DE576644C - Stuhl, dessen Lehnstreben und Beine durch Anlenkung an den Sitz anklappbar sind - Google Patents

Stuhl, dessen Lehnstreben und Beine durch Anlenkung an den Sitz anklappbar sind

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DE576644C
DE576644C DEK121353D DEK0121353D DE576644C DE 576644 C DE576644 C DE 576644C DE K121353 D DEK121353 D DE K121353D DE K0121353 D DEK0121353 D DE K0121353D DE 576644 C DE576644 C DE 576644C
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legs
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/04Folding chairs with inflexible seats
    • A47C4/08Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics
    • A47C4/10Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Stuhl, dessen Lehnstreben und Beine durch Anlenkung an den Sitz anklappbar und in der Gebrauchsstellung des Stuhles durch Streben feststellbar sind. Derartige Stühle sind an sich bekannt, doch sind sie recht umständlich gebaut, nehmen im zusammengeklappten Zustand einen verhältnismäßig großen Raum ein und haben im ausgeklappten Zustand eine nur geringe Standfestigkeit.
Der Stuhl nach der Erfindung unterscheidet sich im wesentlichen von den bekannten Stühlen dieser Art dadurch, daß die Lehnstreben über ihre Anlenkachse am Sitz nach unten verlängert, mit den Vorderbeinen durch Streben und mit der Sitzvorderkante durch Diagonalstreben verbunden sind, deren Anlenkachse in Kurvenschlitzen der Lehnenverlängerungen nach oben verschiebbar ist, und daß die Feststellung der an den Lehnenverlängerungen angelenkten Hinterbeine durch Eingriff ihrer verjüngten Enden in Aussparungen der Sitzholme erfolgt. Besonders durch die Diagonalstreben und die selbsttätig wirkende Feststellung im ausgeklappten Zustand wird gegenüber den bekannten Stühlen eine erhöhte Standfestigkeit erzielt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Stuhles nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι einen £ Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3,
Abb. 2 eine Vorderansicht und Abb. 3 eine Draufsicht.
Die mit 1 und 2 bezeichneten Hohne des die Sitzbretter 3 aufnehmenden Stuhlsitzes sind einerseits den Holmen 4 und 5 der Rückenlehne angelenkt und andererseits den vorderen Stuhlbeinen 6 und 7. Die hinteren Stuhlbeine 8 und 9 sind ihrerseits ebenfalls den Höhnen 4 und 5 der Rückenlehne durch die Bolzen 23, 24 drehbar angeschlossen. Die Hohne 10 und 11 verbinden paarweise die vorderen Stuhlbeine 6 und 7 mit den entsprechenden Höhnen 4 und 5 der Rükkenlehne und sind an ihren Verbindungspunkten drehbar gelagert. Die Stuhlbeine 6 und 7 bzw. 8 und 9 sind durch Querverbindungsbretter 12, 13 miteinander verbunden. Die diagonal gelagerten Streben 14, 15 haben mit den vorderen Stuhlbeinen 6 bzw. 7 paarweise je einen gemeinsamen Drehpunkt 16 bzw. 17. Die genannten Streben 14,15 sind an ihrem anderen Ende einer in Schlitzen 18, 19 der Rückenlehnenhohne 4, 5 verschiebbar gelagerten Stange 20 angelenkt. Die Schlitze 18, 19 tragen die die Streben 14, 15 aufnehmende Stange 20 im gebrauchsfertigen Zustande des Stuhles mit den kurvenförmig verlaufenden Schützenden. Die hinteren Stuhlbeine 8 und 9 werden im gebrauchsfertigen Zustande des Stuhles infolge Anordnung einer Ausnehmung 21, 22, in die sie mit ihrem zugespitzten Ende eingreifen, festgestellt.
Der Stuhl wird bei der Benutzimg in die auf der Zeichnung ersichtliche Lage gebracht, in der er infolge des Zusammenwirkens der Streben und Verbindungen eine genügende Standsicherheit hat, um die Last des Benutzers aufzunehmen. Soll der Stuhl nach der Benutzung in die Klapplage gebracht werden, so werden die mit ι und 2 bezeichneten Sitzholme in Richtung des Pfeiles 28 geschwenkt, unter Mitnahme der den Holmen angeschlossenen Stuhlbeine und Streben. Dadurch werden die Hinterbeine 8, 9 frei, so daß sie in Richtung des Pfeiles 29 ausgeschwenkt werden können, bis die Stuhlteile aufeinanderliegen. Ein Herausschnappen der Stange 20 aus den Schlitzen 18, 19 wird durch die kurvenförmige Ausbildung der Schlitzenden verhindert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stuhl, dessen Lehnstreben und Beine durch Anlenkung an den Sitz anklappbar und in der Gebrauchsstellung des Stuhles durch Streben feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lehnstreben (4, 5) über ihre Anlenkachse am Sitz nach unten verlängert, mit den Vorderbeinen (6, 7) durch Streben (10,11) und mit der Sitzvorderkante (16) durch Diagonalstreben (14, 15) verbunden sind, deren Anlenkachse (20) in Kurvenschlitzen (18, 19) der Lehnenverlängerungen nach oben verschiebbar ist, und daß die Feststellung der an den Lehnenverlängerungen angelenkten Hinterbeine (8, 9) durch Eingriff ihrer verjüngten Enden in Aussparungen (21, 22) der Sitzhohne (1, 2) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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