DE590442C - Kohlenstaubbrenner - Google Patents
KohlenstaubbrennerInfo
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- DE590442C DE590442C DEA59121D DEA0059121D DE590442C DE 590442 C DE590442 C DE 590442C DE A59121 D DEA59121 D DE A59121D DE A0059121 D DEA0059121 D DE A0059121D DE 590442 C DE590442 C DE 590442C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D1/00—Burners for combustion of pulverulent fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
- Kohlenstaubbrenner Das Hauptpatent 573 515 schützt einen Brenner, der zur Beschleunigung der Verbrennung den Brennstoff so einzuführen gestattet, daß neben 'einer intensiven Durchwirbelung eine verlustlose Verbrennung erzielt wird: Zu diesem Zweck wird das Kohrenstaub-Luft-Gemisch vom Umfang eines zylindrischen Gehäuses durch eine Reihe von einäelnbn düsenartigen Öffnungen im Mantel des zylindrischen Gehäuses eingeblasen, wobei die aus den düsenartigen Öffnungen austretenden Einzelstrahlen unter einem geringen Winkel zum Radius in den Feuerraum strömen. Die Luftzufuhr erfolgt dabei von der Rückwand des zylindrischen Gehäuses in Richtung der Brennerachse durch eine Art Sieb, welches für eine gleichmäßige Verteilung der Luft sorgt. Durch die weitgehende Aufteilung des Primärgemisches wird eine innige Durchmischuhg der Brennstoffteilchen mit der Verbrennungsluft erzielt und der Sekundärluftzutritt zwischen den einzelnen Strahlen, insbesondere in tieferen Zonen des Verbrennungsraumes, erleichtert.
- Gemäß der vorliegenden Zusatzerfindung soll die vorteilhafte Wirkung des ,vorstehend gekennzeichneten Brenners dadurch verbessert werden, daß die äußere Ringzone der axial in den Brenner eintretenden Zusatzluft Leitschaufeln durchströmen muß, welche die Luft zwischen die Brennstoffstrahlen lenken und ihr zweckmäßig eine Drehbewegung in einem zur Drehrichtung des Primärgemisches entgegengesetzten Sinn erteilen. Durch die Gegenbewegung von Sekundärluft und Brennstoff wird eine bessere Verschiebung und damit eine günstigere 1Vlischwirkung, zwischen den einzelnen Staub- und Luftteilchen erreicht, so daß in noch vorteilhafterer Weise als beim Gegenstand des Hauptpatents jedes Brennstoffteilchen in innige Berührung mit dem zu seiner vollkommenen Verbrennung notwendigen Sauerstoff kommt. Durch die resultierende Drehbewegung erhält man den zusätzlichen Vorteil, daß nach Austritt des Staub-Luft-Gemisches aus dem Brenner die Flamme besser zusammenhält und sich nicht sofort nach Eintritt in den Feuerraum auf einen großen Querschnitt hinter dem Brenner verbreitert.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den neuen Brenner und Abb. a die Ansicht des Brenners vom Feuerrauminnern her ,gesehen.
- In der Feuerraumwand a sitzt ein topfförmiges Gehäuse b, welches in dem nach außen über die Feuerraumwand vorstehenden Teil eine Reihe düsenförmig ausgebildeter Eintrittsöffnungen c für -das Brennstaub- Luft-Gemisch besitzt. Die Richtung der Düsen c weicht von der Richtung des Radius -nicht allzuviel ab, wodurch die aus den Düsen austretenden Brennstoffstrahlen aufeinanderprallen und gleichzeitig einen sich drehenden Wirbel bilden. Um dem eingeführten Brennstoff auch eine axiale Bewegungskomponente zu erteilen, bilden die Mittellinien der Düsen c einen Winkel mit einer zur Brennerachse senkrecht stehenden Ebene.
