DE58479C - Steuerungsgetriebe für das Gasabsperr- und das Auslafsventil einer durch Lufteinsaugen bei Schnelllauf geregelten Gaskraftmaschine - Google Patents

Steuerungsgetriebe für das Gasabsperr- und das Auslafsventil einer durch Lufteinsaugen bei Schnelllauf geregelten Gaskraftmaschine

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DE58479C
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Germany
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control gear
valve
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gas shut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58479D
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English (en)
Original Assignee
A. SEEGER in Berlin N., Gartenstr. 26
Publication of DE58479C publication Critical patent/DE58479C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/30Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of positively opened and closed valves, i.e. desmodromic valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

PATENTAMT.
ALBERT SEEGER in BERLIN.
Bei der im Haupt - Patent No. 55131 beschriebenen Steuerungsvorrichtung ist es von grofser Wichtigkeit, dafs das Gasabschlufsorgan B fest geschlossen sei, wenn das Auslafsventil geöffnet ist. Um dies zu erreichen, ist im Haupt-Patent die Feder i angeordnet, welche so zu wählen ist, dafs sie die unvermeidliche Reibung sowie die durch mäfsige Verschmutzung verursachten Widerstände zu überwinden vermag. Es ist bekannt, dafs Federn bei Gasmaschinen, wenn die Wartung keine sorgfältige ist, öfter in Unordnung gerathen, sich seitlich verschieben, brechen, schlaff werden. Ein mangelhaftes Functioniren der Feder f würde nun sogleich bemerkt werden und in den meisten Fällen überhaupt die Maschine zum Stillstand kommen, nicht aber würde sich ein mangelhaftes Functioniren der Feder i und unvollkommenes Schliefsen des Organs B sofort bemerkbar machen, nichtsdestoweniger aber ein beträchtlicher Gasverlust damit verbunden sein. Es erscheint daher zweckmäfsig, die das Gasabschlufsorgan B schliefsende Feder i des Haupt-Patentes' durch ein in seiner Wirkung wohlberechnetes Gewicht zu ersetzen, welches selbstthätig das Organ B zum Schliefsen bringt.
In beiliegender Zeichnung haben die Theile dieselbe Bezeichnung wie im Haupt-Patent; r bedeutet die Motorwelle; im Gestell gelagerte Wellen und Achsen sind doppelt schraffirt. Fig.· 1 bringt die Anordnung des Gewichtes G zur Darstellung, als welches ein mit Blei oder Quecksilber gefüllter Hohlkörper gewählt wurde. Anstatt unmittelbar, wie in der Zeichnung, könnte das Gewicht auch durch Vermittelung von Mechanismen auf das Organ B wirken.
In Fig. ι der Zeichnung ist, wie im Haupt-Patent, das Organ B mit dem Steuerungsgetriebe eintriebig gekuppelt, derart, dafs die Steuervorrichtung das Organ B zwangläufig öffnet, der Schlufs des Organs B dagegen durch das selbstthätig wirkende Gewicht G — an Stelle der Feder i — zu Stande kommt; die Steuervorrichtung macht dabei eine gröfsere Bewegung als das Organ B. Wenn man nun einen Theil des Steuermechanismus,· und zwar einen solchen, dessen Gewicht auf Schliefsen des Organs B wirken kann, mit dem Organ jB zweitriebig, dagegen mit dem anderen Theil des Steuermechanismus eintriebig verbindet, so kommt nicht nur die Feder i, sondern auch das besondere Gewicht G in Wegfall, da ein Theil des Steuergetriebes die Function des Gewichtes G übernimmt. In Fig. 2 ist die Stange d mit dem Organ B zweitriebig, mit dem Hebelarm b eintriebig verbunden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, gestattet diese Anordnung der durch den Daumen zwangläufig bewegten Hebelverbindung abc noch ■ eine Bewegung, nachdem Organ B schon geschlossen und zum Stillstand gekommen ist. Bei der dargestellten Anordnung ist vorausgesetzt, dafs die Stange d so schwer ist, dafs
durch dieselbe das Organ B stets sicher zum Schliefsen gebracht wird.
Das Abschlufsorgan B, welches die Zeichnung als ein Ventil darstellt, kann auch ein Schieber sein; der Daumen kann durch ein Excenter ersetzt werden, die Zahnradübersetzung durch ein Schaltwerk.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch Patent No. 55131 geschützten Steuerungsgetriebe der Ersatz der auf Schliefsen des Gasabschlufsorgans (B) wirkenden Federkraft, welche das Steuergetriebe beim Oeffnen dieses Organs zu überwinden hat, durch die Kraft eines entsprechend gewählten besonderen Gewichtes (G) oder durch die Gewichtskraft eines Theiles des Steuergetriebes selbst, welcher Theil (d) mit dem Gasabschlufsorgan (B) zweitriebig, mit dem anderen Theil des Getriebes eintriebig verbunden ist, zum Zwecke, das regelrechte Schliefsen des Gasabschlufsorgans in höherem Mafse zu sichern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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