DE576209C - Kontinuierlicher Extraktionsapparat - Google Patents

Kontinuierlicher Extraktionsapparat

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DE576209C
DE576209C DEM121017D DEM0121017D DE576209C DE 576209 C DE576209 C DE 576209C DE M121017 D DEM121017 D DE M121017D DE M0121017 D DEM0121017 D DE M0121017D DE 576209 C DE576209 C DE 576209C
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Germany
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annular space
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annular
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cylinder
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DEM121017D
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Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/10Production of fats or fatty oils from raw materials by extracting

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  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Kontinuierlicher Extraktionsapparat . Es sind Extraktionsapparate in Form eines stehenden Hohlringes bekannt, durch den das auszulaugende Gut im kontinuierlichen Betriebe mittels Rechen hindurchgeführt wird, die am sich drehenden inneren Ringzylinder befestigt sind. Das Lösungsmittel wird dabei im unteren Teile des Ringes zu- und auf etwa halber Ringhöhe abgeführt. Das Abführen des Auslaugguts geschieht ebenfalls auf halber Ringhöhe mittels einer besonderen Vorrichtung. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden an Stelle der Rechen zur Förderung Siebböden verwendet von 'solcher Durchlässigkeit, daß nur die Flüssigkeit durchdringen kann, mit Bezug auf das Auslösegut aber vollständig gegeneinander abgeschlossene Zellen entstehen. Dadurch wird eine besondere Reinigungsvorrichtung, die den Auslaugraum einengt, vermieden. Dieser Raum wird aber in seinem wirksamen Teile außerdem noch dadurch vergrößert, daß an sehr hoher Stelle des Ringraumes das Lösungsmittel eingeführt -und das ausgelaugte Gut abgeführt wird. Und zwar geschieht letzteres unter Ausschluß jeglicher besonderer Vorrichtungen einfach durch freien Fall des Guts. Für diesen Zweck ist der innere Zylinder des Ringraumes erfindungsgemäß fest angeordnet und nahe seinem Scheitel mit einer Ausfallöffnung versehen.
  • In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung an einem Beispiel im senkrechtem. Achsenschnitt (Fig. i) und im Querschnitt (Fig.2) schematisch dargestellt. Zwei feststehende kuräe Zylinder a und b bilden mit ihren Ringborden c und d eine ringförmige Auslaugkammer e für das ölhaltige Gut. Zwischen ihnen ist durch eine Wellet eine dritte Scheibe/ drehbar. Sie trägt im Bereiche der Ringkammer e Förder= siehe g, die dem Querschnitt der Kammer e entsprechend gestaltet sind. Den Drehsinn der Förderscheibe mit ihren Siebblechen g deutet Pfeil x in Fig. 2 an.
  • Das ölhaltige Gut tritt durch den Stutzen h in die Ringkammer e ein und wird von den Siebblechen g mitgenommen. Auf der steigenden Seite der Fördereinrichtung f, g ist der Einlaßstutzen i für das Lösungsmittel (Benzin o. dgl.) angeordnet. Die mit Öl angereicherte Lösung (Miscella) tritt durch Sieböffnungen der Kammerwand bei o aus der Kammer aus. Hierfür ist die Kammerwand bei o. über eine nicht unerhebliche Strecke so durch schräg nach außen ansteigende Schlitze oder Löcher l durchbrochen, daß hier nur das Lösungsgemisch, nicht aber das sich über diesen Teil. der Wand abwärts bewegende Frischgut nach außen gelangen kann. Außerdem ist über diese Durchbrechungen ein Sieb m gelegt, das durch ein gelochtes Blech k an die Wand von außen angedrückt wird.
  • Das ausgelaugte Gut rutscht in einfachster und sehr sicherer Weise von dem iln höchsten Ringraumteile -befindlichen Förderblech in einen Fallschacht n ab.
  • Um die Durchflußgeschwindigkeit und damit die Auslaugzeit verändern zu können, sind in der gezeichneten Ausführung an einem Steigrohr p in verschiedenen Höhenlagen mehrere AbflußsteIlen vorgesehen, die wahlweise benutzt werden können.. Die Abflußstellen könnten auch an die Kammer o selbst anschließen.
  • Der Träger für die Förderwände g kann auch ein Ring, ein Rad oder ein anderes kreisförmiges Gebilde sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontinuierlicher Extraktionsapparat mit ringförmiger- Auslaugkammer und einem zellenradartigen, um eine zentral zur Ringkammer liegende Achse drehbaren Fördermittel, dadurch gekennzeichä-et, daß der innere und äußere Ringraumzylinder (c, d) feststehen und zwischen ihnen Fördersiebe (g) kreisen, die auf einem besonderen Träger, z. B. einer. Scheibe (f j, angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im stillstehenden ieneren Zylinder (d) des Auslaugringraumes (e) eine (n) für .das ausgelaugte Gut angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung des Lösungsmittelzutritts durch eine Öffnung (i) des äußeren Zylinders (c) und Gutaustritts durch eine Öffnung (n) des inneren Zylinders (d) in Scheitelnähe des Ringraumes (e) auf der steigenden Seite, des Gutzutritts durch eine Öffnung (h) des äußeren Zylinders (c) an der gleichen Stelle der fallenden Seite und des Miscellaaustritts in der unteren Hälfte des Ringraumes durch Ausbildung eines Teiles der Ringraumwand als Sieb. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ,ein an die Sammelkammer (o) anschließendes Steigrohr (p) o. dgl., das zum Zwecke- der Regelung der Durchflußgeschwindigkeit des Lösungsmittels durch die Kammer (e) einstellbar ist, indem es z. B. in vers 'Irdenen Höhenlagen wahlweise benutzbare Abflußstellen besitzt.
DEM121017D 1932-09-11 1932-09-11 Kontinuierlicher Extraktionsapparat Expired DE576209C (de)

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