DE57684C - Apparat zur Scheidung magnetischer und unmagnetischer Stoffe - Google Patents

Apparat zur Scheidung magnetischer und unmagnetischer Stoffe

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DE57684C
DE57684C DENDAT57684D DE57684DA DE57684C DE 57684 C DE57684 C DE 57684C DE NDAT57684 D DENDAT57684 D DE NDAT57684D DE 57684D A DE57684D A DE 57684DA DE 57684 C DE57684 C DE 57684C
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DE
Germany
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magnetic
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57684D
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English (en)
Original Assignee
C. M. BALL in Troy, Couniy of Rensselaer, State of New-York, und S. NORTON in Hokendauqua, County of Lehigh, State of Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE57684C publication Critical patent/DE57684C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung ist ein Längenschnitt eines der vorliegenden Erfindung entsprechenden Apparates dargestellt, der sowohl für trockene, als auch für nasse Erze verwendbar ist.
Die Erfinder construiren den Apparat in Form eines Kastens mit den Wänden ι und 2, dem Deckel 3 und dem trichterförmigen Boden 4. In der oberen Hälfte dieses Kastens ist eine drehbare Trommel 5 angeordnet und eine Welle 6, welche -, zweckmä'fsig hohl ausgeführt wird; um in das Innere der Trommel gelangen zu können, und wobei diese Welle auch seitlich durchbohrt ist, um die elektrischen Drähte hindurch und nach äufsen führen zu können. Die Trommel wird zweckmäfsig aus nichtmagnetischem Material angefertigt, beispielsweise aus Messing oder Kupfer, oder noch zweckmä'fsiger aus elektrisch nichtleitendem Material, wie Hartgummi u. dergl. Innerhalb der Trommel und auf ihrer .Welle ist ein cylindrisches Segment 7 von Eisen mit dem Loch 8, durch welche die Welle hindurchgeht, aufgehängt, so dafs die Welle den Träger für das Segment bildet. Von der Unterfläche des Segments 7 strahlenartig ausgehend, sind eine Reihe von Magnetkernen 9 angebracht, welche beinahe mit der Innenfläche der Trommel in Berührung kommen. Diese Kerne sind mit isolirtem Draht bewickelt und werden zweckmäfsig in den Stromkreis so eingeschaltet, dafs die auf einander folgenden Pole abwechselnd Nord- und Südpole sind. Das Gewicht und die Anordnung des Segments 7, 8, 9 ist derart, dafs die Trommel mit grofser Geschwindigkeit um den Magneten sich drehen kann und mit demselben nicht in unmittelbare Berührung kommt und auch seine Ruhelage nicht ändert. Die Erfinder ziehen es vor, die Pole des magnetischen Systems abwechselnd zu magnetisiren; doch sei besonders bemerkt, dafs diese Anordnung nicht wesentlich zur Ausführung des Verfahrens ist.
Oben an dem Kasten ist ein Einwurftrichter ι ο für das Erz und Gestein angebracht, unter welchem ein Leitbrett 11 sich befindet, welches das Erz und Gestein dicht an die Trommel 5 heranführt. Ein Wasserbehälter 12 kann angebracht sein, der von irgend einer Stelle aus, beispielsweise durch das Rohr 13, mit Wasser versorgt wird, welches an dem Ueberlauf 14 in einem gleichmäfsigen Strom auf das Leitbrett 11 fällt. Der Trichterboden 4 erhebt sich auf der dem Leitbrett 11 gegenüberliegenden Seite bis nahe an die Trommel 5; die Entfernung zwischen der Oberkante und dem Umfang der Trommel 5 kann mit Hülfe eines drehbaren Stellbrettes 15 -geregelt werden, so dafs durch Drehung desselben der Zwischenraum zwischen dem Brett und dem Trommelumfang bequem den erforderlichen Umständen gemäfs geändert werden kann.
Die aristofsende Wand des Kastens ist offen gelassen und über diese Oeffnung ist in senkrechter Richtung ein beweglicher Zuführkasten 16
angebracht, dessen innere Wand 17 mit ihrer obersten Kante höher steht als die Oberkante des Stellbrettes 15. Durch Auf- oder Niederbewegen des Kastens 16 kann die Oberkante der Wand 17 innerhalb weiter Grenzen verschoben werden. Zweckmä'fsig wird diese Oberkante nach innen zu gegen die Trommel 5 gebogen.
