DE587979C - Antenne fuer Tauchboote im Unterwasserbetrieb - Google Patents

Antenne fuer Tauchboote im Unterwasserbetrieb

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DE587979C
DE587979C DET41205D DET0041205D DE587979C DE 587979 C DE587979 C DE 587979C DE T41205 D DET41205 D DE T41205D DE T0041205 D DET0041205 D DE T0041205D DE 587979 C DE587979 C DE 587979C
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antenna
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hose
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compressed air
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DET41205D
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Telefunken AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/04Adaptation for subterranean or subaqueous use

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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine im Schlauch verlegte Antennenleitung für Tauchboote. Hierbei ist es wichtig, daß die Isolation im Innern des Schlauches iehr gut und verlustarm ist.. Man muß hierbei vermeiden, die Leitungen mit zu dicken Gumniihüllen unmittelbar zu umgeben; am besten werden die Leitungen nur mit verhältnismäßig dünner IsO'lierhülle (wenn überhaupt) umgeben und durch eine Luftschicht vom Seewasser distanziert. Das wird dadurch erreicht, daß man die Zuleitungen in einem für das Wasser undurchdringbaren Schlauch, z. B. Gummischlauch, etwa in der Achse desselben anordnet.
Nach der Erfindung wird nun die ganze Schlauchanordnung so ausgeführt, daß sie mit Druckluft gefüllt und unter diesem Druck weitergehalten werden kann. Diese - 20 Ausführung ist mit großen Vorteilen verbunden. . Da der Wasserdruck bestrebt ist, den Schlauch zusammenzudrücken und die Träger des Antennendrahtes zu belasten, so müssen diese entsprechend stark ausgebildet werden. Damit verliert man aber viel Raum für das erwünschte verlustfreie Luftdielektrikum. Durch Einblasen von Druckluft werden die Träger entlastet und können schwächer gehalten werden, um dann mehr Raum für
Luftdielektrikum zu gewinnen. Ferner steigt die elektrische Durchschlagssicherheit bei solchen Antennen, die zum Senden verwendet werden, so daß 1 man bei Anwendung von Druckluft für die gleiche Senderleistung ein kleineres Volumen wählen kann. Man kann außerdem bei der Anordnung eines zweiten Ventils am Ende gelegentlich zur Instandsetzung und zur Konservierung trockene Luft hindurchblasen und auch Talkumstaub einführen, wodurch die Lebensdauer dieser An-Ordnung erhöht wird. Ferner kann man. im Betrieb durch Kontrolle des Luftdruckes feststellen, ob der Schlauch intakt oder defekt geworden ist. Auch hält sich der unter . Druck stehende Schlauch im Dauerbetrieb besser als der Schlauch, der nicht unter Druck steht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfmdungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt.
Hier bedeutet α den Schlauch, ^1 und b., die mit seinen Enden hermetisch (etwa durch Vulkanisierung) zusammengefügten Endstücke, gleichfalls aus Gummi, c ist der Antennenleiter, d ist das Eingängsventil, das zugleich als elektrischer Anschluß für die Antenne dient. Das Endstück bx wird an dem Druckkörper, e des Tauchbootes etwa durch die Armatur f befestigt. 'Die durch das Ventil d eingeblasene Druckluft entweicht durch die Löcher g g und über die Luftkanäle einer Kronenscheibe h, die sich an einem Distanzstück i abstützt. Die Distanzstücke i sind Halbzylinderschalen, die in der Mitte durch ein Gummiband k zusammengehalten werden; sie strecken den elektrischen Leiter c in seiner Länge, halten ihn auf der Mitte des Schlau-
