DE583029C - Schmelzbare Verbindung fuer temperaturueberwachte Einrichtungen - Google Patents
Schmelzbare Verbindung fuer temperaturueberwachte EinrichtungenInfo
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- DE583029C DE583029C DER84425D DER0084425D DE583029C DE 583029 C DE583029 C DE 583029C DE R84425 D DER84425 D DE R84425D DE R0084425 D DER0084425 D DE R0084425D DE 583029 C DE583029 C DE 583029C
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- G—PHYSICS
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- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/06—Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine schmelzbare Verbindung für temperaturüberwachte
Einrichtungen, wie Feuertüren u. dgl.
In großen Kontorhäusern und Fabriken ist es üblich, die Treppenhäuser und Fahrstuhlschächte,
welche sich senkrecht durch die ganze Höhe des Gebäudes, erstrecken, in den
einzelnen Stockwerken mit Türöffnungen zu versehen, so daß man von den einzelnen
to Stockwerken aus in das Treppenhaus oder in den Fahrstuhlschacht gelangen kann. Diese
Öffnungen werden sehr häufig mit schweren Feuertüren versehen, welche durch Gewichte
oder Federn in Schließstellung bewegt, aber für gewöhnlich durch eine schmelzbare Verbindung
in Offenstellung gehalten werden, wobei diese schmelzbare Verbindung bei einer ganz bestimmten Temperatur schmilzt, so daß
die Feuertür dann selbsttätig geschlossen
ao wird.
Die bekannten schmelzbaren Verbindungen bestehen aus zwei zusammengelöteten Teilen,
die derart in ein die Tür ο. dgl. offen haltendes Gestänge eingeschaltet sind, daß die Lötstelle
stets auf Zug beansprucht ist. Sobald infolge Temperaturerhöhung das Lot erweicht
oder schmilzt, werden die zusammengelöteten Teile auseinandergerissen. Da aber die Lötmasse
stets unter Zugbeanspruchung steht, so kommt es häufig vor, daß infolge allmählicher
Verringerung der Festigkeit oder mangelhafter Herstellung der Lötverbindung die zusammengelöteten
Teile sich bereits bei normaler Temperatur voneinander lösen.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, indem das schmelzbare Material bei Zugbeanspruchung
der Verbindung lediglich auf Druck beansprucht wird. Eine Verlötung der ■miteinander zu verbindenden Teile ist nicht
erforderlich, was von vornherein die Nachteile einer mangelhaften Lötung ausschließt.
Nach der Erfindung wird der eine Teil der Verbindung lose durch eine Öffnung des
anderen Teiles hindurchgesteckt und mit einem schmelzbaren Pfropfen versehen, der
größer als die Öffnung des anderen Teiles ist und bei Zugbeanspruchung der Verbindung
selbst unter Druckbeanspruchung steht. Vorzugsweise besteht erfindungsgemäß der erstgenannte
Teil aus zwei parallelen Schenkeln, die mit einem Ende durch ein Loch des als
Platte ausgebildeten anderen Teiles hindurch-_ ragen und an diesem Ende schräg nach auswärts
gebogen sind* um einen schmelzbaren Pfropfen zu umfassen, der so groß ist, daß
für gewöhnlich die Schenkelenden in einem größeren Abstand voneinander gehalten werden,
als das Loch in der Platte weit ist. Erst wenn der Pfropfen schmilzt, können die schrägen
Schenkelenden sich einander nähern, um von der Platte abgestreift zu werden, zu welchem
Zweck erfindungsgemäß eine Schraubenfeder zu Hilfe genommen ist, die die beiden Schenkel umgibt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei- 6g spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist ein Schnitt einer Feuerwand und einer Feuertür, welche durch die schmelzbare
Verbindung gemäß der Erfindung in Offenstellung gehalten wird.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht der schmelzbaren Verbindung.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der beiden parallelen Schenkel, welche einen Teil der
schmelzbaren Verbindung bilden, und Abb. 5 zeigt im Längsschnitt eine andere Ausführungsform der schmelzbaren Verbindung.
Die in den Abb. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform besteht aus einem rohrförmigen
Gehäuse 1, dessen eines Ende durch einen Boden 2 verschlossen ist, welcher mit einem
Loch 3 zur Aufnahme eines haarnadelartigen Gliedes bestimmt ISt11 wie es in Abb. 4 dargestellt
ist. Dieses haarnadelartige Glied besteht aus einem nachgiebigen Materialstreifen,
welcher auf sich selbst doppelt abgebogen ist. Die Enden 4 dieses Gliedes sind auf ein
kurzes Stück schräg nach auswärts gekrümmt, und die äußersten Enden dieses Gliedes sind
nach einwärts gebogen, wie bei 5 gezeigt ist. Im Innern des rohrförmigen Gehäuses 1 befindet
sich eine Schraubenfeder 6. An dem offenen Ende dieses rohrförmigen Gehäuses ist ein Bügel 7 mittels Nieten 8 oder durch
Schweißung befestigt. Eine Platte 9 ist mit einem rechteckigen Loch versehen, durch welches
da,s eine Ende des haarnadelartigen Gliedes hindurchgesteckt wird. Nachdem die
Enden 4 durch das Loch der Platte 9 hindurchgesteckt worden sind, wird ein Pfropfen
10 aus leicht schmelzbarem Material zwischen die beiden Enden 4 eingesetzt, um diese auseinandergespreizt
zu halten, und zwar so weit, daß sie nicht mehr nach rückwärts aus dem Loch der Platte 9 herausgezogen werden
können. Der Pfropfen 10 besteht aus solidem Material, welches, trotzdem es leicht schmelzbar
ist, keineswegs leicht zerdrückt werden kann.