Die gegenüberliegende Wand des grofsen Kastens ist durch ein Rohr 18 mit einer Saugvorrichtung (Exhaustor) von entsprechender Kraft für den vorliegenden Zweck versehen. Der Trichter 4 ist an der unteren Oeffnung durch eine schwingende Klappe 19 verschlossen, die an die eine Trichterwand in einem Scharnier gelagert und mit einem verstellbaren Gewicht 20 versehen ist, so. dafs, wenn der Inhalt des Trichters eine gewisse Gröfse übersteigt, die "Klappe 19 sich von selbst öffnet und den Inhalt in demselben Mafse entleert, als oben in dem Trichter neuer Stoff zugeführt wird. Auf diese Weise, wird die Mündung des Trichters gegen den Zutritt der Luft geschützt und das Innere des Kastens bleibt im wesentlichen verschlossen. Der Zweck des Exhaustors, welcher mit grofser Kraft eine bedeutende Luftmenge durch das Rohr 18 ansaugt, ist der, eine starke Luftströmung zwischen dem Stellbrett- 15 und der Trommel 5 zu schaffen, gleichzeitig die Luft auch durch den Kasten 16 nach oben und an der Wand 17 vorbei zu führen. Die stärkste Luftströmung bildet sich zwischen dem Stellbrett 15 und dem Trommelumfang, so dafs der feine Staub, welcher einen bedeutenden und, falls das Erz trocken verarbeitet wird, sogar einen sehr lästig fallenden Theil des Gesteins bildet', stetig von den Austrittsöffnungen und aus dem Gebäude, in welchem diese Arbeit ausgeführt werden mufs, entfernt wird.
Eine besonders wichtige Wirkung übt der so geleitete Luftstrom dadurch aus, dafs, nachdem er das Stellbrett 15 passirt hat, er den Weg des fallenden Gesteins, welches schon vorn an der Trommel abfällt, kreuzt; da solches Gestein in der Regel aus einer grofsen Menge feinen und leichten Staubes besteht, so wird letzterer sofort vor dem Niederfallen von dem seitlichen Luftstrom aufgenommen und zusammen mit jenem Staub, den der Luftstrom schon an der Spalte zwischen dem Stellbrett 1 5 und der Trommel aufgesaugt hat, durch das Rohr fortgeführt. Solcher Staub, sowohl der aus dem niederfallenden Gestein, als auch der aus dem von der Trommel angezogenen Erz kann daher nicht nach aufsen etwa bei dem Stellbrett 15 gelangen. Dieser sehr wesentliche Vortheil wird in sehr einfacher Weise durch die Wirkung, des Exhaustors, in Verbindung mit der Anordnung der Kammer unterhalb der Trommel, und dem Spalt zwischen dem. Stellbrett 15 und der Trommel erreicht, wobei die Leistung noch wesentlich unterstützt ■wird durch die selbsttätige Wirkung der Verschlufsklappe am Boden der Kammer.
Beim Betrieb des Apparates wird die Trommel in der gezeichneten Pfeilrichtung mit solcher Geschwindigkeit gedreht, dafs eine gewisse kräftige Centrifugalwirkung. entsteht. Wenn beispielsweise die Trommel 5 einen Durch-' messer von 60 cm hätte, so geben die Erfinder ihr eine Geschwindigkeit von etwa 200 Umdrehungen in der Minute. Bei dieser Geschwindigkeit werden von dem Gestein, welches an dem Leitbrett 11 heruntergleitet und dicht an die Trommel 5 herangedrückt wird, beim Passiren des ersten Magnetpols die magnetischen Erztheilchen kräftig angezogen, wobei die Anordnung so zu treffen ist, dafs diese Magnetcentripetalkraft jedenfalls die auftretende Centrifugalkraft übersteigen mufs.
Da die Masse, sobald sie die untere Kante des Leitbrettes 11 verläfst, von der Trommel 5 mitgenommen wird, so wird sie der Wirkung der Centrifugalkraft im Verein mit der Schwerkraft sofort ausgesetzt, und die nicht angezogene Masse zusammen mit wenigen nur schwach angezogenen Theilchen werden heftig von der Trommel ab in den Trichter geworfen, während die übrigen Theilchen an der Trommel, während diese sich nach links dreht, festhaften. Bei weiterer Drehung der Trommel erreichen die magnetischen Theilchen das Stellbrett 15 und treffen dort mit dem kräftigen, nach innen und entgegengesetzt gerichteten Luftstrom zusammen. Arbeitet man mit trockenen Erzen, so nimmt der Luftstrom alle anhängenden Theilchen des tauben Gesteins mit sich fort, bevor das Erz an dem letzten Punkt der magnetischen Anziehung angelangt ist. Wenn dagegen das Verfahren im nassen Zustande des Erzes ausgeführt wird, so wirkt dieser Luftstrom von und an dem Brett 15 als kräftiger Verdampfer oder Abstäuber des anhängenden Wassers von dem gereinigten Erz und bringt letzteres am Ende der Trommel in einen nahzu trockenen Zustand.
Beim Weiterdrehen der Trommel 5 erreichen die angezogenen Erztheilchen einen Punkt, wo die magnetische Anziehung oder die Centripetalkraft nicht mehr die entgegengesetzt gerichtete Centrifugalkraft überwinden kann, letztere also nunmehr überwiegt, wodurch die Erztheilchen mit Kraft in einer tangentialen Richtung von der Trommel abgeschleudert werden. Die Theilchen, welche die gringste Menge Eisen enthalten, werden natürlich zuerst abgeworfen, während diejenigen, welche die meiste Eisenmenge enthalten, auch am längsten . haften bleiben. Wenn daher der Fangkasten 16 richtig gestellt ist, so kann man es erreichen, dafs das geringhaltige Erz gegen die Wand 17 ge-