- Die Zuführung des Kohlenstaub-Luft-Gemisches erfolgt durch ein spiralförmiges Gehäuse g, welches so ausgebildet ist, daß es radial überall den gleichen Abstand von der Achse besitzt und daß seine Höhe in Abhängigkeit von der abnehmenden Menge des durchströmenden Mediums in axialer Richtung abnimmt-. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Abmessungen des Brennergehäuses in radialer Richtung kleiner gehalten werden, wodurch es ermöglicht wird, eine größere Anzahl von Brennern in der Feuerraumwand nebeneinander unterzubringen.
- Die Verbrennungsluft tritt in den Brenner aus dem Gehäuse d durch Öffnungen e ein, die in der Rückwand f vorgesehen sind. Durch entsprechend gewählte Pressung der Luft kann die Flammenlänge auf einfache Weise verändert werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung erhält die äußere Ringzone der axial in den Brenner eintretenden Zusatzluft durch Leitschaufeln l eine Drehbe-,vegung, vorzugsweise in einem zur Drehrichtung der Staubströme entgegengesetzten Sinn, wodurch die erstrebte innige Durchrnischung des Kohlenstaubes mit der Luft noch wesentlich gefördert wird. Die Leitschaufeln l können an der Innenseite des ringförmigen Gehäuses g befestigt werden oder auch an der Rückwand f des Brenners, durch -welche der Lufteintritt erfolgt. In besonderen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Stellung der Schaufeln l im Betriebe veränderbar auszubilden.
- Das topfförmige Brennergehäuse b kann zweckmäßig mit feuerfestem Material ausgekleidet werden, wodurch es den hohen Temperaturen, die sich durch die schnelle Entzündung in unmittelbarer Nähe des Brenners ausbilden, widerstehen kann. Die Rückwand des Brenners wird vorteilhaft aus gitterartig aufgebautem Schamottematerial ausgeführt, wobei die entsprechenden Luftöffnungen freigelassen werden können. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Leitschaufeln mit dem Schamottegitter zu verbinden, «wodurch sich die Herstellung des Brennergehäuses wesentlich vereinfacht.
- Die durch die Zuleitung d iri den Brenner geführte Sekundärluft kann natürlich in an sich bekannter Weise vorgewärmt werden.
- Die Anordnung des Brenners ist in der Zeichnung in der Stirnwand a in der Feuerung dargestellt; sie kann in ganz gleicher Weise auch an irgendeiner anderen Stelle der Brennkammer, beispielsweise an der Feuerraumdecke oder am Boden, vorgenommen werden.
- Durch Hintereinanderschaltung von meh-. reren Zuführungs- und Düsenkränzen, die gleichlaufenden oder entgegengesetzt gerichteten Drehsinn besitzen können, läßt sich die Wirkung der Vorrichtung noch wesentlich verstärken.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kohlenstaubbrenner nach Patent 573 5 15, bei welchem der Brennstoff durch eine Reihe von düsenartigen Öffnungen im Mantel eines zylindrischen Gehäuses der Brennkammer zugeführt wird, während die Einführung der Zusatzluft von der Rückwand des zylindrischen Gehäuses her erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Ringzone der axial in den Brenner eintretenden Zusatzluft Leitschaufeln (i) durchströmen muß, die die Luft zwischen die Brennstoffstrahlen lenken und ihr eine Drehbewegung, vorzugs«-eise in einem zur Drehrichtung des Staubes entgegengesetzten Sinne erteilen.
- 2. Kohlenstaubbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (i) an der Innenseite des ringförmigen Gehäuses (g) befestigt sind. 3. @Kohlenstaubbrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (i) in ein die Rückwand des Brenners bildendes auswechselbares Gitter eingesetzt sind. q.. Kohlenstaubbrennernach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeiehnet, daß die Winkellage der Leitschaufeln (i) im Betriebe veränderbar ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA59121D DE590442C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Kohlenstaubbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA59121D DE590442C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Kohlenstaubbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590442C true DE590442C (de) | 1934-01-03 |
Family
ID=6941845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA59121D Expired DE590442C (de) | 1929-09-24 | 1929-09-24 | Kohlenstaubbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590442C (de) |
-
1929
- 1929-09-24 DE DEA59121D patent/DE590442C/de not_active Expired
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