DE58807C - Vorrichtung zum Reinigen von Blattmetall - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von BlattmetallInfo
- Publication number
- DE58807C DE58807C DENDAT58807D DE58807DA DE58807C DE 58807 C DE58807 C DE 58807C DE NDAT58807 D DENDAT58807 D DE NDAT58807D DE 58807D A DE58807D A DE 58807DA DE 58807 C DE58807 C DE 58807C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- leaves
- sheets
- brushed
- sheet metal
- cleaning sheet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C43/00—Devices for cleaning metal products combined with or specially adapted for use with machines or apparatus provided for in this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Das bisherige Reinigen von Blattmclall ging
folgcndermnfsen vor sich:
Nachdem das Metall in einzelne Blätter getrennt (geblättert) war, wurde es packweise in
■ verdünnte Schwefelsäure gelegt. Da aber die Blätter theilweise fest an einander lagen,-so
wurden diese Thcile der Blätter von , der Schwefelsäure nicht angegriffen (durchgebeizt),
folglich bei dem nachfolgenden Bürsten nicht rein. Derartige Blätter mufsten zurückgelegt
und nachgeheizt werden. Von der Schwefelsäure aus wurden die Blätter gespült und
kamen dann ebenfalls packweise ' auf über Wasserkufen liegende Bretter, um auf diesen
gebürstet zu werden. Jedes Blatt mu'fste einzeln gewendet und auf beiden Seiten gebürstet werden.
Das Reinbürsten, selbst von den geübtesten Arbeitern, blieb mangelhaft, so dafs immer wieder Blatter ausgeschlossen undnachgearbeitct
werden mufsten. Ueberdies war die ganze Arbeit sehr gesundheitsschädlich, da nur
mit kaltem Wasser gearbeitet werden mufstc und die Arbeit die Hände verletzte. Nach dem
Bürsten wurden die Blätter packweise in Weinsteinlösung gebracht, wodurch sich dieselben
Nachtheile ergaben, wie oben beim Beizen. Alsdann wurden die Blätter in reinem Wasser
gespült und kamen -dann in einen Trockenraum. Jedes Blatt mufste hier einzeln behandelt
werden, was grofse Uebung verlangte. Nach dem Trocknen mufsten die Blätter wieder
abgenommen, einzeln durchgesehen, die durch Antasten mit den blofsen Händen fleckigen,
die durch Aneinanderkleben oder auch durch langsames' Trocknen trübe gewordenen ausgeschlossen, wieder gekocht, nochmals gebürstet
und wieder gelrocknct werden. Die reinen Blätter wurden dann einzeln zu Schlägen geordnet
und kamen dann unter den Hammer.
Dieses . umständliche, zeilraubende und gesundheitsschädliche Verfahren wird nun durch
folgendes ersetzt:
Die Blätter werden in gewissen Abständen von einander in Zangen a, Fig. 3 und 4, eingelegt
und durch federnd gegen einander geprefste Zangenhebel, eventuell unter Anwendung
sie erfassender Zähne festgeklemmt. Wie aus Fig. 3 punktirt ersichtlich, sind sieben Blätter
von der Zange gefafst. Die Zangen erhalten beiderseitig Einschnitte b oder Zapfen oder
dergleichen, mittelst welcher sie in Schienen oder sonst entsprechend auf- oder eingehängt
-und in verdünnte Schwefelsäure getaucht werden, wobei, da jedes Blatt einzeln freihängt, dieselbe
gleichmäfsig auf jedes einwirken .kann. Die'
Blätter wer.den dann zangenweise herausgenommen, unter eine Brause gebracht und
abgespült. Hierauf kommt jede Zange einzeln in eine, in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 in
• Ansicht gekennzeichnete Maschine, in welcher die Blätter gebürstet werden. Die Maschine.
besteht aus einer rotirenden Trommel c, in welche, wie aus Fig. 1 ersichtlich, die Zange
eingesetzt und entsprechend fixirt wird. Die Trommel wird von einer Bürste d (am besten
rotirend) beeinfluist, so dafs bei der Rotation die auf der Trommel aufliegenden Blatter auf
einer Seite abgebürstet werden, während bei
der Gegenrotation die andere Seite derselben
bei entsprechendem Wasscrzuflüfs gereinigt
wird. Letztere findet in der aus der Zeichnung gekennzeichneten Construction durch die bohle
Welle der Bürste d statt. Sind die Blätter gebürstet, so werden sie auf Schienen aufgehängt,
in die Weinsteinlösung getaucht und gekocht.. Hier wird ebenfalls durch das Freihängen der
Blätter bezweckt, dafs jedes gleichma'fsig beeinflufst
wird, .wodurch später Flecken ver-. mieden werden; auch ist dadurch weniger Zeit
zum Kochen'nöthig. Ein NachbUrslen ist absolut ausgeschlossen. Nach dem Kochen werden
die Blätter wieder abgespült, worauf das Metall in den Trockenraum e kommt.