Claims (1)

  1. "worfen wird, von wo es in den Raum zwischen der Wand 17 und der Wand des grofsen Kastens niederfällt, während das reichere Erz gegen die äufsere Wand des Fangkastens 16 geworfen wird und in demselben niederfällt.
    Patenτ-Anspruch:
    Zur_ Scheidung der Unreinigkeiten oder des tauben Gesteins von Eisen oder eisenhaltigem Erz ein Apparat, bestehend aus einer schnell umlaufenden Trommel (5) aus nichtmagnetischem Stoff mit auf deren Innenfläche wirkenden Magneten (9), aus dem Trichter (4) mit Klappe (19) unterhalb der Trommel zur Abführung des tauben Gesteins und der Unreinigkeiten, aus den stellbaren Einlassen (15, 16, 17) für den Eintritt von Luft, den Aufgabetheilen 10, 11, 12 für das Erz und dem Auslafs 18 für die Luft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. '
DENDAT57684D Apparat zur Scheidung magnetischer und unmagnetischer Stoffe Expired - Lifetime DE57684C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845331C (de) * 1940-06-23 1952-07-31 Westfalia Dinnendahl Groeppel Magnetscheider zur Aufbereitung von feinkoernigem bis staubfoermigem Gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845331C (de) * 1940-06-23 1952-07-31 Westfalia Dinnendahl Groeppel Magnetscheider zur Aufbereitung von feinkoernigem bis staubfoermigem Gut

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