DE579756C - Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender - Google Patents
Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und TenderInfo
- Publication number
- DE579756C DE579756C DEL79429D DEL0079429D DE579756C DE 579756 C DE579756 C DE 579756C DE L79429 D DEL79429 D DE L79429D DE L0079429 D DEL0079429 D DE L0079429D DE 579756 C DE579756 C DE 579756C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hose
- coupling
- drainage
- locomotive
- steam
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 28
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 28
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 28
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 title claims 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000005060 rubber Substances 0.000 claims description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 claims 1
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 claims 1
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 claims 1
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 claims 1
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 claims 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 claims 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 claims 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims 1
- 230000008014 freezing Effects 0.000 claims 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 claims 1
- 239000011487 hemp Substances 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000009528 severe injury Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D27/00—Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
- B61D27/0036—Means for heating only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
Die Dampfleitungskupplungen für Eisenbahnfahrzeuge bestehen in ihrer am meisten
verbreiteten Form aus zwei Gummischläuchen verhältnismäßig geringer lichter Weite, die in
V-Form durch ein am tiefsten Punkt angebrachtes winkelförmiges Entwässerungsstück
fest verbunden sind und mit je einem der oben in gleicher Höhe liegenden Mundstücke an
den Kupplungsköpfen der festen Fahrzeugleitungen angeschlossen werden. Diese Kupplungen
haben den Nachteil, daß der Dampf durch den engen Querschnitt der Kupplung, der wesentlich kleiner ist als derjenige der
Fahrzeugleitungen, stark gedrosselt wird.
Die zur Behebung dieses Nachteils unternommenen Versuche haben zur Benutzung
von Metallröhrenkupplungen größeren Durchmessers geführt, die im Gegensatz zu den
vorgenannten Gummikupplungen vielfach aus zwei Hälften bestehen, die an den Fahrzeugen
mit ihrem einen Mundstück dauernd befestigt sind, während die Kupplung beider Hälften
unten am tiefsten Punkt erfolgt, wo auch eine Entwässerungsvorrichtung angebracht ist.
Die Verwendung von Stahlrohren erfordert den Einbau von Gelenken verhältnismäßig
umständlicher und teurer Bauart. Häufig werden Kugelgelenkverbindungen angewendet,
um möglichst eine allseitige Beweglichkeit der sonst starren Eisenleitung anzustreben.
Diese Kugel- oder Kardangelenke haben sich aber im praktischen Bahnbetriebe nicht bewährt.
Die kugeligen Flächen, die einerseits die allseitige Beweglichkeit des Gelenkes, andererseits
aber auch die Dichtung dieser Gelenkstellen vermitteln sollten, sind den sehr rauhen Betriebsbedingungen des Bahnverkehrs
nicht gewachsen. Sie zeigen schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit schwere Beschädigungen
in der Dichtungsfläche, Vorzugsweise in Gestalt von tiefen Rillen, deren Profil im Betriebe verhältnismäßig schnell
wächst, so daß nach kurzer Zeit das Gelenk nicht mehr dicht halten kann. So führte die
Verwendung der Kugelgelenkverbindungen dazu, daß die Pfannen bzw. Kugelmuffen häufig ersetzt werden müssen, was bei den
hohen Preisen derartiger Stücke für den Bahnbetrieb unwirtschaftlich ist.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel der vorerwähnten Kupplungen zu
vermeiden, und kommt zur Lösung der Aufgabe dadurch, daß eine einzige, allseitig nachgiebige,
elastische, schlauchartige Verbindungsleitung angewendet wird, deren eines Mundstück den höchsten und deren anderes
Mundstück den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der vollständigen Kupplung enthält.
