DE577875C - Schalter mit einer mit Loeschfluessigkeit gefuellten Druckkammer - Google Patents
Schalter mit einer mit Loeschfluessigkeit gefuellten DruckkammerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter mit Löschflüssigkeit für den Abschaltlichtbogen
in einer Druckkammer, mit der eine Expansions- und eineKondensationskammer
in Verbindung steht, bei dem die Löschkammer mit dem von ihr isolierten Antriebsmechanismus
für den beweglichen Schalterkontakt in stehender Anordnung übereinander angebracht sind, und der bewegliche Kontakt
beim Abschalten aus der Löschkammer heraus in Luft bewegt wird. Das Gehäuse für den Antriebsmechanismus des Schalters und
die Löschkammer stehen unter Spannung, beide sind gegeneinander für die volle Betriebsspannung
zu isolieren. Bei geöffnetem Schalter muß die Isolierstrecke zwischen der Löschkammer und dem Getriebegehäuse die
volle Prüfspannung halten können. Die Bauhöhe eines solchen Schalters wird einmal
durch die Länge der Isolierstrecke und ferner dadurch sehr groß, daß der bewegliche Kontakt
mindestens um diese Isolierstrecke aus der Löschkammer herausgehoben werden muß.
Gegenstand der Erfindung ist es nun bei einem solchen Schalter, daß der bewegliche
Kontakt in an sich bekannter Weise aus teleskopartig ineinanderschiebbaren Gliederteilen
zusammengesetzt ist, wobei das erste Glied des teleskopartigen Kontaktes mit dem den
Auslösemechanismus enthaltenden Getriebegehäuse räumlich verbunden ist und bei einem
Druckmittelantrieb am letzten Glied die Zuleitung des Druckmittels für die Einschaltung
des Schalters angeschlossen ist.
Löschkammerschalter ergehen allgemein eine mit der Abschaltleistung wachsende
Ausschaltgeschwindigkeit zufolge des auf den Kontaktstift zusätzlich wirkenden hohen
Druckes der innerhalb der Schaltkammer durch den Lichtbogen verdampfenden Schaltflüssigkeit.
Die Ausschaltgeschwindigkeit ist aber bekanntlich bei gleicher beschleunigender Kraft um so größer, je kleiner die zu bewegende
Masse ist. Die Anwendung eines für Luftschalter an sich bekannten teleskopartigen
Kontaktes an einem Druckkammerschalter mit Löschflüssigkeit hat den Vorteil, daß beim Abschalten durch den Dampfdruck
im Innern der Schaltkammer nicht sofort die ganze Schaltstiftmasse beschleunigt wird,
sondern zunächst nur das in der Druckkammer befindliche Teleskopglied. Hierdurch
erreicht gegenüber den bisher bekannten Anordnungen an Druckkammerschaltern der bewegliche
Kontakt beim Ausschalten insbesondere bei starken Strömen besonders rasch eine große Ausschaltgeschwindigkeit.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,
ι bedeutet einen breitbasigen Freiluftstütz er aus Porzellan, z. B. der Schirmisolatortype,
auf dem der Schalter aufgebaut ist. Die Kammer mit der Löschflüssigkeit für den Abschaltlichtbogen
besteht wie üblich aus der Druckkammer 3, der Expansionskammer 4 und
der Kondensationskammer 5. Die Kondensationskammer steht durch radiale Öffnungen
6 mit der Außenluft in Verbindung. Drei
Claims (6)
- Stützisolatoren 7 tragen das Getriebegehäuse 8 des Schalters und dienen dazu, die Löschkammer von dem aus einer Leichtmetallegierung bestehenden Getriebegehäuse 8 zu trennen. Das Getriebegehäuse und die Löschkammer stehen unter Spannung. Mit 2 und 22 sind die Zu- und die Ableitung bezeichnet. Der feste Kontakt des Schalters ist mit 18 bezeichnet, er sitzt am Boden der Druckkammer. xo Mit 13 ist der bewegliche Schalterkontakt bezeichnet, er ist aus mehreren teleskopartig ineinanderschiebbaren Gliederteilen zusammengesetzt. Der Innenraum des Teleskopkontaktes steht mit dem Getriebegehäuse in Verbindung. Das erste Glied des Teleskopes sitzt am Boden des Getriebegehäuses 8. Das letzte Glied des Teleskopes, das beim Einschalten mit dem festen Kontakt in Berührung gebracht wird, ist durch eine biegsame Leitung 9, die über eine unter der Wirkung der Spiralfeder 12 stehende Aufwickeltrommel 14 geführt ist, die mit dem Gehäuse 8 in leitender Verbindung steht, mit der L.eitungsklemme 22 verbunden. Auf der Achse der Wickeltrommel 14 sitzt eine Sperrscheibe 15, mit der eine Sperrklinke 16 unter der Wirkung der Feder 17 in Eingriff gehalten wird. Die Sperrklinke wird von der Auslösestange 19 des Schalters gesteuert. Bei dem dargestellten Beispiel erfolgt das Schließen des Schalters durch ein Druckmittel, das über die Rohrleitung 11 mit dem darinliegenden Steuerventil 10 dem Getriebegehäuse 8 und von da dem Teleskopkontakt zugeführt wird. Die Druckmittelleitung 11 sowohl als auch die Auslösestange 19 sind durch den Stützer i, die Kondensationskammer 5 und die Tragisolatoren 7 für das Getriebegehäuse hindurchgeführt. Mit der Sperre 16 sind noch Ventile 20, 21 verbunden, die eine Verbindung des Getriebegehäuses 8 mit der Außenluft ermöglichen.Bei geöffnetem Schalter ist der Teleskopkontakt 13 unter der Wirkung der Spannung der Feder der Wickeltrommel 14 durch