. In der Abb. 1 ist nun diese beschriebene schmelzbare Verbindung mit ihrem einen
Ende an der Wand 11 verankert und mit dem anderen Ende an der Feuertür 12 angeschlossen.
Die Tür 12 wird beim Lösen der schmelzbaren Verbindung durch ein Gewicht
14 geschlossen, welches an einem Seil 13 befestigt ist. Wenn der Pfropfen 10 schmilzt,
dann löst sich die Verbindung, indem die Schenkel, welche aus biegsamem Material bestehen,
aus dem Loch der Platte 9 herausgezogen werden, denn der schmelzende Pfropfen 10 übt keinen Widerstand mehr aus, der
imstande ist, die Verbindung zusammenzuhalten. Bei der in den Abb. 2 und 3 dargestellten
Bauart dient die Feder 6 dazu, die Platte 9 von den Enden 4 der nachgiebigen Schenkel des haarnadelartigen Gliedes abzustreifen,
sobald der Pfropfen 10 schmilzt, so daß gewissermaßen die Feder 6 die Lösung
der schmelzbaren Verbindung unterstützt. Die Feder 6 dient ferner dazu, den schmelzbaren
Pfropfen 10 mit gewisser Kraft gegen die Außenseite der Platte 9 anzupressen, so
daß der Pfropfen mit größerer Sicherheit in Stellung gehalten wird, namentlich dann,
wenn die lösbare Verbindung in der Fabrik hergestellt und zu dem Verwendungsplatz
geschickt wird.
In der Abb. 5 ist eine etwas andere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und
zwar ist das rohrförmige Gehäuse 1 fortgelassen, und der Bügel 7 hat an seinen Enden
eine durchlochte Querwand 15, welche denselben Zweck erfüllt wie die Platte 9 der Ausführungsform
nach Abb. 2 und 3. Eine Platte 16 dient dazu, die Stelle des Bodens 2 des
Gehäuses 1 (Abb. 2 und 3) zu ersetzen. Der schmelzbare Pfropfen 10 ist an gegenüberliegenden
Seiten mit Nuten versehen, die so tief und breit sind, um die Enden 4 der Sehenkel
des haarnadelartigen Gliedes aufzunehmen. Infolge der Nuten wird der schmelzbare
Pfropfen äußerst sicher in Stellung gehalten, aber auch die Feder 6 dient dazu, den Pfropfen
gegen die Innenseite der Querwand 15 zu drücken.
Aus obigem geht hervor, daß die Erfindung eine sehr einfache Konstruktion einer schmelzbaren
Verbindung umfaßt, die äußerst betriebssicher ist und bei Zugbeanspruchungen das schmelzbare Material unter Druck versetzt,
so daß keine Gefahr besteht, daß sich die schmelzbare Verbindung vorzeitig oder in
unbeabsichtigter Weise löst.
Claims (4)
1. Schmelzbare Verbindung für temperaturüberwachte Einrichtungen, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Teil (4, S) der Verbindung lose durch eine öffnung
des anderen Teiles (9 bzw. 15) hindurchragt
und mit einem schmelzbaren Pfropfen (10) versehen ist, der größer als die
öffnung des anderen Teiles (9 bzw. 15) uo
ist und bei Zugbeanspruchung der Verbindung selbst unter Druckbeanspruchung steht.
2. Schmelzbare Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine aus zwei parallelen Schenkeln bestehende Teil (4, 5) der Verbindung mit
seinem einen Ende durch ein Loch des als Platte ausgebildeten anderen Teiles (9 bzw. 15) "hindurchragt und die Sehen- iao
kel (4) an diesem Ende schräg nach auswärts gebogen sind, um einen schmelz-
baren Pfropfen (ίο) zu umfassen, der so groß ist, daß für gewöhnlich die Schenkelenden
(5) in einem größeren Abstand voneinander gehalten werden, als das Loch, in
der Platte (9 bzw. 15) weit ist.
3. Schmelzbare Verbindung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus einem nachgiebigen Materialstreifen . bestehenden beiden parallelen Schenkel (4) von einer Schraubenfeder
(6) umgeben sind, welche mit ihrem einen Ende an den Schenkeln (4) verankert ist und sich mit ihrem anderen
Ende gegen die eine Seite der durchlochten Platte (9 bzw. 15) abstützt, um
bei schmelzendem Pfropfen (10) die Platte (9 bzw. 15) von den beiden Schenkeln
(4, 5) abzustreifen.
4. Schmelzbare Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schraubenfeder (6) von einem rohrförmigen Gehäuse (1) umgeben ist, dessen eines
Ende einen durchlochten Boden (2) hat, gegen welchen sich das von der durchlochten Platte (9 bzw. 15) abgewendete
Ende der Schraubenfeder (6) abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER84425D DE583029C (de) | 1932-03-17 | 1932-03-17 | Schmelzbare Verbindung fuer temperaturueberwachte Einrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER84425D DE583029C (de) | 1932-03-17 | 1932-03-17 | Schmelzbare Verbindung fuer temperaturueberwachte Einrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583029C true DE583029C (de) | 1933-08-26 |
Family
ID=7417135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER84425D Expired DE583029C (de) | 1932-03-17 | 1932-03-17 | Schmelzbare Verbindung fuer temperaturueberwachte Einrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583029C (de) |
-
1932
- 1932-03-17 DE DER84425D patent/DE583029C/de not_active Expired
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