Die Verbindungsleitung besteht also im wesentlichen aus einem einzigen elastischen
Schlauchstück aus dem ähnlichen Werkstoff, wie man die bisher verwendeten elastischen
Schlauchkupplungen herstellte, jedoch mit dem Unterschied, daß dieses Verbindungsschlauchstück
einen sehr großen gleichbleibenden Innenquerschnitt hat, so daß hier die bei den bekannten Kupplungsleitungen
Claims (2)
- auftretenden Dampfdrosselungen und hohen Kondensationsverluste nicht eintreten können. Eine derartig weite Schlauchleitung in der bisher bekannten Bauart bei Schlauchkupplungen anzuwenden, ist unmöglich, weil der verhältnismäßig weite Schlauch mit seinen Kupplungsteilen zu unnachgiebig ist. Der Erfinder mußte daher nach einer neuen Anordnung suchen, um der verhältnismäßig geringeren Nachgiebigkeit des weiten Schlauches Rechnung zu tragen. Die Lösung konnte nur unter grundsätzlicher Abweichung von den bisherigen Bauarten gefunden werden. Die Verwendung zweier Schlauchhälften wurde aufgegeben und die ganze Kupplung aus einer einzigen Schlauchleitung hergestellt. Diese Maßnahme verlangt aber die Anwendung besonderer Mittel, um die Entwässerung eines solchen Schlauches sicherzustellen, weil bekanntlich das Einfrieren der Schläuche eine der größten Gefahren für elastische Schlauchkupplungen : ist. Das Mittel, um auch diese Gefahr abzuwenden, besteht darin, den Schlauch mit zwei Mundstücken zu versehen und eins davon an den höchsten Punkt und das andere an den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der Dampfkupplung zu setzen. Durch diese Maßnahme ist die Möglichkeit der Entwässerung des Schlauches gegeben, ohne daß es notwendig wäre, den Schlauch durch besondere Entwässerungsstücke zu unterbrechen. Letztere Maßnahme würde nun zu einer Verteuerung der Kupplung führen, ihre Beweglichkeit verringern und weitere Dichtungsstellen schaffen, die nach Möglichkeit vermieden werden sollen.Die neue Kupplung ist weitaus billiger in der Anschaffung und Unterhaltung als Metallgelenkkupplungen.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigenFig. ι die Gesamtanordnung der Kupplung zwischen einer Lokomotive und dem zugehörigem Tendter,Fig. 2 eine Teilansicht einer Entwässerungsvorrichtung.Die feste Rohrleitung α der Lokomotive istmit der festen Rohrleitung & des Tenders durch eine Verbindungsleitung c in Gestalt eines Schlauches aus nachgiebigem, elastischem Werkstoff, z. B. Metall, Hanf, Gummi, mit oder ohne Metalleinlage verbunden. Die mit dem Schlauch c fest verbundenen Mundstücke d, e werden durch schnell bedienbare Kupplungen f und g an die festen Rohrleitungen a und b angekuppelt. Das Mundstück d, das an die Rohrleitung der Lokomotive angeschlossen ist, befindet sich an der höchsten Stelle der Kupplungsleitung, das Mundstück e an ihrer tiefsten Stelle. In der dampfdurchflossenen Leitung c anfallendes Kondensat muß daher unbedingt zum tiefsten Mundstück e abfließen. In den Schlauch c braucht infolgedessen keine Entwässerung eingebaut zu werden. Die Entwässerung selbst kann, wie in Fig. 1 gezeigt ist, entweder am Ende der festen Rohrleitung b liegen, in das die Entwässerungsvorrichtung h an sich bekannter Bauart eingesetzt ist oder, wie Fig. 2 zeigt, im unteren Schlauchmundstück e, das die Entwässerungsvorrichtung i enthält.In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel verläuft der Schlauch c etwa in einem rechten Winkel gebogen. Diese Formgebung ist zur Ausführung der Erfindung nicht unbedingt erforderlich. Notwendig ist nur, daß der Schlauch c zwischen den beiden Kupplungen so liegt und eine so· große Länge hat, daß er allseitig beweglich ist und somit allen gegenseitigen Bewegungen von Lokomotive und Tender einwandfrei zu folgen in der Lage ist. Das Ausführungsbeispiel zeigt die Schlauchverbindung in Anwendung zwischen Lokomotive und Tender. Hierfür hat sich die neue Kupplung besonders bewährt. Das schließt jedoch nicht aus, daß diese Kupplung auch zwischen anderen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Eisenbahnfahrzeugen, Anwendung findet, in denen die örtlichen Verhältnisse die Anwendung der neuen Dampfleitungskupplung zweckmäßig erscheinen lassen.Patäntansprüche:i. Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender, gekennzeichnet durch Anordnung einer einzigen, allseitig nachgiebigen, elastischen, schlauchartigen Verbindungsleitung, deren eines Mundstück den höchsten und deren anderes Mundstück den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der vollständigen Kupplung enthält, so daß die Entwässerung außerhalb der Verbindungsleitung möglich ist.