dies und gestatten durch besondere Löcher I in den Stifrifiächenr(s.Äbb. 2) dem Luftstrom, seinen Weg durch die gesamte Schlauchantenne zu nehmen. Zwischen den Distanzstücken liegen Tragstücke m (s. Abb. 1 und 3), die sowohl den Leiter c tragen als auch durch kleine Kammern η und Luftkanäle 0 einen freien Weg für den Luftstrom durch das Kabel geben. Die sich berührenden Flächen der Distanzhalter und Tragstücke haben eine runde Oberfläche, so daß kugelgelenkähnliche Gebilde entstehen. Das Ende des elektrischen Leiters c besitzt einen Sprühschutz, z. B. in Form einer Kugel p. Diese Kugel hält auch die ■ Innenarmatur (die Kette, die sich aus den Distanzstücken und Trägern bildet), zusammen. Die aus Distanzstücken, Trägern und Leitern bestehende Gesamtarmatur ist sowohl in der Längsrichtung als auch im Durchmesser mehr oder weniger locker eingesetzt, so daß sie sich in dem schützenden Schlauch leicht bewegen kann. In dem Endstück &2 ist ein Hilfsventil q eingesetzt, das zum gelegentlichen Durchblasen trockener Luft und auch von Talkumstaub für die Konservierung des Gummis und evtl. Instandsetzung der Isolation verwendet wird.
Antennen dieser Art sind sowohl als Festantennen wie auch als Ballonantennen verwendbar. Werden sie als Festantenne verwendet, dann müssen sie durch geeignete Halterungen so gelagert sein, daß sie beim getauchten Boot nicht durch ihren eigenen Auftrieb hochgetrieben werden. Als Ballonantenne dagegen wird man sie bei Überwasserfahrten auf Trommeln aufgerollt führen und im getauchten Zustand von diesen Trommeln abrollen. Sie werden teils durch ihren eigenen Auftrieb, teils durch einen zusätzlichen Auftrieb, der ihnen durch eine Hilfsboje gegeben werden kann, in die höheren Wasserschichten aufsteigen, in denen die Energie der Antenne leichter ausgestrahlt bzw. Energie von anderen Sendern leichter aufgenommen werden kann.
Will man nur einen Teil des Antennenleiters als Strahler zum Senden oder zum Empfang benutzen, den anderen (tiefer gelegenen) aber, der sich sowieso wenig aktiv als nützlicher Strahler beträgt, vor Verlusten schützen, so empfiehlt es sich, den ihn umgebenden Teil des Schlauches durch Metallhüllen oder Metallumklöppelung zu überdecken.
Es ist nicht unbedingt notwendig, den Schlauch aus Gummi auszubilden. Da der Gummi Alterserscheinungen, insbesondere bei starkem Angriff durch Sonne und Seewasser, unterworfen ist und gelegentlich Auswechselungen nicht zu vermeiden sind, so kann es unter Umständen zweckmäßig sein; den Schutzschlauch aus Metall auszuführen. In diesem Fall muß er mehrmals in seiner Längsrichtung elektrisch unterteilt werden. Man kann die einzelnen voneinander isolierten Teile alle biegsam machen oder teilweise biegsam, teilweise starr. Eine solche Anordnung ist in der Abb. 4 angedeutet, worin r die starren metallischen Teile, J die biegsamen metallischen Teile und t die Unterteilungsisolatoren bedeuten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Antenne für Tauchboote im Unterwasserbetrieb mit innerhalb eines Isolierschlauches abgestütztem Antennendraht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauclihülle mit Druckluft gefüllt wird, die die Trägerkette entlastet, so daß diese innerhalb des Schlauches mehr oder weniger locker liegt.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil für die Druckluft gleichzeitig als elektrischer Anschluß des Antennendrahtes dient.
3. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Drahtes mit einer Sprühschutzabrundung versehen ist.
4. Antenne nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen den Tragisolatoren (»1) hohle (gegebenenfalls aus Halbzylinderschalen zusammengesetzte) Isolatoren (i) gesetzt sind, die den Antennendraht in Längsrichtung strecken.
5. Antenne nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (m) des Drahtes und die Enden der Distanzstüeice (2) in runden Flächen aneinanderliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
6ERLIN. gedruckt in der reichsduuCkekeI
DET41205D 1932-08-12 1932-08-13 Antenne fuer Tauchboote im Unterwasserbetrieb Expired DE587979C (de)

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DE2067337X 1932-08-12
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DE587979C true DE587979C (de) 1933-11-11

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