DE5826C - Neuerungen an Maschinen zum Abdrehen der Schenkel an Eisenbahnwagenachsen - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Abdrehen der Schenkel an Eisenbahnwagenachsen

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DE5826C
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DENDAT5826D
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English (en)
Original Assignee
J. N. SMITH in Jersey (Nordamerika)
Publication of DE5826C publication Critical patent/DE5826C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/06Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning valves or valve bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

1878.
Klasse
JOSEPH NOTTINGHAM SMITH in JERSEY (Nord-Amerika). Neuerungen an Maschinen zum Abdrehen der Schenkel an Eisenbahnwagenaxen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1878 ab.
Fig. ι und 2 zusammen stellen des Erfinders vollständige Maschine in der gehörigen Stellung zum Nachhelfen und Justiren der Lagerstellen einer Eisenbahnwagenaxe dar.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die Mitte des einen Kopfes der Maschine.
Fig. 2 zeigt den anderen Kopf in der Ansicht.
Fig. 3 ist eine Ansicht des rohrenden und Zuführungsm echanismus.
Fig. 4 ist eine Ansicht der äufseren Platte, welche den Anhaltemechanismus trägt.
Fig. 5 ist eine Ansicht der inneren Seite der Platte mit dem Schneidewerkzeug.
Fig. 6 ist ein Schnitt, der durch die Axe von O und durch in geht.
Fig. 7 zeigt einen Fräser zur Herstellung des Mittelloches.
Fig. 8 ist eine Endansicht von Fig. 2.
Wenn die Lagerstellen der Axeh eines Eisenbahnwagens durch unregelmäfsige Abnutzung unrund geworden sind, so war es nach Angabe des Erfinders bisher gebräuchlich, die Axe herauszunehmen und ihre Lagerstellen in einer Drehbank nachzudrehen. Dieses Verfahren verursacht viel Arbeit und Kosten.
Mit Hülfe der vorliegenden tragbaren Maschine ist es nur erforderlich, die Axe herauszunehmen, worauf die Reparatur der Lagerstellen, ohne die Räder von dem Geleise zu entfernen, vorgenommen werden kann.
Im allgemeinen umfafst die Maschine zwei gleich construirte Abrichtköpfe, welche durch Zugstangen verbunden sind, deren Länge grofs genug ist, um die Köpfe in die durch die Lagerstellen gebotene Stellung zu bringen. Beide Abrichtköpfe arbeiten in gleicher Weise, sind von einander unabhängig und können durch mehrere Arbeiter gleichzeitig bedient werden.
Es wird aus diesem Grunde nur die eine Hälfte der Maschine genau beschrieben werden.
A A sind Endplatten, welche durch Zugstangen B B fest zusammengebolzt sind. Auf der Platte A befindet sich ein Bügel a, einen Fufs C tragend, welcher auf der Laufbahn des Rades D ruht.
E ist ein in senkrechten Führungen auf der Fläche der Endplatte gehender Schlitten mit stellbarer Schraube b. Dieser Schütten trägt einen zweiten F mit Stellschraube c, der sich quer gegen den anderen bewegt.
. Letzterer F trägt zwei Rollen d d, welche auf horizontalen Axen rotiren und deren Zweck weiter unten angeführt werden wird.
G ist ein Ring, dessen Flantsche einen inneren Zahnkranz bildet, wie ersichtlich in den Fig. 3 und 5. Dieser Ring hat Vorsprünge e e, welche in Führungsnuthen in der Endplatte A passen und das Rotiren des Ringes verhindern, während -sie ihm die Fortbewegung in den Führungen gestatten.
H ist eine innere und / eine äufsere Platte, innerhalb welcher die Getriebe angebracht sind.
J ist eine röhrenartige Nabe mit Flantsche, welche sich in einem Lager K auf der Endplatte dreht und einen Dorn L trägt. Der schwächere Theil dieses Domes sowie des Fräsers (s. Fig. 7) ist von einer Hülse umgeben, an der er mittelst einer Mutter gehalten wird.
Diese Hülse ist mit Gewinde versehen, welches in ein inneres Gewinde der Nabe J pafst, so dafs dadurch Dorn und Fräser nach ein- oder auswärts bewegt werden können.
In der Flantsche der Nabe J sind Schrauben // gut befestigt, welche in rotirenden, gezahnten Muttern gg sitzen, die in der äufseren Platte / ihr Lager haben. Die gezahnten Muttern gg werden durch verschiedene Zwischengetriebe h h nach einer Richtung bewegt. Die Getriebe erhalten ihre Bewegung von dem mit dem treibenden Rad j verbundenen Getriebe 2; das Rad j greift in den inneren Zahnkranz im Ring G.
