DE587378C - Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes bei magnetelektrischen Kleinmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes bei magnetelektrischen Kleinmaschinen

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DE587378C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/24Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets axially facing the armatures, e.g. hub-type cycle dynamos

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes bei magnetelektrischen Kleinmaschinen, bei denen die Längsachsen der Magnetstäbe und der ihren Stirnflächen gegenüberliegenden Ankerspulen parallel zur Drehachse liegen. Die Einstellung des Luftspaltes zwischen den Polschuhen des Dauermagneten und den Polschuhen des Wicklungssystems ist bei dieser Gattung magnetelektrischer Kleinmaschinen wichtig, da von der Einstellung des Luftspaltes die Leistung der Maschinen abhängt. Im besonderen handelt es sich bei der Erfindung um eine Dynamomaschine, bei der das Gehäuse derart zweiteilig ausgebildet ist, daß nach dem Lösen der beiden Gehäuseteile voneinander das Oberteil mit dem rotierenden Teil (Dauermagneten) und dem Reibrad ein zusammenhängendes Ganzes und das mit dem Wicklungssystem verbundene Gehäuse gleichfalls, ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Diese Gattung hat gegenüber anderen eine Reibe von Vorteilen, so beispielsweise eine leichtere und bequemere Handhabung beim
25- Zusammensetzen und beim Auseinandernehmen der Dynamo., Das Auseinandernehmen der Dynamo muß zwecks Säuberung derselben oder bei Reparaturen verhältnismäßig oft vorgenommen werden, so daß dieser Um-
.30 stand der Erleichterung des Auseinandernehmens von Bedeutung ist. Es ist ferner beachtlich,, daß es sich bei dem vorliegenden Gegenstande um einen, vielgebrauchten Massenartikel handelt, der auch von Laien und weniger geübten Fachleuten repariert und auseinandergenommen werden muß. Aus diesem Grunde ist es von Bedeutung, daß die Dynamo nach dem Auseinandernehmen im wesentlichen nur zwei Hauptteile bildet, deren einzelne Teile zusammengehalten werden. Auch besteht bei dieser Gattung der Vorteil, daß die stromführenden Teile zum außenliegenden Kontaktanschluß beim Auseinandernehmen nicht gelöst werden brauchen.
Bisher wurden diese magnetelektrischen Kleinmaschinen derart ausgebildet, daß außer der Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes ein besonderer Gehäuseverschluß vorgesehen war. Es waren also stets für die zwei verschiedenen Aufgaben — Einstellung des Luftspaltes und Verschluß für das Gehäuse — zwei verschiedene Elemente vorhanden. Die Verwendung und Anordnung zweier Elemente erforderte nicht nur mehr Material und Arbeitszeit für die Herstellung der Kleinmaschine, sondern verteuert selbstverständlich dieselbe auch und macht sie ferner in der Handhabung umständlicher. Die Verwendung mehrerer Elemente war auch aus dem Grunde besonders nachteilig, da es sich ,bei dem vorliegenden Artikel — Dynamos zur Fahrradbeleuchtung — um einen Massenartikel handelt.
Nach der Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß der Gehäuseverschluß zwischen dem oberen Gehäuseteil und dem unteren Gehäuseteil gleichzeitig als Vorrichtung zur Luftspalteinstellung zwischen den Polschuhen des Dauermagneten und den Polschuhen der Spulen des Wicklungssystems dient. Dieser Gehäuseverschluß kann zweckmäßig mit einer Gegenmutter gesichert werden, damit er sich bei den beim Fahren mit dem Fahrrade auftretenden Stoßen nicht lockert und außerdem ein stets gleichbleibender Luftspalt gewährleistet ist. Die Lösung der zwei vorliegenden verschiedenen Aufgaben bzw. Funktionen — Einstellung des Luftspaltes und Verschluß der Gehäuseteile — durch ein Element vereinfacht die Dynamo in der Konstruktion und auch in der Handhabung. Es werden weniger Teile und für die Herstellung weniger Arbeitszeit benötigt, was für einen Massenartikel von wesentlicher Bedeutung ist. Verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten dieses Erfindungsgedankens mit ihren besonderen Vorteilen sind in der folgenden Beschreibung erläutert und in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine Dynamo, bei der der Dauermagnet fliegend gelagert ist,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch eine Dynamo, bei der die Achse des Dauermagneten das Joch durchdringt.
