DE587366C - Antriebvorrichtung fuer Entladegetriebe von Eisenbahnwagen - Google Patents

Antriebvorrichtung fuer Entladegetriebe von Eisenbahnwagen

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DE587366C
DE587366C DEO20368D DEO0020368D DE587366C DE 587366 C DE587366 C DE 587366C DE O20368 D DEO20368 D DE O20368D DE O0020368 D DEO0020368 D DE O0020368D DE 587366 C DE587366 C DE 587366C
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Germany
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shaft
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gear
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railroad cars
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Expired
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DEO20368D
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/08Hopper cars with openings capable of discharging only outside the wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Bei Entladewagen wird des öfteren das Entladegetriebe von der Seite 'her durch ein Handrad oder eine Kurbel angetrieben, wobei die Bedienungsmannschaft in so großem seitlichen Abstand vom Wagen bleiben muß, daß sie gegen die seitlich ausschwingenden Entladeklappen bzw. das seitlich herausstürzende Schüttgut geschützt ist. Da je-• doch andererseits die Getriebewelle nicht aus dem Umgrenzungsprofil heraustreten darf, bedient man sich in der Regel zum Antrieb eines Steckschlüssels, welcher mit einem Ende auf einen Vierkant der Getriebewelle - paßt und am anderen Ende ein'Handrad oder eine Kurbel aufweist. Das Einstecken dieses Schlüssels bietet jedoch infolge der großen Länge und des erheblichen Gewichts beträchtliche Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten. Auch muß der Steckschlüssel entweder mit dem Wagen mitgeführt werden oder an allen Entladestellen vorrätig gehalten werden. Diese Umstände erschweren und verzögern die Bedienung des Entladegetriebes außerordentlich. Bekannt sind dem gleichen Zweck dienende herausziehbare Hebel, die aber nur bei besonders gearteten Getrieben Verwendung finden können.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das - Antriebrad auf einer ausziehbaren Welle angeordnet ist, so daß es durch einfaches axiales Herausziehen den geforderten Abstand zur Bedienung und durch nachheriges Wiedereinschieben die notwendige profilfreie Lage einnehmen kann. Es ist zweckmäßig, hierbei eine unsachgemäße Bedienung des Getriebes in eingeschobenem Zustande des Handrades dadurch zu verhindern, daß die Welle gegen Drehen gesperrt oder vom Getriebe entkuppelt ist. Dies kann dadurch geschehen, daß die Welle beim Einschieben mit Ansätzen o. dgl. in die Bahn von festen Anschlägen gelangt bzw. dadurch, daß die Welle in eingeschobenem Zustande mit dem Getriebe außer Eingriff, steht und der Getriebeeingriff erst durch das Ausziehen hergestellt wird, beispielsweise indem ein Eingriffszahnrad oder eine Klauenkupplungshälfte der Welle entsprechend gegenüber dem dazu passenden Getriebeteil bewegt wird. Eine besonders vorteilhafte Anordnung besteht darin, daß die das Antriebrad tragende Welle als eine die Getriebewelle umschließende Hohlwelle ausgebildet ist und beide Wellen mit zusammenarbeitenden Mitnehmern versehen sind, welche beim Ausziehen der Hohlwelle ineinandergreifen. Um die Endstellungen des Handrades zu sichern, empfiehlt es sich, eine Kombination mit starren Anschlägen und selbsttätig einfallenden Schneppern vorzusehen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar
Abb. ι einen Entladewagen mit einem herausgezogenen und einem eingeschobenen Antriebrad,
Abb. 2 in größerem Maßstabe die Antriebvorrichtung,
Abb. 3 den Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
©eufcches Museum Bibliothek
Wie aus Abb. ι ersichtlich, befindet sich der Bedienungsstand α der Entladeanlage in beträchtlichem seitlichen Abstand vom Entladewagen b entsprechend den Endladeverhältnissen bei ausgeschwungener Seitenklappe c, wie in Abb. ι linksseitig dargestellt. Infolgedessen ist das Handrad d zur Betätigung der Getriebe welle e um den Abstand χ gegenüber der Ruhelage, die in Abb. ι rechtsseitig dargestellt ist, herausgezogen..
Zu diesem Zwecke ist, wie aus Abb. 2 ersichtlich, das Handrad an einer Hohlwelle / angeordnet, welche über die Getriebewelle e gesteckt ist und sich ihr gegenüber axial verschieben kann, wobei das feste Lager g als Führung dient. Die Stirnflächen h1 und h-"des Lagers g dienen als Begrenzungsanschläge für die Verschiebung der Hohlwelle f, welche außen mit einem Flansch i1 und innen mit einer den Ansatz i2 bildenden Muffe k versehen ist. Hierdurch erfolgt eine einseitige feste Begrenzung, des Wellenhubes. Um die entsprechenden Endstellungen auch nach der anderen Seite kraftschlüssig zu sichern, ist am Lager g ein Federschnepper I vorgesehen, dessen Stift in die Nuten m1 und m~ der Welle / eingreift, sobald die Welle / ganz eingeschoben oder ganz herausgezogen ist.
Wie aus Abb. 2 ersichtlich, stehen die Wellen / und e in eingeschobenem Zustande außer Eingriff. Wird jedoch die Welle / durch Anfassen am Handrad d herausgezogen, so findet im Endhub eine Kupplung mit der Welle e statt, indem sich in das Innere der Hohlwelle /„hineinragende, an der Muffe k befestigte Keile η (s. Abb. 3) zwischen die auf der Welle e befestigten Keile 0 legen (in Abb. 3 gestrichelt dargestellt).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Antriebvorrichtung für Entladegetriebe von Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebrad (d) auf einer ausziehbaren Welle (/) angeordnet ist.
2. Antriebvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (/) in eingeschobenem Zustande gegen Drehen gesperrt oder vom Getriebe (e) entkuppelt ist.
3. Antriebvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Antriebrad (d) tragende Welle (/) als eine die Getriebewelle (e) umschließende Hohlwelle ausgebildet ist und beide WeI-len mit zusammenarbeitenden Mitnehmern (n, 0) versehen sind, welche beim Ausziehen der Hohlwelle ineinandergreifen (Abb. 3).
4. Antriebvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Welle (/) Ansätze (t1, r) und Rasten (m1, m2) aufweist, die, mit festen Anschlägen Qi1, h2) bzw. Schneppern (/) zusammenarbeitend, die Endstellungen der Welle sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO20368D 1933-01-20 1933-01-20 Antriebvorrichtung fuer Entladegetriebe von Eisenbahnwagen Expired DE587366C (de)

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