Die Befestigung der Getriebe ij geschieht vermittelst einer schwachen viereckigen oder vieleckigen Stange k mit Flantschenkopf, dessen Rand in eine spiralförmige Nuth in der Kante einer mit Griff versehenen Scheibe / pafst, welche auf der Platte /, wie in der Zeichnung ersichtlich, angebracht ist.
Wenn die Scheibe / rotirt, erleidet die Stange k einen Zug nach aufsen und wird die Verbindung zwischen den zwei Getrieben unterbrochen, wodurch die Zuführung aufhört, Fig. 1.
m, Fig. 3, 4, 5 und 6, ist ein Schraubenbolzen, welcher an seinem einen Ende zwischen einem Bund und einer Mutter eine gekerbte Platte η trägt, zur Aufnahme des Endes einer
an die Platte / befestigten Zuführungsfeder M dienend.
Auf demselben Bolzen ist eine Platte ο mit Scala zwischen den Platten η und / angebracht, welche sich lose auf dem Bolzen dreht. Diese Platte ο ist mit der Platte ti vermittelst · einer Stellschraube ρ verbunden und wird erstere gegen einen Anhaltestift q gedrückt.
Diese Vorrichtung, auf welche später zurückgekommen wird, dient zum Adjustiren der Schnitttiefe.
An dem Bolzen m auf der inneren Seite der Platte / ist ein Hebel JV befestigt, auf welchem das Schneidewerkzeug O, das auf beiden Seiten wie auf dem Umfang zum Fräsen eingerichtet ist, festsitzt. Dieses Werkzeug trägt ein Getriebe, das durch ein Zwischenrad mit dem Getriebe r auf dem Bolzen m verbunden ist. Das Getriebe ist doppelt und greift sein kleinerer Zahnkranz in die Zähne auf der Platte G. Hierdurch erhält es seine Bewegung und theilt dieselbe dem Schneidewerkzeug mit.
D1Je Maschine arbeitet wie folgt:
Die Axe mit Rädern wird von dem Wagen entfernt, doch verbleibt sie auf den Schienen.
Nachdem die Füfse C gehörig adjustirt sind, wird die Maschine, wie in der Zeichnung ersichtlich, auf die Räder gesetzt.
Da die Axenverstärkung P dem Unrichtigwerden weniger ausgesetzt ist, als irgend ein anderer Theil der Axe aufserhalb des Rades, und nachdem ihr Durchmesser ermittelt ist, werden die Rollen d d weit genug heruntergelassen, um auf der Axenverstärkung zu ruhen und die Maschine in die gehörige Stellung zum Axenmittel oder zur' Lagerstelle zu bringen.
Um dieses zu erreichen, wird gewöhnlich eine horizontale und eine verticale Justirung erforderlich und zwar vor Einsetzen des Dorns L. Die erste Arbeit besteht in der Bearbeitung der Stirn des Bundes S, welche dadurch geschieht, dafs das Schneidewerkzeug derartig gegen den Bund gerichtet wird, dafs es einen leichten Span von der Stirn abnehmen kann.
Die Zuführung wird nun ausgerückt, indem die genuthete Scheibe / veranlafst wird, auf die viereckige Kupplungsstange k zu jwirken und sie herauszuziehen.
Damit das Schneidewerkzeug hinreichende Längenbewegung erhält, mufs die Platte ο in Bezug auf den Anhaltestift q vermittelst der Schraube p gehörig adjustirt werden.
Wenn alles in der gehörigen Stellung sich befindet, so wird die Maschine vermittelst der Kurbel Q oder auf andere passende Weise in Rotation versetzt.
Der feststehende innere Trieb G ertheilt dem Schneidewerkzeug O rasche rotirende Bewegung, während die Kurbel das Schneidewerkzeug in langsamerer Bewegung über die Stirn des Bundes führt und die Zuführungsfeder M es an die Arbeitsstelle heranbringt.
Nachdem der Bund abgerichtet ist, wird der in Fig. 7 dargestellte Fräser eingelassen, zur Vergröfserung und Berichtigung des ursprünglichen Mittelloches oder zur Herstellung eines ganz neuen. Nachdem dies geschehen, kann der Fräser durch den Dorn L ersetzt werden.
Sobald dieser am Platz ist, kann der die Rollen d d tragende Rahmen gehoben werden, da er nicht mehr nöthig ist.
Das Schneidewerkzeug wird nun weit genug vorgeschoben, um auf dem Bund zu ruhen. Die Scalaplatte ο wird dann so eingerichtet, dafs das Schneidewerkzeug, nur so viel als nöthig wegnimmt.