In Abb. ι stellen 1 das obere Gehäuseteil und 2 das untere Gehäuseteil dar. In dem oberen Gehäuseteil 1 ist der Dauermagnet 3 mit Achse 4 gelagert. Die Lagerung des Dauermagneten ist beispielsweise in zwei Kugellagern S und 6 durchgeführt. Der Antrieb des Dauermagneten erfolgt durch Friktion des mit der Achse 4 verbundenen Reibrades 7 mit einer nicht dargestellten Lauf-. decke eines Fahrrades. Im unteren Gehäuseteil 2 ist das Ankerpol- und Wicklungssystem 8 mit seinem Joch 9, den Kernen 10 und den Spulen n fest angeordnet. Um nun den zwischen den Polschuhen 12 des Dauermagneten und den Polschuhen 13 der Spulen 11 des Ankerpolsystems 8 gebildeten Luftspalt 14 einstellen zu können, ist" gemäß der Erfindung das obere Gehäuseteil 1 und das untere Gehäuseteil 2 mit je einem Gewinde 15 und 16 versehen, das gleichzeitig den Ver-Schluß für beide Gehäuseteile 1, 2 bildet. In zweckmäßiger Weise ist der Gewindeverschluß 15, 16 durch die Gegenmutter 17 gesichert.
In Abb. 2 ist im wesentlichen die gleiche Dynamo wie in Abbi 1 dargestellt, mit dem - Unterschiede, daß die Achse 24 das Joch 29 des Ankerpolsystems 28 durchdringt und das zweite Kugellager 26 an der den Spulen 31 abgewandten Seite des Joches 29 angeordnet ist. Hierdurch ist die Lagerung des Dauermagneten 23 in den beiden verhältnismäßig weit voneinander entfernt liegenden Kugellagern 25, 26 durchgeführt, wodurch die Lagerung sicherer ist. Zwecks Einstellung des Luftspaltes 34 zwischen den Polschuhen des Dauermagneten 23 und den Polschuhen 33 der Spulen 31 des Ankerpolsystems 28 wird das untere Kugellager 26 der Gewindebuchse 38 in einem Muttergewinde verschraubt und der Dauermagnet 24 somit axial verschoben. Um das Spiel zwischen den Kugellagern 25, 26 auszugleichen und zu vermeiden, wird das obere Gehäuseteil 21 mit seinem Gewinde 35 auf das Gewinde 36 des unteren Gehäuseteils 22 aufgeschraubt und.80 beide Teile durch die Gegenmutter 37 gesichert. Die Gewinde 35, 36 bilden hier gleichzeitig den Verschluß der Gehäuseteile 21, 22.
Die Erfindungsgegenstände können auch mit Gleitlagern ausgestattet sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes bei magnetelektrischen Kleinmaschinen, bei denen die Längsachsen der Magnetstäbe und der ihren Stirnflächen gegenüberliegenden Ankerspülen parallel zur Drehachse liegen und das Gehäuse derart zweiteilig ausgebildet ist, daß nach dem Lösen der beiden Gehäuseteile voneinander das Oberteil mit dem rotierenden Teil (Dauermagneten) und dem Reibrade ein zusammenhängendes Ganzes und das mit dem Wicklungssystem verbundene Gehäuse gleichfalls ein zusammenhängendes Ganzes bilden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseverschluß (15, 16, 35, 36) zwischen dem oberen Gehäuseteil (1, 21) und dem unteren Gehäuseteil (2, 22) gleichzeitig als Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes (14, 34) zwischen den Polschuhen (12, 32) des Dauermagne- no ten (3, 23) und den Polschuhen (13, 33) der Spulen (11,31) des Wicklungssystems bzw. des Lagerspieles (8,28) dient und der Gehäuseverschluß (15, 16, 35, 36) zweckmäßig durch ein Sicherungselement (τ7> 37) gesichert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnet (3) im oberen Gehäuseteil (1) fliegend gelagert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende
    Teil (23) (Dauermagnet) in zwei Kugellagern (25, 26) gelagert ist, von denen das untere Kugellager (26) an, der den Spulen (31) des Wicklungssystems (28) abgewandten Seite einstellbar — zwecks Einstellung des Luftspaltes (34) — und das obere Kugellager (23) im oberen Gehäuseteil (21) durch das Verschlußgewinde (35, 36) nachstellbar ist, um das Spiel der Lager einzustellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930587378D 1930-10-04 1930-10-04 Vorrichtung zur Einstellung des Luftspaltes bei magnetelektrischen Kleinmaschinen Expired DE587378C (de)

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