Aufwickeln der Leitung 9 zusammengeschoben. Die Sperrklinke 16 ist hierbei in Eingriff mit dem Sperrad 15. Die Ventile 20, 21 sind geschlossen. Zum Schließen des Schalters wird das Steuerventil 10 elektromagnetisch oder von Hand geöffnet, und es strömt das Druckmittel, z. B. Druckluft, durch das Rohr 11 in das abgeschlossene Getriebegehäuse 8 und in den Teleskopkontakt ein. Das Druckmittel überwindet die Spannung der Spiralfeder 12 und schiebt den Teleskopschaltkontakt auseinander, bis er mit dem festen Schalterkontakt in Eingriff kommt. Gleichzeitig wird bei dieser Einschaltbewegung die Spiralfeder 12 So gespannt. Am Ende der Schaltbewegung wird die Trommel 14 mittels der abgefederten Klinke 16 verklinkt. Durch das Einschlagen des Schaltstiftes in den feststehenden Tulpenkontakt 18 wird der Schalter in der Einschaltstellung gehalten. DieAusschaltung des Schalters geschieht entweder von Hand, elektromagnetisch oder mittels Druckluft durch Betätigung der Zugstange 19, die auf die Klinke 16 einwirkt. Die freigegebene vorgespannte Spiralfeder 12 bewirkt das Zusammenschieben des Teleskopschaltstiftes 13 und das Aufrollen der Leitung 9 auf der Trommel 14. Der Schalter schaltet aus. Gleichzeitig mit dem Lösen der Klinke 16 sind die Ventile 20, 21 in dem Getriebegehäuse 8 geöffnet worden. Die durch das Zusammenschieben des Schaltstiftes dem Gehäuse zugeführte Luft gelangt über die Ventile ins Freie und sorgt für eine Luftbespülung der Isolierstrecke zwischen der Druckkammer und dem Getriebegehäuse, die zur Isolation der Anschlüsse bei ausgeschaltetem Schalter dient. Letzteres ist besonders dann zweckmäßig, wenn die Möglichkeit besteht, daß Löschflüssigkeit in diese Isolierstrecke gelangen kann. Die Luftbespülung schafft dann eine isolationstechnisch einwandfreie Isolierstrecke zwischen Expansionskammer und Schaltstift bzw. Getriebegehäuse. Um den Zutritt von Schnee und Regen durch die für den beweglichen Schaltkontakt vorhandene öffnung in der Abdeckung der Kondensationskammer zu verhindern, kann man einen Verschlußdeckel anbringen, der automatisch schließt, sobald der Schaltstift aus der Löschkammer gezogen wird.Patentaksprüche:i. Schalter mit einer mit Löschflüssigkeit gefüllten Druckkammer, mit der eine Expansions- und eine Kondensationskammer in Verbindung steht, bei dem die Löschkammer mit dem von ihr isolierten Antriebsmechanismus für den beweglichen Schalterkontakt in stehender Anordnung übereinander angebracht sind und der bewegliche Kontakt beim Abschalten aus der Löschkammer heraus in Luft weiterbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt in an sich bekannter Weise aus teleskopartig ineinanderschiebbaren Gliederteilen zusammengesetzt ist, wobei das erste Glied des teleskopartigen Kontaktes mit dem den Auslösemechanismus enthaltenden Getriebegehäuse mechanisch verbunden ist und bei einem Druckmittelantrieb am letzten Glied die Zuleitung des Druckmittels für die Einschaltung des Schalters angeschlossen ist.
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Glied desteleskopartigen Kontaktes, das beim Einschalten mit dem festen Schalterkontakt (i8) in der Löschkammer in Eingriff gebracht wird, durch eine biegsame Stromzuleitung (9) mit einer Aufwickelfedertrommel (14) im Getriebegehäuse verbunden ist, die ebenso wie das Gehäuse unter Spannung steht.
- 3. Schalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Druckmittelzuleitung (11) für das Einschalten des Schalters als auch das Auslösegestänge (19) des Schalters durch den Stützisolator (1) des Schalters, die Kondensationskammer (5) und die die letztere und das Getriebegehäuse verbindenden Isolatoren (7) hindurchgeführt sind.
- 4. Schalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federtrommel (14) durch eine von der Auslösestange des . Schalters gesteuerte Sperrklinke (16) in der Einschaltstellung des Schalters verriegelt wird.
- 5. Schalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Getriebegehäuse durch Ventile (20, 21) abgeschlossene Öffnungen vorgesehen sind, durch die das beim Zusammenschieben des Teleskopkontaktes in das Getriebegehäuse zurückgedrückte Druckmittel in die Isolierstrecke zwischen Getriebegehäuse und Löschkammer ausgestoßen wird.
- 6. Schalter nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile durch die Auslösestange (19) des Schalters gesteuert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| DE577875C true DE577875C (de) | 1933-06-06 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEA62528D Expired DE577875C (de) | 1931-07-03 | 1931-07-03 | Schalter mit einer mit Loeschfluessigkeit gefuellten Druckkammer |
Country Status (1)
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|---|---|
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1931
- 1931-07-03 DE DEA62528D patent/DE577875C/de not_active Expired
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