrere Abstufungen erzielt werden könnten, um somit eine Regelung in Sprüngen von etwa 0,7 Volt (bei zwei Zwischenstufen) u. s. w. zu ermöglichen. Indessen kann unter gewöhnlichen Verhältnissen hiervon Abstand genommen werden, da Sprünge von etwa 1 Volt in der Regelung der meist gebräuchlichen Lampenspannung von etwa 100 Volt zulässig sind.
Die Zwischenstücke a1 d1 und a1 a11 sind zur Führung der Gleitbürsten by und b,2 erforderlich, welch letztere ohne diese Zwischenstücke beim Verschieben an den Kanten der Stromschlufsflächen
würden.
C1 C2 und c1 cn u. s. w. anstofsen
Bei Verwendung von zwei Gleitbahnen können die Zwischenstücke U1 a'. . . metallisch und (wie in der Figur angenommen) mit den Gleitschienen S1 bezw. S2 aus einem Stück hergestellt werden, ohne dafs beim Verschieben des- Schlittens Kurzschlüsse der Zellen zu befürchten sind. Die Flächen C1 C2... sind gegen die Flächen c'c"... versetzt, so dafs eine Stromschlufsfläche der einen Gleitbahn einem Zwischenstück der anderen Gleitbahn gegenübersteht. Hierdurch wird eine symmetrische Anordnung der Stromschlufsarme ^1 b2
(2. Auflage, ausgegeben am 7. Februar igojj.J
auf dem Schlitten T erzielt. Eine symmetrische Anordnung der Stromschlufsflächen würde eine entsprechende Versetzung der Stromschlufsarme auf dem Schlitten erfordern. Der Stromliuf ist wie folgt: Bei der gezeichneten Stellung des Schlittens T geht der Strom von der Zelle ^0 nach der Stromschlufsfläche C4 durch den Arm ^1 zur Gleitschiene S1 und durch die Verbindungsleitung / zum Hebel des veränderlichen Widerstandes W, durchläuft die eingestellten Widerstandsstufen und geht durch die Gleitschiene S2 und den Strommesser zur Lichtleitung. In der nächstfolgenden Stellung xy geht der Strom von der Zelle ^6 zu der Stromschlufsfläche cIV durch den Arm £>o und durch die Gleitschiene S2 und den Strommesser zur Lichtleitung. In diesem Falle ist also der Widerstand W aus dem Stromkreise ausgeschlossen. ■Bei Bewegung des Schlittens T in derselben Richtung ergiebt sich eine Zwischenstellung ii V1 in welcher der Widerstand W auf eine Sammelzelle geschaltet ist. Diese Zwischenstellung tritt jedoch nur vorübergehend bei Bewegung des Schlittens T von einer Stellung in die nächstfolgende ein, während Zellenkurzschlüsse gänzlich ausgeschlossen sind.
Die Anordnung dieses Zellenschalters kann auch so getroffen werden, dafs die Arme ^1 und b.2 an dem Ende eines Schalthebels angebracht werden, wobei die beschriebenen Gleitbahnen auf einem Kreise oder einem Kreistheil liegen, dessen Mittelpunkt der Drehpunkt des Schalthebels bildet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei der durch Patent No. 45246 geschützten Schaltungsvorrichtung die Einrichtung, dafs der gemeinsame Widerstand nicht unmittelbar zwischen den von einander isolirten Stromschlufsarmen B1 b.2 eingeschaltet ist, sondern zwischen zwei Gleitschienen S1 und S2, deren zwischen den Zellencontacten C1 c2 u. s. w. bezw. C1C11 u. s. w. gelagerte Ansätze ax a2 u. s. w. bezw. a! a11 u. s. w. mit den Zellencontacten eine metallische Gleitbahn für die Arme bx b,2 bilden.
2. Bei der Anordnung unter 1. die Anordnung eines regelbaren Widerstandes, zu dem Zwecke, neben Vermeidung von Kurzschlufs einer Zelle die Spannungsabstufungen zwischen zwei Zellen herabzumindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT59323D Zellenschaltvorrichtung Expired - Lifetime DE59323C (de)

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