DE579756C - Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender - Google Patents

Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Info

Publication number
DE579756C
DE579756C DEL79429D DEL0079429D DE579756C DE 579756 C DE579756 C DE 579756C DE L79429 D DEL79429 D DE L79429D DE L0079429 D DEL0079429 D DE L0079429D DE 579756 C DE579756 C DE 579756C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
coupling
drainage
locomotive
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL79429D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTHER LUETTICH
Original Assignee
WALTHER LUETTICH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTHER LUETTICH filed Critical WALTHER LUETTICH
Priority to DEL79429D priority Critical patent/DE579756C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579756C publication Critical patent/DE579756C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

Die Dampfleitungskupplungen für Eisenbahnfahrzeuge bestehen in ihrer am meisten verbreiteten Form aus zwei Gummischläuchen verhältnismäßig geringer lichter Weite, die in V-Form durch ein am tiefsten Punkt angebrachtes winkelförmiges Entwässerungsstück fest verbunden sind und mit je einem der oben in gleicher Höhe liegenden Mundstücke an den Kupplungsköpfen der festen Fahrzeugleitungen angeschlossen werden. Diese Kupplungen haben den Nachteil, daß der Dampf durch den engen Querschnitt der Kupplung, der wesentlich kleiner ist als derjenige der Fahrzeugleitungen, stark gedrosselt wird.
Die zur Behebung dieses Nachteils unternommenen Versuche haben zur Benutzung von Metallröhrenkupplungen größeren Durchmessers geführt, die im Gegensatz zu den vorgenannten Gummikupplungen vielfach aus zwei Hälften bestehen, die an den Fahrzeugen mit ihrem einen Mundstück dauernd befestigt sind, während die Kupplung beider Hälften unten am tiefsten Punkt erfolgt, wo auch eine Entwässerungsvorrichtung angebracht ist.
Die Verwendung von Stahlrohren erfordert den Einbau von Gelenken verhältnismäßig umständlicher und teurer Bauart. Häufig werden Kugelgelenkverbindungen angewendet, um möglichst eine allseitige Beweglichkeit der sonst starren Eisenleitung anzustreben. Diese Kugel- oder Kardangelenke haben sich aber im praktischen Bahnbetriebe nicht bewährt. Die kugeligen Flächen, die einerseits die allseitige Beweglichkeit des Gelenkes, andererseits aber auch die Dichtung dieser Gelenkstellen vermitteln sollten, sind den sehr rauhen Betriebsbedingungen des Bahnverkehrs nicht gewachsen. Sie zeigen schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit schwere Beschädigungen in der Dichtungsfläche, Vorzugsweise in Gestalt von tiefen Rillen, deren Profil im Betriebe verhältnismäßig schnell wächst, so daß nach kurzer Zeit das Gelenk nicht mehr dicht halten kann. So führte die Verwendung der Kugelgelenkverbindungen dazu, daß die Pfannen bzw. Kugelmuffen häufig ersetzt werden müssen, was bei den hohen Preisen derartiger Stücke für den Bahnbetrieb unwirtschaftlich ist.
Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel der vorerwähnten Kupplungen zu vermeiden, und kommt zur Lösung der Aufgabe dadurch, daß eine einzige, allseitig nachgiebige, elastische, schlauchartige Verbindungsleitung angewendet wird, deren eines Mundstück den höchsten und deren anderes Mundstück den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der vollständigen Kupplung enthält.
Die Verbindungsleitung besteht also im wesentlichen aus einem einzigen elastischen Schlauchstück aus dem ähnlichen Werkstoff, wie man die bisher verwendeten elastischen Schlauchkupplungen herstellte, jedoch mit dem Unterschied, daß dieses Verbindungsschlauchstück einen sehr großen gleichbleibenden Innenquerschnitt hat, so daß hier die bei den bekannten Kupplungsleitungen

Claims (2)

