DE588317C - Unter- und UEbergewichtswaage - Google Patents
Unter- und UEbergewichtswaageInfo
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- DE588317C DE588317C DE1930588317D DE588317DD DE588317C DE 588317 C DE588317 C DE 588317C DE 1930588317 D DE1930588317 D DE 1930588317D DE 588317D D DE588317D D DE 588317DD DE 588317 C DE588317 C DE 588317C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C5/00—Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
- B07C5/16—Sorting according to weight
- B07C5/32—Sorting according to weight with associated check-weighing means
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
- Unter- und Übergewichtswaage Es sind bereits Unter- und Übergewichtswaagen mit je einer elektrischen Signaleinrichtung zur Unter- und Übergewichtsanzeige bekannt, deren vom Waagebalken gesteuerte Kontakte beim Überschreiten der zulässigen Gewichtsdifferenzen der auf ein bestimmtes Sollgewicht nachzuprüfenden Gegenstände geschlossen werden.
- Die für diese Zwecke bekannten Signalvorrichtungen-haben-indes den Mangel, daß sie beim Hinundherpendeln der Waage wiederholt in und.außer Wirkung gesetzt werden und Signale geben, was bei der Bedienung der Waage äußerst lästig und störend ist. Diesem Übelstand abzuhelfen dient die Erfindung, die in einer derartigen Ausbildung der Signalvorrichtungen besteht, daß diese von den sie steuernden Kontakten erst mit einer gewissen Verzögerung eingeschaltet werden und somit beim Hinundherpendeln der Waage um ihre Gleichgewichtslage unbeeinfläßt, also außer Wirkung bleiben..
- Diese verzögerte Einschaltung der Signaleinrichtungen hat praktisch den Vorteil, daß nicht beim Hinnndherpendeln der Waage bereits die Bedienung störende Signalzeichen gegeben werden, sondern daß erst dann eine Signalgebung erfolgt, wenn der Wiegemecha# nismus zur Ruhe gekommen und ein unzulässiges Unter- oder Übergewicht wirklich vorhanden ist.
- Die Verwendung von die Einschaltung elektrischer Vorrichtungen verzögernden Organen bei. Waagen ist an sich bekannt, jedoch. für andere Zwecke, z. B. bei der Einschaltung des Antriebsmotors für einen Druckmechanismus bei registrierenden Waagen. Demgegenüber wird bei der Erfindung das Neue darin gesehen, daß die Verzögerungsorgane für die Einschaltung der an sich bekannten Signalvorrichtungen an Unter- und Übergewichtswaagen Anwendung finden. Die Verzögerungsorgane können nach einer vorzugsweisen Ausführungsform von an sich bekannten Thermoschaltern gebildet werden, welche die. Signalstromkreise erst dann schließen, wenn sie beim Überschreiten der zulässigen Gewichtsdifferenzen unter Strom gesetzt werden und nach einer gewissen Dauer des Stromflusses infolge ihrer Erwärmung sich ausdehnen und dabei die Signalkontakte schließen. Die zur Verwendung gelangenden Signalvorrichtungen können optische, z. B. Lichtsignale, oder akustische, z. B. Klingelsignale, sein.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der. Erfindung dargestellt, Von der Unter- und Übergewichtswaage sind nur die für das Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile veranschaulicht.
- Die auf der Zeichnung angedeutete zweischalige Waage besitzt den Waagebalken a, der die Stützschienen b und c für die Lastschalen d und e trägt und die Stützschienen beim Verlassen der Gleichgewichtslage auf und ab bewegt. Das obere Ende der Stützschienen b und c- wirkt je auf einen Querlenker g bz-,v. f' ein, die zusammen mit den Stützschienen und dem Waagebalken ein Hebelparallelogramm bilden. Am Ende der Querlenker befindet sich je ein Kontakt la bzw. i, die durch die Bewegung der Querlenker geschlossen und geöffnet werden. Die Kontakte lt bzw. i sind im zugehörigen Stromkreis von Thermoelementen k bzw. l angeordnet, die je einen Kontakt in bzw. w steuern. Vonden Kontakten wz, n -werden die Stromkreise der Signalvorrichtungen für die Unter- und Übergewichtsanzeige, z. B. der Lampen o und p, eingeschaltet.
- Wird beispielsweise auf die Lastschale d der Waage Wiegegut aufgelegt und überschreitet dieses die zulässige Übergewichtsgrenze, so senkt sich auf dieser Seite der Waagebalken a, wodurch mittels der Stützschiene b und des Ouerlenkers g der Kontakt h geschlossen wird. Dies verursacht nach einer gewissen Zeitdauer die Erwärmung des Thermoelementes k, das im gezeichneten Äusführungsbeispiel von einem zwischen zwei Festpunkten. ausgespannten Widerstandsdraht gebildet wird. Durch die Erwärmung dehnt sich der Draht und schließt den Kontakt in, so daß die Lampe o zum Aufleuchten gebracht wird und das unzulässige Übergewicht anzeigt. Ist der zu prüfende Gegenstand jedoch zu leicht, so geht die Lastschale d in die Höhe, und es wird der Kontakt i geschlossen, der über das Thermoelement l den Stromkreis der Lampe p schließt, so daß nunmehr diese aufleuchtet und das unzulässige Untergewicht anzeigt.
- Sobald die Waage sich wieder im Gleichgewichtszustand befindet, sind die Kontakte lz und i wieder in der Offenlage, so daß durch die Thermoeleinente k bzw.. L kein Strom mehr fließt, sich diese wieder abkühlen und dabei die Kontakte yn bzw. w. wieder öffnen.
- Damit bei einer zu großen Überbelastung der einen oder der anderen Lastschale der Waage, wobei die Lastausgleichsvorrichtung ihren größten Ausschlag macht, ein unnötiger Stromverbrauch vermieden wird, befindet sich im Stromkreis der Lampen o, p sowie der Thermoelemente k, l je ein für gewöhnlich geschlossener Kontakt q bzw. r, von denen der beim größten Ausschlag des Waagebalkens a auf derselben Seite liegende Kontakt q bzw. r von diesem geöffnet wird. Die Kontakte befinden sich daher im Bewegungsbereich des Waagebalkens, der zum Zwecke der Steuerung der Kontakte q und r an seinen Enden mit je einem Ansatz s versehen ist. Die Anordnung dieser Kontakte ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Unter- und Übergewichtswaage mit je einer elektrischen Signaleinrichtung zur Unter- und Übergewichtsanzeige, deren vom Waagebalken gesteuerte Kontakte beim Überschreiten der zulässigen Gewichtsdifferenzen geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die vom Waagebalken gesteuerten Kontakte (lz bzw. i) Verzögerungsorgane (z. B. an sich bekannte Thermoschalter k, in bzw. 1, n) einschalten, die erst nach einer gewissen Zeitdauer die zugeordneten Signalvorrichtungen (o bzw. p) zur Wirkung bringen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE588317T | 1930-11-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588317C true DE588317C (de) | 1933-11-23 |
Family
ID=6572357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930588317D Expired DE588317C (de) | 1930-11-19 | 1930-11-19 | Unter- und UEbergewichtswaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588317C (de) |
-
1930
- 1930-11-19 DE DE1930588317D patent/DE588317C/de not_active Expired
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