Nachdem das Schneidewerkzeug seine Arbeit vollführt, wird es weit genug vorgeschoben, um einen schwachen Richtspan von der inneren Seite des Bundes wegzunehmen und in die Lagerstelle nur so tief hineinschneiden, wie nöthig, um sie genau gerade und richtig zu machen, wenn sie nicht überhaupt im Durchmesser reducirt werden soll, was natürlich auch geschehen kann.
Nachdem das Schneidewerkzeug bis in die gehörige Tiefe gedrungen und die Scalaplatte adjustirt worden ist, wird die Zuführung eingerückt, und läuft dann der Fräser unter gleichzeitiger Umdrehung seiner Axe an der Lagerstelle entlang und gleichzeitig um dieselbe herum.
Nachdem bis an die Axenverstärkung hin abgedreht worden ist, kann das Schneidewerkzeug gehoben und die Verstärkung der Axe selbst abgedreht werden.
Es wird aus der vorgehenden Beschreibung verständlich sein, dafs der Fräser die verticalen Flächen der Lagerstelle mit seiner Seitenfläche und die horizontalen Flächen mit seiner Peripherie bearbeitet.
Die Maschine kann durch Zurückziehung der Dorne leicht abgehoben werden.

Claims (8)

Patent-Ansprüche: Eine Maschine zum Abdrehen der Schenkel an Eisenbahnwagenaxen, und zwar im wesentlichen folgende zu dieser Maschine gehörenden Theile:
1. Der Fräser O, der bei Umdrehung um seine Axe gleichzeitig um die Lagerstelle herumgeführt wird und der ferner mit einem Zuführungsmechanismus in Verbindung steht, der ihn an dieser Lagerstelle entlang führt, um dieselbe abzudrehen.
2. Der Fräser O, der bei Umdrehung um seine Axe, bei concentrischer Umdrehung um die Lagerstelle herum und bei einer Zuführungsbewegung in paralleler Richtung zur Axe durch eine Feder an die Arbeitsstelle herangedrückt wird.
3. Der Fräser O, in Verbindung mit dem Hebel JV, der Zuführungsfeder M, dem. Bolzen m, dem Doppelgetriebe r und dem Zahnkranz G.
4. Der Fräser O, in Verbindung mit den Platten HI, dem Zahnkranz G mit Ansätzen e e, der Nabe J, den Zuführungs-
schrauben //, dem Hebel N, dem Getriebe r und der Feder M, letztere zum Andrücken des Fräsers an das Arbeitsstück.
5. Die Feder M, Federplatte η, Scalaplatte 0, Schraube /, Anhaltestift q, in Verbindung mit dem Hebel N an der Platte η und dem Fräser O.
6. Der Zahnkranz G, mit Ansätzen e e eingerichtet, um in den Führungen der Platte A zu gleiten; die Nabe/ mit einem Lager in einem Theil der Platte A; die Platten H und /, Schrauben //, die gezahnten Muttern g g, die Getriebe i j und der Dorn Z, welche zum Betriebe eines drehenden Schneidewerkzeuges zusammen verbunden und eingerichtet sind.
7. Der spiralförmig genuthete Hebel / zur Aufnahme des Bolzenkopfes k, wie beschrieben, so eingerichtet, dafs er den Bolzenkopf umfafst und ihn behufs Ausrückung des Zuführungsmechanismus zurückzieht.
8. Die zwei mit den Köpfen der Schneidewerkzeuge versehenen, durch Stangen BB verbundenen Endplatten A A mit adjustirbaren, auf den Fahrflächen der Räder ruhenden Klauen C C.
Die mit einem Schlitten E versehene Endplatte A; ersterer mit Schraube b und Rädern d d, um damit auf der Axenverstärkung P zu ruhen.
Die theilweise zur Aufnahme des Dornes Z durchbohrte und theilweise mit inwendigem Gewinde versehene Nabe / in Verbindung mit dem besagten Dorn Z, der wie oben beschrieben construirt ist.
Der in Fig. 7 dargestellte und oben unter Angabe seines Zwecks beschriebene Fräser. Die Verbindung der Endplatte A und der zum Adjustiren eingerichteten Räder d d mit dem Fräser O.
Die Nabe / in Verbindung mit den an ihr befestigten Zuführungsschrauben // und dem nicht rotirenden Kranz G. Die Verbindung der Feder M, der Platten η ο, der Schraube / und dem Anhalter q in der vorstehend beschriebenen Weise.
Die Endplatten mit den Schneide- oder Abrichteköpfen, durch Zugstangen fest verbunden, mit adjustirbaren Klauen versehen, die auf den Rädern ruhen, sowie mit stellbaren Rollen zum Aufliegen auf der Axenverstärkung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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