  1. auftretenden Dampfdrosselungen und hohen Kondensationsverluste nicht eintreten können. Eine derartig weite Schlauchleitung in der bisher bekannten Bauart bei Schlauchkupplungen anzuwenden, ist unmöglich, weil der verhältnismäßig weite Schlauch mit seinen Kupplungsteilen zu unnachgiebig ist. Der Erfinder mußte daher nach einer neuen Anordnung suchen, um der verhältnismäßig geringeren Nachgiebigkeit des weiten Schlauches Rechnung zu tragen. Die Lösung konnte nur unter grundsätzlicher Abweichung von den bisherigen Bauarten gefunden werden. Die Verwendung zweier Schlauchhälften wurde aufgegeben und die ganze Kupplung aus einer einzigen Schlauchleitung hergestellt. Diese Maßnahme verlangt aber die Anwendung besonderer Mittel, um die Entwässerung eines solchen Schlauches sicherzustellen, weil bekanntlich das Einfrieren der Schläuche eine der größten Gefahren für elastische Schlauchkupplungen : ist. Das Mittel, um auch diese Gefahr abzuwenden, besteht darin, den Schlauch mit zwei Mundstücken zu versehen und eins davon an den höchsten Punkt und das andere an den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der Dampfkupplung zu setzen. Durch diese Maßnahme ist die Möglichkeit der Entwässerung des Schlauches gegeben, ohne daß es notwendig wäre, den Schlauch durch besondere Entwässerungsstücke zu unterbrechen. Letztere Maßnahme würde nun zu einer Verteuerung der Kupplung führen, ihre Beweglichkeit verringern und weitere Dichtungsstellen schaffen, die nach Möglichkeit vermieden werden sollen.
    Die neue Kupplung ist weitaus billiger in der Anschaffung und Unterhaltung als Metallgelenkkupplungen.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
    Fig. ι die Gesamtanordnung der Kupplung zwischen einer Lokomotive und dem zugehörigem Tendter,
    Fig. 2 eine Teilansicht einer Entwässerungsvorrichtung.
    Die feste Rohrleitung α der Lokomotive ist
    mit der festen Rohrleitung & des Tenders durch eine Verbindungsleitung c in Gestalt eines Schlauches aus nachgiebigem, elastischem Werkstoff, z. B. Metall, Hanf, Gummi, mit oder ohne Metalleinlage verbunden. Die mit dem Schlauch c fest verbundenen Mundstücke d, e werden durch schnell bedienbare Kupplungen f und g an die festen Rohrleitungen a und b angekuppelt. Das Mundstück d, das an die Rohrleitung der Lokomotive angeschlossen ist, befindet sich an der höchsten Stelle der Kupplungsleitung, das Mundstück e an ihrer tiefsten Stelle. In der dampfdurchflossenen Leitung c anfallendes Kondensat muß daher unbedingt zum tiefsten Mundstück e abfließen. In den Schlauch c braucht infolgedessen keine Entwässerung eingebaut zu werden. Die Entwässerung selbst kann, wie in Fig. 1 gezeigt ist, entweder am Ende der festen Rohrleitung b liegen, in das die Entwässerungsvorrichtung h an sich bekannter Bauart eingesetzt ist oder, wie Fig. 2 zeigt, im unteren Schlauchmundstück e, das die Entwässerungsvorrichtung i enthält.
    In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel verläuft der Schlauch c etwa in einem rechten Winkel gebogen. Diese Formgebung ist zur Ausführung der Erfindung nicht unbedingt erforderlich. Notwendig ist nur, daß der Schlauch c zwischen den beiden Kupplungen so liegt und eine so· große Länge hat, daß er allseitig beweglich ist und somit allen gegenseitigen Bewegungen von Lokomotive und Tender einwandfrei zu folgen in der Lage ist. Das Ausführungsbeispiel zeigt die Schlauchverbindung in Anwendung zwischen Lokomotive und Tender. Hierfür hat sich die neue Kupplung besonders bewährt. Das schließt jedoch nicht aus, daß diese Kupplung auch zwischen anderen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Eisenbahnfahrzeugen, Anwendung findet, in denen die örtlichen Verhältnisse die Anwendung der neuen Dampfleitungskupplung zweckmäßig erscheinen lassen.
    Patäntansprüche:
    i. Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender, gekennzeichnet durch Anordnung einer einzigen, allseitig nachgiebigen, elastischen, schlauchartigen Verbindungsleitung, deren eines Mundstück den höchsten und deren anderes Mundstück den tiefsten Punkt der dampfleitenden Querschnitte der vollständigen Kupplung enthält, so daß die Entwässerung außerhalb der Verbindungsleitung möglich ist.
  2. 2. Dampfleitungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerung am tiefsten Punkte der Kupplung oder dem anschließenden Teil der festen Rohrleitung angeordnet ist.
    Hierzu j Blatt Zeichnungen
DEL79429D 1931-09-27 1931-09-27 Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender Expired DE579756C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL79429D DE579756C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL79429D DE579756C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE579756C true DE579756C (de) 1933-06-30

