DE591978C - Schirmgitterroehre - Google Patents

Schirmgitterroehre

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DE591978C
DE591978C DET35443D DET0035443D DE591978C DE 591978 C DE591978 C DE 591978C DE T35443 D DET35443 D DE T35443D DE T0035443 D DET0035443 D DE T0035443D DE 591978 C DE591978 C DE 591978C
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DE
Germany
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tube
anode
mirroring
cap
screen lattice
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Expired
Application number
DET35443D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Runge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/02Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
    • H01J5/08Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks provided with coatings on the walls thereof; Selection of materials for the coatings

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  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JANUAR 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g GRUPPE 13 oi
T 35443 VIII als ig
Schirmgitterröhre
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1928 ab
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schirmgitterröhre und bezweckt die weitere Verkleinerung der Kapazität zwischen dem Steuergitter und der Anode.
Eine Schirmgitterröhre enthält zwischen dem Steuergitter und der Anode ein zweckmäßig als feinmaschiges Netz ausgebildetes Gitter, welches dazu bestimmt ist, die kapazitive Verkettung und die dadurch bedingte Rückwirkung der Anode auf die Steuerelektrode zu verringern. Ungeachtet dessen verlaufen jedoch noch elektrische Kraftlinien zwischen den Zuführungen zu den beiden Elektroden. Um dieses Feld abzuschwächen, ist es vielfach üblich, die Zuleitungen zu diesen Elektroden in entgegengesetzter Richtung anzuordnen. Beispielsweise ist gemäß beiliegender Zeichnung die Anode oben durch den Glaskolben ausgeführt, während die Gitterzuleitung durch den Quetschfuß verlaufen möge. Trotz dieser Maßnahmen besteht jedoch noch immer ein schwaches Randfeld zwischen der Anodenzuführung und dem Steuergitter.
Man pflegt moderne Röhren aus vakuumtechnischen Gründen mit einer Innenverspiegelung zu versehen, welche zur Verbesserung und Aufrechterhaltung des Hochvakuums dient. Diese Verspiegelung erstreckt sich zumeist über die ganze Innenfläche des Glaskolbens. Es ist bekannt, daß die Teilkapazität zwischen zwei Leitern — in diesem Falle interessieren die Steuerelektrode und Anode — nicht nur von deren gegenseitiger Lage, sondern auch von den in der Umgebung befindlichen Leitern beeinflußt wird. Darauf gründet sich der bekannte Vorschlag, den Metallbelag der Innenverspiegelung in der Form zur Abschirmung auszunutzen, daß er mit der Kathode verbunden wird. Der Erfolg dieser Maßnahmen ist jedoch einerseits dadurch in Frage gestellt, daß die Herstellung eines guten Kontaktes in Anbetracht der geringen Dicke des Spiegels schwierig und unsicher ist und daß ferner der Ouerwiderstand in der dünnen Metallschicht ungünstig wirkt. Man hat weiterhin vorgeschlagen, die Röhre auch außen mit einem Metallüberzug zu versehen und diesen zu erden, so daß der Innenbelag dadurch kapazitiv mit der Erde verbunden ist.
Einen anderen Weg gibt nun die vorliegende Erfindung an, welcher darin besteht, über den Teil des Glaskolbens, in welchem sich das Elektrodensystem befindet, eine Metallkappe zu stülpen und diese an ein festes Potential bzw. an Erde zu legen. Wenn die Innenverspiegelung auch den von der Metallkappe umschlossenen Teil des Glaskolbens verdecken würde, käme es einerseits sehr darauf an, daß die Metallkappe ganz eng und
*) Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Williehn Runge in Berlin.
fest auf dem Glaskolben aufliegt, da nur so eine gute .hochfrequenzmäßige Erdung des Innenbelages erreicht wird. Eine schlechte Erdung desselben, welche beispielsweise auch durch Kriechströme nach der Kathode hervorgebracht werden kann, bedeutet aber nicht nur eine geringere Wirksamkeit der Abschirmung, sondern sehr leicht auch das Gegenteil derselben, nämlich eine derartige
ίο Kraftlinienverteilung, daß die Teilkapazität zwischen der Anode und dem Steuergitter sogar vergrößert wird.
Erfindungsgemäß wird daher die Innenverspiegelung des Glasgefäßes auf jene Teile der Röhre beschränkt, welche nicht von der Abschirmkappe bedeckt sind. Es ist natürlich auch möglich, von einer Verspiegelung überhaupt abzusehen und die Bindung der Restgase durch Absorptionskörper anderer Art zu bewerkstelligen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schirmgitterröhre nach vorliegender Erfindung dargestellt.
Mit ι ist die Röhre und mit 2 das Elektrodensystem bezeichnet, dessen Anodenanschluß durch die Durchführung 3 nach oben herausgeführt ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die aus vakuumtechriischen Gründen erforderliche Verspiegelung auf den unteren Raum 4 der Röhre beschränkt. 5 ist eine leitende Fläche, die als Kappe ausgebildet werden kann und das Elektrodensystem umgibt. Die Kappe 5 kann durch die angeschlossene Leitung 6 auf Erdpotential gebracht werden. Hierbei kann die Leitung 6 zweckmäßig unmittelbar mit dem Kathodenstecker 7 verbunden werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schirmgitterröhre, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Elektrodensystem abschirmende Metallkappe außen über den Glaskolben gestülpt ist, welche an ein festes Potential, beispielsweise das Erdpotential, gelegt wird, und daß die innere Verspiegelung auf denjenigen Teil der Röhre beschränkt ist, der nicht von der Abschirmkappe überdeckt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET35443D 1928-06-15 1928-07-21 Schirmgitterroehre Expired DE591978C (de)

Priority Applications (1)

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DET35443D DE591978C (de) 1928-06-15 1928-07-21 Schirmgitterroehre

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE676635X 1928-06-15
DET35443D DE591978C (de) 1928-06-15 1928-07-21 Schirmgitterroehre

Publications (1)

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DE591978C true DE591978C (de) 1934-01-30

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DET35443D Expired DE591978C (de) 1928-06-15 1928-07-21 Schirmgitterroehre

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