DE59009C - Verfahren zum Erhitzen von Gegenständen in Röhren - Google Patents

Verfahren zum Erhitzen von Gegenständen in Röhren

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DE59009C
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Germany
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tubes
heating
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gases
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Application number
DENDAT59009D
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English (en)
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M. HONIGMANN in Grevenberg
Publication of DE59009C publication Critical patent/DE59009C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B1/00Combustion apparatus using only lump fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/013Combustion apparatus for solid fuel for use in baking ovens or cooking vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1890 ab.
Dieses Verfahren ermöglicht es, flüssige oder feste Stoffe in Röhren mit Hülfe von Feuergasen zu erhitzen, ohne dabei Gefahr zu laufen, dafs die Röhren durch zu hohe Temperatur deformirt werden.
Dieses Resultat wird dadurch erzielt, dafs den Feuergasen, bevor dieselben die Heizröhren erreichen, atmosphärische Luft zugeführt wird, und dieselben dadurch gekühlt werden.
Damit aber durch die künstliche Abkühlung der Heizgase k ein Wärmeverlust entstehe, wird die atmosphärische Luft, ehe sie den Heizgasen zugeführt wird, durch die abziehenden, benutzten Heizgase vorgewärmt.
In der Zeichnung ist ein nach diesem Princip eingerichteter Apparat zum Calciniren fester Stoffe dargestellt.
Der Stoff M wird von Hand oder mechanisch in und durch die Röhren P geschoben, so dafs er in den Wagen W fällt. Währenddessen wird der Stoff durch die in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellte Heizvorrichtung erhitzt. Es werden nämlich die Heizröhren P von der Heizflamme F bespült, jedoch nicht direct, sondern bevor die Heizflamme F die Heizröhren P P erreicht, wird derselben Luft beigemengt, welche selbstthätig (bei O) durch die saugende Wirkung eines Schornsteins S oder eines Ventilators durch den Kanal K zuströmt. Durch diese Beimengung von kalter Luft werden die Heizgase auf eine so niedrige Temperatur abgekühlt, dafs die Heizröhren nach Angabe des Erfinders dauernd haltbar werden. Gleichzeitig kann durch Regulirung des Luftzutritts eine beliebig hohe Temperatur erzielt werden.
Damit aber durch dieses Beimengen kälterer Luft kein Wärmeverlust stattfinde, strömt die Luft vorher durch eine Anzahl von Röhren R, welche von den abziehenden Heizgasen bespült sind. Dabei wird man zweckmäfsigerweise das Vorwärmen der Luft nach dem Gegenstromprincip vor sich gehen lassen, wie dies auf der Zeichnung durch Pfeile dargestellt ist, wonach die bei O einströmende Luft von links nach rechts und von rechts nach links wiederholt durch Röhren R von oben nach unten geführt wird, während die benutzten,' abziehenden Heizgase von unten nach oben strömend ihre Wärme an die Luft abgeben.
. Der beschriebene Kreislauf der Wärme, welcher also dadurch bewirkt wird, dafs die Wärme der abziehenden Feuergase durch die ihnen entgegenfallende Luft immer wieder zurückgeführt wird, ermöglicht eine fast vollkommene Ausnutzung der Heizgase, die besonders durch künstliches Absaugen der benutzten Gase sehr weit geführt werden kann. .' Der Apparat kann in der Anordnung der Heizröhren PP und des Vorwärmers RR manche Variationen erhalten. So kann z. B. die Luft statt durch die Röhren R R um dieselben geführt werden, während die abziehenden Heizgase durch dieselben hindurchstreichen.
Die Anwendbarkeit dieses Verfahrens ist eine vielseitige; es kann benutzt werden zum Calciniren von festen Stoffen, zum Verkoken von Kohlen und ähnlichen Zwecken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, bei Heizvorrichtungen, in welchen Stoffe in Röhren erhitzt werden, die Ueberhit'zung dieser Röhren durch Zuführung von atmosphärischer Luft zur Heizflamme unmittelbar vor ihrer Berührung der Röhren zu vermeiden und zugleich einen Theil der Wärme der abziehenden Feuergase mittelst anderer Röhrensysteme, welche von der atmosphärischen Luft auf ihrem Wege zur Heizflamme durchstrichen oder umspült werden, wieder zur Vorwärmung dieser Luft zu verwerthen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59009D Verfahren zum Erhitzen von Gegenständen in Röhren Expired - Lifetime DE59009C (de)

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