Family

ID=7284619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL79429D Expired DE579756C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE579756C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1475688A1 (de) Klemmvorrichtung,insbesondere fuer Rohrleitungen
DE579756C (de) Dampfleitungskupplung zwischen Fahrzeugen, insbesondere zwischen Lokomotive und Tender
DE7036005U (de) Rohrkupplung mit v-foermigen flanschen zur verbindung von rohren oder schlaeuchen.
DE489884C (de) Aus zwei einander umgreifenden, durch UEberwurfmutter o. dgl. zusammengehaltenen, ein vollstaendiges Kugelgelenk bildenden Kugelschalen bestehende Kugelgelenk-kupplung fuer Rohr- und Schlauchleitungen o. dgl.
DE3226984C2 (de)
DE1257501B (de) Rohrkupplung
EP2226545A2 (de) Rohrleitungselement und Verwendung dafür
EP0031125A1 (de) Lösbare Rohrverbindung
DE507008C (de) Drehbare Muffenkupplung fuer Rohre, insbesondere fuer Schlauchanschluesse mit eingeschlossener Dichtungspackung und mit Kugellagerung
AT150205B (de) Biegsame Leitung.
DE614141C (de) Mehrwegehahn
DE843778C (de) Schnellkupplung fuer Rohre mit Bunden, insbesondere Blasversatzrohre
DE491483C (de) Kupplung, insbesondere fuer nachgiebige oder nachgiebig verlegte Leitungen, wie Rohre, Schlaeuche usw
DE2748512A1 (de) Abzweigarmatur fuer rohre, insbesondere fuer bewaesserungsanlagen
AT207187B (de) Rohrkupplung
DE453910C (de) Rohrkupplung
DE872187C (de) Streckenausbau
CH194818A (de) Vorrichtung zum Befestigen von Schläuchen an Rohrstutzen.
DE1023403B (de) Aus zwei Teilen bestehende Kupplung zur Verbindung der Kratzeisen mit den seitlich durchlaufenden Ketten von Schleppfoerderern
DE872898C (de) Aus Anschlussstueck und Anpressstueck mit zwischengefasstem Dichtring bestehende Rohrverbindung
DE701211C (de) hdehnungsausgleichern zu befestigenden, zur Laengenbegrenzung dienenden Verbindungsschienen
DE827637C (de) Wetterlutte
DE495240C (de) Verbindung fuer Wetterluttenrohre durch konisch erweiterte, beziehentlich verengte an- oder ineinanderpassende Rohrenden
DE526319C (de) Rohrstrang fuer Feldberegnungs- und Jaucheverteilungsanlagen
CH243657A (de) Rohrabzweigung mit verstärkter Abzweigstelle.