- 2. Dampfleitungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerung am tiefsten Punkte der Kupplung oder dem anschließenden Teil der festen Rohrleitung angeordnet ist.Hierzu j Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79429D DE579756C (de) | 1931-09-27 | 1931-09-27 | Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79429D DE579756C (de) | 1931-09-27 | 1931-09-27 | Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579756C true DE579756C (de) | 1933-06-30 |
Family
ID=7284619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79429D Expired DE579756C (de) | 1931-09-27 | 1931-09-27 | Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579756C (de) |
-
1931
- 1931-09-27 DE DEL79429D patent/DE579756C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1475688A1 (de) | Klemmvorrichtung,insbesondere fuer Rohrleitungen | |
| DE579756C (de) | Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender | |
| DE7036005U (de) | Rohrkupplung mit v-foermigen flanschen zur verbindung von rohren oder schlaeuchen. | |
| DE489884C (de) | Aus zwei einander umgreifenden, durch UEberwurfmutter o. dgl. zusammengehaltenen, ein vollstaendiges Kugelgelenk bildenden Kugelschalen bestehende Kugelgelenk-kupplung fuer Rohr- und Schlauchleitungen o. dgl. | |
| DE3226984C2 (de) | ||
| DE1257501B (de) | Rohrkupplung | |
| EP2226545A2 (de) | Rohrleitungselement und Verwendung dafür | |
| EP0031125A1 (de) | Lösbare Rohrverbindung | |
| DE507008C (de) | Drehbare Muffenkupplung fuer Rohre, insbesondere fuer Schlauchanschluesse mit eingeschlossener Dichtungspackung und mit Kugellagerung | |
| AT150205B (de) | Biegsame Leitung. | |
| DE614141C (de) | Mehrwegehahn | |
| DE843778C (de) | Schnellkupplung fuer Rohre mit Bunden, insbesondere Blasversatzrohre | |
| DE491483C (de) | Kupplung, insbesondere fuer nachgiebige oder nachgiebig verlegte Leitungen, wie Rohre, Schlaeuche usw | |
| DE2748512A1 (de) | Abzweigarmatur fuer rohre, insbesondere fuer bewaesserungsanlagen | |
| AT207187B (de) | Rohrkupplung | |
| DE453910C (de) | Rohrkupplung | |
| DE872187C (de) | Streckenausbau | |
| CH194818A (de) | Vorrichtung zum Befestigen von Schläuchen an Rohrstutzen. | |
| DE1023403B (de) | Aus zwei Teilen bestehende Kupplung zur Verbindung der Kratzeisen mit den seitlich durchlaufenden Ketten von Schleppfoerderern | |
| DE872898C (de) | Aus Anschlussstueck und Anpressstueck mit zwischengefasstem Dichtring bestehende Rohrverbindung | |
| DE701211C (de) | hdehnungsausgleichern zu befestigenden, zur Laengenbegrenzung dienenden Verbindungsschienen | |
| DE827637C (de) | Wetterlutte | |
| DE495240C (de) | Verbindung fuer Wetterluttenrohre durch konisch erweiterte, beziehentlich verengte an- oder ineinanderpassende Rohrenden | |
| DE526319C (de) | Rohrstrang fuer Feldberegnungs- und Jaucheverteilungsanlagen | |
| CH243657A (de) | Rohrabzweigung mit verstärkter Abzweigstelle. |