DE5765A - Einklinkbare Metalldachziegel - Google Patents
Einklinkbare MetalldachziegelInfo
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Description
1878.
Klasse 37.
W. MEYN in CARLSHÜTTE bei RENDSBURG. Einklinkbare Metalldachziegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1878 ab.
Die den Metallconstructionen bekannten eigenthümlichen Eigenschaften der Dauerhaftigkeit,
Feuersicherheit, Handlichkeit und relativen Leichtigkeit haben die Verwendung der Metalle
auch zu Dachziegeln angebahnt.
Nach Angabe des Erfinders hat man es bis jetzt noch nicht versucht, die Formfähigkeit der
Metalle für diesen Gegenstand auch dahin auszunutzen, dafs
ι. die Ziegel, aufser in gewohnter Weise mit der Dachconstruction, auch unter sich in haltbarer
Weise Verbindung erhielten, und
2, die Ziegel so geformt wären, dafs zwischen ihnen Fugen entstehen, die die Aufnahme eines
Mörtels oder Kittes beim Verlegen der Ziegel sowohl als beim Verstreichen eines verlegten
Daches besser als bisher zulassen.
Zur Erreichung des ersten Zweckes ist die Verklinkung der Ziegel unter einander gewählt,
und zwar so, dafs zunächst in Bezug auf Festhaltung in der Dachebene der in Fig. 1 in
Oberansicht und in Fig. 3 im Verticalschnitt gezeichnete Ziegel oben einen Lappen a hat,
der parallel über der Ziegeloberfläche am Ziegel gefestigt ist. Ferner hat derselbe links und
rechts Lappen b1 und b2 erhalten, die unterhalb
der Ziegeldicke ihren Anfang nehmen, und ist endlich die untere Spitze mit zwei nach unterhalb
greifenden Haken C1 und C2 versehen.
Diese drei Lappen und zwei Haken (^1 bx
b% C1 und C2) sind derartig angebracht, dafs
dieselben, nachdem der Ziegel verlegt ist, sämmtlich von den Nachbarziegeln bedeckt
sind, Fig. 2.
Der obere Lappen α des Ziegels / deckt nämlich die seitlichen Lappen b\ und b2 der
Ziegel // und III, Schnitt C-D, Fig. 4, und die Haken C1 und c2 fassen unter die Ecken
der Ziegel //und III bei γ 2 und γ3, Schnitt E-F,
Fig. 5, und Schnitt A-B, Fig. 6.
Die Kanten der Ziegelflächen sind ferner, Fig. i, links und rechts oben mit Leisten dl
und d2 auf der Vorderseite, und die Kanten
' links und rechts unten mit Leisten e, und e2
auf der Rückseite versehen. Letztere Leisten werden beim Verlegen der Ziegel über erstere
hinweggeschoben, bis sie einklinken. Dieses Einklinken bedarf, vermöge der dem Metalle
eigenen Elasticität, nur eines Handgriffes, hat aber den Erfolg, dafs selbst schon zwei Ziegel
eine vollständig dauerhafte Verbindung ergeben. Nichtsdestoweniger geschieht auf dieselbe Weise
die Ausklinkung erforderlichen Falles mit einem Griffe.
Zur Verbindung der Ziegel mit der Dachbelattung sind allerdings einzelne bekannte Constructionstheile
verwendet. Jeder Ziegel ist nämlich oben mit einem Loche h, das zum Festnageln, Festschrauben oder Festnieten auf
die Dachlatte dient, und links und rechts rückseitig mit je einem Anhänger z, und Z2
versehen, die zum Anhängen der Ziegel hinter die Dachlatten dienen. Neu ist nach Angabe
des Erfinders aber, dafs diese Befestigungsweise jedem einzelnen Ziegel beigegeben wird. Da
die Dachfläche infolge der gegenseitigen Einklinkung ohnehin nahezu unbeweglich ist, so
hat man es dadurch in der Hand, die für schrägreihige Ziegel neue und sehr wichtige
Ersparnifs einzuführen, nur halb soviel Latten anzuschlagen, als horizontale Ziegelreihen vorhanden
sind. Es wird dann nämlich je eine Reihe (Ziegel //und III) festgenagelt, dagegen
wird die nächste, von oben dazwischengreifende Reihe (Ziegel IV) auf ebenderselben Latte
hintergehakt.
Zur Erzielung des zweiten, oben angeführten Zweckes, der Herstellung mit Erfolg verstreichbarer
Fugen, dienen ebenfalls die Leisten dl d2 et e2,
indem dieselben neben sich zwischen den Ziegelplatten eine Fuge S2 ε, und J1 ε2, Fig. 5, zum
bequemen Verstreichen mit Mörtel lassen. Damit die Bindung des Mörtels am Eisen intensiver
und den Temperaturänderungen gegen-. über unzerstörbar werde, sind die Flächen S102S1S2
neben den Leisten mit Furchen versehen, in welchen der Mörtel oder Kitt u. s. w. den
nöthigen Halt findet.
Die Nische η dient dazu, das vom Wind hinaufgetriebene Wasser vom Nagelloche h entfernt
zu halten. Die Erhöhung / mit den Wassernasen ^1 und g2 bezweckt, das herabrieselnde
Wasser zu zertheilen, damit die Hauptmenge desselben nicht ununterbrochen an den
Kanten entlang nur an der unteren Spitze. des Ziegels herabrinne und herabtröpfele.
Ein solcher Ziegel besteht aus Gufseisen und ist üblicherweise mattglühend in Asphalt getaucht.
Er hat, verlegt, eine Baugröfse von
250 mm X 250 mm, so dafs 16 Stück 1 qm
decken; das Gewicht beträgt pro Quadratmeter 21 bis 22 kg.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
ι. Eine Ueberlappung der oberen mit denbeiden seitlichen Ecken, sowie Unterhakungder unteren Ecke des Dachziegels.
2, Gemeinschaftlich mit dieser Verbindungsart die vollständige Verklinkung der Ziegel durch auf- und unterliegende Leisten.Die Herstellung von verstreichbaren Fugen mittelst eben dieser' Leisten, und die Anbringung von Furchen auf den Flächen solcher Fugen.Die Anbringung einer Staunische zum Schutz des Nagelloches vor Wasser.
Die Anbringung einer wassertheilenden Erhöhung und ableitender Wassernasen.
Die gleichzeitige Anbringung eines Loches an der oberen Ziegelecke und je eines Aufhängers an den beiden' seitlichen Ecken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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