DE58585C - Gefäfsverschlufs - Google Patents

Gefäfsverschlufs

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Publication number
DE58585C
DE58585C DENDAT58585D DE58585DA DE58585C DE 58585 C DE58585 C DE 58585C DE NDAT58585 D DENDAT58585 D DE NDAT58585D DE 58585D A DE58585D A DE 58585DA DE 58585 C DE58585 C DE 58585C
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DE
Germany
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vessel
cap
neck
closure
channels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58585D
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English (en)
Original Assignee
W. HAMMER in Wiesbaden, Kirchgasse 2 a
Publication of DE58585C publication Critical patent/DE58585C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1633Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
    • B65D51/1661Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element by means of a passage for the escape of gas between the closure and the lip of the container mouth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤ.γΙ
Der vorliegende Gefäfsverschlufs bildet eine Aenderung des unter No. 56434 patentirten und dient dazu, die Gefäfse, in denen Flüssigkeiten gekocht und aufbewahrt werden, keimsicher verschlossen zu halten. Der in genannter Patentschrift dargestellte Verschlufs besteht aus einer Gummikappe, welche über den gerauhten, mit einer senkrechten Rinne versehenen Gefäfshals gezogen wird. Die Wirkung dieses Verschlusses ist, dafs die für gewöhnlich dicht abschliefsende Kappe bei einem Ueberdruck im Gefäfsinnern nach oben zu emporgehoben und vom Gefäfshals abgedrückt wird, so dafs die gespannten Dämpfe aus dem Gefäfs unter der Kappe und durch die Gefäfshalsrinne entweichen können.
Nach vorliegender Erfindung ist nun der mit einer oder mehreren Längsrinnen B versehene Hals des Gefäfses, z. B. einer Glasflasche, mit einer Kappe C, aus Glas oder einem anderen dem Gefäfsmaterial gleichen Material bestehend, überdeckt. Ueber diese Kappe und über den Flaschenhals wird ferner ein kurzes Gummischlauchstück C1 derart aufgeschoben, dafs es den Zugang der Gefäfshalsrinnen von aufsen für gewöhnlich völlig abschliefst (Fig. 1). Bei einem Dampfüberdruck im Gefäfsinnern wird jetzt nicht mehr, wie bei der Einrichtung des Haupt-Patentes, die Verschlufskappe · nach oben zu vom Gefäfs abgehoben, sondern es findet ein seitliches' Abdrücken des Gummischlauches vom Gefäfshals statt (Fig. 2), so dafs die gespannten Dämpfe dann auch durch die' Rinnen B entweichen können. ; ' .
Der Unterschied zwischen den beiden Verschlufsarten liegt demnach darin, dafs bei der älteren im geschlossenen Gefäfszustand die Mündung der Halsrinne nach innen zu verschlossen und nach aufsen zu immer frei ist, während bei der vorliegenden Einrichtung das Umgekehrte der Fall ist. Der Vortheil der letzteren Vorrichtung gegenüber der ersteren besteht darin, dafs die jetzige Verschlufsart ermöglicht, den eigentlichen Abschlufs des Gefäfshalses nach oben zu durch eine Kappe von solchem Material zu bilden, welches auf den Inhalt des Gefäfses keinen nachtheiligen Einflufs hinsichtlich des Geschmackes und Geruches ausübt. Bei einer gänzlich aus Gummi bestehenden Verschlufskappe, beispielsweise für Milchflaschen, wird die Milch von der Kappe einen unangenehmen Geschmack annehmen. Bei gegenwärtiger Einrichtung kommt der Gummischlauch mit dem Flascheninhalt gar nicht, in Berührung, und hierin liegt' der Werth der sonst die Eigenarten des im Haupt-Patent geschützten Verschlusses aufweisenden Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Gefäfsverschlufs des Patentes No. 56434 der Ersatz der Gummikappe durch eine solche von für den Gefäfsinhalt indifferentem Material, über welche Kappe ein Gummischlauchstück gezogen ist, welches, gleichzeitig die Gefäfshalsrinnen verdeckend, den abdichtenden Verschlufs bildet, bei Dampfüberdruck im Gefäfsinnern aber seitlich" von dem Gefäfshals abgedrückt wird und somit die äufseren Zugänge der Rinnen freigiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58585D Gefäfsverschlufs Expired - Lifetime DE58585C (de)

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DE3212307A1 (de) * 1982-04-02 1983-10-13 Zahnradfabrik Friedrichshafen Ag, 7990 Friedrichshafen Verschlusskappe fuer behaelter

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DE56434C (de)

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