DE587822C - Verfahren zur Herstellung von indirekt geheizten Kathoden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von indirekt geheizten Kathoden

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DE587822C
DE587822C DEL76586D DEL0076586D DE587822C DE 587822 C DE587822 C DE 587822C DE L76586 D DEL76586 D DE L76586D DE L0076586 D DEL0076586 D DE L0076586D DE 587822 C DE587822 C DE 587822C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von indirekt geheizten Kathoden, also solchen Kathoden, bei denen eiti__Heizkörper, _ein_denselben umgebender IsolationskOTper, auf diesem die ÄquipotentiaBSäthode in Form einer metallischen Unterlage und auf deren Oberfläche die eigentliche Emissiotisschicht, insbesondere eine im Metalldampfverfahren aufgebrachte Schicht, vorgesehen ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht nun darin, daß auf den Isolierkörper die metallische Unterlage, insbesondere eine Drahtwicklung, aufgebracht, daß hierauf dieser Kathodenkörper unter Sauerstoffzutritt geglüht,- danach durch Glühen in einer Wasserstoffatmosphäre reduziert wird, und daß hierauf die für die spezielle Herstellung' der emittierenden Schicht notwendige Oxydation vorgenommen wird.
Es ist an sich bekannt, einen für die Herstellung einer Kathode bestimmten Draht von einer Vorratsrolle ab- und auf <eine andere Vorratsrolle wieder aufzuwickeln, nachdem der Draht auf dem Wege von der einen zur anderen Rolle elektrisch geheizt, an der Luft auf Rotglut erhitzt und hierauf bei Weißglut einer Wasserstoffatmosphäre ausgesetzt wor-'den ist, um den Kohlenstoff und andere Unreinheiten vom Draht zu entfernen.
Es ist ferner bekannt, einen Draht aus hochschmelzendem Material oberflächlich zu oxydieren, als Kathode in ein Elektrodensystem einzubauen, dieses Elektrodensystem seinerseits auf dem Quetschfuß einer Röhre zu montieren und durch Zersetzung von Bariumazid und Aufdampfen des hierbei erhaltenen Bariums auf die Kathode einen hochemittierenden Belag auf der Kathode herzustellen.
Schon bei der Herstellung von direkt geheizten Kathoden weist dieses Verfahren große Nachteile auf. Versuche haben gezeigt, daß es durchaus ungenügend ist, einen Vorratsdraht zu benutzen und nach der Weiterverarbeitung ohne alles weitere die Oxydation vorzunehmen. Man bekommt dann eine ungleichmäßige und fleckige Kathodenoberfläche.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß vermieden, und zwar dadurch, daß auch bei diesem Verfahren zur Herstellung von Glühkathoden der Kathodenkörper unter Sauerstoffzutritt geglüht, danach durch Glühen in einer Wiasserstoffatmosphäre reduziert, wird/ und daß hierauf die z. Bx,für das Metalldampfverfahren notwendige Oxydation des Kathodenkörpers vorgenommen wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere zur Herstellung indirekt geheizter Kathoden geeignet. Hier war es.bisher unmöglich, eine gleichmäßige Oxydation der 6q Metallunterlage zu erzielen. Erst das erfindungsgemäße Verfahren, das an einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung erläutert ist, gewährleistet die zur Erzielung einer
gleichmäßig emittierenden Schicht notwendige, völlig gleichmäßige Oxydation der Äquipotentialkathodenoberfläche.
In der Abbildung ist ι eine Wolframspirale, die auf das Isolationsröhrchen 2 aufgewickelt wird. Die fertiggestellte Äquipotentialkathode wird nunmehr in Luft so geglüht, daß die auf ihr haftenden Verunreinigungen verbrennen. Dianach wird die Äquipotentialkathode in einer Wasserstoffatmosphäre wieder reduziert. Nun erhält man eine reine metallische Oberfläche, die sich auf verschiedene Weise gleichmäßig oxydieren läßt.
Ein weiterer Vorzug bei diesem Verfahren ist die Auflockerung der Oberfläche, die durch das vorherige Oxydieren und nachträgliche Reduzieren hervorgerufen wird. So behandelte Äquipotentialkathoden besitzen einen gleichmäßigen Farbton, sind fleckenlos und zeigen dementsprechend auch einen gleichmäßigen Oxydationszustand auf ihrer gesamten Oberfläche.
Die Erfindung bezieht sich nicht nur auf solche Äquipotentialkathoden, die nach dem beschriebenen Beispiel aus einer Drahtspirale bestehen, sondern das errindungsgemäße Verfahren ist auch mit denselben Vorteilen bei ■ Äquipotentialkathoden verwendbar, die homogene metallische Flächen darstellen, beispielsweise dünne Bleche.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von indirekt geheizten Kathoden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Isolierkörper eine metallische Unterlage, insbesondere eine Drahtwicklung, aufgebracht, daß hierauf dieser Kathodenkörper unter Sauerstoffzutritt geglüht, danach durch Glühen in einer Wasserstoffatmosphäre reduziert wird, und daß hierauf die für die spezielle Herstellung der emittierenden Schicht nötige Oxydation vorgenommen wird.
  2. 2. Indirekt geheizte Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein Röhrchen aus wärmebeständigem Isolationsmaterial eine Drahtwicklung aus Schwermetall, beispielsweise Wolfram, aufgebracht ist, die nach dem Verfahren nach Anspruch 1 oxydiert worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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