Wie aus Fig. 5 (Verticalschnitt), Fig. 6 (Grund-, rifs) ersichtlich, werden die Zangen hier auf
Schienen, die links und rechts im Trockenraum befestigt sind, aufgeschoben, und gleiten
die mit bereits getrockneten Blättern versehenen, wenn vorn neue Zangen mit zu trocknendem
Material aufgeschoben werden, rückwärts an schragen Führungen ab, wobei sich die Blätter
in die unten angeordneten Fächer y einlegen und auf diese Weise selbstthütig ordnen. Es
brauchen sodann nur .die Zangen geöffnet zu werden, und die Blätter können, packweise geordnet, den Fächern entnommen werden.
Durch dieses neue Verfahren wird bezweckt:
1. dafs jedes Blatt nur einmal in die Hand genommen zu werden braucht und während·
der ganzen Behandlung in den Zangen bleibt;
2. findet durch Freihängen jedes einzelnen Blattes sowohl in verdünnter Schwefelsäure,
als auch in der Weinsteinlösung eine gleichmäfsigere,
sichere Behandlung auf der Oberfläche statt; ' . . '
3. besorgt, die Maschine ein äufserst rasches
und sicheres Bürsten, so dafs jedes Nachbürsten in Wegfall kommt;
4. geht das Trocknen der Blätter sehr rasch
und das Abnehmen der Zangen am Ausgang des Trockenraumes selbsttätig vor sich, indem
daselbst so viel Zangen herabgleitcn, als vorn aufgehoben werden. Ein Antasten der einzelnen
Blätter fällt bei diesem Verfahren weg, wodurch Nacharbeit erspart wird..
Der Betrieb wird durch dieses neue Verfahren sicher und gleichmäfsig.
Natürlich können die Zangen beliebige Form haben, ebenso kann die Maschine derart eingerichtet
sein, dafs dieselben stets, wie oben gezeigt, in Trommeln, in Tische eingelegt werden,
die unter den Bürsten hin- und hergeführt werden.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Reinigen von Blattmetall, dadurch gekennzeichnet, dafs die in
entsprechenden Abständen von einander in Zangew (aj, Fig. 3 und 4, eingesetzten und
festgeklemmten Blätter bei ihrem Eintauchen
■'■',. in die verschiedenen Bäder und beim Spülen
und Trocknen derselben nur mittelst der Zangen gehalten werden, welche :letzteren
zum Bürsten der Blätter in eine unter einer Bürste (d) .(unter Wasserspülung) sich bewegende
Trommel (C) derart eingelegt wer-' den, dafs bei der Vorwärtsbewegung der
Trommel die eine und bei der Rückwärtsbewegung derselben die andere Seite der Blätter gebürstet wird.
2. An der durch Patent-Anspruch 1. gekenn--■
.zeichneten Vorrichtung die Zangen a, welche
. auch dazu angewendet werden, auf Aufhängeschienen in einem Trockenraum (e)
aufgeschoben^ zu werden und beim Ab-. gleiten von den Schienen die fertig be-.
■ arbeiteten Blätter in der Weise freizu-. geben, dafs sich' diese in Fächern (f) am
Boden des Trockenraumes geordnet auf einander schichten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58807C true DE58807C (de) |
Family
ID=333076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58807D Expired - Lifetime DE58807C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Blattmetall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58807C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4027449A (en) * | 1973-01-30 | 1977-06-07 | Alcalde Cilveti Francisco Javi | System for constructing spatial structures |
-
0
- DE DENDAT58807D patent/DE58807C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4027449A (en) * | 1973-01-30 | 1977-06-07 | Alcalde Cilveti Francisco Javi | System for constructing spatial structures |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69503361T2 (de) | Badewanne für waschen und trocknen von kleintieren | |
| DE58807C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Blattmetall | |
| DE1956050C3 (de) | Vorabräumeinrichtung für Speiseplatten | |
| DE3248411A1 (de) | Vorrichtung zum behandeln von fotodruckplatten | |
| DE3408752A1 (de) | Verfahren und anordnung zur behandlung einer anaesthesie-ausruestung | |
| DE355196C (de) | Topfreiniger, bestehend aus einem Metallkettennetz | |
| DE515141C (de) | Geschirrwaschmaschine | |
| DE491647C (de) | Bewegliche Raeuchervorrichtung | |
| DE184036C (de) | ||
| DE203408C (de) | ||
| DE202021001542U1 (de) | Vorrichtung zum Sammeln von Haaren in der Dusche | |
| DE967575C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vorreinigen von Gefaessen | |
| DE187402C (de) | ||
| DE4084C (de) | Fensterputzer | |
| DE73400C (de) | Einrichtung zum Eintauchen und Herausheben von Blechen in und aus Metallbädern | |
| DE180929C (de) | ||
| DE220928C (de) | ||
| DE74671C (de) | Vorrichtung zum faltigen Aufhängen von Geweben in Trockenkammern oder dergl | |
| DE27531C (de) | Kombinirter Wasch-und Spü}apparat | |
| DE562735C (de) | Nassbehandeln textiler Einzelstuecke und Vorrichtung dazu | |
| DE148597C (de) | ||
| DE809072C (de) | Ablaufvorrichtung fuer Waschkessel u. dgl. | |
| DE1554676C3 (de) | Grillvorrichtung, insbesondere zum Grillen von Fischen | |
| DE3249489A1 (de) | Vorrichtung zum behandeln von fotodruckplatten | |
| DE285305C (de) |